Ordnungsrechtliche Fragen Überwachung der Verkehrssicherheit, Plakatordnung oder Überwachung von Gewerbe – und Gaststättenangelegenheiten. Unsere städtischen Aufgaben sind hier sehr vielseitig. Sie haben ein ordnungsrechtliches Anliegen? Unsere Mitarbeiter beraten Sie gern. Unser Serviceangebot beinhaltet u.a.: Allgemeine ordnungsbehördliche Aufgaben Fühlen Sie sich durch Immissionen gestört oder haben Sie ein Fundtier abzugeben? Wir sind Ihnen gern bei den folgenden Themen behilflich: Bußgeldverfahren und Ordnungswidrigkeiten Lärmbelästigungen Hundehaltung Schädlinges / Ungeziefer-/ Rattenbekämpfung Fundtiere Wild- und Jagdschäden Obdachlosenunterbringung Verbrennen von Kleingartenabfällen Kampfmittelbeseitigung Gewerbe- und Gaststättenangelegenheiten Sie möchten ein Gewerbe an- oder ummelden? Sie möchten eine Gaststätte eröffnen? Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen, Ansprechpersonen und Formulare. Gewerbeanmeldung Gewerbeummeldung Gewerbelegitimationskarte Gewerbesteuerfestsetzung Auskunft aus dem Gewerbezentralregister Gaststättenerlaubnis Stellvertretungserlaubnis nach § 9 Gaststättengesetz (GastG) Schankerlaubnis Pokerturniere Erlaubnis zum Aufstellen von Geldspielgeräten Ausspielungen und Lotterien Überwachung von Gewerbebetrieben und Gaststätten Veranstaltungen Sie möchten eine öffentliche Veranstaltung durchführen? Informationen zu Veranstaltungen Genehmigung zur Durchführung einer öffentlichen Veranstaltung Ausnahmegenehmigung Sperrzeit Festsetzung von Messen und Ausstellungen Rehmer Markt Osterfeuer Ausnahmegenehmigungen und Sondernutzungen Unter bestimmten Voraussetzungen ist es möglich, Ausnahmegenehmigungen, Erlaubnisse und Befreiungen zu erhalten. Hierzu zählen beispielsweise: Sondernutzungen Sondernutzungsgenehmigung im öffentlichen Verkehrsraum Ausnahmegenehmigungen für Straßensperrungen (z.B. aufgrund von Bauarbeiten) Ausnahmegenehmigung Nachtruhe Ausnahmegenehmigung vom Sonn- und Feiertagsfahrverbot und nach der Ferienreiseverordnung Grundstückszufahrten Plakatierungen Lager - und Abbrenngenehmigung für pyrotechnische Gegenstände Feuerwerke Straßenverkehr (ruhender) Für die Überwachung des ruhenden Straßenverkehrs in Bad Oeynhausen ist das Ordnungsamt der Stadt zuständig. Die Überwachung des fließenden Verkehrs obliegt der Polizei. Straßenverkehr (ruhender) Parkplatzabsperrung für Umzug Halteverbotszone Ausstellung von Handwerkerparkausweisen für die Region OWL Parkberechtigungen für Bewohner Parkberechtigungen für Schwerbehinderte Hinweis Die Kontaktdaten der einzelnen Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter entnehmen Sie bitte den jeweiligen Dienstleistungsbeschreibungen. Weiterlesen Die wichtigsten Anlaufstellen Übersicht und Orientierungshilfe Dienstleistungen A-Z Dienstleistungskatalog der Stadtverwaltung Formulare A-Z Downloadbereich Online Services Verwaltung digital: Onlineformulare und Onlineanträge
