Am 18. September findet die 6. KulturNacht Bad Oeynhausen statt. Nach gut bewährter Art werden sich neun innerstädtische Kultureinrichtungen in bunte, lebendige und laute Bühnenorte verwandeln. Sie bieten ein vielfältiges Kulturangebot für alle und jeden Geschmack. Über 40 heimische Künstlerinnen und Künstler, Solodarstellerinnen und Solodarsteller, Bands und Bühnengruppen nehmen teil.
Einen ganzen Abend lang präsentieren sie das große künstlerische Spektrum der Stadt – von Musik und Tanz über Lesungen, Theater und Comedy bis hin zu Kunst mit Ausstellungen und Künstlergesprächen. Wir dürfen uns auf „alte Bekannte“ mit ihren ganz neuen Bühnenprogrammen freuen, aber auch neugierig sein auf Akteure, die erstmals bei der KulturNacht auftreten.
Mit dabei sind unter anderem Dennis Fründ, das Kleine Theater Rehme, die Great Moods Big Band, die White Rabbit Crew, die Show & Motion Academy und Fred Batzenberger.
Sind Idee und Wunsch, Bad Oeynhausener Kulturschaffende sichtbar zu machen und ihnen eine Bühne zu geben, wirklich so neu, wie wir Heutige denken?
In alten Unterlagen hat sich Erstaunliches gefunden: Vor genau 30 Jahren, im September 1996, gab es schon einmal den Impuls der Kultureinrichtungen und Kulturschaffenden, sich im wahrsten Sinne des Wortes „Gehör zu verschaffen“. Unter dem Motto „Kultur geht auf die Straße“ gab es damals in Bad Oeynhausen ein Event, das der heutigen KulturNacht erstaunlich ähnlich war.
Die städtischen Kultureinrichtungen und das Begegnungszentrum „Druckerei“ luden zu einem Programm aus „Klängen, Rhythmen und Tanz“ auf drei Bühnen rund um die Dr.-Louis-Lehmann-Straße ein. Dort fand ein mitreißendes Kulturfest mit „Tam-Tam und Olé“ statt. Den Auftakt machte ein Samba-Straßenumzug à la Karneval in Rio de Janeiro. Es folgten Darbietungen heimischer Musik- und Tanzgruppen nonstop auf allen drei Bühnen. Wettbewerbs- und Mitmachaktionen an den Ständen der städtischen Kultureinrichtungen ergänzten das Programm.
Das Konzept, den vielseitig künstlerisch begabten Menschen der Stadt Bad Oeynhausen eine Plattform zu bieten, war dem heutigen Konzept der KulturNacht also ganz ähnlich. Sogar der 30-Minuten-Takt scheint sich schon damals bewährt zu haben.
Und so wird es auch bei der diesjährigen KulturNacht am 18. September wieder „Schlag auf Schlag“ im 30-Minuten-Rhythmus durch die Innenstadt gehen. In den Viertelstunden zwischen zwei Auftritten sind die Gäste zum Ortswechsel aufgefordert.
Darum gilt auch für dieses „Kulturkarussell“: Die Besuche an den Spielorten sollten gut vorgeplant werden. Wer möglichst viel vom abwechslungsreichen Programm erleben möchte, sollte sich daher schon vorab seine persönlichen Highlights zusammenstellen.
Alle Informationen, das vollständige Programm, Zeiten und Orte können auf der städtischen Webseite eingesehen werden. Auch liegen Programmhefte an allen einschlägigen Orten zum Mitnehmen aus.
Der Preis für den gesamten Abend und für alle Veranstaltungsorte liegt bei 8 Euro pro Person, im Vorverkauf bei 6 Euro. Für Kinder bis 12 Jahre ist der Eintritt frei. Karten im Vorverkauf sind in der Tourist Information erhältlich. Regulär gibt es Karten an den Abendkassen aller Veranstaltungsorte.
Und was sagt uns der Blick zurück? Kultur war in Bad Oeynhausen schon immer stark. Wir heutigen Kulturakteure können uns gut aufgehoben fühlen in dieser Tradition. Und sie ist die beste Basis für ein selbstbewusstes „Weiter so“ – und ein: „Wir sehen uns am 18. September!“
Alle Informationen zur KulturNacht, das vollständige Programm sowie Zeiten und Veranstaltungsorte finden Sie hier.
