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Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK)

Das Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) beschreibt Ziele, Handlungsfelder und Projekte für die Entwicklung der Stadt Bad Oeynhausen über einen längeren Zeitraum hinweg. Der Prozess und das Konzept beruhen auf der Einbindung aller städtischen Institutionen, Fachplanungen sowie den Bürgerinnen und Bürgern und wurde durch ein externes Expertenbüro begleitet.

Nach einem Beschluss für ein Gesamtkonzept im Jahr 2014 erfolgte im Jahr 2020 die Fortschreibung. Die einzelnen Inhalte und Schwerpunkte können Sie den folgenden Ausführungen entnehmen.

Das zwischen 2013 und 2014 im Rahmen eines breit angelegten Beteiligungsprozesses erarbeitete Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept „Mindener Straße – Nordbahn – Innenstadt“ bildet die Grundlage für die nachhaltige Stadtentwicklung in Bad Oeynhausen.

Das ISEK umfasst 35 Maßnahmen zur Stärkung der Innenstadt sowie Aufwertung des Areals zwischen Mindener Straße und Nordbahn aus den folgenden vier Handlungsfeldern:

  • Konzeption und Steuerung
  • Stadtgestaltung und öffentlicher Raum
  • Freizeit und Soziales
  • Verkehr und technische Infrastruktur


Der ISEK-Prozess verfolgt basierend auf im Zuge der ISEK-Erstellung vorgenommenen der Stärken- und Schwächenanlayse und den abgeleiteten Handlungsbedarfen folgende Entwicklungsziele:

  1. Stadtverträgliche Entwicklungsperspektiven für Gewerbe- und Brachflächen zwischen der Nordbahn und der Werre aufzeigen
  2. Chancen und Potenziale nach Fertigstellung der Nordumgehung aufzeigen und nutzen
  3. Die Erreichbarkeit der Innenstadt Bad Oeynhausens für alle Verkehrsteilnehmeden verbessern
  4. Städtebauliche, gestalterische Aufwertung der Achse Herforder Str.  – Mindener Str.
  5. Die Innenstadt als urbanen sowie gesellschaftlichen Identifikationsort der Stadt Bad Oeynhausen stärken
  6. Den Kurpark als Teil der Innenstadt und Keimzelle der Stadtentwicklung begreifen und Potenziale besser nutzen
  7. Die Multifunktionalität der Innenstadt erhalten und stärken (arbeiten, wohnen, essen, trinken, einkaufen, feiern, erholen…)
  8. Zeitgemäße Umgestaltung öffentlicher Flächen / Plätze / Straßen in der Innenstadt zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität und Aufwertung des Stadtbildes
  9. Kommunale Infrastruktureinrichtungen mit Quartiersfunktionen hinsichtlich Energieeffizienz und/oder der Barrierefreiheit optimieren
  10. Stärkung des Wohnstandorts Innenstadt (auch für Familien)


Der Rat der Stadt Bad Oeynhausen hat am 05.11.2014 das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept „Mindener Straße - Nordbahn – Innenstadt“ beschlossen. Der Beschluss über das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) Mindener Straße – Nordbahn – Innenstadt wurde durch den Ausschuss für Stadtentwicklung in der Sitzung am 30.09.2014 vorberaten.

Auf Basis des Integrierten Städtebauliches Entwicklungskonzepts wurde die Stadt Bad Oeynhausen im Jahr 2015 erfolgreich in das Städtebauförderprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ aufgenommen. Bund und Land NRW bezuschussten in diesem Rahmen informelle Konzepte sowie Platz-, Straßen- und Grüngestaltungsmaßnahmen mit 70 % der zuwendungsfähigen Kosten.

Bis Ende 2020 konnten zahlreiche konzeptionelle und öffentliche bauliche Maßnahmen mit einem Volumen von rund 3,6 Mio. EUR zuwendungsfähigen Ausgaben umgesetzt werden.

Hier können Sie das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) Mindener Straße – Nordbahn – Innenstadt einsehen:

ISEK-Gesamtkonzept

Im Laufe des städtebaulichen Entwicklungsprozesses haben sich neue stadtentwicklungspolitische Handlungsbedarfe - wie beispielsweise Klimaanpassung und klimagerechte Mobilität - herauskristallisiert, die eine Fortschreibung des ISEKs zur Verfolgung einer zukunftsbezogenen und nachhaltigen Stadtentwicklung erforderlich machten. Die Stadt Bad Oeynhausen erarbeitete vor diesem Hintergrund zwischen 2019 und 2020 eine ISEK-Fortschreibung.

Die Fortschreibung bildet die strategische Ausrichtung für die Stadtentwicklung von 2021 bis 2030 ab und verfolgt den Anspruch als ganzheitliches Stadtentwicklungskonzept zu fungieren. Als solches beinhaltet es neben Städtebaufördermaßnahmen auch Grün-, Erschließungs- und Hochbaumaßnahmen, die außerhalb oder im Rahmen anderer Förderprogramme wie beispielsweise Nahmobilität, Infrastrukturförderung oder Hochwasserrisikomanagement und Wasserrahmenrichtlinie umgesetzt werden sollen. Besonders in den Fokus rückte zukünftig die klimaangepasste Entwicklung der drei Parkanlagen „Kurpark, Sielpark und Bad Oeynhauser Schweiz“ als grüne Lungen der Innenstadt.


Um auch zukünftig die Bad Oeynhausener Innenstadt attraktiv zu gestalten, verfolgt die Stadt mit der ISEK-Fortschreibung vier übergeordnete Ziele:

  • Stärkung der Vielfalt und der Urbanität der Innenstadt
  • Verbesserung der Erreichbarkeit der Innenstadt über die B 61
  • Qualitative Entwicklung und Aufwertung des Standorts Mindener Str. – Nordbahn
  • Zusammenwachsen der durch die Bahn, den Kanal und die Mindener Str. getrennten Quartiere


Zur Erfüllung der Ziele wurden im Rahmen der ISEK-Fortschreibung über 30 Maßnahmen aus den folgenden fünf Handlungsfeldern erarbeitet, die bis 2030 umgesetzt werden sollen.

Handlungsfeld A „Konzeption und Steuerung“

Handlungsfeld B „Stadtgestalt und öffentlicher Raum“

Handlungsfeld C „Freizeit und Soziales“

Handlungsfeld D „Verkehr, technische Infrastruktur und Nahmobilität“

Handlungsfeld E „Stadtparks und Stadtklima“


Der Fördermittelgeber hat die ISEK-Fortschreibung im Winter 2020 anerkannt und Bad Oeynhausen in das Nachfolgeprogramm „Nachhaltige Entwicklung und Wachstum“ aufgenommen. Ausführliche Informationen zur ISEK-Fortschreibung 2020 und den darin verankerten Maßnahmen entnehmen Sie bitte dem Fortschreibungskonzept:

ISEK-Fortschreibung 2021 – 2030

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