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      Kurbeitrag und Gästekarte

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      Kurbeitrag und Gästekarte Willkommen in Bad Oeynhausen – schön, dass Sie da sind! Wir freuen uns, dass Sie sich für einen Aufenthalt in unserer charmanten Kurstadt entschieden haben. Zwischen historischen Gebäuden und dem gepflegten Kurpark erwarten Sie Ruhe, Erholung und eine Vielzahl an Gesundheits- und Freizeitangeboten – von entspannenden Anwendungen bis hin zu stimmungsvollen Kurkonzerten. Mit Ihrer persönlichen Gästekarte, die Sie bei Ihrer Ankunft im Kurgebiet von Ihrem Gastgeber erhalten, genießen Sie zahlreiche Vorteile und exklusive Angebote – für einen rundum gelungenen Aufenthalt. Kurbeitrag – ein Plus für alle Gäste Was ist der Kurbeitrag – und warum lohnt er sich? Damit Ihr Aufenthalt in Bad Oeynhausen rundum gelungen ist, investieren wir viel in die Pflege und den Erhalt unserer besonderen Infrastruktur: vom historischen Kurpark über die Wandelhalle bis hin zu Kurkonzerten und Serviceangeboten, die Ihren Besuch so angenehm wie möglich machen. Um all das dauerhaft ermöglichen zu können, wird ganzjährig ein Kurbeitrag erhoben. Die rechtliche Grundlage dafür bildet die Kurbeitragssatzung des Staatsbades Bad Oeynhausen. Mit Ihrem Beitrag helfen Sie dabei, unsere Stadt als Ort der Erholung, Gesundheit und Gastfreundschaft zu bewahren und weiterzuentwickeln – dafür danken wir Ihnen herzlich! Wir freuen uns, Sie in Bad Oeynhausen willkommen zu heißen, und wünschen Ihnen eine erholsame und inspirierende Zeit in unserer Kurstadt. Wer muss den Kurbeitrag zahlen? Kurbeitragspflichtig sind grundsätzlich alle Personen, die im Kurgebiet von Bad Oeynhausen übernachten und dort nicht mit Hauptwohnsitz gemeldet sind. Von der Zahlung des Kurbeitrags befreit sind: Kinder bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres, wenn sie in Begleitung von Erziehungsberechtigten reisen Personen, die sich ausschließlich zum Schulbesuch oder zur Berufsausbildung bzw. Berufsausübung im Erhebungsgebiet aufhalten Hausbesucherinnen und -besucher, die unentgeltlich bei einer Familie mit Hauptwohnsitz im Erhebungsgebiet unterkommen Personen, die sich in Krankenhäusern aufhalten, sofern es sich nicht um Kurkliniken handelt Patientinnen und Patienten, die ihre Unterkunft aus gesundheitlichen Gründen nicht verlassen können und dies durch ein ärztliches Attest belegen Personen, die im Ronald McDonald Haus Bad Oeynhausen übernachten Personen, die nur eine Nacht im Kurgebiet übernachten (gilt nur bis zum 30.06.2026) Begleitpersonen von Schwerbehinderten mit einem Grad der Behinderung von 100 %, sofern sie ihren Aufenthalt selbst bezahlen und selbst keine Gesundheitsmaßnahmen durchführen Der Kurbeitrag wird ermäßigt für Schwerbehinderte mit einem Grad der Behinderung > 50%. Beitragshöhe und Ermäßigungen Die Höhe des Kurbeitrages im Erhebungsgebiet wird als Tagesbeitrag wie folgt festgesetzt: Personengruppe Hauptkarte Jahreskarte Gästekarte regulär 2,80 € / Tag – Gästekarte ermäßigt 2,55 € / Tag – Jahresgästekarte – 110,00 € Diese Vorteile genießen Sie mit Ihrer Gästekarte Von Ihrem Gastgeber erhalten Sie gemeinsam mit Ihrer Gästekarte einen Gutschein-Flyer , der Ihnen weitere attraktive