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      Kommunales Glasfasernetz in Bad Oeynhausen

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      Gemeinsam mit dem Infrastrukturunternehmen GREENFIBER wollen die Stadtwerke das glasfaserschnelle Internet für die Kurstadt und alle Bad Oeynhausener Ortschaften errichten. Das Infrastrukturprojekt wird mehrheitlich in kommunaler Hand liegen. Damit es realisiert werden kann, muss allerdings eine Quote von 30 Prozent aller Bad Oeynhausener Haushalte erreicht werden. Denn nur dann trägt sich das städtsche Netz dauerhaft. Bis zum 04. Oktober 2022 können die Anträge auf den eigenen Hausanschluss bei GREENFIBER und den Stadtwerken Bad Oeynhausen abgegeben werden. Bis zu dieser Frist kommt der Glasfaseranschluss kostenlos ins Haus. "Für viele Menschen gehört eine leistungsfähige Internetverbindung zur Grundversorgung. Jetzt kommt es darauf an, die Menschen in Bad Oeynhausen für einen Glasfaseranschluss aus kommunaler Hand zu begeistern. Machen Sie mit!“, wirbt Bürgermeister Lars Bökenkröger für das Zukunftsprojekt. Auch Andreas Schwarze, Vorstand der Stadtwerke Bad Oeynhausen AöR, ist von den Vorteilen des Gemeinschaftsprojektes überzeugt.„ Ein modernes Glasfasernetz ist jetzt und in Zukunft genauso wichtig wie Energie und Wasser. Mit dem flächendeckenden Glasfasernetz in kommunaler Hand erweitern wir als Stadtwerke und damit als Infrastrukturdienstleister unser Angebot.“ Er appelliert an die Bad Oeynhausener Haushalte: „Ermöglichen Sie mit Ihrem Antrag ein glasfaserschnelles Bad Oeynhausen für alle. Die Gelegenheit eines kostenlosen Hausanschlusses ist einmalig!“ Ab der kommenden Wochen wollen die Stadtwerke und GREENFIBER vor Ort in allen Ortschaften über die Möglichkeiten und Konditionen des Bad Oeynhausener Glasfasernetz informieren. Begonnen wird jeweils um 18.00 Uhr. 08.08.22 Schulzentrum Nord, In der Wiehwisch 12 09.08.22 Schulzentrum Nord, In der Wiehwisch 12 11.08.22 Wandelhalle Staatsbad Bad Oeynhausen GmbH, Im Kurpark 16.08.22 Jochen‐Klepper‐Haus, Am großen Weserbogen 5‐7 17.08.22 Gaststätte Reinkensmeier,Bergkirchenerstr. 317 18.08.22 Bürgerhaus Rehme, Hermann‐Löns‐Straße 28 23.08.22 Wandelhalle Staatsbad Bad Oeynhausen GmbH, Im Kurpark 24.08.22 Gemeindehaus Volmerdingsen, Pfarrer‐ Brünger‐Str. 1 25.08.22 Gemeindehaus Lohe, Loherstraße 12 27.08.22 GREENFIBER Day im Hotel Restaurant Wittekindsquelle, Bergkirchener Str. 476 (GREENFIBER Day Start ab 15 Uhr mit anschließender Infoveranstaltung um 18 Uhr) 30.08.22 GOP Varieté‐Theater Kaiserpalais Bad Oeynhausen, Im Kurgarten 8 31.08.22 Hotel Weinhaus Möhle, Weinstraße 38 06.09.22 GOP Varieté‐Theater Kaiserpalais Bad Oeynhausen, Im Kurgarten 8 08.09.22 Werster Hof, Ringstraße 34 12.09.22 Gemeindehaus Babbenhausen‐Oberbecksen, Babbenhausener Str. 49 13.09.22 Bürgerhaus Rehme, Hermann‐Löns‐Straße 28 Darüber hinaus hat GREENFIBER im Lenné-Karree Bad Oeynhausen ein Beratungsbüro eröffnet. Täglich beantworten Expert:innen Fragen rund um das Thema Glasfaser und unterstützen beim Ausfüllen der Anträge. Die Beratungen finden auch ohne vorherige Terminabsprache statt. Die GREENFIBER‐Hotline ist unter 05731 / 49 68 360 zu erreichen. Weitere Informationen finden Sie zudem unter www.greenfiber.de/badoeynhausen oder per Mail unter badoeynhausen@greenfiber.de .

