Willkommen auf dem Museumshof Bad Oeynhausen! Der Museumshof Bad Oeynhausen repräsentiert eine typische Hofanlage des Mindener Raumes mit Haupthaus, Heuerlingshaus, Scheune, Speicher, Backhaus und Wassermühle. Die Gebäude stammen aus umliegenden Orten und überwiegend aus dem späten 18. Jahrhundert. Besuchen Sie uns und unternehmen Sie einen Spaziergang in eine vergangene Zeit. Aktuelles & Veranstaltungen Der Museumshof bietet ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm . Der Bauerngarten am Museumshof wurde von Grund auf saniert. Alle Infos hierzu finden Sie hier . Anfahrt & Preise Alle Infos hier ! Über uns Der Museumshof liegt stadtnah im landschaftlich reizvollen Siekertal. Er wurde 1969 eröffnet und zeigt eine für den Minden-Ravensberger Raum typische Hofanlage der vorindustriellen Zeit. Zu dem Fachwerkensemble gehören Haupthaus, Heuerlingshaus, Scheune, Speicher, Backhaus und Mühle. Die Ausstattung der Häuser zeigt das Leben und Arbeiten auf dem Lande im 19. Jahrhundert. Auf den folgenden Seiten finden Sie ausführliche Informationen zu Gebäude Bauerngarten Hofwassermühle Heiraten auf dem Museumshof Jedes Jahr finden in den Sommermonaten regelmäßig Trautermine auf dem Museumshof statt. Ausführliche Informationen hierzu finden Sie im Standesamt der Stadt Bad Oeynhausen . Freundeskreis Museumshof e.V. Sie möchten den Museumshof Bad Oeynhausen unterstützen? Dann schauen Sie doch mal im Freundeskreis Museumshof Bad Oeynhausen e.V. vorbei. Museumshof Stadt Bad Oeynhausen Schützenstraße 35a 32545 Bad Oeynhausen Stadtplan Telefon: +49 (0) 5731 14 - 3410 E-Mail: museum@badoeynhausen.de Öffnungszeiten Ende März bis Ende Oktober Samstag und Sonntag 12:30 - 17:30 Uhr Öffnungszeiten Mühle April - Oktober jeden 2. und 4. Sonntag 14:00 - 17:00 Uhr Links Impressum Datenschutz / Informationspflichten Cookieeinstellungen Erklärung zur Barrierefreiheit Bildnachweis Hinweisgebersystem Feedback
Aktuelles & Veranstaltungen Foto Stiftung Lesen/Sascha Radke Der Deutsche Lesepreis 2026 für herausragende Leseförderung mit digitalen Medien geht nach Bad Oeynhausen. Die Stadtbücherei Bad Oeynhausen belegt mit ihrem „Medien-Tüftel-Führerschein“ den 3. Platz. Mit diesem niedrigschwelligen, kreativen und modularen Baukastensystem zur Kompetenzanregung für die Bildung in einer digitalen Welt im außerschulischen Bereich für Vor- und Grundschüler bereichert die Stadtbücherei nicht nur ihre medienpädagogischen Veranstaltungen, sondern überzeugt auch in ihrem Auftrag der Leseförderung. Ziel des „Medien-Tüftel-Führerscheins“ ist es die Lese-, Sprach- und Medienkompetenz von Vor- und Grundschülern zu fördern und ihr Interesse und ihre Lust am Lesen, sowie am eigenen kreativen Gestalten mit Medien zu wecken. Dazu gehört der verantwortungsvolle Umgang mit digitalen Medien, die Reflexion des eigenen Mediennutzungsverhaltens, die Auseinandersetzung mit medienethischen Fragestellungen wie Datenschutz und Urheberrecht, das Sammeln erster Programmiererfahrungen durch die Arbeit mit Blue-Bots und analoger Codierung, die kreative Medienproduktion in Form von Stop-Motion-Filmen und digitalen Tonaufnahmen zur Stärkung der Lese-, Erzähl- und Medienkompetenz, sowie die spielerische Einführung in das Thema „Künstliche Intelligenz“ und die Gestaltung von AR-Objekten (Augmented Reality) mit dem MergeCube. Gefördert von „Gemeinsam Digital“ und in Kooperation mit dem Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Ostwestfalen-Lippe e. V. (AWO) und der Initiative für Arbeit und Schule gGmbH (IFAS) als Träger des Offenen Ganztags (OGS) der Grundschulen im Süden und Norden der Stadt Bad Oeynhausen, dem Städtische Familienzentrum Bad Oeynhausen Nord (FzBO) und dem Bereich Kultur und Heimatpflege der Stadt Bad Oeynhausen wurde der „Medien-Tüftel-Führerschein“ von der Stiftung Lesen und der Commerzbank-Stiftung aus 400 Projekten als einer von 15 Preisträger*innen in fünf Kategorien für herausragenden Leseförderung mit digitalen Medien ausgewählt. Aktuelle Termine Eine ausführliche Übersicht über alle Veranstaltungen der Stadtbücherei finden Sie hier: Veranstaltungskalender der Stadtbücherei Bad Oeynhausen
