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      Mehr Lebensraum für Biber, Bitterling und Co

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      Ein Dreiviertel Jahr nach dem ersten Spatenstich zwischen der Weser und dem Lohbuschteich präsentieren sich Teich und Uferlandschaft deutlich anders. Bereits vom Alten Postweg aus ist zu erkennen, dass viele hohe Pappeln am Ufer des Sees gefällt wurden. Vor Ort am Ufer der Weser fällt vor allem die dauerhafte Verbindung zwischen Fluss und Teich ins Auge. Bis auf einige landschaftspflegerische Restarbeiten sind die Arbeiten zur Aufwertung des Lohbuschteichs weitgehend abgeschlossen. Gemeinsam mit Erwin Mattegiet von der AG Natur hat sich Bürgermeister Lars Bökenkröger vor Ort ein Bild von der Umgestaltung gemacht. „Hier vor Ort ist erkennbar, dass sich die Arbeiten gelohnt haben“, sagte er im Gespräch mit Erwin Mattegiet. „Gerade in den Sommermonaten mit niedrigem Weserwasserstand hatten wir immer wieder Probleme mit der Wasserqualität, so dass es teilweise immer wieder auch ein Fischsterben gegeben hat“, erläutert der städtische Gewässerexperte Eckehard Nolting, der das Projekt mit seiner Kollegin Lisa-Marie Wachramejew betreut. Ein Problem sei auch der dichte Baumbestand rund um den Teich unter anderem mit Pappeln gewesen. Deren Laub sei über Jahrzehnte im Teich versunken und habe durch die Verrottung die Qualität des Wassers beeinträchtigt. Nur bei sehr hohen Hochwasserlagen gab es einen Wasseraustausch mit der Weser. Dies ist nun deutlich anders. An dem in Richtung Porta Westfalica gelegenen Ende des Sees ist der Teich über eine Rinne dauerhaft mit der Weser verbunden. Etwas weiter Oberstrom in Richtung Rehmer Insel ist eine weitere Rinne ins Weserufer eingebaut. Sie lässt je nach Weserwasserstand an durchschnittlich 50 Tagen im Jahr Wasser durch den Lohbuschteich fließen. Entstanden ist durch die Umgestaltung ein Gelände, dass in Form und Funktion der natürlichen Weseraue nahekommt. Die Anbindung des ehemaligen Abgrabungsgewässers an den Fluss schafft einen Rückzugsraum für die heimische Fischfauna. Solche Biotope mit großen Flachwasserzonen sind im Zuge des Gewässerausbaus für die Schifffahrt entlang des Flusses über Jahrzehnte nahezu verschwunden. „Es ist schön, dass wir der Natur hier auch wieder etwas zurückgeben konnten“, ist Erwin Mattegiet von der AG Natur überzeugt. Neben den Arbeiten am Lohbuschteich durch die Stadt Bad Oeynhausen hat die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes einen Teilbereich des Ufers naturnah umgestaltet. Die städtische Maßnahme am Teich mit dem Durchstich zur Weser hat rund 320.000 Euro gekostet. 95% Prozent davon übernimmt der Bund im Rahmen des Förderprogramms „Blaues Band“. „Gerade der Bereich des Durchstichs zur Weser erinnert an den Ursprung des Lohbuschteichs. Hier wurde früher Kies abgebaut, der unter dem Oberboden verborgen ist“, sagt Gewässerexperte Eckhard Nolting. Aber auch dieser Bereich werde sich auf natürliche Weise entwickeln. Die abgeflachten Ufer des Teiches und die neu entstandenen Flachwasserbereiche werden mit Schilf bepflanzt und nach und nach grüner werden, ist Nolting überzeugt. Die Verbindung vom Teich zur Weser ist durch einen dicken in der Erde verankerten Baumstamm versperrt. „Wir haben hier einen Rückzugsraum für die Natur geschaffen in dem die Menschen einfach einen Schritt zurücktreten sollten“, sagt Bürgermeister Lars Bökenkröger. Es spreche nichts gegen einen gelegentlichen Spaziergang auf festgelegten Wegen. Aber Boote oder andere Wasserfahrzeuge hätten in dem neu gestalteten Gewässer nichts zu suchen.