      Die kleine Meerjungfrau

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      Die kleine Meerjungfrau Aus Sehnsucht nach der Welt der Menschen wagt eine junge Meerjungfrau alles: Sie tauscht ihre Stimme gegen Beine und folgt ihrem Herzen. Ein bewegendes Märchen über Liebe, Mut und die Frage, was man bereit ist aufzugeben, um seinen größten Traum zu verfolgen. Eine Frau mit menschlichem Oberkörper und dem Unterkörper eines Fisches: Das ist „Die kleine Seejungfrau“ oder auch „Die kleine Meerjungfrau“. Die Geschichte erzählt von einer jungen Frau, die im Ozean am Hofe des Meerkönigs lebt. Dort hört sie immer wieder Geschichten von der Welt der Menschen: Etwa, wie deren Städte aussehen, wie dort die Vögel singen oder die Blumen dort duften. Eines Tages rettet sie einen menschlichen Prinzen vor dem Ertrinken. Dabei verliebt sie sich in ihn. Um heimlich an seiner Seite sein zu können, schließt sie einen Pakt mit einer Meerhexe: Sie erhält Beine, muss aber als Preis ihre Stimme opfern. Außerdem darf sie nur dann an Land bleiben, wenn der Prinz sich in sie verliebt – und wenn er sie heiratet. Andernfalls wird sie sterben und sich im Meer auflösen und zu Schaum werden. Und, weil Meermenschen eben keine unsterbliche Seele haben, würde die kleine Meerjungfrau dann für immer aufhören zu existieren. Leider gelingt der Meerjungfrau es nicht, den Prinzen für sich zu gewinnen, denn der heiratet eine andere Frau, die er tief im Innern gar nicht liebt. Zugleich bringt die Meerjungfrau es aber auch nicht übers Herz, ihren Angebeteten zu ermorden, denn so würde sie auf magische Weise ihre ursprüngliche Gestalt zurückbekommen (das wäre nämlich auch möglich). Und so nimmt sie schließlich ihr Schicksal an und stirbt. Doch statt nun ewig nicht mehr da zu sein, verwandelt sich die Meerjungfrau völlig unerwartet in einen Luftgeist. So hat sie bis ans Ende Ihrer Tage Zeit, die Welt der Menschen als Beobachter zu bereisen und an deren Glück zumindest aus der Ferne teilzuhaben. Kleine Seejungfrau Audiodatei abspielen Märchenfiguren Übersichtskarte öffnen Die kleine Seejungfrau beobachtet das Schiff des Prinzen (Hermann Wöhler 1942, Grafiksammlung Märchenmuseum) Die kleine Seejungfrau rettet den Prinzen (Hermann Wöhler 1942, Grafiksammlung Märchenmuseum) Das Versteck der Meerhexe (Hermann Wöhler 1942, Grafiksammlung Märchenmuseum) Die Hintergründe der Geschichte: Dieses etwas düstere Märchen erfand der dänische Autor Hans-Christian Andersen – ein sogenanntes Kunstmärchen, weil es nicht aus alter mündlicher Überlieferung stammt. Er veröffentlichte es 1837; es ist sein wohl bekanntestes Werk. Andersen war mit großer Wahrscheinlichkeit homosexuell. So vermuten einige Literaturwissenschaftler, Andersen habe in diesem Märchen die Liebe für einen Jugendfreund verarbeitet – eine vergebliche Liebe, weil der Jugendfreund sie nie erwiderte und solch eine Liebe auch nur heimlich und unter hoher Gefahr praktizierbar war. Denn im 19. Jahrhundert galt Schwulsein noch als abnorme Neigung und stand unter Strafe. Als sein Jugendfreund schließlich heiratete und Andersen nicht einmal zur Hochzeit einlud, war dieser dann gänzlich zum Beobachter geworden – genauso, wie die kleine Meerjungfrau am Ende der Geschichte. Es gibt übrigens noch mehr zu entdecken über die Sammler und Erfinder bekannter Märchen – kommt einfach im Märchenmuseum vorbei, direkt gegenüber dem Kurpark. Weiterlesen Deutsches Märchen- und Wesersagenmuseum Märchen aus aller Welt entdecken Deutsches Märchen- und Wesersagenmuseum Am Kurpark 3 32545 Bad Oeynhausen Stadtplan Telefon: +49 (0) 5731 14 - 3410 E-Mail: museum@badoeynhausen.de Öffnungszeiten Mittwoch - Sonntag 11:00 – 13:00 Uhr & 14:00 – 18:00 Uhr (und nach Vereinbarung) Links Impressum Datenschutz / Informationspflichten Cookieeinstellungen Erklärung zur Barrierefreiheit Bildnachweis Hinweisgebersystem Feedback