Vorteile bietet: Freier Eintritt im Deutschen Märchen- und Wesersagenmuseum sowie im Museumshof Kostenlose Monatskarte für die Stadtbücherei Bad Oeynhausen Ermäßigungen bei teilnehmenden Einzelhändlern, Gastronomiebetrieben sowie bei Wellness- und Beauty-Angeboten Vergünstigte Eintrittspreise für das Sielbad Bad Oeynhausen und ausgewählte Veranstaltungen im Theater im Park Informationsmaterial rund um Ihren Aufenthalt in Bad Oeynhausen Kostenfreier Zugang zu den Kurparks in Bad Driburg und Bad Pyrmont Freuen Sie sich auf eine Vielzahl an Angeboten, die Ihren Aufenthalt in unserer Kurstadt noch angenehmer machen! Rechtliches und Datenschutz Kurbeitragssatzung der Stadt Bad Oeynhausen vom 17.12.2009 i.d.F. der 2. Änderungssatzung vom 18.12.2025zum 01.01.2004 Informationsblatt nach Art. 13 und 14 der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) bei der Stadt Bad Oeynhausen im Zuge der Bearbeitung von Daten zur Erhebung des Kurbeitrages FAQ-Bereich An wen muss ich den Kurbeitrag zahlen? Wenn Sie in einer Kurklinik untergebracht sind, wird der Kurbeitrag für Sie automatisch von der Klinik an das Staatsbad Bad Oeynhausen entrichtet. Wenn Sie in einer Ferienwohnung oder anderweitigen Unterkunft im Erhebungsgebiet wohnen, müssen Sie den Kurbeitrag an den Gastgeber entrichten. Im Gegenzug erhalten Sie jeweils die Gästekarte. Was passiert, wenn man keinen Kurbeitrag zahlt? Zunächst bekommt man keine Gästekarte und kann daher auch nicht die vielen Vorteile der Gästekarte nutzen. Zudem kann der Kurbeitrag als öffentlich-rechtliche Forderung im Rahmen eines Vollstreckungsverfahrens eingetrieben werden. Was tun bei Dienstreisen? Wenn Sie sich lediglich zur Berufsausübung (darunter fallen auch Dienstreisen) im Erhebungsgebiet aufhalten, sind Sie von der Beitragspflicht befreit. Sie müssen Ihrem Gastgeber lediglich nachweisen, dass es sich um eine Dienstreise handelt. Muss ich den Kurbeitrag auch bei Verwandtschaftsbesuchen zahlen? Nein, Sie sind von der Beitragspflicht befreit, wenn Sie unentgeltlich Unterkunft beziehen bei einer Familie mit Hauptwohnsitz im Erhebungsgebiet. Was tue ich, wenn mein Gastgeber mir keine Gästekarte ausstellt? In diesem Fall können Sie den Kurbeitrag auch direkt beim Staatsbad Bad Oeynhausen im Haus des Gastes im Kurpark entrichten und erhalten dort die Gästekarte mit Gutscheinflyer. Gibt es die Gästekarte auch digital, z.B. auf meinem Handy? Noch nicht, aber wir arbeiten daran. Vielleicht ist es bei Ihrem nächsten Aufenthalt schon so weit. Kontakt & Ansprechpersonen Wenn Sie Fragen zum Kurbeitrag haben, wenden Sie sich bitte an das Staatsbad Bad Oeynhausen, telefonisch zu erreichen unter 05731 13 - 1314 oder per E-Mail an staatsbad@badoeynhausen.de Wenn Sie Fragen zu Ihrem Aufenthalt haben, steht Ihnen die Tourist Information im Haus des Gastes im Kurpark zur Verfügung, zu erreichen unter 05731 13 - 1300 oder per E-Mail an tourist-information@badoeynhausen.de Weiterlesen Veranstaltungskalender Alles auf einen Blick Ausflugsziele Hier sollten Sie gewesen sein Staatsbad Orchester Beinahe täglich Konzerte Deutsches Märchen- und Wesersagenmuseum Veranstaltungen & Sonderausstellungen Museumshof Bad Oeynhausen Veranstaltungen & Märkte Theater im Park Aktuelles Programm Stadtbücherei Lesungen & mehr

