Förderprogramme Der Bund, das Land Nordrhein-Westfalen und auch die Stadt Bad Oeynhausen unterstützen Sie bei Maßnahmen zu Klimaschutz. Die Reduktion von Treibhausgasen nutzt uns allen – Sie werden bei Ihren Aktivitäten nicht allein gelassen! ProKlima – das Förderprogramm der Stadt Bad Oeynhausen Mit ProKlima hat die Stadt Bad Oeynhausen ein breites Programm beschlossen, das Sie in vielen Bereichen finanziell unterstützt. Dabei gibt es eine Förderung für folgende Maßnahmen: Heizen mit erneuerbaren Energien Gebäudesanierung Lastenräder Regenwasseranlagen Aktivitäten und bauliche Maßnahmen von Vereinen Konzepte für gemeinschaftliche Wärmeversorgung Neue Effizienzhäuser Flyer ProKlima Richtlinien und Antragsformulare zum Förderprogramm ProKlima Förderrichtlinie der Stadt Bad Oeynhausen zum Programm ProKlima für Maßnahmen in den Bereichen Klimaschutz und Klimaanpassung 2025/2026 Jetzt beantragen! Ein Blick auf die Förderampel zeigt Interessenten sofort, ob noch ausreichend Haushaltsmittel zur Förderung verfügbar sind. Förderprogramme von Bund und Land Vor allem können Haus- und Wohnungseigentümer/innen von sehr guten Förderprogrammen profitieren. Nähere Informationen dazu gibt es bei der Bundesanstalt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle ( www.bafa.de ) und bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau ( www.kfw.de ). Es ist nicht auszuschließen, dass der Bund in den kommenden Jahren die Anforderungen an Gebäude erhöht. Denn hierzu sind die staatlichen Organe sogar durch die deutsche Verfassung verpflichtet. Ein weiteres Element ist die CO2-Bepreisung. Jedes Gramm Treibhausgas ist mit einen Preis ausgestattet, den die Verursachenden zu tragen haben. Dies wird direkt auf Öl und Gas aufgeschlagen. So zahlen Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer für jeden eingekauften Liter Öl einige Cent mehr, die allerdings wieder in den Klimaschutz fließen sollen. Es steht schon fest, dass dieser Preis in den kommenden Jahren steigt. Auch das Land NRW bietet eine Vielzahl von Fördermöglichkeiten im Programm progres.nrw . Einen Überblick über alle Fördermittel des Bundes sowie des Landes NRW gibt das Fördernavi der NRW.Energy4Climate. Zuschuss zur Energieberatung Der Staat lässt Hauseigentümer/innen nicht allein, wenn sie ihr Gebäude besser machen möchten. Neben den erwähnten Förderprogrammen für Sanierungsmaßnahmen – wie neue Fenster, Türen, Heizung, Dämmung - gibt es auch einen hohen Zuschuss für die Energieberatung. 50 Prozent des Honorars übernimmt der Bund - Informationen dazu ebenfalls auf www.bafa.de . Es lohnt sich, diese Energieberatung in Anspruch zu nehmen. Bei Fragen können Sie gern unsere Koordinierungsstelle Klimaschutz kontaktieren.
Die Untere Bauaufsichtsbehörde der Stadt Bad Oeynhausen bietet Ihnen die Möglichkeit an dem zentralen elektronischen Antragsprozess des Bauportal.NRW teilzunehmen. Dieser Antragsweg stellt sicher, dass der bundesweite digitale Kommunikationsstandard XBAU für die elektronische Datenübermittlung genutzt wird. Durch diese Ausgangssituation nimmt die Untere Bauaufsichtsbehörde der Stadt Bad Oeynhausen digitale Anträge nur noch über das Bauportal des Landes Nordrhein-Westfalen an. Nach Antragstellung wird, wie bisher über die Plattform Conject PM, das gesamte weitere Verfahren über die Webanwendung DALUX stattfinden. Ein entsprechender Projektraum wird automatisiert eröffnet. Im Anschluss erhalten Sie eine Einladung zu diesem Projektraum (angegebene E-Mail) um Zugriff zu erhalten (einmalige Registrierung ist notwendig). Im Verfahrensverlauf werden alle benötigten Beteiligten, wie z.B. externe Ämter ebenfalls in diesen Projektraum eingeladen. Somit sind Sie weiterhin nicht auf die Öffnungszeiten der Bauordnung angewiesen. Auch können Ergänzungen bequem hochgeladen werden. Die Genehmigungen erhalten Sie ebenfalls direkt digital. Weitere Vorteile des digitalen Baugenehmigungsverfahrens sind für Sie z.B. der Wegfall des Postweges; dies bedeutet schneller Austausch mit der unteren Bauaufsichtsbehörde. Des Weiteren ist das Nachreichen von Unterlagen unabhängig des Postweges bzw. der Uhrzeit möglich. Darüber hinaus können Sie jederzeit in den Verfahrensstand Einblick nehmen. Dies bedeutet hohe Transparenz für alle Beteiligten des Verfahrens. Natürlich können Sie Ihre Anträge auch noch auf dem analogen Weg einreichen. Dies bedeutet aber eine längere Bearbeitungszeit. Bitte beachten Sie, dass Sie bei der digitalen Antragstellung, welche Sie direkt über den o.g. Link