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      Landschaftsplan Bad Oeynhausen

      Relevanz:

      Landschaftsplan Bad Oeynhausen Die naturräumliche Lage Bad Oeynhausens ist privilegiert durch die attraktive Nähe zum Wiehengebirge einerseits und zu den Flüssen Werre und Weser andererseits. Kleine Bachläufe durchziehen das Siedlungsgebiet wie Lebensadern für Tiere und Pflanzen. Durch Streubebauung, Splittersiedlungen und Straßenbau wurden die natürlichen zusammenhängenden Lebensräume für wildlebende Tiere und Pflanzen sehr eingeengt und zerstückelt. Um die ökologischen Aufgaben erfüllen zu können, müssen Naturräume jedoch miteinander vernetzt sein. Das heißt, Tiere und Pflanzensamen müssen zwischen den Schutzgebieten wandern und sich austauschen können. Verbindende Strukturen wie Gewässerläufe, Hecken, Alleen aber auch offene Landschaft müssen erhalten und ergänzt werden. Zum Schutz der noch erhaltenen Teile des Biotopverbundnetzes und zur Steigerung der Lebens- und Aufenthaltsqualität für die Bürger und (Kur-)Gäste wurden mit dem Landschaftsplan Bad Oeynhausen 1995 ( und 2007) Schutzgebiete mit unterschiedlichen Zielsetzungen festgesetzt. Beispiele für diese Entwicklungsziele Erhaltung einer mit naturnahen Lebensräumen und sonstigen natürlichen Landschaftselementen vielfältig ausgestatteten Landschaft beispielsweise am Wiehengebirge, den Bachtälern (Siekesystem) und dem Werretal mit Kleingewässern und Baumbestand. Anreicherung der Landschaft mit gliedernden und belebenden Strukturen wie Gehölzreihen und Kleingewässern, Offenlegung verrohrter Gewässerabschnitte mit strukturreichen Böschungen und gehölzreicher Gewässeraue. Wiederherstellung verlorener ökologischer Wirkungsgefüge wie Umwandlung von Ententeichen in Artenschutzgewässer. Ausbau der naturnahen Erholungsfunktion beispielsweise im Kurbereich Siekertal, Sielpark und Kurbad Oexen u.a. durch Förderung von naturnahen Blumenwiesen, vielfältigen Wegrändern und Ackerrainen sowie einem fußgängerfreundlichen Wegenetz. Ausstattung der Landschaft zur Verbesserung des Klimas durch Hecken und Gehölzstreifen zur Verringerung der Ausbreitung von gas- und staubförmigen Luftverunreinigungen. Erhalt von Landschaftselementen mit günstigen Kleinklima - wie z.B. den naturnahen Sieken der kleinen Bäche. Den detailierten Bericht stellen wir Ihnen gern zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns hierzu gern! Übersicht Schutzzonen Mit Hilfe des GEOportals des Kreises Minden-Lübbecke ist bei Eingabe von Straße und Hausnummer eine parzellenscharfe Abgrenzung der Schutzzonen möglich.