Ende kommender Woche (17./18.03.2022) gehen die Dorfentwicklungsprojekte in Dehme und Wulferdingsen in eine weitere wichtige Phase. Nach den Auftaktworkshops für die beiden Ortsteile sollen die ersten Ideen nun diskutiert und konkretisiert werden. Und anders als bei den Auftaktworkshops geht es diesmal um Planungswerkstätten in Präsenz, um möglichst viele Bürgerinnen und Bürger einbinden zu können. An den Auftaktveranstaltungen im Februar haben verschiedene Multiplikatoren und Interessierte teilgenommen und aktiv bei der Erstellung des jeweiligen Dorfprofils mitgewirkt. Das Büro planinvent diskutierte mit ihnen über die jeweiligen Stärken und Schwächen sowie Besonderheiten der beiden Dörfer. Zudem wurden Ziele und erste Projektideen gesammelt. Die Ergebnisse aus den Auftaktworkshops sollen in den nun angesetzten Planungswerkstätten mit den Bürgerinnen und Bürgern weiterentwickelt und vertieft werden. Insbesondere soll das bisherige Projektportfolio gemeinsam diskutiert und konkretisiert werden. Für die Konkretisierung der Projekte wurden die sogenannten Projektprofile bzw. Projektsteckbriefe entwickelt. Dieses ermöglichen einen schnellen Überblick über die Inhalte und sind für spätere Umsetzung der Maßnahmen für die Stadtverwaltung als auch für die Bezirksregierung hilfreich. Zur Strukturierung der Themen wurden drei Handlungsfelder „Ortsbild und Ortsgestalt“, „Infrastruktur und Ehrenamt“ sowie „Natur und Umwelt“ herausgearbeitet, die für Dehme und Wulferdingsen zukünftig von Bedeutung sind und die Gesamtentwicklung der Dörfer als Wohn-, Arbeits- und Lebensort stärken sollen. In den Planungswerkstätten sollen die Teilnehmer in Gruppenarbeitsrunden zu diesen Handlungsfeldern anhand von Plänen und Karten ins Gespräch kommen. Die Planungswerkstatt in Dehme ist am 17. März 2022 um 19 Uhr im Jochen-Klepper-Haus, Am Großen Weserbogen 5. Das Treffen für Wulferdingsen inklusive Bergkirchen ist einen Tag später am 18. März 2022 um 18.00 Uhr in der Grundschule Wulferdingsen am Wallücker Weg 6. Die Stadt Bad Oeynhausen und das Team des Planungsbüros planinvent freuen sich auf eine rege Teilnahme. Bei den Veranstaltungen gilt die 3G-Regel. Der entsprechende Nachweis ist am Einlass bereitzuhalten. Um Anmeldung per E-Mail wird bis zum 16.03.2022 gebeten: helena.boos@planinvent.de oder j.krug@badoeynhausen.de.
Neubau Grundschule Eidinghausen Die bisher dreizügige Grundschule wird im Rahmen eines modernen pädagogischen Konzeptes durch einen vierzügigen Neubau ersetzt, der den Anforderungen an eine bessere Vernetzung von Schule und Ganztagsbetreuung sowie der Förderung von Inklusion und Integration Rechnung trägt. Ein zentrales Gestaltungselement bildet hierbei der Einsatz von Glaswänden, die Transparenz und Vernetzung schaffen sollen. Das „Herz“ der Schule wird der Eingangsbereich als "Forum/Mensa/Aula" bilden. Dieser wird mit moderner Bühnentechnik und verschiebbaren Raumelementen als multifunktionaler Raum für schulinterne Veranstaltungen sowie für Vereine etc. zur Verfügung stehen. Jeweils vier Klassenräume bilden eine sozialräumliche Organisationseinheit (Cluster), die mit offenen Lernbereichen, Gruppenräumen und Fachräumen ergänzt werden. Insgesamt werden 4 Cluster im Grundschulneubau entstehen. Zudem wird ein großer Werkraum mit vorgelagertem Dachgarten ausreichend Raum für kreative Gestaltung bieten. Für den offenen Ganztag wird es Rückzugsnischen, eine Kleinküche und einen Lehrerstützpunkt geben. Die