erreichen, sämtliche Unterlagen einreichen, die für eine Beurteilung des Vorhabens notwendig sind. Die Unterlagen sind im PDF-Format hochzuladen. Bitte beachten Sie bei der Benennung der Unterlagen die Vorgaben der Bauordnung . Sofern Sie einen Entwurfsverfasser beauftragt haben, in Ihrem Namen den Bauantrag digital einzureichen, benötigt dieser eine entsprechende Vollmacht von Ihnen. Einen Vordruck der Vollmacht finden Sie hier . Hinweis: Aufgrund der Novellierung der Landesbauordnung zum 01.09.2026 sind Bauanträge gem. § 70 Abs. 1 Satz 1 Bauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen nur noch in elektronischer Form zu stellen (Drittes Gesetz zur Änderung der Landesbauordnung 2018 und weiterer Vorschriften im Land Nordrhein-Westfalen). Hilfestellung für Entwurfsverfasser finden Sie hier . Technischen und organisatorischen Support für die DALUX-Plattform gibt es über die Supporthotline des Plattformanbieters ITEBO GmbH, Telefon 0541 9631831, E-Mail: itebau@itebo.de . Landesbauordnung NRW Baugesetzbuch vereinfachtes Baugenehmigungsverfahren Baugenehmigungsverfahren/Sonderbau
Willkommen beim Pflegekinderdienst der Stadt Bad Oeynhausen Der Pflegekinderdienst sucht engagierte Frauen, Männer und Paare als Pflegeeltern, die sich vorstellen können, ein Kind auf Dauer oder für eine befristete Zeit in ihrem Haushalt aufzunehmen. Motivierte und verantwortungsbewusste Bewerberinnen und Bewerber sind bei uns herzlich willkommen. Wir suchen Menschen, die bereit sind, Kinder oder Jugendliche im Alter von 0 bis 18 Jahren bei sich aufzunehmen und ihnen Zuwendung, Stabilität und Schutz zu geben. Egal ob verheiratet oder nicht, alleinstehend oder alleinerziehend, hetero- oder homosexuell, mit oder ohne eigene Kinder, in einer Patchworkfamilie lebend oder mit Migrationshintergrund - wir freuen uns von Ihnen zu hören! Jetzt bewerben! Save the Date: Infoveranstaltung für interessierte Pflegeeltern Der Pflegekinderdienst der Stadt Bad Oeynhausen lädt herzlich alle Interessierten zu einer kostenlosen Informationsveranstaltung ein. Wer sich vorstellen kann, einem Kind – vorübergehend oder auf Dauer – ein liebevolles und stabiles Zuhause zu geben, erhält hier umfassende Informationen zu den Aufgaben und Möglichkeiten als Pflegefamilie. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 5. November 2026, um 16:30 Uhr in der Steinstraße 20, Raum 233 statt. In einem unverbindlichen Rahmen erfahren die Teilnehmenden, wie sie Kindern in herausfordernden Lebenssituationen helfen und ihnen Geborgenheit bieten können. Mitarbeitende des Pflegekinderdienstes informieren und beantworten alle Fragen rund um die Themen Pflegeelternschaft, Unterstützung und Voraussetzungen. Interessierte können sich ab sofort hier für die Infoveranstaltung anmelden. Die Teilnahme ist kostenlos und unverbindlich. Das bringen Pflegeeltern mit Pflegeeltern bieten Kindern und Jugendlichen, die nicht von ihren Eltern selbst versorgt werden können oder aus anderen Gründen nicht in ihrem Elternhaus aufwachsen können, ein Zuhause auf bestimmte Zeit oder auf Dauer. In der Regel besteht auch bei einem Pflegeverhältnis weiterhin ein Kontakt zwischen dem Pflegekind und seinen Eltern. Pflegeeltern sollten... einem Kind Verständnis, Zeit, Liebe und Geborgenheit geben können, die Fähigkeit haben, Konflikte anzupacken und durchzuhalten , das Kind und seine Lebensgeschichte akzeptieren und mit der Herkunftsfamilie zusammenarbeiten , aufgeschlossen in der Zusammenarbeit mit den sozialen Diensten sein, über ausreichenden Wohnraum verfügen und in gesicherten wirtschaftlichen Verhältnissen leben . Welche Pflegeverhältnisse gibt es? Vollzeitpflege Pflegeeltern bieten den Kindern und Jugendlichen ein langfristiges Zuhause. Bereitschaftspflege Bei akuten Krisensituationen, wenn eine sehr schnelle Unterbringung notwendig ist. Das Pflegeverhältnis bleibt bestehen, bis eine geeignete Perspektive gefunden ist. Verwandtenpflege Nahe Verwandte (z. B. Großeltern, Tanten oder Onkel) übernehmen die Pflege und Erziehung eines Kindes, wenn die leiblichen Eltern dazu nicht in der Lage sind. Weitergehende Informationen & Schulungen Unterstützung und Informationen für Pflegefamilien