      Kultur

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      Kulturelle Angebote in Bad Oeynhausen Die Stadt Bad Oeynhausen verfügt über ein reichhaltiges und vielseitiges kulturelles Angebot. Dazu tragen sowohl die städtischen Einrichtungen als auch die zahlreichen Vereine und Kulturschaffenden vor Ort bei. Deutsches Märchen- und Wesersagenmuseum Tauchen Sie ein in die Welt der Märchen und Sagen! http://www.museen-badoeynhausen.de/ Museumshof Bad Oeynhausen Unternehmen Sie eine Zeitreise in die Vergangenheit. Das im landschaftlich reizvollen Siekertal unweit des Osterbaches gelegene Freilichtmuseumshof der Stadt Bad Oeynhausen gibt einen Einblick in das Wohnen, Leben und Arbeiten im 19. Jahrhunderts auf dem Lande. http://www.museen-badoeynhausen.de/ Theater im Park Seit nun mehr als 90 Jahren unterhält das Drei-Sparten-Theater seine Besucher mit Schauspiel, Tanz und Musik. Facettenreichtum wird hier großgeschrieben: Der Spielplan reicht von Klassik über Moderne, Comedy, Boulevard bis hin zu „Crime-Time“ und lockt in jeder Spielzeit mit brandneuen Stücken Theaterbegeisterte an. https://www.staatsbad-oeynhausen.de/ Musikschule Bad Oeynhausen Konzerte und Veranstaltungen: http://www.musikschule-badoeynhausen.de/ Stadtbücherei Bad Oeynhausen Hier finden regelmäßige Veranstaltungen rund um die Themen Bücher, Lesen und Schreiben statt. http://www.stadtbuecherei-badoeynhausen.de/ Kurkonzerte des Staatsbad Orchesters Beinahe täglich lädt das Staatsbad Orchester zum Kurkonzert in die Wandelhalle ein: https://www.staatsbad-oeynhausen.de/ AQUA MAGICA Der auf etwa 20 Hektar angelegte Landschafts- und Kulturpark wurde zur Landesgartenschau im Jahr 2000 gemeinsam von den Nachbarstädten Bad Oeynhausen und Löhne als einer der jüngsten Parkanlagen in NRW angelegt. In diesem Park der „magischen Wasser“ gibt einiges zu entdecken: https://www.aquamagica.de/ Druckerei Das Druckerei Begegnungszentrum ist ein Kulturzentrum, das ein abwechslungs- und umfangreiches Programm vom Kindertheater bis zum Rockkonzert bietet. https://www.dbbo.de/ VHS - Volkshochschule Minden / Bad Oeynhausen https://www.vhs-minden.de/ GOP Varieté-Theater im Kaiserpalais https://www.variete.de/ UCI Kinowelt Filme und mehr: https://www.uci-kinowelt.de/ KuK! - Kirche und Kultur Veranstaltungsangebot des Kirchenkreises Vlotho: https://www.kirchenkreis-vlotho.de/ Kleines Theater in Rehme Das Zimmertheater in Bad Oeynhausen: https://www.kleinestheaterrehme.de/ der. HIVE - Zukunftswerkstatt https://der-hive.de/ Stadtarchiv Bad Oeynhausen Das Stadtarchiv ist für alle Unterlagen zuständig, die in der Verwaltung und den Einrichtungen der Stadt Bad Oeynhausen entstehen. Weitere Infos zum Stadtarchiv finden Sie hier. Weiterlesen Tage mit Beflaggung Angebote für Schulen und Kindergärten Vereine Ehrenamt & Engagement

      Neue Brücke am Sielwehr freigegeben

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      Radfahrer und Fußgänger können ab sofort die neue Brücke am Sielwehr benutzen. Bürgermeister Lars Bökenkröger hat die rund 100 Meter lange Brücke am Montagmittag gemeinsam mit Vertretern der Bezirksregierung, der beteiligten Baufirmen und des Planungsbüros CES aus München freigegeben. „Die neue Brücke ist ein Gewinn für die Nahmobilität in unserer Stadt. Damit haben wir eine leistungsfähige Verbindung aus Werste in die Innenstadt“, sagte der Bürgermeister zur Eröffnung der Brücke. Sie biete mit einer Breite von mehr als fünfeinhalb Metern ausreichend Platz für Fußgänger und Radfahrer, für die es jeweils markierte Bereiche gibt. Für Radfahrer liegt der Vorteil auf der Hand: Sie mussten auf der bisherigen Brücke Absteigen und schieben. Die Ideen für eine neue Brücke gehen zurück bis zu den ersten Planungen für die Umgestaltung des Sielwehrs vor etwas mehr als zehn Jahren. Im Zuge der weiteren Planungen hatte die Stadt Bad Oeynhausen einen Planungswettbewerb für die Brücke ausgeschrieben. Im Frühjahr 2016 stand der Sieger fest: das Münchener CES Büro für Tragwerksplanung hatte in Zusammenarbeit mit dem Diplomingenieur und Architekten Thomas Hirschmann den ersten Preis für eine neue Fußgänger- und Radfahrerbrücke gewonnen. Einer der Kernpunkte des Entwurfs war ein Brückenkörper aus Cortenstahl, die durch eine bestimmte Legierung eine Rostschicht bildet, die das Bauwerk wiederum vor weiterem Rost schützt. Anfang 2020 wurde die Pläne angepasst, da die bisherige Brücke am Sielwehr dringend ersetzt werden musste. Der Bau der neuen Brücke am Sielwehr sollte losgelöst von der Umgestaltung des Sielwehrs erfolgen, wofür wiederum das Planungsbüro CES aus München die Anpassung der Planung übernahm. Baustart für die Brücke durch die Mindener Firma Wilhelm Becker war im Herbst 2021. Der Ausbruch des Ukrainekrieges Anfang 2022 brachte schließlich erhebliche Verzögerungen mit sich, da einerseits der Stahlpreis deutlich angestiegen ist und Stahl weltweit nur schwer zu bekommen war. Die Stahlbauarbeiten erfolgten durch die Firma Rohlfing Stahlbau aus Stemwede im Norden des Mühlenkreises. Dort wurden insgesamt 9 einzelne Elemente der Brücke vorgefertigt, die mit Schwertransportern an die Werre nach Bad Oeynhausen gebracht wurden. Dort wurden aus drei Einzelteilen jeweils etwas mehr als 30 Meter lange Brückenelemente verschweißt. Das letzte dieser drei Brückenelemente wurde vor vielen Schaulustigen Mitte April zwischen die beiden ersten Elemente am nördlichen und am südlichen Ufer eingehoben und danach verschweißt. Für Verzögerungen hatte zuletzt die Herstellung des Bodenbelags gesorgt. Dafür war eine Trockenperiode von mindestens 48 Stunden erforderlich. Das Regenwetter vor allem im Juli und August machte der Firma immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Letztlich konnte der Belag Ende August hergestellt werden. Die letzten Bleche an den Überfahrten auf die Brücke wurden am Montagmorgen montiert. Die neue Brücke kostet insgesamt rund 3,8 Millionen Euro, von denen die Stadt 86 Prozent an Fördermitteln bekommt. „Das ist eine wichtige Investition, um vor allem auch den Radverkehr zwischen den Stadtteilen zu fördern“, sagt Bürgermeister Lars Bökenkröger und ergänzt: „Aus demselben Grund haben wir bereits im Frühjahr die neue Nahmobilitätsbrücke ‚In der Ahe‘ freigegeben und auch den Weserradweg an der Rehmer Insel deutlich aufgewertet.“