      Bühne frei für Kunst und Kultur

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      Am 18. September heißt es in den Kultureinrichtungen der Kurstadt wieder Bühne frei für Künstlerinnen und Künstler aus Bad Oeynhausen und aus der Region. Programmbeiträge können noch bis zum 13. April gemeldet werden. Alle zwei Jahre bietet die KulturNacht ein ganz spezielles kulturelles Highlight von Bürgern für Bürger. Profis und auch Laien aus allen Sparten der Kunst und Kultur sind eingeladen, das Programm mit zu gestalten und in jeweils 30minütigen Programmbeiträgen eine Kostprobe ihres Könnens zu geben. Mit der Musikschule, dem Stadtarchiv, der Stadtbücherei, der VHS, der Druckerei, der Tourist-Information, der Wandelhalle sowie der Auferstehungskirche und dem Saal im Emmaus Gemeindehaus sind diesmal neun Veranstaltungsorte in der Innenstadt beteiligt. Wie schon in Vorjahren soll es dort von 18:00 Uhr bis 22:00 Uhr Darbietungen geben. „Auch diesmal wollen wir ein buntes und abwechslungsreiches Programm auf die Beine stellen“, sagt Claudia Jenkes aus dem Kulturbereich der Stadt. „Dabei zählen wir auf die Mitwirkung möglichst vieler Künstlerinnen und Künstler und Beiträge aus den unterschiedlichsten Genres!“ Lesungen und Erzählkunst seien ebenso gefragt wie tänzerische oder akrobatische Darbietungen, Konzerte, Theater oder Kunstführungen. Mitmachen könne jeder, der mit einem 30-minütigen Programm sein Können unter Beweis stellen möchte. Programmbeiträge können diesmal online angemeldet werden und zwar über den Chatbot auf der Website der Stadt. Das Anmeldeformular öffnet sich bei Eingabe des Stichworts „KulturNacht“. Die KulturNacht ist ein Projekt der Arbeitsgemeinschaft Kulturentwicklung, einem Zusammenschluss der verschiedenen Kulturakteure der Stadt. „Die Veranstaltung soll Menschen zusammenbringen und die Augen und Ohren für neue Klänge, Bilder und Gedanken öffnen“, sagt Claudia Jenkes. Man lade dazu ein, die lokalen Kulturschaffenden, Künstlerinnen und Künstler mit ihrem Können zu erleben, für sich selber Neues zu entdecken und die hiesigen Kulturorte dabei vielleicht einmal ganz anderes kennenzulernen. Möglich sei die KulturNacht nur, weil alle Mitwirkenden auf Gage verzichten. Ein besonderer Dank gelte außerdem der Sparkasse Bad Oeynhausen-Porta Westfalica und der Volksbank Herford-Mindener Land. die die KulturNacht 2026 unterstützen.

      5. KulturNacht am 27. September 2024

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      An insgesamt neun Veranstaltungsorten finden bei der fünften Bad Oeynhausener KulturNacht am 27. September 54 Acts statt. Im Saal von Druckerei und Musikschule, im Emmaus Gemeindehaus und in der Auferstehungskirche, in VHS, Märchenmuseum, Stadtarchiv, Stadtbücherei und auch in der Tourist-Information erwartet die Gäste von 18.00 - 22:00 Uhr ein abwechslungsreiches Programm der 340 Akteurinnen und Akteure. Von Klassik bis Pop, von Instrumental- bis Chormusik, von Theater über Tanz und Literatur bis hin zu diversen Kunst-Ausstellungen oder Comedy ist diesmal alles dabei. Neben Promis wie Charleen White, die mit den Hiphoppern von v2-move auftritt, wird auch die Rockband Chicken´s Nightmare oder das Gesangsduo Sunny & Pat zu hören sein. Mit dabei sind außerdem die Dienstagsleser, der magisch-komische Fred Batzenberger oder der Chor Rehmissimo. Das Kleine Theater Rehme will mit Musical Evergreens verwöhnen und das Staatsbadorchester begibt sich auf eine musikalische Reise durch die Geschichte der Kurstadt. Aber auch die bildende Kunst kommt diesmal nicht zu kurz: Mit Vera Widmer, Hiltrud van de Loo und Jitka Kremer zeigen diesmal gleich drei Künstlerinnen aus Bad Oeynhausen eine Auswahl ihrer Werke. Zusätzlich präsentiert die VHS eine Foto-Ausstellung sowie Werke der Aquarellmalerei. Insgesamt sind 340 Kulturschaffende aus Bad Oeynhausen und Umgebung an der KulturNacht 2024 beteiligt. Möglich ist die Durchführung der KulturNacht nur, weil alle Mitwirkenden auf Gage verzichten. Die Sparkasse Bad Oeynhausen-Porta Westfalica, dieVolksbank Herford-Mindener Land und auch die Stadtwerke Bad Oeynhausen unterstützen die Finanzierung der KulturNacht. Das Programmheft zur KulturNacht 2024 liegt in der Innenstadt schon vielerorts aus. Eintrittskarten bzw. Bändchen, die zu allen Veranstaltungen Einlass gewähren, können ab sofort in den beteiligten Kultureinrichtungen erworben werden. Ab dem 2. September startet der Vorverkauf in der Tourist-Information. Die Tickets kosten 6,- € im Vorverkauf und 8,- € an der Abendkasse und gelten jeweils für die Gesamtveranstaltung. Weitere Informationen zur KulturNacht hier .