„Die Kinder freuen sich über ihre neue Mensa und haben den neuen Multifunktionsraum vom ersten Tag an auch angenommen“ mit diesen kurzen Worte fasste Schulleiterin Tanja Kienapfel bei der Einweihung des neuen Multifunktionsraumes am Grundschulstandort Dehme das wichtigste in Kürze zusammen. „Er ist unser Mittelpunkt und füllt sich gleich morgens ab 7 Uhr mit Leben, wenn die Frühbetreuung an unserer Schule startet. Zur kleinen Feierstunde mit Elternvertretern, dem OGS-Team und Kindern aus der OGS sowie Vertretern der Verwaltung, von Baufirmen und dem planenden Architekturbüro hatten die Kinder Lieder einstudiert und Vogelhäuschen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Planer von Schley Architekten gebaut. „Gut Ding will Weile haben,“ sagte Tanja Kienapfel zur Begrüßung im Rückblick auf die Planungsphase für den Multifunktionsraum neben der Generationen von Kindern bekannten Pausenhalle. „Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen.“ Die Kinder hätten während der Bauphase viel zu ertragen gehabt, aber es habe sich gelohnt. Auch Bürgermeister Lars Bökenkröger unterstrich, dass der neue Multifunktionsraum eine wichtige Ergänzung für den Schulstandort in Dehme sei. „Hier wie an vielen anderen Standorten investieren wir viel Geld in unsere Schulen du damit in die Zukunft der Kinder in der Stadt“, sagte er auch mit Blick auf die Eröffnung der Mensa an der Grundschule Altstadt vor Kurzem, dem stetig voranschreitenden Neubau der Grundschule Eidinghausen und dem Anbau an der Grundschule Rehme Oberbecksen. Da wird deutlich: „Wir tun was.“ Wie Kienapfel danke auch Bökenkröger allen Beteiligten für den guten Bauablauf. Das Gebäudemanagement, die Architekten und die Baufirmen hätten sich ins Zeug gelegt, um am Ende für die Kinder ein gutes Ergebnis zu erzielen. Der Schulausschuss hatte den ursprünglichen Plänen bereits im Februar 2020 zugestimmt. Auf Wunsch der Politik wurden die Pläne Ende 2020 durch die Integration einer Vorbereitungsküche ergänzt. Nach erfolgter Ausführungsplanung und Ausschreibung konnten die Arbeiten im Herbst vergangenen Jahres beginnen. Trotz Problemen mit bei den Planungen nicht bekannten Versorgungsschächten und Fundamenten konnte der Rohbau mit Einbau der Fenster und Türen noch Ende 2021 abgeschlossen werden. Die Übergabe an die Schule erfolgte nach dem Innenausbau und der Bauabnahme zum Ende der Sommerferien. Die Kosten belaufen sich derzeit inklusive der Außenanlagen auf rund 725.000 Euro. Die Kostensteigerung zu den ursprünglich geplanten 600.000 Euro liegt im Rahmen der derzeit immens hohen Inflation im Baubereich.
