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      Neuer Look für Rehmer Kirchplatz

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      Am Kirchplatz in Rehme sind am Dienstag die Bauarbeiten im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms gestartet. Das Projekt war im Rahmen eines Bürgerdialogs zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern aus Rehme entwickelt worden. „Mitten im historischen Rehmer Ortskern soll zwischen dem Heimathaus und der Laurentiuskirche ein Ort entstehen, den die Rehmer als Treffpunkt nutzen können“, sagte Bürgermeister Lars Bökenkröger zum Auftakt der Arbeiten. „Und außerdem gewinnt der Platz hier an der Kirche auch als Veranstaltungsfläche deutlich an Attraktivität.“ So ist zum Beispiel der traditionsreiche Rehmer Markt eines der wiederkehrenden Feste, das jedes Jahr Ende August Menschen aus dem Ort und den anderen Ortsteilen in Rehme zusammenbringt. Der Rehmer Markt hat auch den Takt für die Bauarbeiten vorgegeben. „Auch wenn die Pläne bereits seit einiger Zeit vorgelegen haben und alle politischen Beschlüsse gefasst waren, wollten wir den Rehmer Markt durch die Bauarbeiten nicht beeinträchtigen“, erläutert der Bürgermeister. Um so erfreulicher sei es, dass die Arbeiten jetzt auch unmittelbar im Anschluss an den Markt starten können. Im Rahmen der Arbeiten bekommt der bisher teilweise geschotterte Kirchplatz ein vollkommen neues Gesicht und es entsteht unter anderem eine zentralen kreisrunde Multifunktionsfläche. Die unterschiedlichen Funktionen spiegeln sich später auch im Pflastermaterial wider: Für die Veranstaltungsfläche und den am östlichen Rand des Platzes geplanten Sitzbereich sowie für den Fuß- und Radweg wird Asphalt zum Einsatz kommen. Die Multifunktions- und gleichzeitige Boule-Fläche wird dagegen mit einer wassergebundenen Decke versehen sein. Die Bepflanzung aus Staudenbeeten und Baumanpflanzungen sowie die Auswahl des Stadtmobiliars und der Spielelemente sollen das Flair eines mediterranen Dorfplatzes mit sich bringen und Bürgerinnen und Bürger aller Generationen zum Verweilen einladen. Die Umgestaltung des Rehmer Kirchplatzes kostet rund 400.000 Euro. Aus dem Dorferneuerungsprogramm NRW 2022 kommen 250.000 Euro an Fördermitteln. Den Förderbescheid hatte die damals zuständige NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach im April 2022 persönlich im Rehmer Heimathaus an Bürgermeister Lars Bökenkröger übergeben. Die Bauarbeiten sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

      Sanierung des Rehmer Kirchplatzes abgeschlossen

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      Aus dem ehemaligen Schotterplatz an der Rehmer Laurentiuskirche ist ein echter Treffpunkt geworden. Im Rahmen eines Treffens mit Mitgliedern der Initiative ‚Wir sind Rehme‘ und anderen engagierten Bürgerinnen und Bürgern hat Bürgermeister Lars Bökenkröger den Kirchplatz seiner Bestimmung übergeben. „Ich freue mich, dass wir das erste Dorferneuerungsprojekt erfolgreich umsetzen konnten,“ sagte Bökenkröger im Gespräch mit den Rehmerinnen und Rehmern. Gerade der Rehmer Dorfmittelpunkt mit der historischen Kirche biete sich für dieses Signal bei der Dorferneuerung an, denn Rehme gilt nachweislich als eine der ältesten Siedlungen in der Region. Der bisher teilweise geschotterte Kirchplatz ist einer zentralen kreisrunden Multifunktionsfläche gewichen. Für die Veranstaltungsfläche und für den am östlichen Rand des Platzes gelegenen Sitzbereich sowie für den Fuß- und Radweg ist Asphalt zum Einsatz gekommen. Die Multifunktions- und gleichzeitige Boule-Fläche ist mit einer wassergebundenen Decke versehen. Gemeinsam mit den vorgesehenen Staudenbeeten und neuen Bäumen sowie der Sitz- und Spielelemente gleicht der Kirchplatz nun einem mediterranen Dorfplatz. Für die Arbeiten stehen 400.000 Euro im Haushalt bereit. Davon kommen 250.000 Euro aus dem Dorferneuerungsprogramm des Landes. Das Projekt war im Rahmen eines Bürgerdialogs zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern aus Rehme entwickelt worden. Ziel war es, Mitten im historischen Rehmer Ortskern einen Ort zu gestalten, den die Rehmer als Treffpunkt nutzen können. „Mit den Dorferneuerungsprojekten wollen wir unsere Ortsteile stärken“, unterstreicht Bürgermeister Lars Bökenkröger die Bedeutung der einzelnen Projekte. „Und im nächsten Jahr kann es weitergehen, denn der Rat hat in seiner Sitzung am vergangenen Mittwoch die Vergabe der Arbeiten für die Dorferneuerungsprojekte in Werste und Volmerdingsen beschlossen.“