      Verkaufsoffene Sonntage

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      Verkaufsoffene Sonntage Schoppen und Bummeln in Bad Oeynhausen Ohne Alltagsstress und Hektik sonntags gemütlich in den lokalen Geschäften einkaufen gehen - dies ist mehrmals im Jahr in Bad Oeynhausen möglich. Hier finden Sie eine Übersicht mit allen verkaufsoffenen Sonntagen in Bad Oeynhausen. Traditionsveranstaltungen mit Sonntagsöffnungen Die Geschäfte und Verkaufsstellen in der Bad Oeynhausener Innenstadt dürfen an folgenden Sonntagen von 13.00 bis 18.00 Uhr geöffnet sein: Frühjahrsmarkt ​​​​​​​ Sonntagsöffnungen am 2. vor dem jeweiligen Osterfest liegenden Sonntag Der Frühling kommt – und mit ihm der Frühjahrsmarkt, das Frühlingsfest in der Innenstadt mit Kunsthandwerker- und Bauernmarkt. Bereits vor vielen Jahren war es Tradition, im Frühjahr einen Markt mit allerlei Unterhaltung abzuhalten – ein Angebot, auf das sich die Bevölkerung lange im Voraus freute, das man gern für ein Treffen mit Familie, Nachbarn und Freunden nutzte und womit auch heute eine alte Tradition weiter geführt wird. Weinfest Sonntagsöffnung am 1. Sonntag im September Zum dreitägigen Weinfest in Bad Oeynhausen bauen zahlreiche Winzer ihre Probierstände im Kurpark auf. Viele Besucher nutzen die Gelegenheit nicht nur um Weine zu probieren und zu kaufen, sondern lassen sich von den Fachleuten auch beraten, beispielsweise in Sachen Weinlagerung. Musikalische Untermalung rundet das Weinfest in Bad Oeynhausen ab. Wie schon in den letzten Jahren laden die Einzelhändler passend zum Weinfest zu einem verkaufsoffenen Sonntag in die Innenstadt ein. Herbst- und Bauernmarkt Sonntagsöffnung am 2. Sonntag im Oktober Alljährlich lockt der Herbst- und Bauernmarkt rund 20.000 Besucher an. Im Zeitraum des Oktoberfestes bieten Händler unterschiedlicher Art ihre Waren an, darunter Kunsthandwerk und eine große Auswahl an Verpflegung. Häufig gibt es auch die Möglichkeit Alttraktoren und landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge zu bestaunen. Weihnachtsmarkt Sonntagsöffnung am 3. Adventssonntag Der Weihnachtsmarkt in der Innenstadt bietet jedes Jahr eine Menge Attraktionen. Neben Ständen dessen Schausteller bekannte Leckereien wie Glühwein, Bratwurst und Süßigkeiten anbieten, können Besucher bei lokalen Kunsthandwerkern einkaufen und auf der Eisbahn Schlittschuh fahren. Für eine besonders weihnachtliche Stimmung sorgt die Weihnachtsbeleuchtung, die an unzähligen Orten aufgehängt wird. Verordnung über das Offenhalten von Verkaufsstellen in der Stadt Bad Oeynhausen