Projektkosten einschließlich Außenanlagen belaufen sich auf ca. 20 Mio. € (Kostenstand Entwurfsplanung). Der Anteil der förderfähigen Kosten nach KfW liegt bei ca. 14,0 Mio € für das 4.577 m² große Gebäude. Erste Vorarbeiten starten im Januar 2020. Die Fertigstellung ist zum Schuljahresbeginn 2022/23 geplant. Energieeffizienz Im Sinne der EU-Richtlinie über die Gesamteffizienz von Gebäuden, dem strategischen Ziel der Stadt und dem Beschluss des Rates vom 02.10.2019 "Klimaschutz höchste Priorität" soll der Grundschulneubau als KfW-Effizienzhaus 55 errichtet werden. Zur Sicherung langfristig niedriger Betriebskosten wird der niedrige Energiebedarf zu einem großen Anteil über lokale erneuerbare Energien gedeckt werden. Grundlage hierfür bildet ein zeitgemäß hoher Wärmeschutz, eine gute Luftdichtigkeit und die Minimierung von Wärmebrücken. Die Wärmeversorgung wird über eine Geothermie-Wärmepumpen-Anlage erfolgen. Zudem wird eine Photovoltaik-Anlage auf den Dachflächen einen hohen Anteil des benötigten Strombedarfs der Schule sowie der angeschlossen Sporthalle (Bestand) selbst vor Ort erzeugen. Weitere Planungsinhalte wie die Verwendung nachhaltiger Baustoffe und eine Holz-Fassadenverkleidung runden das Konzept entsprechend der städtischen Kampagne „Bad Oeynhausen – klimaengagiert!“ ab. Planungen an der Grundschule Eidinghausen
15 Schülerinnen und Schüler aus dem offenen Ganztag an der Wichern Grundschule besuchten am vergangenen Dienstag die VHS in der Druckerei. Sie schnupperten in einen Deutschkurs für Erwachsene hinein und haben getanzt. Die VHS war ihre letzte Station im Rahmen des Projektes „Kulturdetektive“. „Auf die Bühne – oh nein!“, rufen einige der Mädchen und Jungen zunächst. Aber schließlich präsentieren sie doch ganz souverän ihre gelungenen Tango-Einlagen und ernten dafür großen Applaus von den Mitschülern. „Alle waren mit großem Eifer dabei“, freut sich Uta Bielecke vom Ganztags-Team der Initiative Arbeit und Schule (IFAS) und ist überzeugt: „Die Kinder nehmen von diesem Bildungsangebot ganz viel mit!“ Die „Kulturdetektive“, eine sechsteilige Veranstaltungsreihe, initiiert vom K² - Netzwerk für Kulturelle Bildung Bad Oeynhausen fand bereits zum 3. Mal statt und wird vom Kulturamt unterstützt. Das Projekt soll es Kindern spielerisch ermöglichen, die hiesigen Kultureinrichtungen kennen zu lernen und Interesse an kulturellen Angeboten zu entwickeln. Neben der VHS haben die kleinen Detektive diesmal die Musikschule, die Stadtbücherei, das Märchenmuseum, das Stadtarchiv sowie das Bildungszentrum „der HIVE“ ausgiebig erforscht. Zum Abschluss des Programms nahmen die Mädchen und Jungen stolz ihren Detektivpass entgegen – gefüllt mit den Stempeln aller sechs Kultureinrichtungen – sowie einen Minigolf-Gutschein als kleines Geschenk. Was sie denn bei ihrer Detektivarbeit Spannendes herausgefunden hätten, will Claudia Jenkes vom Bereich Bildung und Kultur abschließend wissen. „Im Stadtarchiv war es ganz toll“, schwärmt ein Mädchen und berichtet von uralten Dokumenten. Ein Junge platzt heraus: „Die Musikschule war cool. Ich hätte echt nie gedacht, dass es so viel Spaß macht, ein Instrument zu spielen!“ Das Interesse an der Veranstaltungsreihe sei groß, bestätigt auch Uta Bielecke. Etliche Kinder habe sie vertrösten müssen, weil es wesentlich mehr Anmeldungen als freie Plätze gegeben habe. „Sogar eine Nachrück-Liste haben wir erstellt, aber es ist niemand abgesprungen. Keines der Kinder hat auch nur einen Termin versäumt.“ „Wir werden versuchen, das Programm auszuweiten und im kommenden Jahr einen zusätzlichen Zyklus anzubieten“, verspricht Claudia Jenkes. Die nächste Veranstaltungsreihe der Kulturdetektive beginnt bereits nach den Sommerferien, diesmal ist eine Offene Ganztagsschule aus dem Norden Bad Oeynhausens an der Reihe.