      Stadtteile,

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      Stadtteile Die Stadt Bad Oeynhausen besteht heute aus insgesamt 8 Stadtteilen. Hierzu gehören Bad Oeynhausen, Dehme, Eidinghausen, Lohe, Rehme, Volmerdingsen, Werste und Wulferdingsen. Erfahren Sie mehr über die verschiedenen Stadtteile und was jeden Einzelnen so besonders macht. Bad Oeynhausen Der Ortsteil Bad Oeynhausen bildet mit seiner zentralen Lage die Innenstadt. Er grenzt im Norden an die Stadtteile Werste und Eidinghausen, im Osten an den Ortsteil Rehme sowie im Süden an den Ortsteil Lohe. Westlich liegt das Gebiet der Stadtteil Gohfeld der Stadt Löhne. Das Gebiet des heutigen Ortsteils Bad Oeynhausen war bis weit ins 18. Jahrhundert hinein bäuerlich geprägt mit verstreut liegenden Gehöften. Eines dieser Gehöfte gehörte der Familie Sültemeier. Die Schweine des Colon Sültemeier sollen der Sage nach die solehaltigen Quellen entdeckt haben, die seit Mitte des 18. Jahrhunderts zum Bau mehrerer Gradiergebäude und Siedegebäude geführt haben und dem Gebiet den Namen „Neusalzwerk“ oft in Verbindung mit dem Zusatz „bei Rehme“ und "Solbad Neusalzwerk“ eingebracht haben. Tatsächlich gehörte Neusalzwerk in dieser Zeit zur bereits vorhandenen Gemeinde Rehme. Im Jahr 1848 verlieh der preußische König Friedrich Wilhelm IV. dem jungen Bad den Namen „Oeynhausen“ zu Ehren des Berghauptmanns Freiherr von Oeynhausen, der zwischen 1830 und 1845 für die Erschließung der artheischen Heilquellen mittels Bohrung verantwortlich war. Bereits in dieser Zeit nutzten mehrere privat betriebene Bäder das Heilwasser. Die privaten Heilbäder wurden 1845 verstaatlicht und offiziell konzessioniert. In der Folge entstand der von Gartenarchitekt Peter Joseph Lenné gestaltete Kurpark, um den herum schließlich der Ortsteil Bad Oeynhausen wuchs. 1860 ordnete der spätere Kaiser Wilhelm I in seiner Funktion als Prinzregent des Königreichs Preußen die Gründung des Bades als Stadt an. Bis zur Jahrhundertwende und noch darüber hinaus entstand die heutige Innenstadt mit ihren vielen Villen und repräsentativen Gebäuden. Auch der Kurpark mit dem Kaiserpalais und den Badehäusern nahm seine heutige Gestalt an. Verwaltungssitz ist seit Ende der fünfziger Jahre das Rathaus am Ostkorso. Im Rahmen der kommunalen Gebietsreform im Jahr 1973 wurden die ehemals selbständigen Gemeinden und das Amt Rehme auf dem heutigen Stadtgebiet aufgelöst und in der heutige Stadt Bad Oeynhausen zusammengefasst. Das ehemalige Rathaus des Amtes Rehme am Schwarzen Weg dient heute als Technisches Rathaus der Stadt Bad Oeynhausen. Prägend für den Ortsteil Bad Oeynhausen ist der Kurpark mit seinen umliegenden Kurkliniken. Medizinisch überregionale Bedeutung hat der Ortsteil Bad Oeynhausen durch den Sitz des Herz- und Diabeteszentrums an der Georgstraße unmittelbar neben dem Krankenhaus Bad Oeynhausen. Dehme Der Stadtteil Dehme hat eine umfangreiche Geschichte. Der Stadtteil grenzt im Osten, teilweise durch die Weser getrennt, an die Stadtteile Costedt und Barkhausen der Stadt Porta Westfalica. Im Westen grenzt Dehme an Eidinghausen, im Süden an Rehme und im Norden an die Stadtteile Häverstädt und Dützen der Stadt Minden. Dehme wird im Jahr 1088 das erste Mal in einer Urkunde von Bischof Benno II. von Osnabrück erwähnt. Doch die Denkmalgeschichte von Dehme reicht noch viel weiter. Die Dehmer Burg ist in ihren Anfängen auf die vorrömische Eisenzeit (500 v.Chr.) zu datieren. Von der Befestigungsanlage sind heute nur noch etwa 1 m hohe Wallreste vorhanden. Das wohl größte Wahrzeichen Dehmes ist der Glockenstuhl in der Dorfmitte. Aber auch das Flößerdenkmal befindet sich in Rehme. Das an der Weser gelegene Denkmal erinnert daran, dass bereits vor 1000 Jahren Waren von den Ufern von Werra, Fulda und Oberweser auf aus Stammholz bestehenden Flößen in Richtung Nordsee transportiert wurden. Mit der Denios AG hat einer der wichtigsten Arbeitgeber in der Region zudem seinen Sitz in Dehme. Entlang der Weser verläuft von Rehme kommend mit dem Weserradweg einer der beliebtesten Radfernwege Deutschlands durch Dehme in Richtung Porta Westfalica-Barkhausen. Eidinghausen Der Stadtteil Eidinghausen liegt mitten im Oeynhausener Stadtgebiet. Umgeben von Volmerdingsen im Norden und Werste im Westen, Dehme und Rehme im Osten und Bad Oeynhausen im Süden grenzt er im Norden zusätzlich an die Stadtteile Dützen und Hadenhausen der Stadt Minden. Eidinghausen wurde erstmalig 1183 urkundlich erwähnt. Das Wasserschloss Ovelgönne allerdings schon 922. Es ist einer der ältesten Adelssitze im Kreis Minden-Lübbecke. Das ursprüngliche Gut wurde Mitte des 18. Jahrhunderts zu einer barocken Anlage umgebaut. Ab 1940 gehörte es der bis Ende 1972 eigenständigen Gemeinde Eidinghausen. Seit 1981 diente das Schloss als Bürgerzentrum. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Evangelische Kirche und die Krause Buche. Eidinghausen ist infrastrukturell gut angebunden, in unmittelbarer Nähe befindet sich ein Anschluss an die Bundesautobahn A30. Davon profitiert das Eidinghausener Gewerbegebiet, welches das größte in Bad Oeynhausen ist. Lohe Der südlichste Stadtteil Bad Oeynhausen, die Lohe, grenzt im Westen an die Stadt Löhne, im Süden an die Stadt Vlotho, im Osten an Rehme und im Norden an den Stadtkern. Lohe ist der durchweg am höchsten gelegene Ortsteil Bad Oeynhausens. Daher kommt auch die in Bad Oeynhausen gewöhnliche Formulierung, man wohne „auf der Lohe“ und nicht „in Lohe.“ Vor der Gebietsreform 1973 gehörte Lohe zum Amt Rehme. Eine Sehenswürdigkeit in Lohe ist die Martin-Luther-Kirche, die 1892 eingeweiht wurde. Ihren weißen Putz trägt sie allerdings erst seit 1966. Davor hatte die Kirche eine rotweiße Backsteinfassade. Wirtschaftlich ist Lohe durch Unternehmen aus den Branchen Maschinenbau, Farb- und Lackherstellung und Möbelherstellung geprägt. Das Gewerbegebiet erstreckt sich auf 56 ha. Rehme Rehme ist der Stadtteil Bad Oeynhausens, der am frühesten in Urkunden erwähnt wurde. Der Stadtteil an der Weser grenzt im Westen an Lohe und Bad Oeynhausen, im Norden an Eidinghausen und Dehme, im Osten an die Stadteile Coestedt und Holtrup der Stadt Porta Westfalica und im Süden an die Stadt Vlotho im Kreis Herford. Schon im Jahr 753 wurde Rehme das erste Mal urkundlich erwähnt. Die Laurentiuskirche in Rehme stammt aus dem 12.Jahrhundert. 1890 – 1892 wurde die Kirche im neoromanischen Stil erweitert. 1973 wurde die ehemals selbständige Gemeinde im Rahmen der kommunalen Gebietsreform Teil der heutigen Stadt Bad Oeynhausen. In Rehme liegt das Autobahnkreuz Bad Oeynhausen, das die Bundesautobahnen A 2 und A 30 verbindet. Außerdem führen die Bundesstraßen 61 und 514 durch den Ort. Im Rehmer Gewerbegebiet haben sich die unterschiedlichsten Branchen niedergelassen. Es erstreckt sich über 45 ha. Volmerdingsen Volmerdingsen ist der größte Stadtteil der Stadt Bad Oeynhausen. Er wird von Wulferdingsen im Westen, Werste im Süden, Eidinghausen im Südosten/Osten und den Ortsteilen Rothenuffeln der Gemeinde Hille und Haddenhausen der Stadt Minden im Norden umgeben. Vollmerdingsen wurde 1089 erstmals urkundlich erwähnt. Vor der evangelischen Kirche liegt eine der Sehenswürdigkeiten von Volmerdingsen, ein rund 40 Tonnen schwerer Monolith aus der Saaleeiszeit. Sein größter Umfang beträgt 10,7 Meter. Der alte Ortskern wird außerdem durch die Diakonische Stiftung Wittekindshof geprägt. Die Stiftung ist mit über 2.500 Beschäftigten der größte Arbeitgeber in Bad Oeynhausen. Werste Nördlich des Stadtkerns liegt, durch die Werre getrennt, der Stadtteil Werste. Im Osten grenzt er an Eidinghausen, im Norden an Volmerdingsen und im Westen an die Stadt Löhne. Werste zeichnet sich vor allen Dingen durch das Sielwehr der Werre, den Sielpark und durch das wiedererrichtete Großsteingrab aus, dessen Findlinge rund 5000 Jahre alt sind. Das Original wurde im 18./19. Jahrhundert zerstört und 1926 sowie 1976 wiederaufgebaut. Im Sielpark gibt es zudem ein Gradierwerk. Durch Werste verläuft die Nordumgehung. Die nächste Anschlussstelle an die A30 liegt in Eidinghausen. Von der guten Infrastruktur profitieren auch die Unternehmen im naheliegenden Gewerbegebiet. Es erstreckt sich auf rund 34 ha. Wulferdingsen Der Ortsteil Wulferdingsen schmiegt sich an den Südhang des Wiehengebirges an, dessen Kamm die Nordgrenze der Stadt Bad Oeynhausen bildet. Im Osten grenzt Wulferdingsen an den Stadtteil Volmerdingsen, im Norden an die Stadtteile Rothenuffeln und Oberlübbe der Gemeinde Hille, im Westen an die Ortsteile Schnathorst und Bröderhausen der Gemeinde Hüllhorst und im Süden an die Stadt Löhne. Wulferdingsen ist vor allem durch seine Wassermühle bekannt. Sie trägt zurückgehend auf den früheren Müller Schöne den Namen “Schönen Mühle“. Teile der Grundmauern gehen bis auf die Zeit des Dreißigjährigen Krieges zurück. Im Mühlestübchen gibt es an Mühlentagen Kaffee und Kuchen. In den beiden Gewerbegebieten sind vor allem mittelständische Unternehmen angesiedelt. Sie erstrecken sich auf 54 ha bzw. 8 ha. Weiterlesen Stadtgeschichte Städtepartnerschaften Stadtplan Parken in Bad Oeynhausen Veranstaltungskalender