      Intensiver Austausch im großen Sitzungssaal

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      Die Tischrunde im großen Sitzungssaal war fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Wo sonst die Mitglieder des Hauptausschusses oder anderer Gremien des Stadtrates sitzen haben in dieser Woche 21 Mädchen und Jungen aus den Grundschulen in Bad Oeynhausen Platz genommen. Und ganz wie bei den Großen ging es im Austausch mit Bürgermeister Lars Bökenkröger um wichtige Themen, die die Schülerinnen und Schüler auf dem Schulweg, in der Schule oder in der Freizeit beschäftigen. Auch im Zuschauerraum gab es kaum noch freie Plätze. Eltern und vor allem Mitschülerinnen und Mitschüler verfolgten die Sitzung von dort. Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister ging es zunächst um das Thema Schulweg. Frido aus Werste berichtete zum Beispiel von Erlebnissen auf seinem Schulweg. „Da gibt es zwei Ampeln und an beiden Ampeln fahren immer wieder Autos bei rot über die Ampel und an einer Ampel reagiert die Taste manchmal nicht.“ Amelie aus Wulferdingsen wünscht sich für ihren Schulweg eine Ampel. Bisher gebe es an der Stelle, wo sie über die Straße muss, noch keine Ampel. „Wir werden das an die zuständigen Stellen weitergeben,“ versprach Bürgermeister Lars Bökenkröger, der aber auch gleichzeitig darauf hinwies, dass die Stadt nicht an allen Stellen einfach selber eine Ampel aufstellen könne. „An vielen Stellen gehören die Straßen gar nicht der Stadt, und da muss die dann ein anderer aufstellen.“ Ein weiteres Thema unter dem Punkt Schulweg waren Raser. So beschwerte sich zum Beispiel Erik von der Grundschule Werste über die rücksichtslose Fahrweise vieler Autofahrer. Auch an der Volmerdingsener Straße werde zu schnell gefahren, berichtete Jonas von der Grundschule Volmerdingsen. Selbst in der Brötchenstraße seien viele zu schnell unterwegs. Um diese Punkte zu notieren um möglicherweise weitere Maßnahmen zu ergreifen ist auch immer ein Vertreter oder eine Vertreterin der Polizei bei den Sitzungen des Kinderparlaments anwesend. Zu hohes Tempo rund um die Schulen wurden von allen Grundschulen im Stadtgebiet gemeldet. Unter der Rubrik Schule und Schulhof brannte den Kindern wie in vielen anderen Sitzungen vorher auch schon das Thema Fußball unter den Nägeln. Viele wünschten sich ein zweites Fußballtor für den Schulhof oder neue Netze für die Tore. Neu war dagegen das Thema Schaukeln. Von fast allen Schulen berichteten die Schülerinnen und Schüler, dass die sie neue oder aber auch mehr Schaukeln wünschen. „Das ist ja mal was ganz Neues. So viele Schaukeln habt ihr euch noch nie gewünscht“, sagte der Bürgermeister mit einem Augenzwinkern. „Aber wir werden mal schauen, was wir da machen können.“ Beim Thema Freizeit ging es vor allem um die Spielplätze im Stadtgebiet. Neben Lob für die neu gestalteten Spielplätze wie zum Beispiel an der Meierfreundstraße in Rehme gab es Hinweis auf kaputte und gesperrte Spielgeräte auf verschiedenen Spielplätzen in den verschiedenen Stadtteilen. Lars Bökenkröger wies die Kinder darauf hin, dass es insgesamt mehr als vierzig Spielplätze in der Stadt gibt. „Die werden nach regelmäßig kontrolliert und defekte Geräte werden auch nach und nach ersetzt.“ Nach knapp anderthalb Stunden Sitzung waren die Notizblöcke der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung, der Stadtwerke und der Polizei mit den Hinweisen der Kinder gut gefüllt. „Ihr wart heute unwahrscheinlich aktiv“, lobte Bürgermeister Lars Bökenkröger die Schülerinnen und Schüler und ergänzte: „Dafür habt ihr ein großes Kompliment verdient, ihr habt das toll gemacht.“