Städtische Einrichtungen Adressen und Öffnungszeiten Stadtarchiv Von-Moeller-Straße 9 32545 Bad Oeynhausen +49 (0) 5731 14 - 3421 E-Mail https://www.badoeynhausen.de/bildung-familie-soziales/erziehung-bildung/stadtarchiv Städtische Musikschule Dr. Louis-Lehmann-Straße 3 32545 Bad Oeynhausen +49 (0) 5731 14 - 3442 E-Mail https://www.musikschule-badoeynhausen.de/ Stadtbücherei Lenné-Karree Herforder Straße 49-51 32545 Bad Oeynhausen +49 (0) 5731 14 - 3450 (Ausleihe) +49 (0) 5731 14 - 3451 (Bibliotheksleitung) E-Mail https://www.stadtbuecherei-badoeynhausen.de/ Städtische Museen Deutsches Märchen- und Wesersagenmuseum Bad Oeynhausen Am Kurpark 3 32545 Bad Oeynhausen Museumshof der Stadt Bad Oeynhausen Schützenstraße 35a 32545 Bad Oeynhausen (Nähe Herz- und Diabeteszentrums NRW) Verwaltung Städtische Museen Am Kurpark 3 32545 Bad Oeynhausen +49 (0) 5731 14 - 3410 E-Mail https://www.museen-badoeynhausen.de/ Familienbüro Kurstadtkind Lenné-Karree (EG) Herforder Str. 49-51 32545 Bad Oeynhausen https://www.badoeynhausen.de/bildung-familie-soziales/unterstuetzung-fuer-familien/kurstadtkind-familienbuero Weiterlesen Rathaus I Bürgerbüro, Büro des Bürgermeisters und des Rates, Rentenstelle, Standesamt, Organisation, Personal und Wirtschaftsförderung Rathaus II Bauordnung, Gebäudemanagement, Infrastrukturmanagement, IT und Stadtentwicklung Steinstraße 20 Jugend, Soziales und Wohnen Weitere Verwaltungsstandorte Team Asyl, Bildung und Kultur, Jugendförderung, Sicherheit und Ordnung, Trauzimmer, Bildung und Kultur, Jugendförderung, Sicherheit und Ordnung, Trauzimmer, Finanzen und Beteiligungen, Sport, Rechnungsprüfung, Fraktionsgeschäftsräume
Die Bad Oeynhausener Märchenfiguren Unsere Kurstadt hat nicht nur ein Märchenmuseum – in seiner Innenstadt verstecken sich auch die bekanntesten Charaktere der beliebtesten Märchen. Die Künstlerin Astrid Mulch hat sie aus Bronze geschaffen, nach einem Konzept des Museumsleiters Dr. Hendrik Tieke. Bei jeder Figur ist ein QR-Code angebracht, der zu spannenden Content führt: Ihr könnt Euch dort die Zusammenfassung des Märchens vorlesen lassen und die historischen literarischen Hintergründe zur jeweiligen Geschichte kennenlerne. Außerdem könnt Ihr über den QR Code bei jedem Märchen grafische Kunstwerke entdecken: Von Werbepostkarten, bei denen Schneewittchen Kaffee serviert, über Aquarelle zu Meerjungfrauen und bösen Königinnen bis hin zu 250 Jahre alter Buchkunst zum Gestiefelten Kater. Wo die Figuren stehen könnt Ihr auf dieser Karte sehen: Möchtet Ihr auch etwas zum Märchen-Figuren-Projekt beitragen? Wir freuen uns über jede Spende, egal wie hoch oder niedrig. Entgegen nimmt sie der Förderkreis Deutsches Märchen- und Wesersagenmuseum e.V. IBAN: DE 20 4905 1285 0000 1317 06 BIC: WELADED1OEH Möchtet Ihr mehr wissen, meldet Euch gern unter: museum@badoeynhausen.de oder 05731 / 14 34 10 Unsere bisherigen Spender Die folgenden Spender haben einige der Märchenfiguren überhaupt erst möglich gemacht: Das Land NRW (Förderprogramm Zukunftsfähige Innenstädte und Ortszentren, 3 Figuren) Der Verein „Einfach so“ (2½ Figuren) Der Förderverein des Märchenmuseums (2½ Figuren) Hans-Dieter Lehmann (1 Figur) Die Stiftung Volksbank Bad Oeynhausen-Herford (1 Figur) Die Volksbank in Ostwestfalen (1 Figur) Deutsches Märchen- und Wesersagenmuseum Am Kurpark 3 32545 Bad Oeynhausen Stadtplan Telefon: +49 (0) 5731 14 - 3410 E-Mail: museum@badoeynhausen.de Öffnungszeiten Mittwoch - Sonntag 11:00 – 13:00 Uhr & 14:00 – 18:00 Uhr (und nach Vereinbarung) Links Impressum Datenschutz / Informationspflichten Cookieeinstellungen Erklärung zur Barrierefreiheit Bildnachweis Hinweisgebersystem Feedback
