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Stadt Bad Oeynhausen

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ISEK-Maßnahmen

Die Innenstadtentwicklung basiert auf dem Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) „Mindener Straße – Nordbahn – Innenstadt“. Seit 2015 hat die Stadt Bad Oeynhausen im Stadtumbaugebiet „Mindener Straße - Nordbahn – Innenstadt“ zahlreiche ISEK-Maßnahmen zur Aufwertung und nachhaltigen Entwicklung der Innenstadtbereiche umgesetzt.

Die Bandbreite reicht von städtebaulichen Konzepten und vorbereitenden Untersuchungen bis hin zu öffentlichen Platz-, Straßen- und Grüngestaltungsmaßnahmen. Die Maßnahmen wurden u. a. flankiert von breiten Beteiligungsverfahren in Form von Workshops oder Öffentlichkeitsveranstaltungen.

Virtueller Stadtrundgang

Im Rahmen des folgenden virtuellen Stadtrundgangs können Sie sich über bereits durchgeführte ISEK-Maßnahmen informieren. Fahren Sie mit der Maus über die Punkte und erfahren Sie mehr darüber, was sich in der Innenstadt von Bad Oeynhausen in den vergangenen Jahren verändert hat.

Virtueller Stadtrundgang

Konzeptionelle Maßnahmen

Hier finden Sie zusätzlich umgesetzte konzeptionelle ISEK-Maßnahmen:

Die Stadt Bad Oeynhausen hat sich in den kommenden Jahren die zeitgemäße Umgestaltung des öffentlichen Raumes zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität zum Ziel gesetzt. Der Schaffung eines familienfreundlichen Klimas und der Stärkung der Innenstadt als Spiel-, Bewegungs- und Aufenthaltsbereich von Kindern kommt in diesem Zusammenhang eine besondere Bedeutung zu.

Im September 2016 wurde das Büro STADTKINDER mit der Erarbeitung eines informellen Konzeptes als übergeordneter Handlungsleitfaden für eine zukünftige kinder- und familienfreundliche Gestaltung der Innenstadt beauftragt. Zur Sicherstellung einer bedarfsgerechten Planung war die Konzepterstellung geprägt von einem intensiven Beteiligungsverfahren. Im Rahmen von drei Streifzügen mit Kindern der Grundschule Altstadt und des Kinderschutzbundes wurde untersucht, wo sich Kinder in der Innenstadt aufhalten, welche Freiräume in der Innenstadt von Bedeutung sind und welche konkreten Verbesserungsvorschläge die Kinder haben. In einem nachfolgenden Workshop entwickelten Kinder der Grundschule Altstadt Gestaltungsideen für bespielbare Elemente im öffentlichen Raum.

Das Konzept Spielräume Innenstadt, welches sich aus einer Analyse der Spielräume, Handlungsempfehlungen und konkreten Maßnahmen zusammensetzt, bildet die Grundlage für die Aufwertung der Innenstadtbereiche und wird u a. bei der geplanten Umgestaltung der Bad Oeynhauser Schweiz und des Sielparks große Berücksichtung finden.

Konzept Spielräume Innenstadt

Der Grundgedanke der „Stadt ohne Stufen“ soll wieder verstärkt in den Fokus der städebaulichen Planung in Bad Oeynhausen gerückt werden. Zielsetzung ist es, in der Innenstadt eine überdurchschnittliche Qualität der Barrierefreiheit zu erreichen.

Die Stadt Bad Oeynhausen hat vor diesem Hintergrund im Jahr 2016 die Bietergemeinschaft akp Kassel und p+t Bremen mit der „Untersuchung zur Verbesserung der Barrierefreiheit im öffentlichen Raum“ als Grundlage für weitere Gestaltungsmaßnahmen in der Innenstadt beauftragt. Räumlicher Schwerpunkt der Untersuchung bildet die Verbindung Bahnhof / ZOB – Innenstadt – Kurpark.

Eine Besonderheit des Konzeptes stellt die starke Einbindung lokaler Akteure in den Erarbeitungsprozess der Untersuchung dar. Auf Initiative der Beiräte für Senioren und für Menschen mit Behinderungen führte die Schule am Weserbogen eine Bestandsaufnahme zur Prüfung der Barrierefreiheit auf öffentlichen Flächen durch. Ferner fanden Begehungen mit Vertretern der Beiräte sowie Schülern und Lehrern der Schule am Weserbogen statt. In einer speziell eingerichteten Arbeitsgruppe erfolgte zudem ein fortlaufender Austausch von Arbeitsständen.

Untersuchung Barrierefreie Innenstadt

Mit der Nutzungsaufgabe durch die britischen Streitkräfte bestand die Chance, die im Osten des Stadtumbaugebietes gelegene Wohnsiedlung durch eine bedarfsgerechte Anpassung der Bestandsstrukturen neu auf dem Wohnungsmarkt zu positionieren und kleinräumig neue Wohnqualitäten zu entwickeln.

Im Rahmen des von der Stadt Bad Oeynhausen und dem Büro Drees und Huesmann erarbeiteten Rahmenplans „Britensiedlung“ wurde das Planungsgebiet ausgiebig betrachtet. Ziel war es, eine Diskussionsgrundlage für die weiteren Handlungs- und Planungsschritte zu bilden und dabei unter der Berücksichtigung verschiedener Planungsziele das Entwicklungspotenzial des Quartiers „Britensiedlung“ aufzuzeigen und Handlungsempfehlungen aufzuführen.

Es wurden folgende drei Entwicklungsvarianten konzipiert, die eine unterschiedliche städtebauliche Figur, verschiedene Nutzungsangebote und einen unterschiedlichen Umgang mit der bestehenden Bebauung aufweisen:

  • Variante A: Neuordnung mit Teilbestand und Nachverdichtung
  • Variante B: Neuordnung mit Teilbestand (Gneisenaustraße 2-24)
  • Variante C: Neuordnung ohne Bestand.

Nach Beratung der drei entwickelten Varianten in den politischen Gremien wurde die Variante A (Neuordnung mit Teilbestand und Nachverdichtung) gewählt und für die weiteren Planungsschritte bestimmt.

Zur Schaffung des Planungsrechtes ist mittelfristig die Aufstellung eines Bebauungsplanes für das Areal vorgesehen.

Rahmenplanung Britensiedlung

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