Die Stadt Bad Oeynhausen stellt Finanzmittel für ein eigenes Förderprogramm für die Jahre 2025 und 2026 in Höhe von jeweils 150.000 Euro bereit. Damit werden beispielsweise Bürgerinnen und Bürger unterstützt, die Wohngebäude energetisch sanieren wollen aber auch Personen, die eine Regenwasseranlage errichten oder sich ein Lastenfahrrad zulegen wollen. Das Programm ergänzt so weitere Förderprogramme des Landes NRW und des Bundes. „Bei einer energetischen Sanierung, beispielsweise dem Tausch von Fenstern, kann die Kombination der Fördermittel einen Zuschuss von bis zu 40 Prozent bringen“, sagt Dorothee Rolfsmeyer, Klimaschutzmanagerin der Stadt Bad Oeynhausen. Für denkmalgeschützte Gebäude gibt es neuerdings einen zusätzlichen Bonus von 20 Prozent der Maßnahmenkosten seitens der Stadt. „Es lohnt sich fast immer, sich mit den Förderprogrammen zu befassen, wenn man das eigene Haus modernisieren möchte.“ Speziell in Bad Oeynhausen kann das kommunale Förderprogramm für Wohngebäude, die vor 1980 erbaut wurden, genutzt werden. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern können bis zu 1500 Euro, maximal 20 Prozent der Investitionssumme abgerufen werden. Auch Mehrfamilienhäuser erhalten einen Zuschuss zu energetischen Sanierungsmaßnahmen. Dieser liegt bei 500 Euro je Wohneinheit. Eigentümer von einzelnen Wohnungen sind eigenständig oder gemeinsam mit der Eigentümergemeinschaft antragsberechtigt. „Neue Heizungsanlagen werden im aktuellen Förderzeitraum gefördert, wenn sie für vermietete Wohneinheiten zum Einsatz kommen“, erklärt Rolfsmeyer. Dazu zählen Biomasseanlagen, also Pelletheizungen, Hackschnitzelkessel etc., Wärmepumpen, der Anschluss an ein Wärme- oder Gebäudenetz und auch solarthermische Anlagen. Für diese Maßnahmen werden 20 Prozent, maximal 1500 Euro bei vermieteten Ein- und Zweifamilienhäusern und 500 Euro je vermieteter Wohneinheit bei Mehrfamilienhäusern gefördert. „Ganz neu ist in diesem Förderzyklus der Baustein „Konzepte für gemeinschaftliche Wärmeversorgung.“ Dabei wird die Erstellung der Vorplanung oder des Konzeptes für ein Gebäudenetz mit 80 Prozent der Honorarsumme und maximal 2000 Euro plus 500 Euro je Gebäude unterstützt. Der Anteil der erneuerbaren Energie an der Wärmeversorgung muss dabei mindestens 65 Prozent betragen. Neubauten werden pauschal mit 1500 Euro gefördert, wenn sie mindestens den „Effizienzhaus-40-Standard“ erreichen. Bei Neubauten bietet sich oft auch die Installation von Regenwasseranlagen an, die mit bis zu 2500 Euro, maximal 60 Prozent gefördert werden. KäuferInnen von Lastenrädern können mit einem Zuschuss von 30 Prozent der Kaufsumme, maximal 500 Euro rechnen. „Bisher wenig abgerufen wurden Fördermittel für Vereine“, sagt Rolfsmeyer. „Wir wollen Vereinen dabei ermöglichen, sowohl Aktionen durchzuführen, die das Bewusstsein für Klimaschutz erhöhen, als auch Maßnahmen umzusetzen, die den Energieverbrauch senken.“ Bei Letzterem gibt es einen Zuschuss von maximal 6000 Euro bzw. 60 Prozent, für die Vereinsaktionen gibt es maximal 2000 Euro bzw. 90 Prozent. Detaillierte Auskünfte zu den Förderbedingungen und der Antragstellung gibt die Förderrichtlinie unter www.klimaengagiert.de . Dort gibt es auch die Möglichkeit, die Förderanträge online zu stellen.
Das diesjährige STADTRADELN ist beendet und Bad Oeynhausen kann eine rundum positive Bilanz ziehen: Insgesamt 965 aktive Radelnde haben in 54 Teams gemeinsam 139.193 Kilometer zurückgelegt – das sind rund 31.500 Kilometer mehr als im Vorjahr (107.684 Kilometer). „Das diesjährige STADTRADELN zeigt eindrucksvoll, wie viel bewegt werden kann, wenn viele Menschen gemeinsam in die Pedale treten. Der deutliche Anstieg bei den Teilnehmenden und den geradelten Kilometern ist ein tolles Ergebnis und ein starkes Signal für den Radverkehr und den Klimaschutz in Bad Oeynhausen“, lautet das Fazit der städtischen Mobilitätsmanagerin Finja Heinisch. Insgesamt wurden während des Aktionszeitraums 13.427 Fahrten mit dem Fahrrad dokumentiert. Dadurch konnten rund 23 Tonnen CO₂ vermieden werden. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr waren es 9.462 Fahrten und rund 17 Tonnen CO₂-Einsparung. Auch die Schulen und Institutionen zeigten erneut ein starkes Engagement. Besonders teilnahmestark waren das Immanuel-Kant-Gymnasium mit 296 Radelnden, die Grundschule Eidinghausen mit 80 Teilnehmenden sowie das Team des HDZ NRW mit 84 Radelnden. Kreisweit beteiligten sich erneut alle Kommunen am STADTRADELN. Insgesamt waren im Kreis Minden-Lübbecke rund 6.700 Menschen aktiv und damit so viele wie noch nie. Beim STADTRADELN gab es aber nicht nur Kilometer zu sammeln, sondern auch attraktive Preise zu gewinnen. In Kooperation mit der Staatsbad GmbH konnten sich sowohl ein besonders erfolgreiches Team als auch einzelne Teilnehmende über attraktive Gewinne freuen. In