      Heimatpreise gehen an die AG Natur und ein Künstlerduo

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      Die diesjährigen Gewinner des Heimatpreises stehen fest: Den 1. Platz belegt die AG Natur mit dem Projekt „Grüne Ecken mit Kindern entdecken - Naturerlebnis für Jedermann“. Außerdem erhielt das Künstler-Duo René Haeseler und Tobias Kirsten den Heimatpreis. Die beiden haben in Zusammenarbeit mit dem Kulturdienstleister Quisisana ein Panoramabild zur Stadtgeschichte erstellt, das in Rehme zu sehen ist. Im kleinen Kreis hat Bürgermeister Lars Bökenkröger am Montag im Rathaus den Heimatpreis überreicht. „Bedauerlicherweise kann auch in diesem Jahr die Preisverleihung nicht in größerem und festlicherem Rahmen stattfinden, so wie es die Preisträgerinnen und Preisträger eigentlich verdient hätten“, betont er zu Beginn der Veranstaltung. Dennoch haben sich die Gewinner mit ihren ausgewählten Projekten sehr über den Gewinn gefreut. „Der Naturführer war gerade im Lockdown für viele Familien ein guter Anreiz, um nach draußen in die Natur zu gehen“, lobte Bökenkröger das Projekt der AG Natur. „Der mit Kreativität ausgearbeitete Spaziergang am Nachmittag durch das Siekertal, die Oeynhausener Schweiz oder den Kurpark wird so zu einem kurzweiligen Erlebnis für die ganze Familie. Der digitale Naturführer hilft, wirklich zu sehen, was schon immer da war, nur vielleicht nie so bewusst wahrgenommen wurde. Es werden die Augen für all die spannenden Details der Heimat und des Wohnumfeldes der Familien geöffnet.“ Durch das Neu-Entdecken der Umgebung und das Hinführen in Ecken, in denen man möglicherweise bisher noch nicht gewesen ist, wird die Identifikation mit unserer Stadt gefördert und aufgezeigt, wie lebenswert sie ist. So erfüllt das Projekt gleich mehrere der Bewertungskategorien: es macht Heimat erlebbar, ist kreativ und innovativ und fördert die Identifikation mit dem Wohnumfeld, mit der Heimat Bad Oeynhausen. Auch das Panorama zur Stadtgeschichte als zweitplatziertes Projekt greift das Thema Heimat in besonderer Weise auf. „Für das Projekt haben wir viel recherchiert und die Geschichtsbücher gewälzt“, berichten René Haeseler und Tobias Kirsten. Stadtführer Christian Barnbeck hat außerdem dabei unterstützt, die spannende Industriegeschichte des Ortsteils Rehmes aufzuarbeiten. Nun ist sie in Form von moderner Sprühflaschenkunst an den Fassaden von der.hive Zukunftswerkstatt auf dem ehemaligen Opel-Jäcker Gelände für die Öffentlichkeit und entlang des Weser-Radweges auch für Besucherinnen und Besucher der Stadt als anregendes Abbild sichtbar. Beide Projekte, in die unzählige Stunden der Arbeit und des Engagements geflossen sind, „verdienen daher große Anerkennung und sind des Heimatpreises der Stadt Bad Oeynhausen absolut würdig“, schließt der Bürgermeister die Verleihung der Preise.

      Wettessen mit einem Troll

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      Die Fantasie der Kinder fördern – und sie zum Nachdenken anregen über menschliches Miteinander und die großen und kleinen Fragen des Lebens: Das ist ein Ziel der Erzählstunden am Märchenmuseum Bad Oeynhausen für Schulen, KITAs, und Kindergärten aus der Region. Am Freitag startete das Programm wieder nach einer längeren Corona-Pause. Die Frau in dem Königinnenkleid blickt die kleinen Zuhörer mit großen Augen an – und hebt dann ihre geballte Hand: „Der Junge zog den Käse heraus und hielt ihn dem Troll vor die Nase. Dann drückte er ihn so fest er konnte mit beiden Händen zusammen… Hast Du gesehen, wie stark ich bin? Ich habe mit meinen eigenen Händen diesen Stein hier zusammengepresst!“ Für einen Moment ist es still in der Galerie des Oeynhausener Märchenmuseums. Und Gisela Krohne, Geschichtenerzählerin des Museums, lässt nun den Troll mit tiefer Stimme sprechen. Die 23 Schüler aus der Hasenklasse von der Grundschule Altstadt hören ihr gebannt zu. Als sie das Märchen vom Troll beendet, den ein Junge beim Wettessen überlistet, strahlen ihre Gesichter. Und Gisela Krohne beginnt schon mit verschwörerischem Blick die nächste Geschichte zu erzählen: „Wisst Ihr eigentlich, wie der Schnee weiß geworden ist..?“ Erzählstunden speziell für Kinder Erzählstunden wie diese, speziell für Schulen, KITAs und Kindergärten, bietet das Museum nun wieder regelmäßig an. Bereit stehen dafür 22 Erzählerinnen und Erzähler. Sie gestalten auch die traditionellen Erzählstunden des Museums an jedem ersten Freitag im Monat und treten bei vielen Veranstaltungen auf. Gisela Krohne ist seit 10 Jahren dabei. „Wir treffen uns jeden 1. und 3. Dienstag im Monat in der Galerie des Museums“, sagt die Mindenerin. „Ob Märchen, Gruselgeschichten, Sagen, Fantasy oder lustige Alltagsstories – jeder kann bei uns eine Geschichte einüben, die ihm Spaß macht. Wir geben uns dann gegenseitig Feedback – etwa zum Tonfall, der Körperhaltung oder der Mimik.“ Darüber hinaus engagiere das Museum regelmäßig professionelle Stimmbildner und Coaches für die Geschichtenerzähler. Ein Gegenpol zur medialen Dauerbeschallung „Fast jeder hat das Talent zum Erzählen und entwickelt bei uns bald seinen eigenen Stil – selbst absolute Anfänger“, so Krohne. Und so sind Interessierte immer herzlich willkommen. Museumsleiter Dr. Hendrik Tieke möchte das Erzählprogramm langfristig gerne ausweiten: „Erzählen ist die Ursprünglichste Form der Unterhaltung – und bietet gerade in heutigen Zeiten einen Gegenpol zur medialen Dauerbeschallung. Und mit unseren Geschichtenerzählern haben wir in der Region ein kulturelles Alleinstellungsmerkmal.“