      Mobilitätsbeauftragter stellt aktuelle Planungen vor

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      Im Rahmen einer zweieinhalbstündigen Radtour hat der städtische Mobilitätsbeauftragte Martin Flohre interessierten Bürgerinnen und Bürgern die aktuellen Planungen für den Radschnellweg vorgestellt. Gemeinsam mit seinem Kollegen Jens Grove aus dem Bereich Infrastrukturmanagement führte er die Teilnehmer der Tour zunächst zum Knotenpunkt Brunnenstraße/Kanalstraße, der beim Rückbau der Ortsdurchfahrt verbunden mit dem Bau des Radschnellweges zu einem Kreisverkehr umgebaut werden soll. Am Werreknie auf dem Gebiet der Stadt Löhne erläuterten Flohre und Grove die verschiedenen Möglichkeiten, die bereits vorhandene Radinfrastruktur an den späteren Radschnellweg anzubinden. „Der Werreradweg hat ja jetzt schon einen hohen Stellenwert für Pendler und wir überlegen, wie wir dort möglichst einfach eine Verbindung zum RS 3 realisieren können“, erläuterte Jens Grove bei einem Zwischenstopp am Werreknie. Diese Überlegungen würden bereits jetzt in die Pläne zur Umgestaltung der Werre in diesem Bereich mit einfließen. Im weiteren Verlauf des Werreradweges führte Martin Flohre die Radtour zum Übergang zur Fahrradstraße ‚In der Ahe‘. Dort entstehe mit einer Nahmobilitätsbrücke über die Werre eine weitere wichtige Verknüpfung des städtischen Radnetzes mit dem Radschnellweg. „Gleichzeitig wird hier an dieser Stelle aber auch deutlich, dass wir die Gewerbetreibenden entlang des Radschnellweges bei unseren Plänen mitnehmen müssen“, unterstrich Flohre mit Blick auf die Werkhalle eines größeren Unternehmens. Auch sein Kollege Jens Grove sieht in der Kommunikation mit den Anliegern wie zum Beispiel auch dem Werrepark einen wichtigen Teil der Arbeit bei den Planungen zum RS 3. „Wir wollen hier gemeinsam zu guten und tragfähigen Lösungen für Alle kommen.“ Aus dem Kreis der Teilnehmenden kam an dieser Stelle die Frage auf, wie die Verbindung aus Eidinghausen über die neue Nahmobilitätsbrücke weiter beispielsweise zum Schulzentrum geführt werden soll. „Wir wollen 2024 ein Radverkehrskonzept entwickeln und vorstellen und das ist natürlich einer der Punkte, den wir dabei im Blick haben“, sagte der Mobilitätsbeauftragte Martin Flohre zu dieser Frage. Ziel der Tour war die Rehmer Insel, wo die Stadt Bad Oeynhausen in Kürze rund eine Million Euro für die Aufwertung des Weserradweges und in mehr Aufenthaltsqualität am Anleger der Weserfähre Amanda und an der Werremündung investieren wird. „Der Auftrag dazu ist heute an ein heimisches Unternehmen vergeben worden“, sagte Jens Grove, der in den vergangenen Monaten die Planungen für diesen Bereich gemeinsam mit Kollegen aus dem Bereich Stadtentwicklung bis hin zur Genehmigung begleitet hat. „Wir haben hier mit der Weser eine Bundeswasserstraße und deshalb ist die Bezirksregierung die Genehmigungsbehörde, wenn es um den Hochwasserschutz geht. „Grundsatz ist bei solchen Eingriffen immer, dass kein Retentionsraum, also keine Überschwemmungsfläche für die Weser verloren gehen darf.“ Das sei ein hoher Anspruch für die Planungen gewesen, den Stadt und Bezirksregierung aber gelöst hätten. Ein wesentliches Element der Umgestaltung des Weserradweges an dieser Stelle ist die Trennung von Fuß- und Radverkehr. Die bisherige Wegführung, bei der sich Radfahrende und Fußgänger den gut zwei Meter breiten asphaltierten Weg teilen, berge zu viel Konfliktpotenzial. Deshalb gibt es in Zukunft einen drei Meter breiten reinen Radweg und einen davon abgesetzten 2 Meter breiten Gehweg. Bänke sollen gleichzeitig auch zum Verweilen an der Weser einladen. Ob dieser Bereich später für den Radschnellweg in Betracht kommt, ist zurzeit eher unwahrscheinlich. „Wir planen gemäß unserer Planungsvereinbarung nur bis zum Knotenpunkt Mindener/Dehmer Straße. Von dort an liegt die Planung für den RS 3, der ja auch im Stadtgebiet später eine Landesstraße ist, wieder in Händen des Landesbetriebes Straßen.NRW“, machte Jens Grove deutlich. Wahrscheinlicher sei derzeit eine Trassenführung für den Radschnellweg im Zuge der Vlothoer Straße und eine Weserquerung im Bereich der Eisenbahnbrücken. Verantwortlich dafür sei aber in jedem Fall das Land.