      Märchenmuseum gut besucht

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      2025 war erneut ein sehr gutes Jahr für das Deutsche Märchen- und Wesersagenmuseum: Bei seinen Ausstellungen und Veranstaltungen hatte es mehr Besucher als die meisten Museen in Deutschland. So nutzten 10.873 Menschen im vergangenen Jahr die Angebote des Hauses. Das waren mehr als bei 68,7 Prozent der deutschen Museen, die dem Institut für Museumsforschung ihre Besucherzahlen genannt hatten (insgesamt 3.929 Häuser hatten dies getan bei dessen letzter publizierter Erhebung) . Damit ist dieses Ergebnis nahe bei den Zahlen des hauseigenen Rekordjahres 2023. Damals waren sogar 11.735 Besucher ins Märchenmuseum gekommen – als hier die europaweit erste KI-generierte Kunstausstellung für großes Aufsehen gesorgt hatte. Fernsehsender von ARD über 3Sat bis N-TV hatten darüber berichtet. Ausstellungen größter Publikumsmagnet Größte Publikumsmagneten im Jahre 2025 waren mit deutlichem Abstand die Ausstellungen des Hauses: 7.179 Menschen kamen nach Bad Oeynhausen, um die Märchenwelt des Museums zu besuchen oder die beiden kulturhistorischen Sonderausstellungen „Vom Blechauto zur Virtual Reality – Spielzeug und Kinderzimmer von 1950 bis heute“ sowie „Hexenwahn: Glaube. Macht. Angst“ (die noch bis zum 29.März läuft). 1.901 Personen erlebten live erzählte Märchen, und zwar zu verschiedenen Anlässen im Museum oder bei dessen auswärtigen Veranstaltungen, etwa im Kurpark vor der eigenen Haustür – vorgetragen vor allem von den Mitgliedern des hauseigenen Erzählkreises sowie freiberuflichen Märchenerzählern. Und 1.793 weitere Personen nahmen wiederum an Malworkshops oder an Kindergeburtstagen teil, hörten sich die Balkonlesungen des Vereins Agora an, gingen zu Ehrenamtstreffen oder nutzten etwa verschiedene städtische Jugendangebote, die im Museum ausgerichtet wurden. Thematische Öffnung wirkt „Ich freue mich sehr über diese Zahlen“, sagt Museumsleiter Dr. Hendrik Tieke. „Sie zeigen, dass wir mit der Öffnung des Hauses hin zu einem breiteren Themenspektrum auf dem richtigen Weg sind – und dass sich das Märchenmuseum inzwischen als eine echte Größe in der regionalen Kulturlandschaft etabliert hat. Unsere Besucher kommen aus dem ganzen Umland, und auch bei vielen Touristen stehen wir fest auf dem Programm, genauso wie bei den Rehapatienten der Oeynhausener und Löhner Kliniken“.

      Die Bad Oeynhausener Märchenfiguren

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      Die Bad Oeynhausener Märchenfiguren Unsere Kurstadt hat nicht nur ein Märchenmuseum – in seiner Innenstadt verstecken sich auch die bekanntesten Charaktere der beliebtesten Märchen. Die Künstlerin Astrid Mulch hat sie aus Bronze geschaffen, nach einem Konzept des Museumsleiters Dr. Hendrik Tieke. Bei jeder Figur ist ein QR-Code angebracht, der zu spannenden Content führt: Ihr könnt Euch dort die Zusammenfassung des Märchens vorlesen lassen und die historischen literarischen Hintergründe zur jeweiligen Geschichte kennenlerne. Außerdem könnt Ihr über den QR Code bei jedem Märchen grafische Kunstwerke entdecken: Von Werbepostkarten, bei denen Schneewittchen Kaffee serviert, über Aquarelle zu Meerjungfrauen und bösen Königinnen bis hin zu 250 Jahre alter Buchkunst zum Gestiefelten Kater. Wo die Figuren stehen könnt Ihr auf dieser Karte sehen: Möchtet Ihr auch etwas zum Märchen-Figuren-Projekt beitragen? Wir freuen uns über jede Spende, egal wie hoch oder niedrig. Entgegen nimmt sie der Förderkreis Deutsches Märchen- und Wesersagenmuseum e.V. IBAN: DE 20 4905 1285 0000 1317 06 BIC: WELADED1OEH Möchtet Ihr mehr wissen, meldet Euch gern unter: museum@badoeynhausen.de oder 05731 / 14 34 10 Unsere bisherigen Spender Die folgenden Spender haben einige der Märchenfiguren überhaupt erst möglich gemacht: Das Land NRW (Förderprogramm Zukunftsfähige Innenstädte und Ortszentren, 3 Figuren) Der Verein „Einfach so“ (2½ Figuren) Der Förderverein des Märchenmuseums (2½ Figuren) Hans-Dieter Lehmann (1 Figur) Die Stiftung Volksbank Bad Oeynhausen-Herford (1 Figur) Die Volksbank in Ostwestfalen (1 Figur) Deutsches Märchen- und Wesersagenmuseum Am Kurpark 3 32545 Bad Oeynhausen Stadtplan Telefon: +49 (0) 5731 14 - 3410 E-Mail: museum@badoeynhausen.de Öffnungszeiten Mittwoch - Sonntag 11:00 – 13:00 Uhr & 14:00 – 18:00 Uhr (und nach Vereinbarung) Links Impressum Datenschutz / Informationspflichten Cookieeinstellungen Erklärung zur Barrierefreiheit Bildnachweis Hinweisgebersystem Feedback