      Rehmer Markt

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      Rehmer Markt- Tradition trifft Kirmes Dieses traditionsreiche Bad Oeynhausener Volksfest rund um die Kirche im Ortsteil Rehme wird alljährlich an zwei Tagen im August (i. d. R. den letzten Mittwoch und Donnerstag) von der Stadt Bad Oeynhausen veranstaltet. Was früher als Vieh- und Krammarkt begann, hat sich mit Kirmeselementen erweitert und zieht aufgrund seiner Vielfalt jährlich viele Besucher aus Bad Oeynhausen und Umland an. Mit mehr als 40 Standplätzen bietet der Rehmer Markt ein breites Angebot an Fahrgeschäften und Handwerksständen für Groß und Klein und auch das kulinarische Wohlergehen wird abwechslungsreich bedient. Veranstalter des Marktes ist die Firma BEBO Events, Bernd Bolte, Turnerweg 6, 32549 Bad Oeynhausen, E-Mail . Der Rehmer Markt findet an jedem letzten Mittwoch und Donnerstag im August zu folgenden Zeiten statt: Mittwoch von 11.30 Uhr bis 24.00 Uhr Donnerstag von 12.00 Uhr bis 20.00 Uhr Interessierte Marktbeschicker können sich formlos bewerben. Die Bewerbung muss Angaben zum Marktstand enthalten: Standgröße einschl. Vordächer, Schirmständer, Fahrerkabine usw. Sortiment Fotos

      LEADER-Projekte

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      LEADER-Projekte LEADER steht für die Entwicklung ländlicher Regionen durch die Förderung innovativer und zukunftsorientierter Projekte. Das Besondere dabei ist der „Bottom-up-Ansatz“: Projekte und Ideen werden direkt von der Bevölkerung, lokalen Akteuren und Institutionen vor Ort entwickelt und umgesetzt. Nicht nur Kommunen selbst, sondern auch Vereine, Unternehmen und engagierte Bürgerinnen und Bürger können Fördermittel beantragen, um ihre Projekte zu realisieren. Regionalbudget - Kleinprojekte 2024 in Bad Oeynhausen Rehme früher – heute und morgen Unter dem Projekttitel Rehme früher heute und morgen wurde die Umgestaltung einer Unterführung in Rehme gefördert. Das Projekt wurde vom Vereinsring Rehme eingebracht. Machbarkeitsstudie zur Wiederaufnahme der Fährverbindung Die Stadt Bad Oeynhausen hat eine Machbarkeitsstudie zur Wiederaufnahme der Fährverbindung zwischen Bad Oeynhausen und Porta Westfalica erstellen lassen. Bei Interesse können Sie die Machbarkeitsstudie hier downloaden. Regionalbudget - Kleinprojekte 2023 in Bad Oeynhausen Installation einer Bank an der Boulebahn der Ev. Kirchengemeinde Volmerdingsen Werste Haben auch Sie eine Idee für ein Projekt, dass die Region voranbringt? Dann zögern Sie nicht, dass Regionalmanagement der LAG WeserLand e.V. zu kontaktieren. Informationen zu der LEADER-Förderung finden Sie hier .

      Auszeichnung für Kleines Theater Rehme

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      Das Kleine Theater Rehme darf sich mit Fug und Recht „Kulturelles Aushängeschild der Region“ nennen. Als solches hat der kommunale Energieversorger Westfalen Weser Energie die das Kleine Theater im Rahmen des erstmals ausgeschriebenen WWKULTURPREIS22 ausgezeichnet. Im Rahmen eines Besuchs im Rathaus hat Frank Wohlgemuth von Westfalen Weser Energie den Preis im Beisein von Bürgermeister Lars Bökenkröger und dem für Kultur zuständigen Beigeordneten Stefan Tödtmann an Mandy Fuchs und Johannes-Paul Kindler vom Kleinen Theater Rehme übergeben. „Ich freue mich, dass Ihr Engagement auch über Bad Oeynhausen hinaus gewürdigt wird“, sagte Bürgermeister Lars Bökenkröger bei der Preisübergabe. „Das kleine Theater Rehme ist eine besondere Bereicherung für die städtische Kulturlandschaft und hat sich in den vergangenen Jahren viele gute Freunde gemacht.“ Westfalen Weser Energie möchte der Kulturszene mit dem Preis nachhaltig neuen Schwung bringen. Beim erstmals ausgeschriebenen WWKLUTURPREIS22 sollte es nur Gewinner geben. Kulturschaffende konnten bis zu 10.000 Euro gewinnen. Der Kulturpreis soll Projekte, Verein, Initiativen und Kulturschaffende ins Rampenlicht rücken, die in besonderer Weise die kreative Landschaft prägen und Aushängeschilder für eine lebendige Kulturelle Vielfalt sind – wie eben das Kleine Theater Rehme.

