Platzumgestaltung mit Aufenthaltsbereichen und Spielelementen am Inowroclaw-Platz Im Sommer 2019 setzte die Stadt die „Platzumgestaltung mit Spielelementen am Inowroclaw-Platz“ um. Zielsetzung war die Attraktivierung der Innenstadt für Familien mit Kindern durch Schaffung von Spielattraktionen. In dem vorab in Zusammenarbeit mit dem Büro Stadtkinder entwickelten „Konzept- und Maßnahmenplan Spielelemente“ identifizierten Schülerinnen und Schüler der Grundschule Süd Spiel- und Aufenthaltsräume und sammelten konkrete Vorschläge für Spielgeräte in der Innenstadt. Im Ergebnis ist im Herzen der Innenstadt ein attraktiver Platz mit naturnahe Spielelemente, für Kinder ab 3 Jahren, entstanden. Die Spielstationen sind als Rundgang angelegt und bestehen u. a. aus Balancier- und Kletterelementen, Kriechrohren und einer Nestschaukel. Vor dem Hintergrund der Lage am denkmalgeschützten Kurpark sind die eingesetzten Kletter- und Balancekombination entsprechend einer naturnahen Gestaltung aus geöltem Robinienholz. Außerhalb der Städtebauförderung erfolgte im Jahr 2022 die Ergänzung des Spielplatzes um eine Rutsche vorgesehen, um den Spielplatz auch für Kinder unter 3 Jahren attraktiv zu gestalten.
Anfahrt & Preise Der Freilichtmuseum liegt im Siekertal in unmittelbarer Nähe zum Herz- und Diabeteszentrum Bad Oeynhausen, dem Landschafts- und Kulturpark Aqua Magica sowie dem Osterbach. Reguläre Einzelpreise Erwachsene 2,00 Euro Kinder 1,00 Euro Museumshof Stadt Bad Oeynhausen Schützenstraße 35a 32545 Bad Oeynhausen Stadtplan Telefon: +49 (0) 5731 14 - 3410 E-Mail: museum@badoeynhausen.de Öffnungszeiten Ende März bis Ende Oktober Samstag und Sonntag 12:30 - 17:30 Uhr Öffnungszeiten Mühle April - Oktober jeden 2. und 4. Sonntag 14:00 - 17:00 Uhr Links Impressum Datenschutz / Informationspflichten Cookieeinstellungen Erklärung zur Barrierefreiheit Bildnachweis Hinweisgebersystem Feedback
Museumsladen Der Museumsladen wird vom Förderkreis Märchenmuseum e.V. betrieben. Das Angebot umfasst: Postkarten mit Märchenmotiven Plakate von Sonderausstellungen Märchenmalbücher für Kinder Schokoladen mit Märchenmotiven Märchenpuzzle und andere Spiele Hampelfiguren zum Selberbasteln in unterschiedlichen Größen und Schweregraden Ausstellungskataloge Deutsche Märchenstraße: Literatur, Karten- und Prospektmaterial Antiquarische Bücher: alte und neuere Märchenbücher, Märchenbilderbücher, Bücher über Märchen, Sagensammlungen, Märchenzeitschriften und anderes mehr Deutsches Märchen- und Wesersagenmuseum Am Kurpark 3 32545 Bad Oeynhausen Stadtplan Telefon: +49 (0) 5731 14 - 3410 E-Mail: museum@badoeynhausen.de Öffnungszeiten Mittwoch - Sonntag 11:00 – 13:00 Uhr und 14:00 – 18:00 Uhr Links Impressum Datenschutz / Informationspflichten Cookieeinstellungen Erklärung zur Barrierefreiheit Bildnachweis Hinweisgebersystem Feedback
Märchenplakate aus 40 Jahren Aus der Privatsammlung von Reinhard Fischer, Bad Honnef, zeigt das Museum Plakate mit Märchenmotiven zu bekannten Märchen aus der Sammlung der Brüder Grimm, zu Märchen von Hans Christian Andersen und Wilhelm Hauff. Ausgewählt wurden besonders ausdrucksstarke oder ungewöhnliche Darstellungen aus der Zeit ab 1980. Die Ausstellung wird voraussichtlich bis zum 30. Januar 2022 zu den üblichen Öffnungszeiten andauern. Deutsches Märchen- und Wesersagenmuseum Am Kurpark 3 32545 Bad Oeynhausen Stadtplan Telefon: +49 (0) 5731 14 - 3410 E-Mail: museum@badoeynhausen.de Öffnungszeiten Mittwoch - Sonntag 11:00 – 13:00 Uhr und 14:00 – 18:00 Uhr Links Impressum Datenschutz / Informationspflichten Cookieeinstellungen Erklärung zur Barrierefreiheit Bildnachweis Hinweisgebersystem Feedback
Museumsführungen Einmal im Monat findet samstags um 16 Uhr eine Führung durch die Dauerausstellung statt. Die Termine entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungskalender. Führungen für Gruppen nach Voranmeldung sind möglich. Max. Gruppengröße: 20 Personen, Kosten: 75 Euro. Buchungen unter Tel. +49 (0) 5731 14 - 3410. Die Führungen dauern im Allgemeinen 60 Minuten. Deutsches Märchen- und Wesersagenmuseum Am Kurpark 3 32545 Bad Oeynhausen Stadtplan Telefon: +49 (0) 5731 14 - 3410 E-Mail: museum@badoeynhausen.de Öffnungszeiten Mittwoch - Sonntag 11:00 – 13:00 Uhr & 14:00 – 18:00 Uhr (und nach Vereinbarung) Links Impressum Datenschutz / Informationspflichten Cookieeinstellungen Erklärung zur Barrierefreiheit Bildnachweis Hinweisgebersystem Feedback