      Aladdin und die Wunderlampe

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      Aladdin und die Wunderlampe Aladdin, ein junger Mann ohne große Zukunftspläne, gerät durch eine geheimnisvolle Lampe in ein Abenteuer voller Magie. Ein mächtiger Dschinn, ein gestohlener Palast und ein listiger Zauberer stellen sein Leben auf den Kopf – und nur mit Mut und Verstand kann Aladdin alles zurückgewinnen. Das Märchen von Aladdin und der Wunderlampe erzählt von einem jungen Mann namens Aladdin. Er lebt in einer Stadt in China und hat keine Lust, wie sein Vater Schneider zu werden. Eines Tages begegnet er einem Zauberer aus Nordafrika, der sich als sein Onkel ausgibt und ihn dazu bringt, in eine geheimnisvolle Höhle hinabzusteigen. Dort soll Aladdin eine alte Öllampe bergen; zum Schutz erhält er einen magischen Ring. Doch im Erdinnern angekommen weigert sich Aladdin, die Lampe herauszugeben. Und so verschließt der Zauberer die Höhle. Mithilfe des magischen Rings gelingt es Aladdin schließlich, sich aus dem dunklen Gefängnis zu befreien. Immer wenn Aladdin nun an der Lampe reibt, erscheint ein mächtiger Dschinn. Er baut für den jungen Mann einen prachtvollen Palast und hilft ihm, die Tochter des Sultans zu heiraten. Doch der Zauberer kehrt zurück und stiehlt die Lampe. Er nutzt nun die Macht des Dschinns für sich – und versetzt Aladdins Palast mitsamt der Prinzessin weit weg nach Afrika. Aladdin ist nun auf sich allein gestellt und muss seinen ganzen Verstand einsetzen, um die Lampe zurückzuholen, den Zauberer zu besiegen und seinen Palast mitsamt Frau wieder an Ort und Stelle zu bringen. Schließlich gelingt ihm all dies – und er lebt glücklich und reich bis ans Ende seiner Tage. Aladdin und die Wunderlampe Audiodatei abspielen Märchenfiguren Übersichtskarte öffnen Titelblatt eines Geschichten-Hefts aus Indonesien (1955, Wikimedia commons) Der böse Zauberer spricht Aladdin an (Aladdin’s Picture Book, 1876, Bibliothek des Märchenmuseums) Der Dschinn erscheint (Arabian Nights-Ausgabe von 1897, achive.org) Die Hintergründe der Geschichte: Heutzutage ist Aladdin in jeder Ausgabe von Tausendundeiner Nacht , der berühmten orientalischen Märchensammlung, zu finden. Doch ursprünglich war sie gar nicht Teil davon: Erst ein französischer Übersetzer fügte sie im frühen 18. Jahrhundert dem Textwerk hinzu, nachdem ihm der berühmte syrische Geschichtenerzähler Hanna Diyab das Märchen vorgetragen hatte. Dieser gilt als Erfinder des Stoffes; von ihm stammt wohl auch „Ali Baba und die 40 Räuber“. In den meisten modernen Adaptionen von Film bis Oper spielt Aladdin und die Wunderlampe übrigens in Arabien und nicht in China. Deshalb trägt unser bronzener Aladdin, vor dem Sie hier stehen, auch keine Kleidung, die im historischen China üblich gewesen wäre, sondern solche, die dem Bild des heutigen Aladdins der Popkultur entspricht. Übrigens: Wenn Ihr noch mehr über Märchen aus aller Welt erfahren wollt, besucht doch unsere Veranstaltungen im Märchenmuseum ​​​​​​​ gegenüber vom Kurpark. Weiterlesen Deutsches Märchen- und Wesersagenmuseum Märchen aus aller Welt entdecken Deutsches Märchen- und Wesersagenmuseum Am Kurpark 3 32545 Bad Oeynhausen Stadtplan Telefon: +49 (0) 5731 14 - 3410 E-Mail: museum@badoeynhausen.de Öffnungszeiten Mittwoch - Sonntag 11:00 – 13:00 Uhr & 14:00 – 18:00 Uhr (und nach Vereinbarung) Links Impressum Datenschutz / Informationspflichten Cookieeinstellungen Erklärung zur Barrierefreiheit Bildnachweis Hinweisgebersystem Feedback