      Endlich wieder „Rehmer Markt“

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      Nach zwei Jahren coronabedingter Zwangspause gibt es in der kommenden Woche eine Neuauflage des Rehmer Marktes. Am Mittwoch, 24.08. und am Donnerstag, 25.08.2022 locken 28 Stände zum traditionellen Marktgeschehen im Rehmer Ortskern. Mit dabei sind ein Angebot aus Fahrgeschäften, Ständen sowie Imbiss- und Getränkebuden für große und kleine Gäste. Neben dem Fahrgeschäft „Devil Dance“ sorgt wieder ein Riesentrampolin für Spaß. Ebenfalls wieder mit dabei ist auch der Biergarten auf dem Kirchplatz, der sich in der Vergangenheit großer Beliebtheit erfreute. Der Heimatverein richtet am Heimathaus einen Bratwurst- und Getränkeverkauf ein. Auf der Bühne am Kirchplatz gibt es an beiden Tagen ab 16:30 Uhr beziehungsweise 17:00 Uhr Tanz- und Akrobatikgruppenvorführungen u. a. vom MTV oder von „She does Future“. Am Mittwochabend ab 20 Uhr spielt die „Happy Swing Company“. Der Rehmer Markt beginnt am 24. August 2022 um 11:30 Uhr.

      Gebietsreform in Bad Oeynhausen

      Relevanz:

      Acht Stadtteile unter einem Dach Heute erscheint es uns folgerichtig, dass sich unsere acht Stadtteile unter Bewahrung ihrer Identität als Stadt Bad Oeynhausen zusammengehörig fühlen. Dass diese vor 50 Jahren getroffene Entscheidung alles andere als selbstverständlich war, zeigen die sich über viele Jahre hinziehenden Verhandlungen zwischen Stadt Bad Oeynhausen, Amt Rehme, den Gemeinden Dehme, Eidinghausen, Lohe, Rehme, Volmerdingsen, Werste, Wulferdingsen sowie Kreis Minden und Land NRW. Der Kreistag hatte bereits 1968 alle „Einzelbefindlichkeiten“ buchstäblich „vom Tisch gefegt“ und den Zusammenschluss von Amt und Stadt zur Großgemeinde als Richtung vorgegeben: Durch Kooperation die Zukunftsfähigkeit des Großraumes sichern. Bis sich diese Erkenntnis vor Ort in Politik und Bevölkerung durchsetzt, vergehen noch fünf „hitzige“ Jahre. Der Zusammenschluss zur neuen Stadt Bad Oeynhausen wird zum 1. Januar 1973 vollzogen. Stadtgebiet der Stadt Bad Oeynhausen seit dem 1. Januar 1973 Wie war das vor 50 Jahren mit der Gebietsreform? Am 1.1.1973 trat das sogenannte „Bielefeld-Gesetz“ in Kraft, die Neugliederung der Gemeinden und Kreise des Neugliederungsraumes Bielefeld. Gegensätzlichkeiten – Hindernisse – Zumutungen (1967-1970) Ein Bündel unterschiedlicher Interessen und das zähe Ringen aller Seiten, für sich das Bestmögliche herauszuholen, prägt die Diskussion unzähliger „heiß“ geführter, langer Amts-, Gemeinde- und Ratssitzungen. Während sich das Amt Rehme und seine sieben Gemeinden von Anfang an für die „Große Lösung“ mit nur einer Verwaltung aussprechen, plädiert die Stadt Bad Oeynhausen für die „Kleine Lösung“. Einen Anschluss der Landgemeinden nördlich der Werre meint die Stadt sich nicht leisten zu können, um den Status als prosperierende Kurstadt und ihre Konkurrenzfähigkeit gegenüber anderen Staatsbädern nicht zu gefährden. Bad Oeynhausen unterbreitet im Laufe der Zeit mehrere Vorschläge: Diese reichen vom Zusammenschluss mit Teilen Rehme-Oberbecksens und Melbergens sowie der Lohe über einen Verbund mit allen Gemeinden zentralörtlicher Bedeutung (d.h. ohne Volmerdingsen und Wulferdingsen aufgrund deren überwiegend landwirtschaftlich geprägten Charakters) bis hin zu dem Vorstoß, lediglich der Gemeinde Lohe eine Kooperation anzubieten. Rehme wertet diese Vorstöße als Affront. Im Amt herrscht Einigkeit: Alle oder Keiner! Tatsächlich ist nicht eindeutig ausgemacht, ob die Wirtschaft in der Stadt Bad Oeynhausen oder im Amt Rehme stärker expandiert und wer wo Nutznießer bzw. Verlierer einer Großgemeinde ist, vor allem langfristig betrachtet. Zu dem HIN und HER zwischen Stadt und Gemeinden kommt weiterer Diskussionsstoff: Oeynhausen und Löhne streiten um eine Grenzverschiebung in Löhne-Gohfeld zugunsten der Kurstadt, eine von der Landesregierung ins Gespräch gebrachte Erweiterung des Kreises Herford um Amt Rehme und Stadt Bad Oeynhausen erhitzt die Gemüter … oder doch alles beim Alten in zwei Verbünden belassen? Die „Gerüchteküche“ brodelt: Zusammenschluss der Kreise Minden und Lübbecke mit Löhne? … oder ein Großkreis mit Herford? … und schließlich die offensive Forderung Niedersachsens nach Gebietstausch: Alle nördlich des Wiehengebirges gelegenen Gebiete Minden-Lübbeckes inklusive der Stadt Minden gegen den südlichen Osnabrücker Raum! Auch wenn es immer mal wieder „Ausreißer“ gibt: Plötzlich möchte Werste einen eigenen Gemeindebund bilden oder Volmerdingsen und Wulferdingsen bringen die Idee einer Großgemeinde „Bergkirchen“ mit Teilen Hilles ins Spiel oder ganze Fraktionen stimmen für einen Zusammenschluss mit Löhne … treten das Amt Rehme und seine sieben Gemeinden weitgehend geschlossen auf. Sie halten an ihrer ersten partei- und gemeindeübergreifenden Abstimmung für die „Große Lösung“ fest – so wie sie heute seit 50 Jahren besteht! Konsolidierungsphase (1970-1972) Bei näherem Hinsehen ist eine Zusammengehörigkeit des gesamten Gebietes „Untere Werre“ nicht von der Hand zu weisen. Keiner der politisch Verantwortlichen stellt das tatsächlich in Frage. Eine sinnvolle Zuordnung der umliegenden kleinen Gemeinden zum zentralen Ort, um die Leistungsfähigkeit insgesamt zu stärken, ist gerade Sinn und Zweck der Gebietsreform. Siedlungsunterschiede ausgleichen und zukünftige Aufgaben wie