      Schulsozialarbeit

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      Schulsozialarbeit Schulsozialarbeit ist ein Angebot zur Förderung der individuellen und ganzheitlichen Entwicklung von Kindern im Zusammenwirken mit der Schule. Bevor Auffälligkeiten entstehen soll die Schulsozialarbeit bereits Lösungen entwickeln. Das Angebot ist dabei freiwillig, kostenlos, vertraulich und unterliegt der gesetzlichen Schweigepflicht. Zu den Adressaten gehören alle Kinder, deren Eltern und die pädagogischen Fachkräfte an den Schulen. Schulsozialarbeit bietet an ... BERATUNG UND UNTERSTÜTZUNG IN FOLGENDEN BEREICHEN Schulische Problemlagen wie z. B. Lernschwierigkeiten, Leistungsdruck, Mobbing & Gewalt, Konflikte, Ängste Familiäre Problemlagen wie z. B. herausforderndes Verhalten der Kinder, Krisen, Trennungssituationen, Tod & Trauer VERMITTLUNG VON HILFSANGEBOTEN Freizeitangebote Finanzierungshilfen für Lernförderung, Klassenfahrt, etc. Außerschulische Fördermöglichkeiten Beratungsstellen (Information & bei Bedarf Begleitung) PROJEKTE UND ANGEBOTE IN GRUPPEN ODER FÜR EINZELNE SCHÜLER/INNEN Soziales Lernen Gewaltprävention Kompetenztrainings (Konzentration, Wahrnehmung, Selbstbewusstsein) Umgang mit Medien Spiel- und Freizeitpädagogische Angebote (z. B. Theater-AG, etc.) Kontaktaufnahme auf unterschiedlichen Wegen möglich Eltern sprechen / rufen uns an Kinder erzählen uns, was sie auf dem Herzen haben Mitarbeiter/-innen der Schule suchen gemeinsam mit uns nach Lösungen Grundschule Altstadt Fatima Kaddaha Büro in der Grundschule Wichern Schulstraße 69 32547 Bad Oeynhausen +49 (0) 171 5392795 E-Mail Grundschule Eidinghausen Fatima Kaddaha Kirchbreite 5 32549 Bad Oeynhausen +49 (0) 171 5392795 E-Mail ​​​​​​​ Grundschule Rehme - Oberbecksen Jana Spanke Büro in der Grundschule Wichern Schulstraße 69 32547 Bad Oeynhausen +49 (0) 151 65244083 E-Mail Grundschule Werste - Wulferdingsen Anika Volland-Fuchs Büro in der Grundschule Werste Diesterwegstraße 31 32549 Bad Oeynhausen +49 (0) 151 65657494 E-Mail Grundschulverbund Weser und Wiehen Diana Rohlfing Dehmer Str. 103 und Brötchenstraße 6 32549 Bad Oeynhausen +49 (0) 151 10617687 E-Mail Grundschule Wichern - Lohe Für den Standort Wichern: Lisa Werre Schulstraße 69 32547 Bad Oeynhausen +49 (0) 151 72082752 E-Mail Für den Standort Lohe: Jana Spanke Schulstraße 69 32547 Bad Oeynhausen +49 (0) 151 65244083 E-Mail Europaschule Michael Sander In der Wiehwisch 12 32549 Bad Oeynhausen +49 (0) 1511 6053200 E-Mail Realschule Nord Karin Schneider Im Leingarten 29 32549 Bad Oeynhausen +49 (0) 1516 2827053 E-Mail Schulzentrum Süd Zuständig für Realschule Süd und Immanuel-Kant-Gymnasium Andreas Huch Grüner Weg 28 32547 Bad Oeynhausen +49 (0) 170 3357692 E-Mail Eva-Marie Hinkelammert Grüner Weg 28 32547 Bad Oeynhausen +49 (0) 172 8817046 E-Mail Rahmenkonzept Schulsozialarbeit

      KulturNacht Bad Oeynhausen

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      Am 18. September findet die 6. KulturNacht Bad Oeynhausen statt. Nach gut bewährter Art werden sich neun innerstädtische Kultureinrichtungen in bunte, lebendige und laute Bühnenorte verwandeln. Sie bieten ein vielfältiges Kulturangebot für alle und jeden Geschmack. Über 40 heimische Künstlerinnen und Künstler, Solodarstellerinnen und Solodarsteller, Bands und Bühnengruppen nehmen teil. Einen ganzen Abend lang präsentieren sie das große künstlerische Spektrum der Stadt – von Musik und Tanz über Lesungen, Theater und Comedy bis hin zu Kunst mit Ausstellungen und Künstlergesprächen. Wir dürfen uns auf „alte Bekannte“ mit ihren ganz neuen Bühnenprogrammen freuen, aber auch neugierig sein auf Akteure, die erstmals bei der KulturNacht auftreten. Mit dabei sind unter anderem Dennis Fründ, das Kleine Theater Rehme, die Great Moods Big Band, die White Rabbit Crew, die Show & Motion Academy und Fred Batzenberger. Sind Idee und Wunsch, Bad Oeynhausener Kulturschaffende sichtbar zu machen und ihnen eine Bühne zu geben, wirklich so neu, wie wir Heutige denken? In alten Unterlagen hat sich Erstaunliches gefunden: Vor genau 30 Jahren, im September 1996, gab es schon einmal den Impuls der Kultureinrichtungen und Kulturschaffenden, sich im wahrsten Sinne des Wortes „Gehör zu verschaffen“. Unter dem Motto „Kultur geht auf die Straße“ gab es damals in Bad Oeynhausen ein Event, das der heutigen KulturNacht erstaunlich ähnlich war. Die städtischen Kultureinrichtungen und das Begegnungszentrum „Druckerei“ luden zu einem Programm aus „Klängen, Rhythmen und Tanz“ auf drei Bühnen rund um die Dr.-Louis-Lehmann-Straße ein. Dort fand ein mitreißendes Kulturfest mit „Tam-Tam und Olé“ statt. Den Auftakt machte ein Samba-Straßenumzug à la Karneval in Rio de Janeiro. Es folgten Darbietungen heimischer Musik- und Tanzgruppen nonstop auf allen drei Bühnen. Wettbewerbs- und Mitmachaktionen an den Ständen der städtischen Kultureinrichtungen ergänzten das Programm. Das Konzept, den vielseitig künstlerisch begabten Menschen der Stadt Bad Oeynhausen eine Plattform zu bieten, war dem heutigen Konzept der KulturNacht also ganz ähnlich. Sogar der 30-Minuten-Takt scheint sich schon damals bewährt zu haben. Und so wird es auch bei der diesjährigen KulturNacht am 18. September wieder „Schlag auf Schlag“ im 30-Minuten-Rhythmus durch die Innenstadt gehen. In den Viertelstunden zwischen zwei Auftritten sind die Gäste zum Ortswechsel aufgefordert. Darum gilt auch für dieses „Kulturkarussell“: Die Besuche an den Spielorten sollten gut vorgeplant werden. Wer möglichst viel vom abwechslungsreichen Programm erleben möchte, sollte sich daher schon vorab seine persönlichen Highlights zusammenstellen. Alle Informationen, das vollständige Programm, Zeiten und Orte können auf der städtischen Webseite eingesehen werden. Auch liegen Programmhefte an allen einschlägigen Orten zum Mitnehmen aus. Der Preis für den gesamten Abend und für alle Veranstaltungsorte liegt bei 8 Euro pro Person, im Vorverkauf bei 6 Euro. Für Kinder bis 12 Jahre ist der Eintritt frei. Karten im Vorverkauf sind in der Tourist Information erhältlich. Regulär gibt es Karten an den Abendkassen aller Veranstaltungsorte. Und was sagt uns der Blick zurück? Kultur war in Bad Oeynhausen schon immer stark. Wir heutigen Kulturakteure können uns gut aufgehoben fühlen in dieser Tradition. Und sie ist die beste Basis für ein selbstbewusstes „Weiter so“ – und ein: „ Wir sehen uns am 18. September! “ Alle Informationen zur KulturNacht, das vollständige Programm sowie Zeiten und Veranstaltungsorte finden Sie hier .