      Inowroclaw

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      Inowrocław Inowrocław, die alte Hauptstadt von Kujawien (Landschaft zwischen Weichsel und Netze), liegt an der Strecke Posen - Thorn, bis zur Weichsel sind es noch 30 km. Die Stadt wuchs nach dem 2. Weltkrieg sehr schnell und zählt heute fast 80.000 Einwohner. Sie ist auf einem 6000 Meter tiefen, mit einer Gipskappe überzogenen Salzstock errichtet, der im Jahre 1823 von Karl Freiherr von Oeynhausen, dem Namensgeber unserer Stadt, durch Tiefbohrungen erforscht wurde (erst 7 Jahre später begann von Oeynhausen hinter dem heutigen Badehaus II seine erste Bohrung in unserer Stadt). Dieser Salzstock hat die Entwicklung der Stadt Inowrocław wesentlich beeinflusst: Zum einen liefert er den Rohstoff Steinsalz für eine große chemische Industrie, die 1879 von dem deutschen Unternehmer Robert Syrmondt gegründet, später von dem belgischen Solvay-Konzern übernommen und nach 1945 als Staatsbetrieb weitergeführt wurde. Mit 2500 Beschäftigten sind die "Soda-Werke" neben einer bekannten Glashütte die größten industriellen Arbeitgeber der Stadt. Zum anderen verdankt Inowrocław dem Salz seine überregionale Bedeutung als Heilbad. Der Rechtsanwalt Dr. Zygmunt Wilkoński gründete 1875 eine deutsch-polnische Aktiengesellschaft, die ab 1876 mit der Anlage des Kurparks und der Errichtung von Badehäusern den Grundstein für die Entwicklung zum "Solbad Inowrocław" legte, das heute mit 2000 Klinikbetten zu den größten Kurorten Polens gehört. Die Sole ist in ihrer Zusammensetzung mit der in Karlsbad vergleichbar und findet Anwendung u. a. bei Rheuma, Erkrankung der Atemwege sowie in der Rehabilitation. Erwähnt sei hier auch, dass sich in Inowrocław das einzige Sanatorium in Polen für Geriatrie befindet. Erwähnenswert ist schließlich, dass unsere Partnerstadt stolz auf Persönlichkeiten ist, die weit über die Grenzen Polens hinaus bekannt wurden und die in Inowrocław geboren bzw. zur Schule gegangen sind: der Dichter Jan Kasprowicz (1860-1926), international bekannt wegen seiner Übersetzungen deutscher Klassiker in die polnische Sprache, der namhafte Schriftsteller der literarischen Bewegung "Jungpolen" Stanislaw Przybyszewski (1868-1927), der Arzt und Wissenschaftler, "Vater der Histologie" Hendryk Fryderyk Hoyer (1834-1907) sowie der frühere Primas der katholischen Kirche in Polen, Erzbischof Jósef Kardinal Glemp (1928-2013). Website der Stadt Inowrocław https://www.inowroclaw.pl/