      Leseförderungsprogramm Kreativclub #sommerbande2026 startet

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      Ab kommendem Montag (13.07.2026) können sich Schulkinder ab der zweiten Klasse in der Stadtbücherei zum Kreativclub #sommerbande2026 anmelden. Im Mittelpunkt stehen Leseförderung, Lesemotivation und die Freude am Entdecken neuer Bücher. Der Kreativclub ist das Leseförderprojekt der Stadtbücherei Bad Oeynhausen und findet vom 20. Juli bis zum 1. September 2026 statt. Teilnehmen können alle Schülerinnen und Schüler, die bereits lesen können und nach den Ferien mindestens die zweite Klasse besuchen. Nach der Anmeldung erhalten die Schülerinnen und Schüler das Begleitheft und können ab dem Ferienstart immer samstags zwischen 10 und 13 Uhr ihre Bücher vorstellen. Für die Teilnahme am Kreativclub können sich die SchülerInnen (ggf. mit erwachsenen Familienmitgliedern) auch als Team zusammenschließen. Zum Team muss mindestens ein schulpflichtiges Kind ab der zweiten Klasse gehören. Neu in diesem Jahr ist die Klassenteilnahme: Neben der regulären Einzelteilnahme zählen die Buchvorstellungen der Kinder für eine gemeinsame Klassenwertung. Die Klasse mit den meisten vorgestellten Büchern darf sich auf einen spannenden Projektvormittag in der Bücherei freuen. Den Termin und weiteren Ablauf werden wir dann mit der Gewinnerklasse abstimmen. Feierliche Gewinnerverkündung mit Bürgermeister Lars Bökenkröger ist am 12. September 2026 im Rahmen des großen Familienfestes der Stadtbcherei. Die Anmeldung für Klassen erfolgt durch die Lehrerinnen oder Lehrer – entweder per mail oder vor Ort in der Bücherei. Anmeldeschluss für Klassen ist der 15. Juli 2026. Für die Buchvorstellung gelten niedrigschwellige Erwartungen: Erforderlich ist kein referatähnlicher Vortrag, sondern eine ungezwungene Inhaltsangabe aus der erkennbar wird, dass das Buch tatsächlich gelesen worden ist. Das entspricht zum Beispiel dem Erwartungshorizont beim Leseförderungsprogramm Antolin. Erwachsene in Teams stellen altersentsprechend Erwachsenenromane vor. Die Wahl der Bücher ist frei und liegt bei den Kindern beziehungsweise den Erwachsenen. Für jedes vorgestellte Buch erhalten sie abschließend einen Stempel im Begleitheft. Dieses sollte spätestens am 5. September 2026 in der Bücherei abgegeben werden. Es warten tolle Gewinne und ein spannendes Veranstaltungsangebot auf alle Teilnehmer und eine Schnitzeljagd durch Bad Oeynhausen! Möglich ist der Kreativclub jedes Jahr aufs Neue vor allem durch Sponsoren, die die Aktion jedes Jahr wieder unterstützen. Neben dem Förderverein der Stadtbücherei Bad Oeynhausen e.V. zählen dazu die Volksbank in Ostwestfalen und die Sparkasse Bad Oeynhausen – Porta Westfalica.