      Gebietsreform in Bad Oeynhausen

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      Acht Stadtteile unter einem Dach Heute erscheint es uns folgerichtig, dass sich unsere acht Stadtteile unter Bewahrung ihrer Identität als Stadt Bad Oeynhausen zusammengehörig fühlen. Dass diese vor 50 Jahren getroffene Entscheidung alles andere als selbstverständlich war, zeigen die sich über viele Jahre hinziehenden Verhandlungen zwischen Stadt Bad Oeynhausen, Amt Rehme, den Gemeinden Dehme, Eidinghausen, Lohe, Rehme, Volmerdingsen, Werste, Wulferdingsen sowie Kreis Minden und Land NRW. Der Kreistag hatte bereits 1968 alle „Einzelbefindlichkeiten“ buchstäblich „vom Tisch gefegt“ und den Zusammenschluss von Amt und Stadt zur Großgemeinde als Richtung vorgegeben: Durch Kooperation die Zukunftsfähigkeit des Großraumes sichern. Bis sich diese Erkenntnis vor Ort in Politik und Bevölkerung durchsetzt, vergehen noch fünf „hitzige“ Jahre. Der Zusammenschluss zur neuen Stadt Bad Oeynhausen wird zum 1. Januar 1973 vollzogen. Stadtgebiet der Stadt Bad Oeynhausen seit dem 1. Januar 1973 Wie war das vor 50 Jahren mit der Gebietsreform? Am 1.1.1973 trat das sogenannte „Bielefeld-Gesetz“ in Kraft, die Neugliederung der Gemeinden und Kreise des Neugliederungsraumes Bielefeld. Gegensätzlichkeiten – Hindernisse – Zumutungen (1967-1970) Ein Bündel unterschiedlicher Interessen und das zähe Ringen aller Seiten, für sich das Bestmögliche herauszuholen, prägt die Diskussion unzähliger „heiß“ geführter, langer Amts-, Gemeinde- und Ratssitzungen. Während sich das Amt Rehme und seine sieben Gemeinden von Anfang an für die „Große Lösung“ mit nur einer Verwaltung aussprechen, plädiert die Stadt Bad Oeynhausen für die „Kleine Lösung“. Einen Anschluss der Landgemeinden nördlich der Werre meint die Stadt sich nicht leisten zu können, um den Status als prosperierende Kurstadt und ihre Konkurrenzfähigkeit gegenüber anderen Staatsbädern nicht zu gefährden. Bad Oeynhausen unterbreitet im Laufe der Zeit mehrere Vorschläge: Diese reichen vom Zusammenschluss mit Teilen Rehme-Oberbecksens und Melbergens sowie der Lohe über einen Verbund mit allen Gemeinden zentralörtlicher Bedeutung (d.h. ohne Volmerdingsen und Wulferdingsen aufgrund deren überwiegend landwirtschaftlich geprägten Charakters) bis hin zu dem Vorstoß, lediglich der Gemeinde Lohe eine Kooperation anzubieten. Rehme wertet diese Vorstöße als Affront. Im Amt herrscht Einigkeit: Alle oder Keiner! Tatsächlich ist nicht eindeutig ausgemacht, ob die Wirtschaft in der Stadt Bad Oeynhausen oder im Amt Rehme stärker expandiert und wer wo Nutznießer bzw. Verlierer einer Großgemeinde ist, vor allem langfristig betrachtet. Zu dem HIN und HER zwischen Stadt und Gemeinden kommt weiterer Diskussionsstoff: Oeynhausen und Löhne streiten um eine Grenzverschiebung in Löhne-Gohfeld zugunsten der Kurstadt, eine von der Landesregierung ins Gespräch gebrachte Erweiterung des Kreises Herford um Amt Rehme und Stadt Bad Oeynhausen erhitzt die Gemüter … oder doch alles beim Alten in zwei Verbünden belassen? Die „Gerüchteküche“ brodelt: Zusammenschluss der Kreise Minden und Lübbecke mit Löhne? … oder ein Großkreis mit Herford? … und schließlich die offensive Forderung Niedersachsens nach Gebietstausch: Alle nördlich des Wiehengebirges gelegenen Gebiete Minden-Lübbeckes inklusive der Stadt Minden gegen den südlichen Osnabrücker Raum! Auch wenn es immer mal wieder „Ausreißer“ gibt: Plötzlich möchte Werste einen eigenen Gemeindebund bilden oder Volmerdingsen und Wulferdingsen bringen die Idee einer Großgemeinde „Bergkirchen“ mit Teilen Hilles ins Spiel oder ganze Fraktionen stimmen für einen Zusammenschluss mit Löhne … treten das Amt Rehme und seine sieben Gemeinden weitgehend geschlossen auf. Sie halten an ihrer ersten partei- und gemeindeübergreifenden Abstimmung für die „Große Lösung“ fest – so wie sie heute seit 50 Jahren besteht! Konsolidierungsphase (1970-1972) Bei näherem Hinsehen ist eine Zusammengehörigkeit des gesamten Gebietes „Untere Werre“ nicht von der Hand zu weisen. Keiner der politisch Verantwortlichen stellt das tatsächlich in Frage. Eine sinnvolle Zuordnung der umliegenden kleinen Gemeinden zum zentralen Ort, um die Leistungsfähigkeit insgesamt zu stärken, ist gerade Sinn und Zweck der Gebietsreform. Siedlungsunterschiede ausgleichen und zukünftige