Schulwesen, Verkehrserschließung, Gesundheitswesen, soziale Einrichtungen kooperativ effektiver erfüllen zu können ist das Ziel. Die pragmatischen Überlegungen setzen sich vor Ort schließlich durch. In gegenseitigem Einvernehmen wird der Weg zur „Großen Lösung“ geebnet. Nun beginnt die Auseinandersetzung ums Detail, die Einforderung spezieller gemeindeseitiger Wünsche und letztendlich die Einigung zwischen Amt, Gemeinden und Stadt auf gemeinsame kommunale Projekte und einen neuen Stellenplan, der zwei Verwaltungen auf gerechte Weise vereint. Ein Punkt, an dem die Stadt Bad Oeynhausen und das Staatsbad festhalten, aber in diesen Verhandlungen zunächst außenvor lassen, ist die Gebietserweiterung in Kurparknähe für den Bau neuer Sanatorien und Kuranlagen. Hier sieht sich Bad Oeynhausen als Staatsbad in einer Sonderrolle gegenüber anderen Kommunen. Grenzänderungsvertrag und Verwaltungsgliederungsplan (13.07.1972) 150 Parlamentarier aus Stadt, Amt und den Gemeinden Dehme, Eidinghausen, Lohe, Rehme, Volmerdingsen, Werste und Wulferdingsen beschließen den kommunalen Zusammenschluss und erarbeiten eine Grundlage für die Arbeit nach Inkrafttreten der Gebietsreform. Vertragliches in Kürze: zukünftiger Name der neuen Großgemeinde ist BAD OEYNHAUSEN, Stadt mit acht Stadtteilen Aufhebung der bisherigen Zweckverbände und Neubildung: Wasserbeschaffung, Abwasserbeseitigung, Verkehrsverband, Sparkasse, VHS, Vereinbarungen über Schulwesen … zukünftig ein Standesamtsbezirk, Auflösung der Standesämter in den Gemeinden Vereinigung der Feuerwachen, Zusammenschluss der Freiwilligen Feuerwehren Bebauungspläne behalten Gültigkeit unter Vorbehalt, Flächennutzungspläne sind Beurteilungsgrundlage Weiterbestand der Städtepartnerschaft mit Fismes eine Verwaltung mit zwei Rathäusern: Rathaus I (Zentrale-, Bürger-, Ordnungsdienste) und Rathaus II (Bau- und Sozialamt) zahlreiche Umbenennungen: 44 neue Ortsschilder mit Stadtteilnamen, Postleitzahlen, Straßen, Schulen (die vier Hauptschulen werden beispielsweise nach Himmelsrichtungen umbenannt) Priorisierte Projekte in den kommunalen Bereichen Schul-, Sozialwesen, Verkehr und Erholung: Ausbau städtisches Gymnasium zu Schulzentrum, Bau eines Alters- und Pflegeheimes, Ausbau ZOB und zusätzliche Parkplätze in dem Bereich, Erweiterung der Grünanlagen (Bad Oeynhausen); Ausbau Hermann-Löns-Str. (Rehme); Kindergarten, Kinderspielplatz, Gehsteigausbau Detmolder Str. (Lohe); Kindergarten, Kinderspielplatz (Dehme); Endausbau Werrestr. (Eidinghausen); Lehrschwimmbecken (Werste); Erweiterung Grundschule (Volmerdingsen); zweizügige Grundschule, Weiterentwicklung zum Zentrum der Moortherapie (Wulferdingsen); und außerdem: Garantie für Fortbestand der Sportanlagen, Schwimmbäder, Mehrzweckhäuser/Bürgerhäuser, Kinderspielplätze, Grundschulen, Vorschulklassen, Schulkindergärten, Zuwendungen für Vereine Grenzverschiebung zwischen Bad Oeynhausen und Löhne (Sept. 1972) Die neue Grenzziehung bleibt hinter den Wünschen von Stadt und Staatsbad zurück: Bad Oeynhausen erhält Löhner Gebietsteile zwischen Sielpark und der alten L 777 und nicht – wie erhofft – den gesamten Bereich bis zur Mittelbachlinie. Beschluss des Landtags (28.09.1972) Zusammenschluss der Stadt Bad Oeynhausen und der 7 Gemeinden des aufgelösten Amtsbezirks Rehme zur neuen Stadt Bad Oeynhausen Auflösung der Altkreise Lübbecke und Minden sowie Zusammenschluss zum neuen Kreis Minden-Lübbecke Inkrafttreten (01.01.1973) Interimszeit bis zur Kommunalwahl: beauftragter Bürgermeister: Willi Ohm (zuvor Amtsbürgermeister Rehme) beauftragter Stadtdirektor: Werner Meyer zu Selhausen (seit 1968 Bad Oeynhausens Stadtdirektor, 1960-1968 Stadtdirektor Heinz Reiss) Erste Kommunalwahl (25.03.1973) Bürgermeister: Dieter Fürste Stadtdirektor: Werner Meyer zu Selhausen (Er überlässt seinem Gegenkandidaten Karl Heinz Gaul – bis Ende 1972 Amtsdirektor – die Stadtdirektorenstelle für drei Monate, bis zum Ablauf dessen 12-jähriger Amtszeit als Wahlbeamter) Neues Stadtwappen Die alte Amts- und Stadtwappensymbolik wird in einem neuen Wappen vereinigt. Neugliederung Wappen Stadt Bad Oeynhausen Quellen Stadtarchiv Bad Oeynhausen: u.a. Bestände G/Stadt Bad Oeynhausen und E/Amt Rehme, Zeitungsausschnittsammlung, Slg. Bartling 3 Bde. 1967-1976, Archivbibliothek (verschiedene Schriften, Vorschläge, Gesetze).