der Kategorie „Meiste Kilometer pro Kopf“ konnten sich erneut Anke und Christoph Isert vom Team „Silberlocken“ durchsetzen. Bereits im vergangenen Jahr waren die beiden – damals noch unter dem Teamnamen „Silberbiker“ – erfolgreich. In diesem Jahr kamen sie auf beeindruckende 1.404,9 Kilometer pro Kopf und konnten damit ihr Vorjahresergebnis von 863 Kilometern pro Kopf noch einmal deutlich steigern. Als Preis erhielten beide jeweils einen 20-Euro-Gutschein der Staatsbad GmbH. In der Einzelkategorie wurden unter allen Personen, die mindestens 15 Kilometer pro Woche geradelt sind, drei Gewinnerinnen und Gewinner ausgelost. Über ein besonderes Gewinnpaket mit jeweils zwei Tickets für die Parklichter am Freitag und zwei Tickets für die Parklichter am Samstag freuen sich: Jürgen Schnake aus dem Team „2 radelnde Rentner“ Andreas Witt aus dem Team „OTC: 100 Jahre Tennisliebe“ Jana Lücke aus dem Team „HDZ NRW“ Die Stadt Bad Oeynhausen bedankt sich bei allen Radelnden, Teams, Schulen, Unternehmen und Einrichtungen, die sich am STADTRADELN 2026 beteiligt und damit zu dem erfolgreichen Ergebnis beigetragen haben. Der große Zuwachs bei den Teilnehmenden und den gefahrenen Kilometern macht deutlich: Gemeinsam lässt sich viel bewegen – für den Klimaschutz, für die Gesundheit und für eine fahrradfreundliche Stadt.
Christian Grube wird Interimsvorstand der Stadtwerke Bad Oeynhausen (SBO). Einen entsprechenden Beschluss des Verwaltungsrates hat der Stadtrat in seiner Sitzung am vergangenen Donnerstag (09.07.2026) bestätigt. Gleichzeitig hat der Rat die Abberufung des derzeitigen Vorstands zu Ende Juli bestätigt. Am Freitagmorgen hat Bürgermeister Lars Bökenkröger die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SBO über diese aus seiner Sicht wichtige Personalentscheidung informiert. Interimsvorstand Christian Grube wird seine neue Funktion Anfang September aufnehmen. Für den August übernehmen die SBO-Geschäftsbereichsleiter Andreas Kollmeyer und Marco Kersten die Geschicke der Stadtwerke. Der Verwaltungsrat hatte in seiner Sitzung im Februar entschieden, den Vertrag des amtierenden Vorstands nicht zu verlängern und damit zu Ende März kommenden Jahres auslaufen zu lassen. „Mir kam es darauf an, den Stadtwerken Sicherheit für die kommenden Monate zu geben“, begründet der Bürgermeister die Berufung eines Interimsvorstandes. Grube ist für Bad Oeynhausen kein Unbekannter. Der 39-Jährige Bielefelder arbeitete anfangs für die Neue Energien Bad Oeynhausen (NEO). Die Namensschöpfung geht nach eigenen Angaben auf seine Idee zurück. Außerdem engagiert er sich als selbständiger Berater für den Energiebereich der Oeynhausener Kliniken und ist Geschäftsführer mehrerer Gesellschaften zu diesem Thema. Als Angestellter Geschäftsführer leitet er außerdem die Wiehenenergie Handels- und Versorgungsgesellschaft, die sich als Unternehmenstochter des Wittekindshofes um die Versorgung des Stiftungsgeländes und der externen Liegenschaften kümmert. „Es ist für mich eine Herzensangelegenheit, das Thema NEO bei den Stadtwerken wieder nach vorne zu bringen“, unterstreicht Betriebswirt Christian Grube die Entscheidung, zusätzlich zu allen anderen Aufgaben auch die Vorstandstätigkeit bei den SBO zu übernehmen. Selbstverständlich gehe es aber bei der zukünftigen Ausrichtung der Stadtwerke nicht nur um den Energiebereich. Das sei nur ein Teilbereich – für die zukunftssichere Ausrichtung sei aber eine Gesamtbetrachtung des Unternehmens wichtig. „Christian Grube ist eine Idealbesetzung“, macht Lars Bökenkröger deutlich: „Er kennt Bad Oeynhausen, er kennt die Stadtwerke und ihm sind viele Themen, die ihn erwarten, dadurch bekannt.“ Dass er den Interimsvorstand bereits seit seinem eigenen Amtsantritt als Bürgermeister durch eine intensive Zeit der Zusammenarbeit kennt, schaffe zusätzliches Vertrauen. Deutliches Vertrauen zeigen auch die Entscheidungen der politischen Gremien: Sowohl der Verwaltungsrat als auch der Rat fällten die entsprechenden Entscheidungen einstimmig. Derweil läuft das Auswahlverfahren für einen ordentlichen Nachfolger im Vorstand der Stadtwerke weiter. „Im September beginnen die Auswahlgespräche und dann hängt alles davon ab, wann der oder die ausgewählte Nachfolgerin für die neue Aufgabe zur Verfügung steht.“ Der Neue könne auch genauso gut die Neue sein: „Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, eine Frau auszuwählen. In der Verwaltung haben wir jetzt auch eine Beigeordnete, also warum soll das nicht auch bei den Stadtwerken möglich sein.“ Christian Grube übernimmt den Interimsvorstand zunächst für ein halbes Jahr. Je nachdem, wann ein neuer Vorstand seinen Posten antreten kann, kann der Vertrag mit ihm um bis zu sechs Monate verlängert werden. Bökenkröger: „Bei allen Entscheidungen, die wir dazu in den nächsten Wochen und Monaten treffen, müssen wir klar im Blick behalten, für die Stadtwerke und die NEO einen guten und wirtschaftlich erfolgreichen Weg für die kommenden Jahre zu finden.“