Aufgaben wie Schulwesen, Verkehrserschließung, Gesundheitswesen, soziale Einrichtungen kooperativ effektiver erfüllen zu können ist das Ziel. Die pragmatischen Überlegungen setzen sich vor Ort schließlich durch. In gegenseitigem Einvernehmen wird der Weg zur „Großen Lösung“ geebnet. Nun beginnt die Auseinandersetzung ums Detail, die Einforderung spezieller gemeindeseitiger Wünsche und letztendlich die Einigung zwischen Amt, Gemeinden und Stadt auf gemeinsame kommunale Projekte und einen neuen Stellenplan, der zwei Verwaltungen auf gerechte Weise vereint. Ein Punkt, an dem die Stadt Bad Oeynhausen und das Staatsbad festhalten, aber in diesen Verhandlungen zunächst außenvor lassen, ist die Gebietserweiterung in Kurparknähe für den Bau neuer Sanatorien und Kuranlagen. Hier sieht sich Bad Oeynhausen als Staatsbad in einer Sonderrolle gegenüber anderen Kommunen. Grenzänderungsvertrag und Verwaltungsgliederungsplan (13.07.1972) 150 Parlamentarier aus Stadt, Amt und den Gemeinden Dehme, Eidinghausen, Lohe, Rehme, Volmerdingsen, Werste und Wulferdingsen beschließen den kommunalen Zusammenschluss und erarbeiten eine Grundlage für die Arbeit nach Inkrafttreten der Gebietsreform. Vertragliches in Kürze: zukünftiger Name der neuen Großgemeinde ist BAD OEYNHAUSEN, Stadt mit acht Stadtteilen Aufhebung der bisherigen Zweckverbände und Neubildung: Wasserbeschaffung, Abwasserbeseitigung, Verkehrsverband, Sparkasse, VHS, Vereinbarungen über Schulwesen … zukünftig ein Standesamtsbezirk, Auflösung der Standesämter in den Gemeinden Vereinigung der Feuerwachen, Zusammenschluss der Freiwilligen Feuerwehren Bebauungspläne behalten Gültigkeit unter Vorbehalt, Flächennutzungspläne sind Beurteilungsgrundlage Weiterbestand der Städtepartnerschaft mit Fismes eine Verwaltung mit zwei Rathäusern: Rathaus I (Zentrale-, Bürger-, Ordnungsdienste) und Rathaus II (Bau- und Sozialamt) zahlreiche Umbenennungen: 44 neue Ortsschilder mit Stadtteilnamen, Postleitzahlen, Straßen, Schulen (die vier Hauptschulen werden beispielsweise nach Himmelsrichtungen umbenannt) Priorisierte Projekte in den kommunalen Bereichen Schul-, Sozialwesen, Verkehr und Erholung: Ausbau städtisches Gymnasium zu Schulzentrum, Bau eines Alters- und Pflegeheimes, Ausbau ZOB und zusätzliche Parkplätze in dem Bereich, Erweiterung der Grünanlagen (Bad Oeynhausen); Ausbau Hermann-Löns-Str. (Rehme); Kindergarten, Kinderspielplatz, Gehsteigausbau Detmolder Str. (Lohe); Kindergarten, Kinderspielplatz (Dehme); Endausbau Werrestr. (Eidinghausen); Lehrschwimmbecken (Werste); Erweiterung Grundschule (Volmerdingsen); zweizügige Grundschule, Weiterentwicklung zum Zentrum der Moortherapie (Wulferdingsen); und außerdem: Garantie für Fortbestand der Sportanlagen, Schwimmbäder, Mehrzweckhäuser/Bürgerhäuser, Kinderspielplätze, Grundschulen, Vorschulklassen, Schulkindergärten, Zuwendungen für Vereine Grenzverschiebung zwischen Bad Oeynhausen und Löhne (Sept. 1972) Die neue Grenzziehung bleibt hinter den Wünschen von Stadt und Staatsbad zurück: Bad Oeynhausen erhält Löhner Gebietsteile zwischen Sielpark und der alten L 777 und nicht – wie erhofft – den gesamten Bereich bis zur Mittelbachlinie. Beschluss des Landtags (28.09.1972) Zusammenschluss der Stadt Bad Oeynhausen und der 7 Gemeinden des aufgelösten Amtsbezirks Rehme zur neuen Stadt Bad Oeynhausen Auflösung der Altkreise Lübbecke und Minden sowie Zusammenschluss zum neuen Kreis Minden-Lübbecke Inkrafttreten (01.01.1973) Interimszeit bis zur Kommunalwahl: beauftragter Bürgermeister: Willi Ohm (zuvor Amtsbürgermeister Rehme) beauftragter Stadtdirektor: Werner Meyer zu Selhausen (seit 1968 Bad Oeynhausens Stadtdirektor, 1960-1968 Stadtdirektor Heinz Reiss) Erste Kommunalwahl (25.03.1973) Bürgermeister: Dieter Fürste Stadtdirektor: Werner Meyer zu Selhausen (Er überlässt seinem Gegenkandidaten Karl Heinz Gaul – bis Ende 1972 Amtsdirektor – die Stadtdirektorenstelle für drei Monate, bis zum Ablauf dessen 12-jähriger Amtszeit als Wahlbeamter) Neues Stadtwappen Die alte Amts- und Stadtwappensymbolik wird in einem neuen Wappen vereinigt. Neugliederung Wappen Stadt Bad Oeynhausen Quellen Stadtarchiv Bad Oeynhausen: u.a. Bestände G/Stadt Bad Oeynhausen und E/Amt Rehme, Zeitungsausschnittsammlung, Slg. Bartling 3 Bde. 1967-1976, Archivbibliothek (verschiedene Schriften, Vorschläge, Gesetze).