An insgesamt neun Veranstaltungsorten finden bei der fünften Bad Oeynhausener KulturNacht am 27. September 54 Acts statt. Im Saal von Druckerei und Musikschule, im Emmaus Gemeindehaus und in der Auferstehungskirche, in VHS, Märchenmuseum, Stadtarchiv, Stadtbücherei und auch in der Tourist-Information erwartet die Gäste von 18.00 - 22:00 Uhr ein abwechslungsreiches Programm der 340 Akteurinnen und Akteure. Von Klassik bis Pop, von Instrumental- bis Chormusik, von Theater über Tanz und Literatur bis hin zu diversen Kunst-Ausstellungen oder Comedy ist diesmal alles dabei. Neben Promis wie Charleen White, die mit den Hiphoppern von v2-move auftritt, wird auch die Rockband Chicken´s Nightmare oder das Gesangsduo Sunny & Pat zu hören sein. Mit dabei sind außerdem die Dienstagsleser, der magisch-komische Fred Batzenberger oder der Chor Rehmissimo. Das Kleine Theater Rehme will mit Musical Evergreens verwöhnen und das Staatsbadorchester begibt sich auf eine musikalische Reise durch die Geschichte der Kurstadt. Aber auch die bildende Kunst kommt diesmal nicht zu kurz: Mit Vera Widmer, Hiltrud van de Loo und Jitka Kremer zeigen diesmal gleich drei Künstlerinnen aus Bad Oeynhausen eine Auswahl ihrer Werke. Zusätzlich präsentiert die VHS eine Foto-Ausstellung sowie Werke der Aquarellmalerei. Insgesamt sind 340 Kulturschaffende aus Bad Oeynhausen und Umgebung an der KulturNacht 2024 beteiligt. Möglich ist die Durchführung der KulturNacht nur, weil alle Mitwirkenden auf Gage verzichten. Die Sparkasse Bad Oeynhausen-Porta Westfalica, dieVolksbank Herford-Mindener Land und auch die Stadtwerke Bad Oeynhausen unterstützen die Finanzierung der KulturNacht. Das Programmheft zur KulturNacht 2024 liegt in der Innenstadt schon vielerorts aus. Eintrittskarten bzw. Bändchen, die zu allen Veranstaltungen Einlass gewähren, können ab sofort in den beteiligten Kultureinrichtungen erworben werden. Ab dem 2. September startet der Vorverkauf in der Tourist-Information. Die Tickets kosten 6,- € im Vorverkauf und 8,- € an der Abendkasse und gelten jeweils für die Gesamtveranstaltung. Weitere Informationen zur KulturNacht hier .
13 Kinder der dritten und vierten Klasse aus dem offenen Ganztag an der Grundschule Eidinghausen erforschten die Kultureinrichtungen der Kurstadt. Bei der Abschlussveranstaltung in der Stadtbücherei erhielten die frisch gekürten Kulturdetektive ihren Detektivpass und auch ein kleines Geschenk. „Wir haben Tablets bekommen und mussten einen Diebstahl aufklären“, erzählt ein Mädchen begeistert. „Natürlich haben wir am Ende herausgefunden, wer was geklaut hat. Und dann konnten wir die große Schatzkiste mit den vielen Schlüsseln öffnen!“ Ganz nebenbei erfuhren die Kulturdetektive bei ihrer Spurensuche viel Wissenswertes rund um die Bücherei. Sie lernten wie man Bücher findet und ausleiht, wie man einen Leseausweis bekommt und was es sonst noch an tollen Angeboten gibt. „Ich hätte nie gedacht, dass man in der Bücherei eine Bohrmaschine oder eine Karaoke-Maschine ausleihen kann“, wundert sich einer der kleinen Detektive. Sonika Mohme, die neue Beigeordnete für Bürgerdienste, zeigte sich ebenfalls erfreut, was die Kinder auf spielerische Weise gelernt und erfahren haben. Vor Ort machte sie sich ein Bild von dem Projekt des städtischen K2-Netzwerks für kulturelle Bildung, das viermal jährlich durchgeführt und vom städtischen Kulturbereich geplant und organisiert wird. „Solche Projekte kultureller Bildung sind das Salz in der Suppe – sie sind unverzichtbar und sollten ein essentieller Bestandteil des Bildungsangebotes sein“, resümierte Mohme. Bei der Verleihung ihrer Detektivpässe erzählten die Kinder begeistert, was sie in den vergangenen Wochen alles erlebt haben: Es gab Tanz-und Akrobatik-Übungen in der Zukunftswerkstatt der.HIVE, einen gemütlichen Nachmittag im Märchenmuseum mit Kräutertee-Zubereitung und spannenden Erzählungen, eine Schnitzeljagd auf dem Museumshof oder eine Stadtsafari mit Zeitreise in die Vergangenheit. „Wir waren auch in der Musikschule und durften da viele verschiedene Instrumente ausprobieren“, erinnerte sich ein Junge. „Trompete würde ich zum Beispiel auch gerne mal lernen!“ Zum Abschluss der siebenteiligen Veranstaltungsreihe bekamen alle Mädchen und Jungen einen Detektivpass mit den Stempeln der Kultureinrichtungen und auch ein kleines Geschenk. „Die Kinder hatten sehr viel Spaß und wir freuen uns schon auf das nächste Mal!“, so Tanja Lemmert vom Ganztags-Team der Grundschule Eidinghausen. Nach den Sommerferien ist aber erst einmal die OGS der Grundschule Rehme-Oberbecksen an der Reihe. Dann steht für die kleinen Detektive u.a. ein Konzert des Staatsbad-Orchesters und ein Spaziergang zu den Märchenfiguren auf dem Programm.