      Erinnerungskultur am Werre-Radweg

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      Etwa 2100 Menschen wurden im Zweiten Weltkrieg nach Bad Oeynhausen verschleppt und hier zur Zwangsarbeit verpflichtet. Sie arbeiteten im Eisenwerk „Weserhütte“, auf Bauernhöfen, in Privathaushalten oder in Hotels und Pensionen. Mit einer Gedenktafel will die Stadt Bad Oeynhausen nun an das Schicksal dieser Menschen erinnern. Der neue Gedenkort liegt direkt am Werreradweg, etwa in Höhe des Werreparks: Eine Sitzbank im Schatten großer Bäume, daneben eine Pulttafel, die mit kurzen Texten und historischen Fotos über das Los der Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen informiert. Die Betroffenen waren entweder Kriegsgefangene oder sogenannte Fremdarbeiter, die man in den von Deutschland besetzten Gebieten für die Kriegswirtschaft zwangsrekrutiert hatte. Nicht selten waren sie Willkür, Diskriminierung und täglicher Gewalt ausgesetzt. Viele verloren ihr Leben. „Uns war es wichtig, diesen Menschen ein Gesicht und einen Namen zu geben“, betont die Vorsitzende des Kulturausschusses, Beate Baron. Darum findet auf der Gedenktafel insbesondere der sowjetrussische Kriegsgefangene Petr Ponomorow Erwähnung. Er ist einer der wenigen, über dessen gewaltsamen Tod es alte Aufzeichnungen und auch den Bericht eines Zeitzeugen gibt. Ponomorow wurde von einem Werkschutzmann der Weserhütte erschossen, weil er einige Kartoffeln vom Acker aufgesammelt hatte. Die historischen Hintergründe und Fakten zur Zwangsarbeit in Bad Oeynhausen hat das hiesige Stadtarchiv gesammelt und bereits in einer Online-Archivbox ansprechend aufbereitet. Ein QR-Code auf der Gedenktafel führt direkt zur entsprechenden Webseite. „Das war uns wichtig“, sagt Stefanie Hillebrand, Leiterin des Stadtarchivs. „Schließlich existiert eine Fülle an Material zur Thematik - viel mehr, als man auf einer Infotafel unterbringen könnte.“ „Der Standort der Gedenktafel ist gut gewählt“, meint Stefan Tödtmann, Beigeordneter für Bürgerdienste, „denn wir befinden uns hier in unmittelbarer Nähe zum früheren Standort des Eisenwerks Weserhütte, also dem heutigen Gelände des Werreparks.“ Mehr als 1.300 Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter waren 1945 auf dem Werksgelände beschäftigt – sie stellten 40 Prozent der Belegschaft. 99 von ihnen fanden beim letzten großen Bombenangriff auf die Weserhütte am 30. März 1945 den Tod. Auch Stadtheimatpfleger Klaus Peter Schumann ist zufrieden mit dem neuen Gedenkort: „Mit dieser Anlage wurde nicht nur ein Ort geschaffen, der die Erinnerung an ein wichtiges Stück Heimatgeschichte wachhält. Es ist zugleich ein Ort, der zum Verweilen einlädt und einen wunderschönen Ausblick in die umliegenden Werre-Auen bietet.“ Das i-Tüpfelchen kommt im Herbst: Dann werden die Stadtwerke am Gedenkort noch Hundsrosen- und Weißdornbüsche pflanzen, die zur Blütezeit schöne farbliche Akzente setzen.

      Allgemeiner Sozialer Dienst

      Relevanz:

      Der Allgemeine Soziale Dienst (ASD) ist eine zentrale Anlaufstelle für Kinder, Jugendliche und Familien, die Unterstützung in verschiedenen Lebenssituationen benötigen. Zu seinen Aufgaben gehören: Beratung in allgemeinen Fragen der Erziehung und Entwicklung junger Menschen Beratung und Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Familien in speziellen Lebenssituationen und Krisenlagen Beratung bei Trennungs-, Scheidungs-, und Umgangsfragen Gewährung von Hilfen zur Erziehung und Eingliederungshilfen gem. §§ 27 ff SGB VIII sowie §35 a SGB VIII Einleitung von Maßnahmen zur Abwendung von Gefährdungen des Kindeswohls Mitwirkung in Verfahren vor dem Familiengericht Mitwirkung in Verfahren nach dem Jugendgerichtsgesetz Beratung und Vermittlung von Tagespflege Pflegekinderwesen Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit werden Adoptionen im Bereich der Stadt Bad Oeynhausen durch das Jugendamt der Stadt Herford bearbeitet. Nähere Informationen und die Kontaktdaten finden Sie hier . AnsprechpartnerInnen Bereich Jugend Allgemeiner Sozialdienst Steinstraße 20 32547 Bad Oeynhausen Bezirk Eidinghausen Frau Goga: 05731 14 - 4113 Frau Schlagner: 05731 14 - 4121 Bezirk Rehme Frau Schlagner: 05731 14 - 4121 Frau Mohme: 05731 14 - 4120 Bezirk Lohe und Oberbecksen Frau Lenger: 05731 14 - 4126 Bezirk Werste Herr Bekemeier: 05731 14 - 4102 Bezirk Dehme Frau Scheiding: 05731 14 - 4116 Bezirk Bergkirchen, Volmerdingsen und Wulferdingsen Frau Hattenkerl: 05731 14 - 4112 Bezirk Bad Oeynhausen Stadt Herr Kobel: 05731 14 - 4125 Herr Koczorski: 05731 14 - 4119 AnsprechpartnerInnen für die Jugendhilfe im Strafverfahren Frau Wellsandt: 05731 14 - 4108 Frau Hattenkerl: 05731 14 - 4112 AnsprechpartnerInnen für die Eingliederungshilfe nach §35a SGB VIII Frau Wellsandt: 05731 14 - 4108 Frau Henneken: 05731 14 - 4101 Fachdienst Pflegekinderdienst Frau Brase: 05731 14 - 4103 Herr Hogan: 05731 14 - 4107