      Noch freie Plätze beim Fußballcamp im Rahmen der städtischen Ferienspiele

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      Vom 25. bis zum 29. JUli 2022 bietet die Jugendförderung der Stadt Bad Oeynhausen in Kooperation mit dem FC Bad Oeynhausen und der EDEKA Minden-Hannover ein Fußballcamp für 6-13-jährige Kinder in der Sparkassen Arena an. Fünf Tage Fußball pur! In dieser Woche können sich die Kinder auf dem Vereinsgelände des FC Bad Oeynhausens voll und ganz mit dem beliebten Sport auseinandersetzen. In den täglichen zwei Trainingseinheiten wird gedribbelt, gepasst und geschossen, so dass die Kinder ihre Technik verbessern und Freundschaften knüpfen können. Der Spaß steht hierbei immer an erster Stelle und so werden die Trainingseinheiten nicht nur dementsprechend geplant und durchgeführt, sondern auch mit unterschiedlichen Spaßaktionen wie z. B. einem Fußballquiz oder einer Olympiade ergänzt. Weil Sport und Essen zusammengehören, wird das Thema gesunde Ernährung stark verankert sein. Unser Partner die EDEKA Minden-Hannover wird uns als Ernährungsexperte mit dem Programm „KICK&ISS DICH FIT“ unterstützen. Im Rahmen ihrer Bausteine „Verpflegung“, „Theorie trifft Praxis“ und „Spaßfaktor“ erhalten die Kinder Impulse und Inspiration für einen ausgewogenen Speiseplan. Das kommt auch im gesunden Mittagessen mit Getränken, Obst, Backwaren und Müsli-Riegeln zum Ausdruck kommen. Zur Anmeldung zum Fußballcamp