Verwaltungsvorstand Der Verwaltungsvorstand steht an der Spitze der Stadtverwaltung. Er wird gebildet durch den Bürgermeister, die drei Beigeordneten, den Kämmerer, die Stabsbereichsleitung und den Vorstand Stadtwerke Bad Oeynhausen (AöR). Bürgermeister Lars Bökenkröger Ostkorso 8 32545 Bad Oeynhausen Telefon: +49 (0) 5731 14 - 1011 / 2 (Vorzimmer) Telefax: +49 (0) 5731 14 - 1923 E-Mail Erster Beigeordneter Georg Busse Ostkorso 8 32543 Bad Oeynhausen Telefon: +49 (0) 5731 14 - 1020 Telefax: +49 (0) 5731 14 - 1902 E-Mail Beigeordnete Bürgerdienste Sonika Mohme Ostkorso 8 32545 Bad Oeynhausen Telefon: +49 (0) 5731 14 - 1040 Telefax: +49 (0) 5731 14 - 81040 E-Mail Technischer Beigeordneter Thomas Lüer Schwarzer Weg 6 32549 Bad Oeynhausen Telefon +49 (0) 5731 14 - 2001 Telefax: +49 (0) 5731 14 - 1907 E-Mail Kämmerer Marco Kindler Herforder Str. 49 - 51 32545 Bad Oeynhausen Telefon: +49 (0) 5731 14 - 1201 Telefax: +49 (0) 5731 14 - 81201 E-Mail Stabsbereichsleitung Kerstin Vornheder Ostkorso 8 32545 Bad Oeynhausen Telefon: +49 (0) 5731 14 - 1014 Telefax: +49 (0) 5731 14 - 1902 E-Mail Weiterlesen Organisation Verwaltungsgliederungsplan der Stadt Bad Oeynhausen Was erledige ich wo? Überblick über Anlaufstellen, Dienstleistungen, Formulare und Kontakte Verwaltungsstandorte der Stadt Bad Oeynhausen Wo finden Sie uns? Einrichtungen & Beteiligungen Auswahl an öffentlichen Beteiligungen Ortsrecht & Satzungen Rechtliche Grundlagen
Stadtteile Die Stadt Bad Oeynhausen besteht heute aus insgesamt 8 Stadtteilen. Hierzu gehören Bad Oeynhausen, Dehme, Eidinghausen, Lohe, Rehme, Volmerdingsen, Werste und Wulferdingsen. Erfahren Sie mehr über die verschiedenen Stadtteile und was jeden Einzelnen so besonders macht. Bad Oeynhausen Der Ortsteil Bad Oeynhausen bildet mit seiner zentralen Lage die Innenstadt. Er grenzt im Norden an die Stadtteile Werste und Eidinghausen, im Osten an den Ortsteil Rehme sowie im Süden an den Ortsteil Lohe. Westlich liegt das Gebiet der Stadtteil Gohfeld der Stadt Löhne. Das Gebiet des heutigen Ortsteils Bad Oeynhausen war bis weit ins 18. Jahrhundert hinein bäuerlich geprägt mit verstreut liegenden Gehöften. Eines dieser Gehöfte gehörte der Familie Sültemeier. Die Schweine des Colon Sültemeier sollen der Sage nach die solehaltigen Quellen entdeckt haben, die seit Mitte des 18. Jahrhunderts zum Bau mehrerer Gradiergebäude und Siedegebäude geführt haben und dem Gebiet den Namen „Neusalzwerk“ oft in Verbindung mit dem Zusatz „bei Rehme“ und "Solbad Neusalzwerk“ eingebracht haben. Tatsächlich gehörte Neusalzwerk in dieser Zeit zur bereits vorhandenen Gemeinde Rehme. Im Jahr 1848 verlieh der preußische König Friedrich Wilhelm IV. dem jungen Bad den Namen „Oeynhausen“ zu Ehren des Berghauptmanns Freiherr von Oeynhausen, der zwischen 1830 und 1845 für die Erschließung der artheischen Heilquellen mittels Bohrung verantwortlich war. Bereits in dieser Zeit nutzten mehrere privat betriebene Bäder das Heilwasser. Die privaten Heilbäder wurden 1845 verstaatlicht und offiziell konzessioniert. In der Folge entstand der von Gartenarchitekt Peter Joseph Lenné gestaltete Kurpark, um den herum schließlich der Ortsteil Bad Oeynhausen wuchs. 1860 ordnete der spätere Kaiser Wilhelm I in seiner Funktion als Prinzregent des Königreichs Preußen die Gründung des Bades als Stadt an. Bis zur Jahrhundertwende und noch darüber hinaus entstand die heutige Innenstadt mit ihren vielen Villen und repräsentativen Gebäuden. Auch der Kurpark mit dem Kaiserpalais und den Badehäusern nahm seine heutige Gestalt an. Verwaltungssitz ist seit Ende der fünfziger Jahre das Rathaus am Ostkorso. Im Rahmen der kommunalen Gebietsreform im Jahr 1973 wurden die ehemals selbständigen Gemeinden und das Amt Rehme auf dem heutigen Stadtgebiet aufgelöst und in der heutige Stadt Bad Oeynhausen zusammengefasst. Das ehemalige Rathaus des Amtes Rehme am Schwarzen Weg dient heute als Technisches Rathaus der Stadt Bad Oeynhausen. Prägend für den Ortsteil Bad Oeynhausen ist der Kurpark mit seinen umliegenden Kurkliniken. Medizinisch überregionale Bedeutung hat der Ortsteil Bad Oeynhausen durch den Sitz des Herz- und Diabeteszentrums an der Georgstraße unmittelbar neben dem Krankenhaus Bad Oeynhausen. Dehme Der Stadtteil Dehme hat eine umfangreiche Geschichte. Der Stadtteil grenzt im Osten, teilweise durch die Weser getrennt, an die Stadtteile Costedt und Barkhausen der Stadt Porta Westfalica. Im Westen grenzt Dehme an Eidinghausen, im Süden an Rehme und im Norden