      Wohnberechtigungsbescheinigungen

      Relevanz:

      Für den Bezug einer mit öffentlichen Mitteln geförderten Mietwohnung benötigen Sie einen Wohnberechtigungsschein (WBS). Dieser ist für ein Jahr gültig und enthält Angaben über die Personen, die in die Wohnung einziehen dürfen und die maximale Größe der Wohnung, die bezogen werden darf, sowie die maßgeblich einzuhaltende Einkommensgrenze. Der WBS muss zum Zeitpunkt des Einzugs noch gültig und in Nordrhein-Westfalen ausgestellt worden sein. Ein WBS eines anderen Bundeslandes ist in NRW nicht gültig. Ein WBS kann erteilt werden, wenn entsprechende Einkommensgrenzen eingehalten werden. Ab dem 1. Januar 2025 gelten für die Einkommensgruppe A folgende Nettoeinkommensgrenzen: Personen im Haushalt Einkommensgrenze Wohnungsgröße 1 23.540 EUR bis 50 m² 2 28.350 EUR 2 Wohnräume oder 65 m² 3 34.880 EUR 3 Wohnräume oder 80 m² 4 41.410 EUR 4 Wohnräume oder 95 m² 5 47.940 EUR 5 Wohnräume oder 110 m² Für jede weitere zum Haushalt gehörende Person erhöht sich - die maßgebliche Einkommensgrenze um 6.530 EUR - und die angemessene Wohnungsgröße um 15 m² oder 1 Raum . Gehören zum Haushalt Kinder im Sinne des § 32 Abs. 1 bis 5 Einkommensteuergesetz (Kinder, für die Kindergeld gezahlt wird), erhöht sich die Einkommensgrenze für jedes Kind um weitere 560 EUR . Bei Zwei-Personen-Haushalten und jungen Ehepaaren mit mindestens einem Kind, erhöht sich die Gesamtjahreseinkommensgrenze um 4000 EUR. Als junge Ehepaare gelten Verheiratete bis zum Ablauf des 5. Kalenderjahres nach dem Jahr der Eheschließung, bei denen keiner der Ehegatten das 40. Lebensjahr vollendet hat. Das Jahresbruttoeinkommen kann gemäß den gesetzlichen Bestimmungen im Einzelfall gemindert werden durch Werbungskosten (z.B. 1.230 EUR als jährliche Pauschale, bei Rentnern 102 EUR) Abzugsbeträge pauschal für Lohnsteuer, Sozialversicherungsbeiträge, Unterhaltszahlungen usw. Freibeträge für Schwerbehinderte Das Einkommen hilfloser Personen sowie das Einkommen Auszubildender,die gleichzeitig Kindergeld beziehen, wird bei der Vorlage entsprechender Nachweise bei der Einkommensberechnung nicht berücksichtigt. Die obigen Informationen sind Anhaltspunkte, an denen Sie sich schon einmal orientieren können. In jedem Fall empfehlen wir Ihnen eine individuelle Beratung bei dem zuständigen Sachbearbeiter. Die Gebühren für einen WBS sind einkommensabhängig und betragen 5 bis 10 EUR. Für jede im Haushalt lebende Person mit eigenem Einkommen ist eine gesonderte Einkommenserklärung einzureichen.