      Erschließungsbeitrag und Anliegerbescheinigung

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      Erschließungsbeitrag: Um bauliche oder gewerbliche Grundstücke nutzen zu können müssen diese Erschlossen werden. Die Erschließung beeinhaltet den Anschluss an das Entwässerungssystem für Schmutz und Oberflächenwasser und den Anschluss an das Straßensystem inklusive Beleuchtungseinrichtungen. Der Erschließungsbeitrag fällt bei dem erstmaligen Bau von öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen an und muss vom Grundstückseigentümer oder Erbbauberechtigten gezahlt werden. Die Beiträge werden nach nach dem Baugesetzbuch (BauGB) abgerechnet. Die Regeln dafür sind in der Erschließungsbeitragssatzung festgelegt. Bei einer grundhaften Sanierung einer vorhandenen und bereits erstmalig nach dem Baugesetzbuch abgerechneten Straße nach einer angemessenen First werden die Beiträge nach dem Kommunalabgabengesetz(KAG) berechnet. Näheres regelt die Wegebaubeitragssatzung . Anliegerbescheinigung: Anliegerbescheinigungen werden von Banken, Bausparkassen und Versicherungen im Rahmen der Finanzierung eines Bauvorhabens oder Kauf eines Grundstücks angefordert. Aus ihnen kann geschlossen werden, ob für ein Grundstück noch Erschließungsbeiträge nach dem Baugesetzbuch oder Straßenbaubeiträge nach dem Kommunalabgabegesetzt zu zahlen sind. Anliegerbescheinigungen sind ebenfalls bei dem Abschluss von Grundstücksverträgen und bei Erbauseinandersetzungen erforderlich. Bei weiteren Fragen wenden sie sich an den unten stehenden Ansprechpartner. §§ 127 - 135 Baugesetzbuch (BauGB) Kommunalabgabengesetz (KAG) Satzung über die Erhebung von Erschließungsbeiträgen Satzung über die Erhebung von Beiträgen nach § 8 des Kommunalabgabengesetzes Nordrhein-Westfalen -KAG NRW- für straßenbauliche Maßnahmen

      Heimvorteil - Lecker zu Hause kochen

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      Lust zu kochen? Keine Zeit? Keine Ideen? Kein Problem! Das Kochprojekt "Heimvorteil - Lecker zu Hause kochen" lädt Familien herzlich zu kostenfreien Kochworkshops ein, die in Zusammenarbeit mit dem LandfrauenService Minden-Lübbecke-Herford veranstaltet werden. Der nächste Workshop findet am 08.04.2024 von 18:00 bis 20:00 Uhr im Mehrgenerationenhaus Bad Oeynhausen, Weserstraße 24, 32545 Bad Oeynhausen statt. Das Ziel des Projekts ist es, Familien Anregungen für leckere Gerichte zu geben, die aus einfachen Zutaten schnell und leicht zubereitet werden können und eine gesunde Ernährung ermöglichen. Die Rezepte sind unkompliziert und können problemlos zu Hause nachgekocht werden. Dabei wird auch darauf geachtet, dass die Gerichte den Geldbeutel schonen. Die Veranstaltung ist kostenfrei, jedoch ist die Anzahl der Teilnehmenden begrenzt. Interessierte Familien werden gebeten, sich telefonisch unter 05731 5599-340 oder per E-Mail an mgh.badoeynhausen@johanniter.de anzumelden. Das Kochprojekt "Heimvorteil - Lecker zu Hause kochen" der Arbeitsgruppe Frühen Hilfen wird mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Bad Oeynhausen-Porta Westfalica finanziert. Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmer und wünschen allen einen guten Appetit!