an die Stadtteile Häverstädt und Dützen der Stadt Minden. Dehme wird im Jahr 1088 das erste Mal in einer Urkunde von Bischof Benno II. von Osnabrück erwähnt. Doch die Denkmalgeschichte von Dehme reicht noch viel weiter. Die Dehmer Burg ist in ihren Anfängen auf die vorrömische Eisenzeit (500 v.Chr.) zu datieren. Von der Befestigungsanlage sind heute nur noch etwa 1 m hohe Wallreste vorhanden. Das wohl größte Wahrzeichen Dehmes ist der Glockenstuhl in der Dorfmitte. Aber auch das Flößerdenkmal befindet sich in Rehme. Das an der Weser gelegene Denkmal erinnert daran, dass bereits vor 1000 Jahren Waren von den Ufern von Werra, Fulda und Oberweser auf aus Stammholz bestehenden Flößen in Richtung Nordsee transportiert wurden. Mit der Denios AG hat einer der wichtigsten Arbeitgeber in der Region zudem seinen Sitz in Dehme. Entlang der Weser verläuft von Rehme kommend mit dem Weserradweg einer der beliebtesten Radfernwege Deutschlands durch Dehme in Richtung Porta Westfalica-Barkhausen. Eidinghausen Der Stadtteil Eidinghausen liegt mitten im Oeynhausener Stadtgebiet. Umgeben von Volmerdingsen im Norden und Werste im Westen, Dehme und Rehme im Osten und Bad Oeynhausen im Süden grenzt er im Norden zusätzlich an die Stadtteile Dützen und Hadenhausen der Stadt Minden. Eidinghausen wurde erstmalig 1183 urkundlich erwähnt. Das Wasserschloss Ovelgönne allerdings schon 922. Es ist einer der ältesten Adelssitze im Kreis Minden-Lübbecke. Das ursprüngliche Gut wurde Mitte des 18. Jahrhunderts zu einer barocken Anlage umgebaut. Ab 1940 gehörte es der bis Ende 1972 eigenständigen Gemeinde Eidinghausen. Seit 1981 diente das Schloss als Bürgerzentrum. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Evangelische Kirche und die Krause Buche. Eidinghausen ist infrastrukturell gut angebunden, in unmittelbarer Nähe befindet sich ein Anschluss an die Bundesautobahn A30. Davon profitiert das Eidinghausener Gewerbegebiet, welches das größte in Bad Oeynhausen ist. Lohe Der südlichste Stadtteil Bad Oeynhausen, die Lohe, grenzt im Westen an die Stadt Löhne, im Süden an die Stadt Vlotho, im Osten an Rehme und im Norden an den Stadtkern. Lohe ist der durchweg am höchsten gelegene Ortsteil Bad Oeynhausens. Daher kommt auch die in Bad Oeynhausen gewöhnliche Formulierung, man wohne „auf der Lohe“ und nicht „in Lohe.“ Vor der Gebietsreform 1973 gehörte Lohe zum Amt Rehme. Eine Sehenswürdigkeit in Lohe ist die Martin-Luther-Kirche, die 1892 eingeweiht wurde. Ihren weißen Putz trägt sie allerdings erst seit 1966. Davor hatte die Kirche eine rotweiße Backsteinfassade. Wirtschaftlich ist Lohe durch Unternehmen aus den Branchen Maschinenbau, Farb- und Lackherstellung und Möbelherstellung geprägt. Das Gewerbegebiet erstreckt sich auf 56 ha. Rehme Rehme ist der Stadtteil Bad Oeynhausens, der am frühesten in Urkunden erwähnt wurde. Der Stadtteil an der Weser grenzt im Westen an Lohe und Bad Oeynhausen, im Norden an Eidinghausen und Dehme, im Osten an die Stadteile Coestedt und Holtrup der Stadt Porta Westfalica und im Süden an die Stadt Vlotho im Kreis Herford. Schon im Jahr 753 wurde Rehme das erste Mal urkundlich erwähnt. Die Laurentiuskirche in Rehme stammt aus dem 12.Jahrhundert. 1890 – 1892 wurde die Kirche im neoromanischen Stil erweitert. 1973 wurde die ehemals selbständige Gemeinde im Rahmen der kommunalen Gebietsreform Teil der heutigen Stadt Bad Oeynhausen. In Rehme liegt das Autobahnkreuz Bad Oeynhausen, das die Bundesautobahnen A 2 und A 30 verbindet. Außerdem führen die Bundesstraßen 61 und 514 durch den Ort. Im Rehmer Gewerbegebiet haben sich die unterschiedlichsten Branchen niedergelassen. Es erstreckt sich über 45 ha. Volmerdingsen Volmerdingsen ist der größte Stadtteil der Stadt Bad Oeynhausen. Er wird von Wulferdingsen im Westen, Werste im Süden, Eidinghausen im Südosten/Osten und den Ortsteilen Rothenuffeln der Gemeinde Hille und Haddenhausen der Stadt Minden im Norden umgeben. Vollmerdingsen wurde 1089 erstmals urkundlich erwähnt. Vor der evangelischen Kirche liegt eine der Sehenswürdigkeiten von Volmerdingsen, ein