Mit einer Kranzniederlegung am Mahnmal auf dem Friedhof Mooskamp in Rehme hat Bürgermeister Lars Bökenkröger am Sonntag der Opfer des Bombenangriffs auf die Weserhütte am 30. März 1945 gedacht. Bei dem Angriff, der im letzten Kriegsjahr auf den Karfreitag fiel, waren etwa 200 Menschen ums Leben gekommen, darunter auch zahlreiche Zwangsarbeiter, die in der Weserhütte arbeiteten. Das Traditionsunternehmen an der Mindener Straße war damals wie viele Bereiche der Industrieproduktion zur Herstellung von Kriegsgütern übergegangen. „In Gesprächen mit älteren Bürgerinnen und Bürgern wird mir immer wieder bewusst, wie präsent die Erinnerungen bei Zeitzeugen noch sind. Die Berichte können aber nur ansatzweise vermitteln, welches Leid der Angriff für viele Bad Oeynhausener Familien brachte“, sagt Bürgermeister Lars Bökenkröger. Das riesige Firmengelände der Weserhütte zwischen der Werre und der Mindener Straße wurde damals buchstäblich in einem Augenblick zum Trümmerfeld. Mit dem Vorrücken der Alliierten in die Region gerieten dort die unmittelbaren militärischen Ziele auch ins Visier der Bomberflotten. Nach kleineren Luftangriffen seit 1944 war das Bombardement am 30. März 1945 der erste und zugleich letzte schwere Schlag für die Kurstadt. Vier Tage später am 3. April war der Krieg in Bad Oeynhausen zu Ende. Auch andere Städte in der Region wurden Ende März und Anfang April zum Ziel alliierter Bomber. So war zwei Tage vor dem verheerenden Angriff auf die Weserhütte die Stadt Minden schwer getroffen worden. Große Teile der Mindener Innenstadt lagen danach in Schutt und Asche. Mit dem Einmarsch der Alliierten in Bad Oeynhausen begann die lange Besatzungszeit. „Auch diese Zeit war für viele Menschen mit Entbehrungen verbunden“, erinnert der Bürgermeister zum Beispiel an die Nutzung des Kurparks und weite Teile der Innenstadt durch die Briten. Während des schwierigen Neuanfangs waren die Wunden des Krieges noch lange sichtbar. Mit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1949 kehrte nach und nach geordnete Verhältnisse ein. Noch bis 1954 waren britische Streitkräfte im Hauptquartier in der Bad Oeynhausener Innenstadt präsent. „Es gibt immer weniger Zeitzeugen, die das Bombardement am Karfreitag 1945 noch erlebt haben. Auch wenn ihre Stimmen nach und nach verstummen, müssen wir die Erinnerung wachhalten“, unterstreicht Lars Bökenkröger den Stellenwert des Gedenkens am Mahnmal auf dem Friedhof Mooskamp. „Die Stimme der Zeitzeugen ist eine ständige Erinnerung daran, wie wichtig unser gemeinsames Eintreten für ein friedliches Miteinander ist.“
Der Allgemeine Soziale Dienst (ASD) ist eine zentrale Anlaufstelle für Kinder, Jugendliche und Familien, die Unterstützung in verschiedenen Lebenssituationen benötigen. Zu seinen Aufgaben gehören: Beratung in allgemeinen Fragen der Erziehung und Entwicklung junger Menschen Beratung und Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Familien in speziellen Lebenssituationen und Krisenlagen Beratung bei Trennungs-, Scheidungs-, und Umgangsfragen Gewährung von Hilfen zur Erziehung und Eingliederungshilfen gem. §§ 