      Gebäude

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      Die Gebäude des Museumshofes Der Museumshof ist ein kleines Freilichtmuseum bäuerlicher Kulturdenkmale. Er repräsentiert ein typisches bäuerliches Anwesen, wie es in der Umgegend Bad Oeynhausens bis ins 20. Jahrhundert hinein üblicherweise zu finden war. Haupthaus Das Haupthaus ist vom Hof von Aschen, Hüllhorst Nr. 48, Wohn- und Wirtschaftsgebäude, erbaut 1739, transloziert 1965, 1967-1968 auf dem Museumshof wiedererrichtet, eröffnet 1969. Der Vierständerbau mit reichem Schmuckgiebel zeigt den Bautyp des niederdeutschen Hallenhauses: rechts und links der Deele wurde das Vieh aufgestallt, dahinter lagen die Gesindekammern. Im hinteren Bereich der Deele befindet sich an zentraler Stelle das offene Herdfeuer. Rechts der Herdstelle liegt die sogenannte Waschlucht mit dem Spülstein, links die Esslucht mit dem Esstisch für die gemeinsamen Mahlzeiten. Die Räume hinter dem Herdfeuer, dem Kammerfach, dienten der Familie des Bauern als Wohnräume. Gezeigt wird hier die typische Einrichtung dieses Wohn- und Wirtschaftsgebäudes vor der Industrialisierung. Das Himmelbett in der Schlafstube stammt vom Hof Aschen selber, die übrigen Möbel und Gerätschaften stammen von anderen Höfen der Umgebung. Das Haupthaus beherbergt im Obergeschoss zudem eine kleine ostdeutsche Heimatstube. Heuerlingshaus Das Heuerlingshaus stammt vom Hof Taake (heute Meier) aus Exter-Solterwisch, erbaut 1654, Translozierung und Wiederaufbau auf dem Museumshof 1975 Das Heuerlingshaus war das Wohnhaus der für den Bauern tätigen Heuerlingsfamilie. In dem Heuerlingshaus vom Hof Taake wohnten zuletzt um 1880/90 zwei Heuerlingsfamilien gleichzeitig. Gezeigt werden hier die Gerätschaften für die Zigarrendreherei als typischem Nebenerwerbszweig der hiesigen Bevölkerung sowie die Gerätschaften der ehemaligen Korbflechterei Nacke in Rehme. Im kleinen Stallteil sind Gerätschaften für die Imkerei ausgestellt. Scheune Die Scheune stammt vom Hof Meinert in Oberlübbe-Elfte, erbaut 1803, abgebrochen und eingelagert 1988, Wiederaufbau auf dem Museumshof 1989-1990, eröffnet 1991. Die Scheune diente zur Lagerung von Heu, Stroh und ungedroschenem Getreide, als Aufbewahrungsort für die landwirtschaftlichen Geräte sowie als Arbeitsraum, z.B. zum Dreschen von Getreide. Heute zeigt die Scheune die wichtigsten landwirtschaftlichen Geräte für die Feldbestellung, die typischen Fahrzeuge der Region und die Werkstätten eines Landzimmermannes und eines Stellmachers. Speicher Der Speicher ist ursprünglich vom Hof Harig in Melle-Dielingdorf, erbaut 1792, transloziert 1992, Wiederaufbau auf dem Museumshof 1992-1993, eröffnet 1993. Der Speicher (Spieker) diente zur Aufbewahrung von Ernteerträgen, Nahrungsvorräten für den Winter und der kostbaren Leinenvorräte. Aus Brandschutzgründen wurde ein Speicher immer in einem Mindestabstand von 7 Metern zum Haupthaus errichtet. In Planung ist hier eine Ausstellung zur Vorratswirtschaft. Backhaus Das Backhaus mit „Abtritt“ vom Hof Möhlmann (jetzt Busse) auf dem Poll in Dehme, erbaut um 1800, Translozierung und Wiederaufbau auf dem Museumshof 1980. Im Backhaus wurde ungefähr alle 4 Wochen Brot gebacken. In der übrigen Zeit diente das kleine Nebengebäude als Hofwerkstatt. Zu sehen sind hier ein aus einem Baumstamm gearbeiteter großer Backtrog sowie die übrigen, für das Brotbacken notwendigen Gerätschaften. Außerdem steht im Backhaus eine Werkbank, die die Zweitnutzung des Gebäudes als Werkstatt andeuten soll. Museumshof Stadt Bad Oeynhausen Schützenstraße 35a 32545 Bad Oeynhausen Stadtplan Telefon: +49 (0) 5731 14 - 3410 E-Mail: museum@badoeynhausen.de Öffnungszeiten Ende März bis Ende Oktober Samstag und Sonntag 12:30 - 17:30 Uhr Öffnungszeiten Mühle April - Oktober jeden 2. und 4. Sonntag 14:00 - 17:00 Uhr Links Impressum Datenschutz / Informationspflichten Cookieeinstellungen Erklärung zur Barrierefreiheit Bildnachweis Hinweisgebersystem Feedback