rund 40 Tonnen schwerer Monolith aus der Saaleeiszeit. Sein größter Umfang beträgt 10,7 Meter. Der alte Ortskern wird außerdem durch die Diakonische Stiftung Wittekindshof geprägt. Die Stiftung ist mit über 2.500 Beschäftigten der größte Arbeitgeber in Bad Oeynhausen. Werste Nördlich des Stadtkerns liegt, durch die Werre getrennt, der Stadtteil Werste. Im Osten grenzt er an Eidinghausen, im Norden an Volmerdingsen und im Westen an die Stadt Löhne. Werste zeichnet sich vor allen Dingen durch das Sielwehr der Werre, den Sielpark und durch das wiedererrichtete Großsteingrab aus, dessen Findlinge rund 5000 Jahre alt sind. Das Original wurde im 18./19. Jahrhundert zerstört und 1926 sowie 1976 wiederaufgebaut. Im Sielpark gibt es zudem ein Gradierwerk. Durch Werste verläuft die Nordumgehung. Die nächste Anschlussstelle an die A30 liegt in Eidinghausen. Von der guten Infrastruktur profitieren auch die Unternehmen im naheliegenden Gewerbegebiet. Es erstreckt sich auf rund 34 ha. Wulferdingsen Der Ortsteil Wulferdingsen schmiegt sich an den Südhang des Wiehengebirges an, dessen Kamm die Nordgrenze der Stadt Bad Oeynhausen bildet. Im Osten grenzt Wulferdingsen an den Stadtteil Volmerdingsen, im Norden an die Stadtteile Rothenuffeln und Oberlübbe der Gemeinde Hille, im Westen an die Ortsteile Schnathorst und Bröderhausen der Gemeinde Hüllhorst und im Süden an die Stadt Löhne. Wulferdingsen ist vor allem durch seine Wassermühle bekannt. Sie trägt zurückgehend auf den früheren Müller Schöne den Namen “Schönen Mühle“. Teile der Grundmauern gehen bis auf die Zeit des Dreißigjährigen Krieges zurück. Im Mühlestübchen gibt es an Mühlentagen Kaffee und Kuchen. In den beiden Gewerbegebieten sind vor allem mittelständische Unternehmen angesiedelt. Sie erstrecken sich auf 54 ha bzw. 8 ha. Weiterlesen Stadtgeschichte Städtepartnerschaften Stadtplan Parken in Bad Oeynhausen Veranstaltungskalender
Provenienzforschung im Märchenmuseum Untersuchungen zum Nachlass des Museumsgründers Karl Paetow. Seit Januar 2025 untersucht die Provenienzforscherin Layla Pankratz die Gründungssammlung des Deutsches Märchen- und Wesersagenmuseums. Das Projekt ist auf zwei Jahre angelegt und wird vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste (DZK) gefördert. Provenienzforschung als Schlüssel zur Vergangenheit Provenienzforschung befasst sich mit der Herkunft von Kulturgütern, also Dingen, denen man eine besondere kulturelle Bedeutung zuschreibt: Das können zum Beispiel Kunstwerke sein, Schriften, Bücher, Musikstücke oder auch besondere Alltagsgegenstände. Schon länger erschließt die Provenienzforschung die Hintergründe und die Geschichte von Kunstsammlungen für den Kunstmarkt. Auch für Einrichtungen wie Museen, die Kulturgüter aufbewahren und ausstellen, ist sie in diesem Sinne aktiv. Dabei nimmt Provenienzforschung unter anderem die Kontakte und Netzwerke damaliger Mitarbeiter in den Blick – und erforscht dabei auch verschiede Aspekte der Geschichte solcher Einrichtungen. Um mehr über die Hintergründe von einzelnen Exponaten herauszufinden fragt sie zudem: Welche Eigentümer hatten diese bisher und an welchen Orten befanden sie sich? Raubkunst im Deutschen Märchen- und Wesersagenmuseum? Anfang 2023 berichtete die Neue Westfälische (NW) ausführlich darüber, dass der Museumsgründer Karl Paetow Mitarbeiter im Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg war, und zwar während des Zweiten Weltkrieges im besetzten Westeuropa. Der Einsatzstab war eine Art „Raubkunst-Organisation“ der Nationalsozialisten und eignete sich in gewaltigem Ausmaß Kulturgüter verfolgter Personen an (darunter zu einem großen Teil die von deportieren Juden). In ihren Recherchen bezog sich die NW unter anderem auf Dr. Norbert Sahrhage, der diese Erkenntnis als Erster publik gemacht hatte. Der Kulturausschuss der Stadt Bad Oeynhausen beauftragte Sahrhage deshalb mit einem Gutachten – in dem dieser die Verstrickungen Paetows in den Nationalsozialismus ausführlicher nachweisen konnte. Sahrhage konnte dabei nicht ausschließen, dass sich Raubgüter in der