27 ff SGB VIII sowie §35 a SGB VIII Einleitung von Maßnahmen zur Abwendung von Gefährdungen des Kindeswohls Mitwirkung in Verfahren vor dem Familiengericht Mitwirkung in Verfahren nach dem Jugendgerichtsgesetz Beratung und Vermittlung von Tagespflege Pflegekinderwesen Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit werden Adoptionen im Bereich der Stadt Bad Oeynhausen durch das Jugendamt der Stadt Herford bearbeitet. Nähere Informationen und die Kontaktdaten finden Sie hier . AnsprechpartnerInnen Bereich Jugend Allgemeiner Sozialdienst Steinstraße 20 32547 Bad Oeynhausen Bezirk Eidinghausen Frau Goga: 05731 14 - 4113 Frau Schlagner: 05731 14 - 4121 Bezirk Rehme Frau Schlagner: 05731 14 - 4121 Frau Mohme: 05731 14 - 4120 Bezirk Lohe und Oberbecksen Frau Lenger: 05731 14 - 4126 Bezirk Werste Herr Bekemeier: 05731 14 - 4102 Bezirk Dehme Frau Scheiding: 05731 14 - 4116 Bezirk Bergkirchen, Volmerdingsen und Wulferdingsen Frau Hattenkerl: 05731 14 - 4112 Bezirk Bad Oeynhausen Stadt Herr Kobel: 05731 14 - 4125 Herr Koczorski: 05731 14 - 4119 AnsprechpartnerInnen für die Jugendhilfe im Strafverfahren Frau Wellsandt: 05731 14 - 4108 Frau Hattenkerl: 05731 14 - 4112 AnsprechpartnerInnen für die Eingliederungshilfe nach §35a SGB VIII Frau Wellsandt: 05731 14 - 4108 Frau Henneken: 05731 14 - 4101 Fachdienst Pflegekinderdienst Frau Brase: 05731 14 - 4103 Herr Hogan: 05731 14 - 4107
Konzentriert hantiert Stella mit der scharfen Säge und Marla schleift ihr Plastikrohr mit Schleifpapier, damit es keine scharfen Kanten mehr hat. Die beiden Mädchen bauen eine Panflöte und freuen sich über die tolle Unterstützung des Teams der Mobilen Musikwerkstatt. Auf Einladung des städtischen Kulturbereichs waren die leidenschaftlichen Musiker und Instrumentenbauer mit ihrer rollenden Werkstatt zu Besuch im Offenen Ganztag der Grundschule Rehme-Oberbecksen. „Unser Ansatz ist es, die Kinder selbst machen und ausprobieren zu lassen.“, sagt Klaus Spitczok von Brisinski. Wir eröffnen den Kindern ein Klanglabor, in dem sie spielerisch und mit selbsthergestellten Instrumenten und Klangkörpern die Welt der Schalle erkunden können.“ Halil zeigt wie das geht: Begeistert lässt er auf seiner selbstgebauten Joghurt-Becher-Gitarre diverse Töne erklingen und schiebt den Tonhöhenregler dabei hin und her. „Ich habe noch nie etwas selbst gebaut“, sagt er. „Deshalb hatte ich schon gewusst, dass mir das hier Spaß macht!“ Klaus Spitzok, Udo Klose und Hans Oestreich unterstützen geduldig und lassen sich nicht aus der Ruhe bringen. Immer wieder ermuntern sie die Kinder, den Instrumenten Töne zu entlocken und geben Tipps wie das am besten funktioniert. Liam und Fio haben derweil selbst herumexperimentiert und wissen schon, wie sie auf ihren Rohr-Trompeten coole (und sehr laute) Töne machen können. Begeistert zeigen sie es den anderen: „So musst du das machen – es kommt darauf an, wie du die Lippen vor das Mundstück legst!“ Am Ende des Workshops hat jedes Kind mehrere Instrumente gebaut, die es mit nach Hause nehmen darf: Es gibt Schwirr-Bienen, die einen Summton erzeugen, wenn man sie durch die Luft wirbeln lässt, Gitarren, Panflöten und Trompeten. „Das war der schönste Tag!