      Heimatpreise gehen an die AG Natur und ein Künstlerduo

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      Die diesjährigen Gewinner des Heimatpreises stehen fest: Den 1. Platz belegt die AG Natur mit dem Projekt „Grüne Ecken mit Kindern entdecken - Naturerlebnis für Jedermann“. Außerdem erhielt das Künstler-Duo René Haeseler und Tobias Kirsten den Heimatpreis. Die beiden haben in Zusammenarbeit mit dem Kulturdienstleister Quisisana ein Panoramabild zur Stadtgeschichte erstellt, das in Rehme zu sehen ist. Im kleinen Kreis hat Bürgermeister Lars Bökenkröger am Montag im Rathaus den Heimatpreis überreicht. „Bedauerlicherweise kann auch in diesem Jahr die Preisverleihung nicht in größerem und festlicherem Rahmen stattfinden, so wie es die Preisträgerinnen und Preisträger eigentlich verdient hätten“, betont er zu Beginn der Veranstaltung. Dennoch haben sich die Gewinner mit ihren ausgewählten Projekten sehr über den Gewinn gefreut. „Der Naturführer war gerade im Lockdown für viele Familien ein guter Anreiz, um nach draußen in die Natur zu gehen“, lobte Bökenkröger das Projekt der AG Natur. „Der mit Kreativität ausgearbeitete Spaziergang am Nachmittag durch das Siekertal, die Oeynhausener Schweiz oder den Kurpark wird so zu einem kurzweiligen Erlebnis für die ganze Familie. Der digitale Naturführer hilft, wirklich zu sehen, was schon immer da war, nur vielleicht nie so bewusst wahrgenommen wurde. Es werden die Augen für all die spannenden Details der Heimat und des Wohnumfeldes der Familien geöffnet.“ Durch das Neu-Entdecken der Umgebung und das Hinführen in Ecken, in denen man möglicherweise bisher noch nicht gewesen ist, wird die Identifikation mit unserer Stadt gefördert und aufgezeigt, wie lebenswert sie ist. So erfüllt das Projekt gleich mehrere der Bewertungskategorien: es macht Heimat erlebbar, ist kreativ und innovativ und fördert die Identifikation mit dem Wohnumfeld, mit der Heimat Bad Oeynhausen. Auch das Panorama zur Stadtgeschichte als zweitplatziertes Projekt greift das Thema Heimat in besonderer Weise auf. „Für das Projekt haben wir viel recherchiert und die Geschichtsbücher gewälzt“, berichten René Haeseler und Tobias Kirsten. Stadtführer Christian Barnbeck hat außerdem dabei unterstützt, die spannende Industriegeschichte des Ortsteils Rehmes aufzuarbeiten. Nun ist sie in Form von moderner Sprühflaschenkunst an den Fassaden von der.hive Zukunftswerkstatt auf dem ehemaligen Opel-Jäcker Gelände für die Öffentlichkeit und entlang des Weser-Radweges auch für Besucherinnen und Besucher der Stadt als anregendes Abbild sichtbar. Beide Projekte, in die unzählige Stunden der Arbeit und des Engagements geflossen sind, „verdienen daher große Anerkennung und sind des Heimatpreises der Stadt Bad Oeynhausen absolut würdig“, schließt der Bürgermeister die Verleihung der Preise.

      Inowroclaw

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      Inowrocław Inowrocław, die alte Hauptstadt von Kujawien (Landschaft zwischen Weichsel und Netze), liegt an der Strecke Posen - Thorn, bis zur Weichsel sind es noch 30 km. Die Stadt wuchs nach dem 2. Weltkrieg sehr schnell und zählt heute fast 80.000 Einwohner. Sie ist auf einem 6000 Meter tiefen, mit einer Gipskappe überzogenen Salzstock errichtet, der im Jahre 1823 von Karl Freiherr von Oeynhausen, dem Namensgeber unserer Stadt, durch Tiefbohrungen erforscht wurde (erst 7 Jahre später begann von Oeynhausen hinter dem heutigen Badehaus II seine erste Bohrung in unserer Stadt). Dieser Salzstock hat die Entwicklung der Stadt Inowrocław wesentlich beeinflusst: Zum einen liefert er den Rohstoff Steinsalz für eine große chemische Industrie, die 1879 von dem deutschen Unternehmer Robert Syrmondt gegründet, später von dem belgischen Solvay-Konzern übernommen und nach 1945 als Staatsbetrieb weitergeführt wurde. Mit 2500 Beschäftigten sind die "Soda-Werke" neben einer bekannten Glashütte die größten industriellen Arbeitgeber der Stadt. Zum anderen verdankt Inowrocław dem Salz seine überregionale Bedeutung als Heilbad. Der Rechtsanwalt Dr. Zygmunt Wilkoński gründete 1875 eine deutsch-polnische Aktiengesellschaft, die ab 1876 mit der Anlage des Kurparks und der Errichtung von Badehäusern den Grundstein für die Entwicklung zum "Solbad Inowrocław" legte, das heute mit 2000 Klinikbetten zu den größten Kurorten Polens gehört. Die Sole ist in ihrer Zusammensetzung mit der in Karlsbad vergleichbar und findet Anwendung u. a. bei Rheuma, Erkrankung der Atemwege sowie in der Rehabilitation. Erwähnt sei hier auch, dass sich in Inowrocław das einzige Sanatorium in Polen für Geriatrie befindet. Erwähnenswert ist schließlich, dass unsere Partnerstadt stolz auf Persönlichkeiten ist, die weit über die Grenzen Polens hinaus bekannt wurden und die in Inowrocław geboren bzw. zur Schule gegangen sind: der Dichter Jan Kasprowicz (1860-1926), international bekannt wegen seiner Übersetzungen deutscher Klassiker in die polnische Sprache, der namhafte Schriftsteller der literarischen Bewegung "Jungpolen" Stanislaw Przybyszewski (1868-1927), der Arzt und Wissenschaftler, "Vater der Histologie" Hendryk Fryderyk Hoyer (1834-1907) sowie der frühere Primas der katholischen Kirche in Polen, Erzbischof Jósef Kardinal Glemp (1928-2013). Website der Stadt Inowrocław https://www.inowroclaw.pl/