Der Scheiterhaufen als Instrument der Ordnung. Die Folterkammer als Ort des „Rechts“. Und der Teufel nicht als Metapher, sondern als reale Bedrohung: Die neue Sonderausstellung „Hexenwahn. Glaube. Macht. Angst“ im Bad Oeynhausener Märchenmuseum öffnet ein Fenster in eine Zeit, in der das Irrationale staatstragend wurde. Und in der Abertausende Unschuldiger in ein unentrinnbares Räderwerk gerieten – aus religiösem Eifer, politischen Interessen und gesellschaftlichen Spannungen. Wie Staat und Kirche sich an den Opfern bereicherten Mit über 70 Exponaten lässt sie eine der düstersten Epochen der europäischen Geschichte wieder auferstehen: die Zeit der Hexenverfolgungen zwischen dem späten 15. und dem frühen 18. Jahrhundert. In diesen Jahrhunderten starben schätzungsweise 60.000 Menschen – zumeist auf dem Scheiterhaufen, seltener unterm Richtschwert – die Mehrheit von ihnen Frauen, viele aber auch Männer. Ihre Tode waren das Ventil einer krisengeschüttelten Epoche, in der das Klima immer lebensfeindlicher wurde und schwere Kriege und religiöse Unruhen den Kontinent erschütterten. Ob auf der großen politischen Bühne oder im Alltag auf dem Dorf: Hinter fast allen Schrecken sah eine große Mehrheit den Teufel mit am Werk – und zwar mit Hexen und Zauberern als seinen willfährigen Vollstreckern. Die Ausstellung zeigt, wie in dieser Zeit der Paranoia aus alltäglicher Angst und kleinen Verdächtigungen tödliche Hexenprozesse wurden. Sie erzählt von Menschen, die unter dem Druck der Folter unmögliche Dinge gestanden und dabei oft ihre eigenen Kinder und Freunde belasteten. Und sie berichtet von Juristen, Landesherren und Theologen, die den tödlichen Eifer anfachten, weil sie davon überzeugt waren, das moralisch Richtige zu tun – und dabei die volle Unterstützung ihrer Universitäten, Städte, oder Kirchen erfuhren. Originale Prozessakten und Folterinstrumente In fünf thematisch gegliederten Abschnitten spürt „Hexenwahn“ den historischen, sozialen und theologischen Hintergründen dieser Verfolgungen nach. Sie veranschaulicht diese an vielen Originalexponaten aus der Zeit – von Richtschwertern und Folterinstrumenten über Prozessakten und Flugblätter bis hin zu Talismanen und Schutzamuletten des Volksglaubens. Ziegenbock, Rabe oder schwarze Katze: Lebensechte Tierpräparate stehen in der Ausstellung für die angeblichen Diener des Teufels, während sich Besucher an einer interaktiven Station in die Rolle einer angeklagten „Hexe“ versetzen können. Und spezielle hinterleuchteten Folien inszenieren zeitgenössische Maler von Teufeln und Dämonen oder übergroße Fotografien von Natur-Orten des Aberglaubens in besonders eindringlicher Form. Auch die mutigen Gegner des mörderischen Wahns stellt die Ausstellung ausführlich vor: Nachdenkliche Kirchenleute, mitfühlende Monarchen und belesene Professoren. Sie erhoben ihre Stimme im Namen der Vernunft und Menschlichkeit, und mit Mut, Hartnäckigkeit und Ausdauer bereiteten sie dem Horror schließlich ein Ende. Sie trugen damit ihren Teil dazu bei, eine neue Epoche einzuläuten: das Zeitalter der Aufklärung. Nie ausgestorben: Der verhängnisvolle Glaube an Hexen und Zauberer Doch die Ausstellung bleibt nicht in der Vergangenheit stehen. Sie schlägt auch Brücken zur Gegenwart: Die Ausstellung stellt die Frage nach dem Mechanismus kollektiver Angst neu – in einer Zeit, in der Verschwörungserzählungen wieder zunehmen, genauso wie gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und „Hexenjagden“ im digitalen Raum. Auch zeigt sie, wie und wo der Glaube an Hexen und den Teufel bis heute überlebt hat – ob nun im Christentum oder Islam, in Afrika, Amerika oder Deutschland – eigentlich überall auf der Welt. Und in einem eigenen Bereich stellt sie dar, wie die ursprünglich tragische Figur der Hexe zum Teil der Popkultur wurde. Die Ausstellung läuft bis zum 31. März 2026 und ist von Mittwoch bis Sonntag zu sehen, und zwar von 11-13 und 14-18 Uhr. Geeignet für Erwachsene und mutige Kinder ab 10 Jahren. Kuratiert hat die Ausstellung Dr. Stefan Meyer aus Rinteln.