“, schwärmt ein Mädchen als es von der Mutter abgeholt wird. Alle benötigten Materialien und Werkzeuge hat das Team der Mobilen Musikwerkstatt im bunt bemalten Fahrzeug mitgebracht. Auf Anfrage rollt der Werkstattbus zu Kindergärten und Schulen und verwandelt dort Innenräume oder auch Außenbereiche in Klangerlebnisräume und Stationen zum Lauschen und Ausprobieren. Claudia Jenkes vom städtischen Kulturbereich war sofort Feuer und Flamme für das Projekt: „Mit finanzieller Unterstützung aus dem Kleinprojektefonds „Lass mal machen! KulturMakerspace“ der Kreise Herford und Minden-Lübbecke konnten wir die Mobile Musikwerkstatt im November an die Grundschulen Oberbecksen und Wichern holen.“ Im nächsten Jahr wolle man die Kooperation auf jeden Fall fortsetzen und dann weitere Schulen einbinden.
Motivierte junge Menschen können sich in der Region eine fundierte und breite Berufsbasis erarbeiten. Das wird bei der Ausbildungsmesse STEPone deutlich, die derzeit wieder von den beiden Städten Bad Oeynhausen und Löhne vorbereitet wird. Aus den unterschiedlichsten Bereichen wie Industrie, Handwerk, Handel, Pflege und Dienstleistung sowie Hochschulen stellen die Unternehmen die vielfältigen Berufsmöglichkeiten im Umfeld des heimischen Wirtschaftsstandorts vor. Auf der STEPone können sie interessierten Schülern und Eltern zeigen, welche Chancen es nach dem Schulabschluss gibt. Persönliche Kontakte zwischen Vertretern der Ausbildungsbetriebe und künftigen Berufsanfängern sind auch in Zeiten der Digitalisierung ein wichtiger Baustein bei der Suche nach engagierten Nachwuchskräften. Vor allem nach der langen pandemiebedingten Pause bietet die STEPone wieder die Gelegenheit, sich live und in Farbe gegenüberzustehen. Die Jugendlichen haben die Möglichkeit, direkt Ausbilder und Auszubildende der Unternehmen anzusprechen und erste Eindrücke zu gewinnen. Mehr als 70 Aussteller werden in diesem Jahr bei der STEPone dabei sein. Das Organisationsteam der beiden Städte freut sich wieder über viele Unternehmen, die die Veranstaltung zur Nachwuchsgewinnung nutzen möchten. Die Veranstalter sind sicher, damit den Besuchern wieder ein attraktives Angebot an Ausstellern und Berufen präsentieren zu können. Die STEPone bietet einen Überblick über rund 120 Berufsfelder und diverse Studiengänge. Um den Schülern den Überblick über die für sie interessanten Berufe zu erleichtern, wird das gut angekommene Farbkonzept wieder eingesetzt. Die Aussteller sind deshalb bei der Standplanung (soweit möglich) nach den angebotenen Berufsrichtungen auf die verschiedenen Ausstellungsbereiche aufgeteilt worden. Alle auf der STEPone angebotenen Ausbildungsberufe oder Studiengänge sind farblich vier Hauptbereichen zugeordnet: gelb steht für kaufmännische Berufe und den öffentlichen Dienst, grün für handwerkliche Berufe, rosa für technische sowie blau für soziale Berufe. Diese Farben finden sich im Standplan wieder. Die Veranstaltung findet dieses Jahr zum ersten Mal in Rehme in den Hallen der Zukunftswerkstatt „der.Hive“ und