      Knappschaftsschule

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      Eine Schule, die nicht sein sollte… Die Knappschaftsschule in „Neusalzwerk zu Rehme“ (Bad Oeynhausen) 1815-1880 Das Salzwerk zieht viele Arbeitskräfte aus nah und fern an. Gerade die Fachkräfte kommen häufig von außerhalb. Sie bringen ihre Familien mit. Und sie legen Wert auf eine umfassende Schulbildung ihrer Kinder. Dass die Rehmer Schule immer weniger ihren Ansprüchen genügt, legt ein Schreiben des damaligen Salinen-Inspektors und die im Folgejahr eingerichtete Knappschaftsschule in unmittelbarer Nähe der Saline nahe. Zwischen Landschule und Bürgerschule Es ist das Jahr 1814. Die Region – gerade befreit von der französischen Fremdherrschaft – befindet sich in Aufbruchstimmung. Zu der Zeit leben 39 Familien mit 104 schul- und vorschulpflichtigen Kindern auf Neusalzwerk. Der Salinen-Inspektor Meyer wendet sich an den Generalgouverneur Westfalens und den preußischen Finanzminister mit der Bitte um eine eigene Schule, wie es die nach Neusalzwerk versetzten Salinen-Mitarbeiter von anderen Salinen gewohnt seien. Er schildert die derzeitige Situation als unzumutbar, scheint aber stark zu übertreiben, wenn wir wie folgt von ihm lesen: „Die umliegenden Schulen sind so elend, dass die Kinder kaum Lesen und Schreiben darin lernen, vielweniger Zeichnen, noch wissenschaftliche Kenntnisse erwerben können. Dazu kommt, dass die nächste Schule in Rehme eine halbe Stunde von der Saline entfernt ist und eher einem Gefängnis für Missetäter als einem Gebäude ähnlich sieht, wo der Geist und die Herzen zarter Kinder gebildet werden sollen. Die in dem anliegenden Verzeichnis aufgeführten 104 Kinder wohnen auf der Saline oder nahe dabei. Nur wenige davon besuchen die Schule zu Rehme. Die übrigen wachsen ohne Bildung und Unterricht wild auf (…)“ Er ergänzt sogar noch, dass es wegen der insgesamt schlechten Schulbildung in der hiesigen Region an Handwerkern mangele, „… wogegen an liederlichen und verdorbenen Menschen ein großer Überfluss ist …“. Im Hinblick auf diese Gründe bittet Meyer um die Genehmigung einer Knappschaftsschule und legt dazu einen Finanzierungsplan vor, wie Lehrer und Schulgebäude aus eigenen Mitteln bestritten werden können. Als Schulhaus ist das derzeitige Wohnhaus der Salinenkassierers vorgesehen, das wahrscheinlich direkt auf dem Salinengelände gelegen hat. In den 1840er Jahren ist der Schulstandort südlich der Chaussee, in „Seegers Garten“. Direkt am Gebäude führt einige Jahrzehnte später die neue Bahntrasse zwischen Minden und Köln entlang. Der Finanzminister genehmigt die Einrichtung der Schule. Es wird ein Lehrer gefunden, der am 3. Mai 1815 in sein Amt eingeführt wird und den Unterricht mit 40 bis 50 Kindern zwischen sechs und 15 Jahren beginnt. Neben dem Elementarunterricht soll besonderes Augenmerk auf Zeichnen, Mathematik und Geografie gelegt werden. „Sturm im Wasserglase“ So schön, so gut? Tatsächlich ist alles nur nach außen in bester Ordnung. Hinter den Kulissen fängt es an zu brodeln, als der Lehrer der Rehmer Schule feststellt, dass ihm mit der Abwanderung mehrerer seiner Rehmer Schüler an die Knappschaftsschule entscheidende Einkünfte verloren gehen. Mit seiner Beschwerde an die Regierungskommission in Bielefeld weckt er darüber hinaus „schlafende Hunde“. Der Superintendent, dem das Schulwesen Ravensbergs untersteht, erfährt auf diesem Wege überhaupt erst von der neuen Schule in Neusalzwerk. Wie sich herausstellt, hatte das Salzwerk tatsächlich – und vollkommen bewusst – keinerlei Rücksprache mit der Schulbehörde genommen: „Sie hätten es durchaus nicht für nötig gehalten, ihn und die hochwohllöbliche Regierungskommission von der Schulgründung in Kenntnis zu setzen; denn wie jeder Privatmann seine eigene Schule haben dürfe, so dürfe es die Saline erst recht, ohne einen Dritten deswegen um Rat zu fragen. Im übrigen besolde ja auch die Saline ihren Lehrer aus eigenen Mitteln. Zudem besitze sie eine Verfügung der Generalverwaltung des Salz-, Berg- und Hüttenwesens …“ usw. usf. … Sein anmaßendes Auftreten und sein arroganter Schreibstil veranlassen den Rehmer Schulinspektor und Widersacher vor Ort zu der Einschätzung, dass sich das Salzamt seit jeher wie ein „Staat im Staate“ verhalten habe und Salineninspektor Meyer ein „äußerst rechthaberischer Mensch und herrischer Mann“ sei. Ende gut – alles gut? Anders als er dachte, fängt sich Salineninspektor Meyer jedoch auch von seiner eigenen vorgesetzten Behörde wegen seines „frechen“ Briefes einen Rüffel ein, verbunden mit der Belehrung, dass die Knappschaftsschule zweifellos in die Kategorie der Landschulen gehöre und der innere Schulbetrieb somit selbstverständlich der Aufsicht der Regierung unterstehe. Heute müssen wir feststellen, dass sich ohne diesen schriftlich ausgetragenen Zwist noch weniger Hinweise auf die Knappschaftsschule bis in unsere Zeit erhalten hätten. Salinengelände mit Schulgebäude 1820 Situationsplan mit Knappschaftsschule 1840 Knappschaftsschule 1842 Quellen: Corvinus, Peter: Die alte Knappschaftsschule. Aus der Schulgeschichte in der Zeit der Befreiungskriege, in: An der Weserpforte, Nr. 13 (1934), 8. Jg.

      Spielplatz Meierfreundstraße freigegeben

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      Auf dem Spielplatz an der Meierfreundstraße in Rehme geben ab sofort wieder Kinder statt Baumaschinen den Ton an. Im Rahmen eines kurzen Ortstermins hat sich Bürgermeister Lars Bökenkröger gemeinsam mit dem für den Bereich Jugend zuständigen Beigeordneten Bürgerdienste Stefan Tödtmann sowie Kollegen aus der Jugendförderung und der Stadtentwicklung den Spielplatz angesehen. „Ich freue mich, dass wir den Spielplatz noch rechtzeitig vor dem langen Wochenende freigeben können“, sagte der Bürgermeister vor Ort. „Wir haben hier für die Kinder in Rehme und natürlich auch aus anderen Ortsteilen rund 200.000 Euro investiert.“ Zuletzt hatte Bauleiter Lars Winkelmann aus dem Bereich Infrastrukturmanagement noch auf das Ergebnis der sicherheitstechnischen Erstabnahme gewartet, die versicherungsrechtlich für den Betrieb vorliegen muss. Das Ergebnis liegt seit Donnerstag vor und der Eröffnung des Spielplatzes stand nun nichts mehr im Wege. Die Bauarbeiten an der Meierfreundstraße in Rehme waren im Dezember vergangenen Jahres gestartet. Insgesamt gibt es elf neue Geräte aus verwitterungsbeständigem Holz. So können die Kinder sich unter anderem auf einem neuen Rutschenturm, auf einem Kletterparcours und in einem Spielhaus austoben oder einfach nach Herzenslust schaukeln. Die Schaukel ist etwas besonders, denn auf einem der Plätze können Eltern gemeinsam mit ihrem Kind schaukeln. Erhalten geblieben ist die bisherige Großrutsche. Bei der Planung des neuen Spielplatzes hatten Petra Scholz und Jana Konieczny aus dem Bereich Jugendförderung auch Kinder mit eingebunden. In einem Workshop konnten sie ähnlich wie auch schon bei den Planungen für den Spielplatz am Inowroclawplatz oder an der Dr.-Louis-Lehmann-Straße ihre Ideen mit einbringen.

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