      Anmeldung zur Eheschließung

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      Anmeldung zur Eheschließung Das früher allgemein als "Aufgebot bestellen" bekannte Anmeldeverfahren wurde vor ein paar Jahren durch die formelle Anmeldung zur Eheschließung ersetzt. Doch wie läuft diese Anmeldung tatsächlich ab? Unsere Standesbeamtinnen und -beamten versuchen Ihnen hier mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Unterlagen & Beratungsgespräch Die formelle Anmeldung ist Voraussetzung für die Eheschließung und kann rechtlich frühestens sechs Monate vor der standesamtlichen Trauung verbindlich erfolgen. Im Rahmen der Anmeldung wird durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Standesamtes geprüft, ob evtl. gesetzliche oder persönliche Ehehindernisse bestehen. So dürfen z.B. keine andere Ehe oder Lebenspartnerschaft Bestand haben, die zukünftigen Eheleute dürfen nicht verwandt und müssen beide über 18 Jahre alt sein. Die Anmeldung zur Ehe erfolgt entsprechend der jeweiligen Wohnsitze (Haupt- oder Nebenwohnsitz) der Eheschließenden. Sollten verschiedene Wohnsitze bestehen, so kann zwischen den relevanten Standesämtern frei gewählt werden. In dem Fall, dass beide nicht in Bad Oeynhausen wohnhaft sind, aber hier die Ehe geschlossen werden soll, erfolgt die formale Anmeldung bei dem Standesamt des Wohnsitzes. Der Austausch der relevanten Unterlagen findet zwischen den Standesämtern direkt statt, so dass für die Eheschließenden kein zusätzlicher Aufwand entsteht. Welche Unterlagen und Urkunden für die Anmeldung zur Eheschließung benötigt werden, orientiert sich nach den persönlichen Verhältnissen der Eheschließenden wie z.B. Familienstand, Staatsangehörigkeit oder Vorehen. Beispielhaft für zwei ledige volljährige deutsche Staatsangehörige, die keine Kinder haben, werden folgende Dokumente benötigt: Gültiger Personalausweis oder Reisepass erweiterte Meldebescheinigung der Meldebehörde des Haupts – und Nebenwohnsitzes, wenn eine Partnerin oder ein Partner nicht in Bad Oeynhausen gemeldet ist (erhältlich bei der Meldebehörde des Wohnortes) aktuelle beglaubigte Abschriften aus dem Geburtenbuch (erhältlich beim Standesamt des jeweiligen Geburtsortes) Bitte erkundigen Sie sich vor der Anmeldung der Eheschließung, welche Unterlagen Sie benötigen. Im Rahmen der Anmeldung empfehlen wir generell ein Beratungsgespräch zu vereinbaren. Neben der Prüfung relevanter Unterlagen besteht hier auch die Gelegenheit zur Absprache und verbindlichen Reservierung eines Wunschtrautermines. Das Beratungsgespräch im Standesamt ist allerdings nur mit vorheriger Terminvereinbarung möglich. Weiterlesen Heiraten in Bad Oeynhausen Übersicht über Trauorte in Bad Oeynhausen Heiraten im Ausland Was benötigen Sie hierfür? Namensführung in der Ehe Wahl des Ehenamens Gebühren Gebühren im Rahmen der Eheschließung

      Sindbad der Seefahrer

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      Sindbad der Seefahrer Hier seht Ihr Sindbad den Seefahrer, wie er wacker am Steuerrad sein Schiff lenkt. Sindbad ist eine der bekanntesten Figuren aus Tausendundeine Nacht, einer Sammlung orientalischer Erzählungen. Sindbad unternimmt sieben abenteuerliche Seereisen, die ihn in fantastische Welten führen und lebensgefährliche Herausforderungen für ihn bereithalten. Auf jeder Reise begegnet Sindbad unheimlichen Kreaturen und bewältigt schier unlösbare Probleme. Auf seiner ersten strandet er etwa auf einer Insel, die sich als Rücken eines riesigen Fischs entpuppt. Auf einer anderen Reise wiederum versucht er, seine Gefährten aus der Gewalt eines menschenfressenden Riesen zu befreien. Besonders beeindruckend ist auch sein Abenteuer mit dem hausgroßen Vogel Roc: An dessen Klauen bindet er sich fest, um sich von ihm in ein Tal voll Diamanten tragen zu lassen. Jede Reise Sindbads endet damit, dass er durch Klugheit und List aber auch ein wenig Glück schließlich allen Gefahren entrinnt. Sindbad der Seefahrer Audiodatei abspielen Märchenfiguren Übersichtskarte öffnen Sindbad auf der Flucht (Buch-Illustration, 1898 Der Riesenvogel Roc (Buch-Illustration, 1898) Die Hintergründe der Geschichte: Sindbads Abenteuer spiegeln die maritime Welt der islamischen Hochkultur zwischen dem 8. und 13. Jahrhundert wider. Die Geschichten sind von den gefahrvollen Handelsrouten dieser Zeit inspiriert, die Arabien mit Ostafrika, Indien und Südostasien verbanden. Seefahrende Händler wie Sindbad existierten tatsächlich, und ihre Erlebnisse wurden durch mündliche Überlieferungen immer weiter ausgeschmückt – und dadurch zu Legenden. Zugleich ist der Charakter Sindbad ein Symbol für die Abenteuerlust und die Neugier des Menschen – und für dessen stetes Streben nach Reichtum. Welche Abenteuer andere sagenhafte Volkshelden erlebt haben, könnt Ihr übrigens in unserem Märchenmuseum am Kurpark erfahren. Weiterlesen Deutsches Märchen- und Wesersagenmuseum Märchen aus aller Welt entdecken Deutsches Märchen- und Wesersagenmuseum Am Kurpark 3 32545 Bad Oeynhausen Stadtplan Telefon: +49 (0) 5731 14 - 3410 E-Mail: museum@badoeynhausen.de Öffnungszeiten Mittwoch - Sonntag 11:00 – 13:00 Uhr & 14:00 – 18:00 Uhr (und nach Vereinbarung) Links Impressum Datenschutz / Informationspflichten Cookieeinstellungen Erklärung zur Barrierefreiheit Bildnachweis Hinweisgebersystem Feedback