des „Bike-Team Blöte“, in der Adam-Opel-Straße 2 und 4 in Bad Oeynhausen, statt . Geöffnet ist die Messe am Freitag, den 02.09.2022 in der Zeit von 9.00 bis 16.00 Uhr und am Samstag, den 03.09.2022 in der Zeit von 10.00 bis 13.00 Uhr. Ansprechpartner der Veranstaltung sind Valeria Usatschov von der Wirtschaftsförderung Bad Oeynhausen (Telefon 05731 14-1057) und Andrea Baumgartner von der Wirtschaftsförderung der Stadt Löhne (Telefon 05732 100-359). Informationen zur STEPone können auch hier abgerufen werden: stepone-bo.loehne.de Die STEPone gibt es auch auf facebook unter www.facebook.com/STEPone.network und auf Instagram unter https://www.instagram.com/stepone_bo_loehne/
Das Quartier Südstadt/Albert-Rusch-Straße soll städtebaulich weiterentwickelt werden. Für ein lebenswertes Quartier Südstadt setzt die Stadt Bad Oeynhausen auf die Mithilfe von Anwohnerinnen und Anwohner sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern. Am 23. Oktober ab 17:30 Uhr im Bürgerhaus Rehme, Hermann-Löns-Straße 28, lädt die Stadt Bad Oeynhausen daher zu einem Forum für Bürgerinnen und Bürger ein, um gemeinsam Ideen für die Neugestaltung des Quartiers zu entwickeln und diskutieren. Mit der Weiterentwicklung des Quartiers sieht die Verwaltung der Stadt Bad Oeynhausen die Chance, ein zusätzliches Angebot an Wohnraum zu bieten, eine funktionierende Infrastruktur für Mobilität, städtisches Grün, soziale Infrastruktur sowie für Ver- und Entsorgung bereitzustellen und dabei die Herausforderung des Klimaschutzes zu berücksichtigen. Um die räumlichen Potenziale des Quartiers identifizieren und gestalten zu können, hat die Stadt Bad Oeynhausen das Büro „bjp | bläser jansen partner GbR“ beauftragt, den Prozess zu steuern und die Beteiligungsformate zu moderieren. Dabei sollen auch die Bürgerinnen und Bürger einbezogen werden, da sie als „lokale Expertinnen und Experten“ über besonderes Wissen verfügen, das im weiteren Prozessverlauf berücksichtigt werden soll. Alle Interessierten haben somit die Möglichkeit, sich über den Rahmenplan zu informieren und die Zukunft des Quartiers Südstadt aktiv mitzugestalten. Das Forum dient dazu, über den bisherigen Stand des Projektes zu informieren und gemeinsam Ideen für die zukünftige Quartiersentwicklung zu finden. Es fungiert somit in erster Linie als Ideenwerkstatt, in der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die heutige Situation bewerten und eigene Ideen zu den wichtigen Fragen für die Zukunft des Quartiers entwickeln können: Welchen Charakter soll das Quartier in Zukunft haben? Wie sollen die öffentlichen Grünflächen gestaltet werden? Welche Nutzungen braucht das Quartier in Zukunft? Und wie bewegt man sich zukünftig durch das Quartier? Zur besseren Planung der Veranstaltung ist eine Anmeldung erwünscht - telefonisch bei Frau Melanie Boenisch unter 05731 14-2128 oder per E-Mail: m.boenisch@badoeynhausen.de. Ergänzend zur Präsenzveranstaltung besteht vom 23. Oktober bis zum 13. November 2023 die Möglichkeit, sich digital am Prozess zu beteiligen. In diesem Zeitraum können alle Interessierten ihre Vorschläge, Anregungen und Ideen an einer Digitalen Pinnwand einbringen. Über diesen Link gelangen Sie zur Beteiligungsplattform miro.com: https://miro.com/app/board/uXjVM2UMR7Y=/?share_link_id=380260530305