Kulturelle Bildung Alle Menschen in Bad Oeynhausen sollen am kulturellen Leben der Stadt teilhaben können. Erschwingliche kulturelle Bildungsangebote sollen gezielt aufgebaut und stetig ausgebaut werden. So steht es im Kulturentwicklungsplan der Stadt. Kulturentwicklungsplan Kulturelle Bildung als Schlüssel Damit kulturelle Teilhabe gelingen kann, müssen Menschen von Anfang an die Möglichkeit haben, ihre kreativen Fähigkeiten zu entfalten, künstlerische Ausdrucksformen zu erproben und kulturelle Angebote kennenzulernen. Kulturelle Bildung hat genau das zum Ziel: Sie befähigt zur aktiven Rezeption von Kunst und Kultur und ist grundlegend für die Persönlichkeitsentwicklung. Kulturelle Bildung hat in Bad Oeynhausen darum einen hohen Stellenwert und soll planvoll weiterentwickelt werden. Das geschieht etwa durch Kooperationen zwischen Schulen und Kulturschaffenden (Projekt Schule und Kultur) oder Musikschulprojekte an Grundschulen und in Kitas (MoMo / Heimat Musik). Kulturwegweiser K2-Netzwerk Bereits seit 2021 wird das Netzwerken für kulturelle Teilhabe in Bad Oeynhausen vorangetrieben, um insbesondere den Zugang von Kindern und Jugendlichen zu kulturellen Angeboten zu verbessern. In unserem K 2 -Netzwerk bündeln wir lokale Ressourcen und stärken die kulturelle Bildungsarbeit durch vielfältige Kooperationen und bessere Kommunikationsprozesse. Teil des Netzwerks sind Akteure aus der Verwaltung, städtische Kultureinrichtungen, freie Kulturschaffende, die Träger des offenen Ganztags an den Bad Oeynhausener Grundschulen sowie Kita-Einrichtungen. Das K2-Netzwerk wurde in einem intensiven zweijährigen Prozess im Rahmen des Programms "Kultur macht stark“ aufgebaut. Die Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel begleitete diesen Prozess und leistete dabei intensive Beratung. Kommunales Gesamtkonzept für die Kulturelle Bildung Um die kulturellen Teilhabechancen für Kinder und Jugendliche in Bad Oeynhausen zu verbessern, hat das K2-Netzwerk ein umfassendes Konzept entwickelt und damit 2023 erfolgreich am Landes-Wettbewerb „Kommunale Gesamtkonzepte für Kulturelle Bildung“ teilgenommen. Seit 2007 würdigt das Land NRW mit diesem Wettbewerb besonderes kommunales Engagement in der kulturellen Bildung. Ausgezeichnet werden Konzepte, die etwa durch die Vernetzung von Ämtern, freien Künstlerinnen und Künstlern sowie Kultur-, Bildungseinrichtungen, Jugend- und Kulturinitiativen ressortübergreifend an der Qualität ihrer kulturellen Bildungslandschaft arbeiten und Kindern und Jugendlichen so dauerhaft Zugang zur kulturellen Bildung ermöglichen. Mehr erfahren! Sonderzulage Ganztag Für ihre kulturellen Bildungsprojekte im Offenen Ganztag der Grundschulen wurde Bad Oeynhausen bereits zum zweiten Mal mit der „Sonderzulage Ganztag“ des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Insbesondere mit der Veranstaltungsreihe „Welt der Märchen“ haben wir einen innovativen Weg eingeschlagen, um kulturelle Bildung altersgerecht, lokal verankert und weltoffen umzusetzen. Das Bildungsprojekt verknüpft kreative Ausdrucksformen, regionale Kulturgeschichte und globale Erzähltraditionen miteinander – ein gelungener Ansatz, der nun mithilfe des Preisgelds strukturell verstetigt und inhaltlich weiterentwickelt werden soll. Unser Konzept finden Sie hier . Vergabe des Landespreises für kulturelle Bildung Bildergalerie von der Preisverleihung in der Musikschule Bad Oeynhausen am 12.01.2024 und der Preisverleihung in der Wicherngrundschule am 06.02.2026. © MKW NRW Tanz & Akrobatik-Performance der Show & Motion Academy am 12.01.2024 © MKW NRW Tanz & Akrobatik-Performance der Show & Motion Academy am 12.01.2024 © MKW NRW Tanz & Akrobatik-Performance der Show & Motion Academy am 12.01.2024 © MKW NRW Bürgermeister Lars Bökenkröger am 12.01.2024 © MKW NRW Übergabe des Förderbescheids durch Staatssekretärin Gonca Türkeli-Dehnert am 12.01.2024 © MKW NRW Querflötentrio der Musikschule Bad Oeynhausen mit Nele Aschoff, Leni Seemann und Seraphine Gruber am 12.01.2024 © MKW NRW Querflötentrio der Musikschule Bad Oeynhausen mit Nele Aschoff, Leni Seemann und Seraphine Gruber am 12.01.2024 © MKW NRW Guitarren-Duo Mezzoforte mit Charlize Hummel und Mila Jager am 12.01.2024 © MKW NRW Bürgermeister Lars Bökenkröger am 12.01.2024 © MKW NRW Staatssekretärin Gonca Türkeli-Dehnert und Beigeordneter für Bürgerdienste Stefan Tödtmann am 12.01.2024