      Mitglieder und Sitzverteilung im Stadtrat

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      Mitglieder & Sitzverteilung im Stadtrat Der Stadtrat ist das wichtigste Entscheidungsgremium der Stadt Bad Oeynhausen. Die 58 Mitglieder wurden am 14. September 2025 neu gewählt. Vorsitzender des Rates ist der Bürgermeister. Der Stadtrat wird alle fünf Jahre gewählt. Vorsitzender des Stadtrates Bürgermeister Lars Bökenkröger CDU (21 Sitze) Dirk Büssing Dominik Dünne Marco Eppmann Detlef Fürste Dirk-Stephan Haeder Joachim-Frank Haeder Volker Ingendoh Thomas Klotz Dirk Kottmeyer Malte Kuhlmann Andreas Landen Kurt Nagel Helke Nolte-Ernsting Julian Noweck Matthias Schlattmeier Dr. Klaus Peter Schumann Anja Teichert Oliver Thamm Susanna Traut Hartmut Vahle Ruben Zahlmann SPD (12 Sitze) Gerhard Beckmann Melanie Blanke Henrike Diestelhorst Esther Dietz Carina Dietzmann Ralf Jaworek Michaela Klinksiek Bernhard Kuhn Thorsten Rürup Reinhard Scheer Ralf Sensmeyer Dr. Olaf Winkelmann AFD (10 Sitze) Matthias Groh Marc Gründer Christel Hagemeier Kerstin Idczak Uwe Radde Michael Schroller Yvonne Siekmann Markus Alfred Wagner Christian Wöhrmann Ulrich Zumbrock DIE GRÜNEN (6 Sitze) Alexandra Edler Andreas Edler Dr. Christian Fitte Ingrid Schley Thomas Schmidt Jan Schormann BBO - FDP - Jurats (6 Sitze) Maximilian Alf Achim Baeck Aidan-Joshua Grabowski Andreas Korff Frank Michna Lutz Schröter DIE LINKE (3 Sitze) Louis Bloch Alicia Busse Anna-Luisa Stranghöner Möglichkeit der Einsichtnahme nach dem Korruptionsbekämpfungsgesetz Die von den Gremienvertretern jährlich zu machenden Angaben nach § 7 Korruptionsbekämfungsgesetz können Sie hier ​​​​​​​ einsehen. Weiterlesen Ratsinformationssytem Informationen über aktuelle Aktivitäten des Stadtrates mit seinen Ausschüssen Beiräte Bindeglied zwischen Interessengruppen, Verwaltung und Politik Der Bürgermeister Lars Bökenkröger stellt sich vor Wahlen Informationen zu den aktuellen Wahlen Ortsrecht & Satzungen Rechtliche Grundlage für die Arbeit der Stadt Bad Oeynhausen Amtliche Bekanntmachungen Aktuelle Informationen zu Satzungen, Bauleitpläne und Allgemeinverfügungen Aktuelles Pressemitteilungen der Stadt Bad Oeynhausen

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      32545 Bad Oeynhausen
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      Telefax: +49 (0) 5731 14 - 1900
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