      Stadt vergibt Heimat-Preis

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      Die Werster Heimatfreunde, der Verein AGORA - Gesellschaft für Literatur, Kunst und Kultur - sowie der Förderverein des Freibades Lohe sind die Preisträger des Heimat-Preises 2023 der Stadt Bad Oeynhausen. In einer kleinen Feierstunde im Märchenmuseum dankte Bürgermeister Lars Bökenkröger den drei Vereinen für ihr teilweise schon Jahrzehnte andauerndes Engagement für die Gesellschaft der Stadt Bad Oeynhausen. „Sie leisten einen wichtigen Beitrag für Kultur und Freizeit in unserer Stadt und das möchten wir mit der Vergabe des Heimat-Preises an Sie heute am Internationalen Tag des Ehrenamtes besonders würdigen“, sagte der Bürgermeister in seiner Ansprache. „Wie viele andere Vereine in Bad Oeynhausen bieten Sie Aktivitäten, die ohne ein breites ehrenamtliches Engagement gar nicht möglich wären.“ Die Werster Heimatfreunde hatten sich mit ihrem Projekt „Schule-Heimatstube-Steinkammergrab“ für den Heimat-Preis beworben. Dabei ging es darum, Kindern die Geschichte ihrer Heimatregion näher zu bringen. Dazu hatten die Werster Heimatfreunde im Februar und März zwei dritte Klassen der Grundschule Werste sowie Kinder des Kindergartens „Löwenzahn“ in die Werster Heimatstube eingeladen und ihnen die unterschiedlichen Exponate gezeigt und ihnen kindgerecht die Hintergründe dazu erklärt. Neben dem Steinkammergab ging es dabei zum Beispiel auch um das historische Wappen der ehemaligen Gemeinde Werste, die Geschichte der Mammuts sowie historische Funde von Alltagsgegenständen aus der Region. Der Verein möchte das Projekt in den kommenden Jahren weiterführen. Der Verein AGORA bekommt den Heimat-Preis für das Projekt Lyrik vom Balkon, bei dem seit 2021 Texte und Gedichte vom Balkon des Märchenmuseums dem Publikum auf dem Inowroclaw-Platz vorgelesen werden. Das Projekt lief in diesem Jahr von Juni bis September jeweils freitags ab 15.30 Uhr. Die Lesungen übernehmen Vereinsmitglieder und weitere Interessierte. Die Zuhörerzahl ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen: hörten 2021 rund 15 Passanten die Geschichten vom Balkon, waren es in diesem Jahr bereits 70 Personen. Der Verein AGORA kooperiert bei dem Projekt mit dem Märchenmuseum und der Stadtbücherei. Der Förderverein des Freibades Lohe hat in diesem Jahr eine neue Wasserspielanlage für Kinder im Freibad installiert und wird dafür mit dem Heimat-Preis ausgezeichnet. Hintergrund des Projekts ist die Sorge, dass immer weniger Kinder schwimmen können. Die neue Wasserspielanlage soll Kleinst- und Kleinkinder ermutigen, die Freude am Umgang mit Wasser zu finden. Der Einstieg in den späteren Schwimmunterricht fällt vielen Kindern dadurch hoffentlich leichter. Finanziert wurde die Anlage durch ein Sponsorenschwimmen. Der Aufbau der Anlage erfolgt durch die Mitglieder des Fördervereins, vorwiegend durch die Gruppe der „Seniorenhelfer“. Im Rahmen des Heimat-Preises vergibt die Stadt Bad Oeynhausen insgesamt 5.000 Euro an Preisgeld. Davon bekommen die erstplatzierten Werster Heimatfreunde 2.500 Euro, der Verein AGORA auf dem zweiten Platz bekommt 1.500 Euro und 1.000 Euro gehen an den Förderverein des Freibads Lohe auf dem dritten Platz. Insgesamt hatten sich neun Organisationen oder Vereine um den Heimatpreis beworben. Das Preisgeld kommt vom Land NRW, das das ehrenamtliche Engagement mit dem Heimat-Preis auf breiter Basis fördern möchte. Der Rat der Stadt Bad Oeynhausen hatte 2018 grundsätzlich den Beschluss gefasst, den Preis auch in Bad Oeynhausen zu vergeben. Bei der ersten Vergabe des Preises im Jahr 2019 wurde zum Beispiel der ‚Badoeynhausenshop‘ der Europaschule ausgezeichnet. Zu den weiteren Preisträgern der vergangenen Jahre zählen unter anderem der Förderkreis des Märchenmuseums für die Aktion „Bei Anruf Märchen“ im Corona-Jahr 2020, die AG Natur und Umweltschutz für das Projekt „Grüne Ecken mit Kindern entdecken“ oder der Aufbau der roten Telefonzelle an der Kirche in Rehme. Die Projekte wurden dabei von den Vereinen selbst finanziert, das Preisgeld könnte jeweils eine Fortsetzung ermöglichen. „Die Preisträger dieses Jahres aber auch die Projekte der vergangenen Jahre zeigen auf besondere Weise, was die Ehrenamtlichen in unserer Stadt möglich machen“, fasst Lars Bökenkröger den Aktuellen Heimat-Preis 2023 und die Preisverleihungen der vergangenen Jahre zusammen. „Das können wir gar nicht genug würdigen, aber bei allem dürfen wir diejenigen Ehrenamtlichen nicht vergessen, die es vorziehen im Hintergrund zu wirken.“ Der heutige Internationale Tag des Ehrenamts sei auch der Tag derjenigen, die heute nicht ausgezeichnet wurden aber dennoch ausgezeichnete Arbeit leisten.