Kurbeitrag und Gästekarte Willkommen in Bad Oeynhausen – schön, dass Sie da sind! Wir freuen uns, dass Sie sich für einen Aufenthalt in unserer charmanten Kurstadt entschieden haben. Zwischen historischen Gebäuden und dem gepflegten Kurpark erwarten Sie Ruhe, Erholung und eine Vielzahl an Gesundheits- und Freizeitangeboten – von entspannenden Anwendungen bis hin zu stimmungsvollen Kurkonzerten. Mit Ihrer persönlichen Gästekarte, die Sie bei Ihrer Ankunft im Kurgebiet von Ihrem Gastgeber erhalten, genießen Sie zahlreiche Vorteile und exklusive Angebote – für einen rundum gelungenen Aufenthalt. Kurbeitrag – ein Plus für alle Gäste Was ist der Kurbeitrag – und warum lohnt er sich? Damit Ihr Aufenthalt in Bad Oeynhausen rundum gelungen ist, investieren wir viel in die Pflege und den Erhalt unserer besonderen Infrastruktur: vom historischen Kurpark über die Wandelhalle bis hin zu Kurkonzerten und Serviceangeboten, die Ihren Besuch so angenehm wie möglich machen. Um all das dauerhaft ermöglichen zu können, wird ganzjährig ein Kurbeitrag erhoben. Die rechtliche Grundlage dafür bildet die Kurbeitragssatzung des Staatsbades Bad Oeynhausen. Mit Ihrem Beitrag helfen Sie dabei, unsere Stadt als Ort der Erholung, Gesundheit und Gastfreundschaft zu bewahren und weiterzuentwickeln – dafür danken wir Ihnen herzlich! Wir freuen uns, Sie in Bad Oeynhausen willkommen zu heißen, und wünschen Ihnen eine erholsame und inspirierende Zeit in unserer Kurstadt. Wer muss den Kurbeitrag zahlen? Kurbeitragspflichtig sind grundsätzlich alle Personen, die im Kurgebiet von Bad Oeynhausen übernachten und dort nicht mit Hauptwohnsitz gemeldet sind. Von der Zahlung des Kurbeitrags befreit sind: Kinder bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres, wenn sie in Begleitung von Erziehungsberechtigten reisen Personen, die sich ausschließlich zum Schulbesuch oder zur Berufsausbildung bzw. Berufsausübung im Erhebungsgebiet aufhalten Hausbesucherinnen und -besucher, die unentgeltlich bei einer Familie mit Hauptwohnsitz im Erhebungsgebiet unterkommen Personen, die sich in Krankenhäusern aufhalten, sofern es sich nicht um Kurkliniken handelt Patientinnen und Patienten, die ihre Unterkunft aus gesundheitlichen Gründen nicht verlassen können und dies durch ein ärztliches Attest belegen Personen, die im Ronald McDonald Haus Bad Oeynhausen übernachten Personen, die nur eine Nacht im Kurgebiet übernachten (gilt nur bis zum 30.06.2026) Begleitpersonen von Schwerbehinderten mit einem Grad der Behinderung von 100 %, sofern sie ihren Aufenthalt selbst bezahlen und selbst keine Gesundheitsmaßnahmen durchführen Der Kurbeitrag wird ermäßigt für Schwerbehinderte mit einem Grad der Behinderung > 50%. Beitragshöhe und Ermäßigungen Die Höhe des Kurbeitrages im Erhebungsgebiet wird als Tagesbeitrag wie folgt festgesetzt: Personengruppe Hauptkarte Jahreskarte Gästekarte regulär 2,80 € / Tag – Gästekarte ermäßigt 2,55 € / Tag – Jahresgästekarte – 110,00 € Diese Vorteile genießen Sie mit Ihrer Gästekarte Von Ihrem Gastgeber erhalten Sie gemeinsam mit Ihrer Gästekarte einen Gutschein-Flyer , der Ihnen weitere attraktive Vorteile bietet: Freier Eintritt im Deutschen Märchen- und Wesersagenmuseum sowie im Museumshof Kostenlose Monatskarte für die Stadtbücherei Bad Oeynhausen Ermäßigungen bei teilnehmenden Einzelhändlern, Gastronomiebetrieben sowie bei Wellness- und Beauty-Angeboten Vergünstigte Eintrittspreise für das Sielbad Bad Oeynhausen und ausgewählte Veranstaltungen im Theater im Park Informationsmaterial rund um Ihren Aufenthalt in Bad Oeynhausen Kostenfreier Zugang zu den Kurparks in Bad Driburg und Bad Pyrmont Freuen Sie sich auf eine Vielzahl an Angeboten, die Ihren Aufenthalt in unserer Kurstadt noch angenehmer machen! Rechtliches und Datenschutz Kurbeitragssatzung der Stadt Bad Oeynhausen vom 17.12.2009 i.d.F. der 2. Änderungssatzung vom 18.12.2025zum 01.01.2004 Informationsblatt nach Art. 13 und 14 der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) bei der Stadt Bad Oeynhausen im Zuge der Bearbeitung von Daten zur Erhebung des Kurbeitrages FAQ-Bereich An wen muss ich den Kurbeitrag zahlen? Wenn Sie in einer Kurklinik untergebracht sind, wird der Kurbeitrag für Sie automatisch von der Klinik an das