Solarenergie Der Einsatz erneuerbarer Energien ist sehr wichtig, um Treibhausgase verringern und bis 2045 Deutschland in die Klimaneutralität zu führen. Unter erneuerbaren Energien versteht man Wasserkraft, Windkraft, Geothermie (Erdwäme), die Nutzung von Biomasse und Solarenergie. Die Möglichkeiten, in Bad Oeynhausen Wasserkraft und Windenergie nutzen zu können, sind sehr beschränkt. Alternativ lässt sich hier allerdings die Sonnenenergie bzw. Solarenergie sehr gut nutzen. Solarwärme und Solarstrom Zwei Technologien kommen bei dem Thema Solarenergie zum Einsatz: Solarwärme (auch als Solarthermie bezeichnet) - diese Anlagen wandeln die Kraft der Sonne in Wärme um. Das funktioniert so ähnlich wie ein Gartenschlauch, der in der Sonne liegt, nur wesentlich effizienter. Solarthermie-Anlagen können sehr groß sein und einige tausend Quadratmeter umfassen. Sie lassen sich aber auch auf dem eigenen Hausdach oder an der Hauswand installieren und liefern dann Wärme für die Heizung und das Wasser. Solarstrom bzw. Photovoltaik - diese Anlagen verwandeln Sonnenlicht in Strom, der nun schon seit einigen Jahren direkt im eigenen Haus zu nutzen ist. Überschüsse lassen sich in das öffentliche Stromnetz einspeisen. Dafür zahlt der Netzbetreiber eine gesetzlich garantierte Vergütung. Sowohl Solarwärme als auch Solarstrom lassen sich auf oder an nahezu jedem Gebäude installieren. Beide Technologien werden auch gefördert. Bei den Solarwärmeanlagen gibt es derzeit Zuschüsse vom Bund und vom Land NRW . Diese erleichtern die Investition. In der Regel sind die Anlagen wartungsarm und laufen über Jahrzehnte. Für Photovoltaikanlagen gibt es keine direkten Zuschüsse. Sie sind allerdings sehr wirtschaftlich. Denn sie produzieren den Strom deutlich unter den Preisen, die man an den Energieversorger zu zahlen hat. Außerdem muss der Netzbetreiber den überschüssigen Strom vergüten und dies in einer garantierten Höhe. Geregelt ist dies im Erneuerbare-Energien-Gesetz. Bei Fragen zu Solarthermie und Photovoltaik wenden Sie sich gern an die Koordinierungsstelle Klimaschutz . Außerdem gibt es auch von der Verbraucherzentrale spezielle Beratungsangebote zu Thema Solarenergie. Aktivitäten der Stadt Bad Oeynhausen Auch die Stadt Bad Oeynhausen produziert schon seit einigen Jahren Strom vom eigenen Dach. Inzwischen beträgt die installierte Leistung ca. 500 kWp. Weitere Anlagen sind in Planung. Auf folgenden Gebäuden wurde u.a. bereits eine Photovoltaikanlage installiert: Schulzentrum Süd, IKG Schulzentrum Nord, 3-fach Sporthalle Grundschule Wichern, Sporthalle Grundschule Eidinghausen Grundschule Rehme/Oberbecksen Grundschule Volmerdingsen Grundschule Altstadt Kindergarten Dehme und Wulferdingsen Feuerwehrgerätehaus Süd Radparkhaus Wohncontainer Jugendcafè Sozialamt Photovoltaikanlage auf städtischen Gebäuden PV-Anlage Grundschule Eidinghausen PV-Anlage Grundschule Altstadt PV-Anlage Grundschule Wichern