      Das Museum

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      Das Museum Das Deutsche Märchen- und Wesersagenmuseum wurde 1973 eröffnet. Es geht zurück auf die Schenkung einer privaten Märchensammlung. Das Museum soll zur lebendigen Tradierung der Volksmärchen und Sagen beitragen. Die Welt der Märchen und Sagen In der Dauerausstellung im Erdgeschoss wird an bekannten Beispielen erläutert, wer Märchen und Sagen gesammelt bzw. geschrieben hat und worum es in diesen Geschichten geht. Hier begegnet man nicht nur den bekannten Gestalten aus den Märchen der Brüder Grimm, sondern erfährt vor allem etwas über Märchen und Sagen allgemein. Die Dauerausstellung kann aus Platzgründen nur einen kleinen Einblick in das Thema wie in die Sammlungsbestände des Hauses geben. Wechselausstellungen zu kultur- und kunstgeschichtlichen Aspekten im Obergeschoss ergänzen die Dauerausstellung. Da sich die Ausstellungen eher an Erwachsene als an Kinder richten, bietet das Museum an mehreren Stellen Spieleinheiten oder Quizbögen an, um Kinder spielerisch an das Thema heran zu führen. Die Museumsbibliothek im Dachgeschoss umfasst rund 16.000 Bände Primär- und Sekundärliteratur zu den unterschiedlichen Arten der Volkserzählungen. Die Präsenzbibliothek steht Interessierten nach Voranmeldung offen. Seit 1993 besteht der Erzählkreis am Museum, in dem sich regelmäßig interessierte Laien treffen, um gemeinsam das Märchenerzählen zu trainieren. Eine Vielzahl von Veranstaltungsangeboten ergänzt die Ausstellungen. Märchenerzählstunden unterschiedlicher Art und Führungen ebenso wie Kindergeburtstagsangebote oder auch museumspädagogische Programme bieten für Einzelbesucher wie für Gruppen viele Möglichkeiten, Märchen zu erleben. Höhepunkt der Veranstaltungssaison sind die Bad Oeynhausener Märchentage mit einem reichhaltigen Veranstaltungsprogramm. Unterstützung Seit 1978 unterstützt der Förderkreis Deutsches Märchen- und Wesersagenmuseums e.V. die Museumsarbeit finanziell und ideell. Im vom Förderkreis unterhaltenen Museumsladen können märchenhafte Produkte erworben werden. Die Stadt Bad Oeynhausen ist zudem Mitglied in den Vereinen Deutsche Märchenstraße e.V. und Museumsinitiative in OWL e.V. . Deutsches Märchen- und Wesersagenmuseum Am Kurpark 3 32545 Bad Oeynhausen Stadtplan Telefon: +49 (0) 5731 14 - 3410 E-Mail: museum@badoeynhausen.de Öffnungszeiten Mittwoch - Sonntag 11:00 – 13:00 Uhr und 14:00 – 18:00 Uhr Links Impressum Datenschutz / Informationspflichten Cookieeinstellungen Erklärung zur Barrierefreiheit Bildnachweis Hinweisgebersystem Feedback

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