Gründungssammlung des Märchen- und Wesersagenmuseums befinden (Paetow hatte diese Sammlung aus seinem Privatbesitz heraus aufgebaut). Aus diesem Grund beantragte die Stadt Bad Oeynhausen eine zweijährige Förderung für ein Proveninzforschungsprojekt, und zwar beim Deutschen Zentrum Kulturgutverluste (DZK), das Kultureinrichtungen seit 2015 finanziell bei solch einem Vorhaben unterstützt. Der Antrag selber konnte realisiert werden dank umfangreicher fachlicher Unterstützung durch die Koordinationsstelle für Provenienzforschung in Nordrhein-Westfalen (KPF.NRW) . Das Projekt Hauptziel des Projekts ist es, die Frage zu klären: Befindet sich NS-Raubgut in der Gründungssammlung des Deutschen Märchen- und Wesersagenmuseums? Gestartet ist es zu Jahresbeginn und wird durchgeführt von der Provenienzforscherin Layla Pankratz (unter der Leitung von Dr. Hendrik Tieke, Städtische Museen, und Stefanie Hillebrand, Stadtarchiv). Zum einen nimmt das Projekt Paetows Arbeit für den „Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg“ ausführlich in den Blick. Zum anderen untersucht es die Hintergründe der Objekte aus Karl Paetows Gründungssammlung des Museums. Die Sammlung selber umfasst mehr als 4000 Exponate: Darunter Grafiken, Bilder, Drucke, Figuren, Bücher und vieles mehr. Um die Sammlung für das Projekt nutzbar zu machen, erschließt sie das Team der Städtischen Museen seit Mai 2024 in im Rahmen einer aufwendigen Inventur – unterstützt von 5 ehrenamtlichen Helferinnen. Neben der Sammlung selber widmet sich das Projekt Paetows umfangreichen schriftlichen Nachlass, der im Stadtarchiv Bad Oeynhausen aufbewahrt wird. Er enthält etwa Briefe, Notiz-Zettel, Einkaufsbelege, Manuskripte und verschiedene Dokumente aus dem Alltagsleben. Einiges davon dürfte Einblicke liefern in Paetows Tätigkeiten in den besetzten Gebieten, in seine Netzwerke und Kontakte während des Krieges und in der Nachkriegszeit. Neben dem Stadtarchiv Bad Oeynhausen werden weitere Archive im In- und Ausland aufgesucht werden. Der größere Zusammenhang: Provenienzforschung in Deutschland Das Forschungsprojekt ist vor einem größeren Zusammenhang zu verstehen. In Deutschland liegt nämlich die Frage nach dem Hintergrund von Sammlungen spätestens seit 2012 in verstärktem Fokus – insbesondere, wenn es um Raubgut aus der NS-Zeit geht. Damals erregte der „Kunstfund Gurlitt“ großes Aufsehen: Bei einem Privatsammler wurden über 400 Kunstwerke entdeckt, bei denen der Verdacht bestand, dass sie in der NS-Zeit widerrechtlich ihren Besitzern geraubt worden waren. Die Bundesrepublik selber wiederum hat bereits 1998 die „Washingtoner Prinzipien“ unterzeichnet, genauso wie 43 weitere Staaten und 12 NGOs. Damit hat sie sich verpflichtet, NS-Raubgut zu identifizieren und faire und gerechte Lösungen zu finden, um sie dessen rechtmäßigen Besitzern und Erben zurückzugeben oder einen anderweitigen Ausgleich zu schaffen („Restitution“). Verstärkt wurde diese Willensbekundung ein Jahr später: In der sogenannten „Gemeinsamen Erklärung“, verpflichteten sich die Träger öffentlicher Einrichtungen, von den Nationalsozialisten beschlagnahmte Kulturgüter zurückzugeben. Weitere Informationen Biografische Hintergrundinformationen zu Karl Paetow finden Sie hier: https://www.badoeynhausen.de/freizeit-kultur-sport/kultur/staedtische-museen/deutsches-maerchen-und-wesersagenmuseum/ueber-den-museumsgruender Mehr zu den Aktivitäten des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste sowie die Objekt- und Forschungsdatenbanken Lost Art und Proveana finden Sie hier: https://kulturgutverluste.de/ https://www.lostart.de/de/start https://www.proveana.de/de/start Hintergrundinformationen zu den Washingtoner Prinzipien und der Erklärung der Bundesregierung, der Länder und der kommunalen Spitzenverbände zur Auffindung und zur Rückgabe NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturgutes, insbesondere aus jüdischem Besitz („gemeinsame Erklärung“) finden Sie hier: https://kulturgutverluste.de/kontexte/ns-raubgut © Deutsches Zentrum Kulturgutverluste © Deutsches Zentrum Kulturgutverluste