Staatsbad Bad Oeynhausen entrichtet. Wenn Sie in einer Ferienwohnung oder anderweitigen Unterkunft im Erhebungsgebiet wohnen, müssen Sie den Kurbeitrag an den Gastgeber entrichten. Im Gegenzug erhalten Sie jeweils die Gästekarte. Was passiert, wenn man keinen Kurbeitrag zahlt? Zunächst bekommt man keine Gästekarte und kann daher auch nicht die vielen Vorteile der Gästekarte nutzen. Zudem kann der Kurbeitrag als öffentlich-rechtliche Forderung im Rahmen eines Vollstreckungsverfahrens eingetrieben werden. Was tun bei Dienstreisen? Wenn Sie sich lediglich zur Berufsausübung (darunter fallen auch Dienstreisen) im Erhebungsgebiet aufhalten, sind Sie von der Beitragspflicht befreit. Sie müssen Ihrem Gastgeber lediglich nachweisen, dass es sich um eine Dienstreise handelt. Muss ich den Kurbeitrag auch bei Verwandtschaftsbesuchen zahlen? Nein, Sie sind von der Beitragspflicht befreit, wenn Sie unentgeltlich Unterkunft beziehen bei einer Familie mit Hauptwohnsitz im Erhebungsgebiet. Was tue ich, wenn mein Gastgeber mir keine Gästekarte ausstellt? In diesem Fall können Sie den Kurbeitrag auch direkt beim Staatsbad Bad Oeynhausen im Haus des Gastes im Kurpark entrichten und erhalten dort die Gästekarte mit Gutscheinflyer. Gibt es die Gästekarte auch digital, z.B. auf meinem Handy? Noch nicht, aber wir arbeiten daran. Vielleicht ist es bei Ihrem nächsten Aufenthalt schon so weit. Kontakt & Ansprechpersonen Wenn Sie Fragen zum Kurbeitrag haben, wenden Sie sich bitte an das Staatsbad Bad Oeynhausen, telefonisch zu erreichen unter 05731 13 - 1314 oder per E-Mail an staatsbad@badoeynhausen.de Wenn Sie Fragen zu Ihrem Aufenthalt haben, steht Ihnen die Tourist Information im Haus des Gastes im Kurpark zur Verfügung, zu erreichen unter 05731 13 - 1300 oder per E-Mail an tourist-information@badoeynhausen.de Weiterlesen Veranstaltungskalender Alles auf einen Blick Ausflugsziele Hier sollten Sie gewesen sein Staatsbad Orchester Beinahe täglich Konzerte Deutsches Märchen- und Wesersagenmuseum Veranstaltungen & Sonderausstellungen Museumshof Bad Oeynhausen Veranstaltungen & Märkte Theater im Park Aktuelles Programm Stadtbücherei Lesungen & mehr
Die Stadt Bad Oeynhausen möchte gemeinsam mit der Stadt Porta Westfalica den Fährbetrieb am Großen Weserbogen wiederbeleben. Den Betrieb der Fähre soll nach Möglichkeit ein Verein übernehmen. Im Rahmen einer Infoveranstaltung möchten beide Städte über die Pläne für den Fährbetrieb informieren und Ehrenamtliche ansprechen, die sich ein Engagement vor allem auch im Vorstand eines neuen Vereins vorstellen können. Zum Betrieb einer Fähre zwischen der Freizeitanlage am Großen Weserbogen in Porta Westfalica und der Rehmer Insel auf Bad Oeynhausener Seite liegt seit einiger Zeit eine Machbarkeitsstudie vor. Im Ergebnis scheint eine moderne Elektrofähre wie in Petershagen der beste Weg zu sein, den Fährbetrieb wieder aufzunehmen. Die Studie kommt auch zu dem Schluss, dass ein ehrenamtlich getragener Verein das vielversprechendste Betreibermodell darstellt. Selbstverständlich wollen beide Kommunen den Fährbetrieb begleiten und das Ehrenamt in allen Betriebsphasen unterstützen. Die Rahmenbedingungen für eine Vereinsgründung und den Betrieb sollen eines der Themen bei der Informationsveranstaltung am 17. März um 18 Uhr im Rathaus in Porta Westfalica sein. Auch das Thema Ausbildung der Fährleute möchten die Vertreter der Städte Bad Oeynhausen und Porta Westfalica erläutern. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an der Informationsveranstaltung teilzunehmen, sich aus erster Hand zu informieren und ihre Anregungen einzubringen. Wer an der Informationsveranstaltung nicht teilnehmen kann, aber auf jeden Fall bereit ist, sich in einen Verein einzubringen, kann sich bei Marie Pabst im Bereich Stadtentwicklung melden: m.pabst@badoeynhausen.de. Für interessierte Personen aus Porta Westfalica steht der dortige Erste Beigeordnete Carsten Dierks als Ansprechpartner zur Verfügung: carsten.dierks@portawestfalica.de. Der Fährbetrieb der Amanda auf der Weser am großen Weserbogen wurde 2022 eingestellt, da der langjährige Fährmann Peter Wartenberg in den endgültigen Ruhestand gegangen ist. Ein neuer Fährmann konnte nicht gefunden werden. Ein weiterbetrieb der alten Fähre gilt mittlerweile aus technischen Gründen als ausgeschlossen.