      Erster Spatenstich für neues Haus der Jugend

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      Mit dem offiziellen ersten Spatenstich sind am Donnerstagnachmittag die Bauarbeiten für das neue Haus der Jugend am Stadion an der Eidinghausener Straße gestartet. „Das neue Jugendzentrum ist eine wichtige Investition für die junge Generation in unserer Stadt“, sagte Bürgermeister Lars Bökenkröger anlässlich des ersten Spatenstichs. „Mit dem Jugendcafé Sonderfahrt, das wir gerade erst mit einer neuen Skateranlage aufgewertet haben, gibt es dann wieder zwei Starke Treffpunkte für den Norden und den Süden unserer Stadt.“ Auch die neue Pumptrackanlage im Siel sei ein wichtiger Baustein in der Jugendarbeit. Der Neubau wird eine Nutzfläche von rund 450 Quadratmetern haben. Bei den Planungen hatte der städtische Bereich Jugend die Kinder und Jugendlichen als spätere Nutzerinnen und Nutzer des neuen Treffpunkts mit eingebunden. Den entsprechenden Grundsatzbeschluss zum Neubau des Hauses der Jugend hatte der Jugendhilfeausschuss im Dezember 2020 gefasst. Den konkreten Plänen hatte der Jugendhilfeausschuss im Mai vergangenen Jahres zugestimmt. Nötig wurde der Neubau durch die Pläne für die Medical City Plaza und das dazugehörige Parkhaus. Das in die Jahre gekommene Haus der Jugend aus den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts musste für dieses Projekt abgerissen werden. Im Haushalt stehen für das neue Haus der Jugend 2,8 Millionen Euro bereit.

      Starke Frauen in Bad Oeynhausen

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      Aufgrund der großen Nachfrage im letzten Jahr, wird es auch in diesem Jahr wieder eine ganz besondere Stadtführung geben. Am 25. Mai 2025 um 11 Uhr lädt die Gleichstellungsstelle der Stadt Bad Oeynhausen zu einem besonderen Stadtrundgang ein, bei dem bemerkenswerte Frauen aus Bad Oeynhausen im Mittelpunkt stehen. Von der Arbeit im Lazarett bis zur Führung der internationalen Friedensliga in Genf, von medizinischer Versorgung bis hin zum Widerstand gegen das NS-Regime – ihr Wirken ist vielfältig und inspirierend. Einige dieser Frauen wurden erst spät oder posthum für ihre Verdienste gewürdigt, während andere im Schatten ihrer Ehemänner standen. Doch ihr Einfluss auf die Entwicklung der Stadt ist unbestritten. Unter der Leitung von Stadtführerin Cornelia Lack werden historische Orte besucht, an denen die Einflussnahme dieser Frauen auf Bad Oeynhausen sichtbar wird. Die Teilnehmer erwartet eine fesselnde 80- bis 90-minütige Tour, die Einblicke in das Leben und Wirken dieser außergewöhnlichen Persönlichkeiten bietet. In diesem Jahr wurde die Führung um eine weitere Frauenpersönlichkeit ergänzt. Die Stadtführung startet an der Wandelhalle im Kurpark und wird von der Gleichstellungsstelle der Stadt Bad Oeynhausen gesponsert. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist das Angebot kostenlos. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um eine rechtzeitige Anmeldung unter gleichstellungsstelle@badoeynhausen.de gebeten.

      Gemeinsam statt einsam

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      Die Adventszeit ist eine besondere Zeit – aber nicht für alle ist sie automatisch mit Gemeinschaft verbunden. Um älteren Menschen Begegnung, Austausch und gemütliche Stunden zu ermöglichen, bietet die Stadt Bad Oeynhausen eine winterliche Veranstaltungsreihe für Seniorinnen und Senioren an. Die Reihe wird durch die Sparkasse Bad Oeynhausen – Porta Westfalica finanziert und findet an allen Terminen im Johanniter-Mehrgenerationenhaus statt. Los geht es am Donnerstag, 27. November 2025, von 15 bis 18 Uhr mit einem Plätzchenbacken in kleiner, geselliger Runde. Am 4. Dezember 2025, ebenfalls von 15 bis 18 Uhr, wird gemeinsam gebastelt – passend zur Advents- und Weihnachtszeit. Am 11. Dezember 2025 dürfen sich die Teilnehmenden auf ein Weihnachtsbingo freuen, bei dem mit Spannung, Spaß und kleinen Gewinnen zu rechnen ist. Den Abschluss bildet am 18. Dezember 2025 zur gleichen Zeit eine Märchenstunde, die zum Zuhören, Erinnern und Innehalten einlädt. Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich jeweils bis zum Montag vor den einzelnen Veranstaltungen bei der Koordinationsstelle für Ehrenamt unter der Telefonnummer 05731 14-1024. Die Stadt Bad Oeynhausen lädt alle Interessierten herzlich ein – zum Dabeisein, Kennenlernen und Wohlfühlen.

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      Telefax: +49 (0) 5731 14 - 1900
      E-Mail: info@badoeynhausen.de

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