      Seniorenbeirat

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      Seniorenbeirat In einer Kommune wie Bad Oeynhausen, in der etwa 15 000 Mitbürgerinnen und Mitbürger älter als 60 Jahre alt sind, gilt es, die Belange der Seniorinnen und Senioren zu kommunizieren und gestaltend an dem Zusammenleben in unserer Stadt teilzunehmen. Neben den vielen Seniorengruppen in den Stadtteilen, welche Treffen, Veranstaltungen und Ausflüge organisieren, gibt es auch durch die Mitarbeit im städtischen Seniorenbeirat die Möglichkeit sich einzubringen, ganz nach dem Prinzip: „Ältere sorgen für Ältere“. Um den älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern unserer Stadt eine bessere Beteiligung am kommunalen Geschehen und Zusammenleben zu ermöglichen, hat die Stadt Bad Oeynhausen 1993 einen Seniorenbeirat ins Leben gerufen. Die ehrenamtlich tätigen Mitglieder werden von Vereinen, Organisationen und Einrichtungen vorgeschlagen und vom Rat für 5 Jahre gewählt. Aktiv mitgestalten Voraussetzung zur Mitarbeit im Seniorenbeirat ist, dass Sie das 55. Lebensjahr vollendet haben und Ihren Hauptwohnsitz in Bad Oeynhausen angemeldet haben. Sie beraten Politik und Verwaltung mit Ihren spezifischen Erfahrungen und tragen dazu bei, für die Belange unserer älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger zu sensibilisieren sowie Forderungen und Wünsche in geeigneter Weise vorzutragen. Der Seniorenbeirat kann als Partner der Politik wichtige Funktionen übernehmen: • für das Sichtbarmachen der Interessen und der Forderungen älterer Menschen gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit sorgen. • für die Weitergabe der Belange und Themen der Älteren an Politik und Verwaltung sorgen. • die sinnvolle Erledigung der Eingaben verfolgen und notfalls die Bearbeitung anmahnen. Aktuelle Informationen und Hinweise finden Sie im Schaukasten des Seniorenbeirats neben dem Haupteingang zum Kurpark. Den aktuellen Flyer des Seniorenbeirates finden Sie außerdem hier . Mitglieder und Sitzungskalender des Seniorenbeirates Ratsinformationssystem Projekte des Seniorenbeirates Seniorennachmittag Am Mittwoch, den 1. Oktober 2025 , lädt die Stadt Bad Oeynhausen gemeinsam mit dem Seniorenbeirat zum Seniorennachmittag ins Kaiserpalais ein. Die Gäste erwartet neben Kaffee und Kuchen ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm im GOP. Einlass für Rollstuhlfahrer ab 14:15 Uhr regulärer Einlass ab 14:30 Uhr Veranstaltungsbeginn 15 Uhr Abschluss gegen 17 Uhr Karten gibt es für 8 Euro bei den folgenden Vorverkaufsstellen: Poststelle WEZ an der Werster Straße 99-101 Poststelle Dockweiler an der Eidinghausener Straße 116 Poststelle Brundert an der Detmolder Straße 152 Postagentur an der Volmerdingsener Straße 149 Mühlenapotheke am Alten Rehmer Weg 72 Brunnenapotheke in der Klosterstraße 20 GOP Kaiserpalais im Kurgarten 8 Separate Rollstuhl-Tickets sind telefonisch unter 05731-141024 oder im Rathaus I, Ostkorso 8, erhältlich. Rettungspunkte - Beschilderung von Sitzbänken mit Notfallnummern Erfahren Sie mehr über das Projekt: Aktion Rettungspunkte App "Gut versorgt in... Bad Oeynhausen" Alle relevanten Infos in einer App: Gut versorgt in Seniorenwegweiser Der folgende Wegweiser soll Ihnen einen ersten Überblick über die vielfältigen Freizeit- und Beratungsangebote geben, die Ihnen in unserer Stadt zur Verfügung stehen. Seniorenwegweiser für Bad Oeynhausen Rückblick Seniorennachmittag 2023 ©️ Stadt Bad Oeynhausen Stadt und Seniorenbeirat hatten ein buntes Programm organisiert. ©️ Stadt Bad Oeynhausen Zum ersten Seniorennachmittag nach der Corona-Pandemie konnten Bürgermeister Lars Bökenkröger und Werner Friedhoff als Vorsitzender des Seniorenbeirats rund 250 Gäste im GOP im Kaiserpalais begrüßen. ©️ Stadt Bad Oeynhausen Show & Motion Academy des Hive ©️ Stadt Bad Oeynhausen Trapezkünstler Hugo ©️ Stadt Bad Oeynhausen Shantychor „Die Binnenschiffer“ ©️ Stadt Bad Oeynhausen Mitglieder des Seniorenbeirats übernahmen die Bedienung der Gäste. Weiterlesen Beiräte Bindeglied zwischen Interessengruppen, Verwaltung und Politik Seniorinnen & Senioren Vielfältige Angebote Politik Zusammensetzung der Gremien, aktuellen Sitzungstermine und Protokolle Was erledige ich wo? Überblick über Anlaufstellen, Dienstleistungen, Formulare und Kontakte der Stadt Bad Oeynhausen Aktuelles Aktuelle Veröffentlichungen der Stadt Bad Oeynhausen

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