Bad Oeynhausens Innenstadt hat fünf neue Bewohner aus der Welt der Märchen: Sindbad der Seefahrer lenkt sein Schiff an der Paul-Baehr-Straße, und Aschenputtel sortiert Körner auf den Treppen vor der Auferstehungskirche. Die Prinzessin auf der Erbse findet am Seitenflügel des Badehaus I keinen Schlaf – und auf dem langen Fußweg hinter der Rockwiese laufen Hase und Igel um die Wette. Führungen und Outdoor-Rätsel Alle fünf Bronzegestalten sind Teil des „Märchenfiguren“-Projektes der Städtischen Museen. Die Figuren sind im Schnitt etwa 25 cm hoch. Hinter den Märchenfiguren stehen immer auch Geschichten. „Und genau diese Geschichten ermöglichen uns, neue kulturelle Angebote zu schaffen – für die Einwohner und für die Besucher des Märchenmuseums und der Stadt“, sagt der Leiter des Märchenmuseums, Dr. Hendrik Tieke. So wird es voraussichtlich ab dem Sommer drei Führungen zu den Figuren geben: Einmal Erzähl-Spaziergänge, einmal eine literaturhistorische Führung und einmal eine Mitmach-Führung für Eltern und Kinder. Im Verlauf des Jahres sind dann auch QR-Codes geplant, die auf die Hintergründe der Märchen verlinken – und mit denen sich ein Outdoor-Rätsel zu den einzelnen Märchen lösen lassen wird. 13 neue Figuren stehen bereits Acht weitere Figuren stehen schon seit März 2024 in der Innenstadt: Rotkäppchen begegnet dem bösen Wolf am Wasserspiel vorm Bahnhof, und Rapunzel lässt an der Fassade des Verkehrshauses ihr Haar herunter. Rumpelstilzchen tanzt an der Straße „Am Kurpark“ vor dem Grün, und Andersens kleine Meerjungfrau sitzt auf dem Brunnen vorm Badehaus I. Sterntaler wiederum sammelt Gold in der oberen Klosterstraße – und der Kaiser von Des Kaisers neue Kleider stolziert (fast) nackt beim Verkehrshaus in den Kurpark. Der gestiefelte Kater spielt in der Nähe der deutschen Bank seine Streiche – neuerdings näher an der Straße, damit er etwas sichtbarer ist. Zusammen mit den neuen Figuren stehen nun also bereits 13 Märchenfiguren in der Kurstadt. Insgesamt sind es dann 14 Märchenfiguren, die in das geplante Kulturprogramm integriert werden: Miteinbezogen nämlich soll auch die „Königstochter“, die bereits seit Jahren zwischen Inowroclaw-Platz und Badehaus I steht. Spenden aus der Region Gestaltet hat die Figuren die Bad Oeynhausener Bildhauerin Astrid Mulch. „Für die jetzige Runde haben wir großzügige Spenden erhalten“, sagt Dr. Tieke. Jeweils Geld für eine Figur haben die Volksbank in Ostwestfalen eG gespendet, die Stiftung der Volksbank Bad Oeynhausen-Herford sowie Hans-Dieter Lehmann , Autor des Oeynhausen-Architekturführers „Alte Villen Neu gesehen“. Der Verein einfach so wiederum, der das gleichnamige Café betreibt, hat eine halbe Figur mitfinanziert. „Wir freuen uns sehr über diese Spender aus unserer Region“, erklärt Dr. Tieke, der darüber hinaus schon Geld für zwei weitere Figuren sammeln konnte. „Denn genau das soll das Projekt ja: Bad Oeynhausens Märchenmuseum und seine Innenstadt in der Region stärken“.
Aschenputtel Aschenputtel, von ihrer Stiefmutter gedemütigt und zur schweren Arbeit gezwungen, verliert trotz allem nie ihre Güte. Mit unerwarteter Hilfe, wundersamer Magie und ein wenig Mut nimmt ihr Schicksal schließlich eine märchenhafte Wendung. Hier seht Ihr Aschenputtel, wie sie gemeinsam mit Tauben Linsen sortiert. Das Märchen erzählt von einem Mädchen, das nach dem Tod seiner Mutter aufs Schlechteste behandelt wird, und von seiner Stiefmutter und deren Töchtern. Aschenputtel, auch Aschenbrödel genannt, hatte einst eine gehobene Stellung in ihrer wohlhabenden Familie, muss jetzt aber harte Arbeit verrichten und in der Asche neben dem Herd schlafen. Trotz ihrer misslichen Lage bewahrt sie ein reines Herz. Als ein tagelanger Ball am Königshof angekündigt wird, muss sie ihre Stiefschwestern dafür zurecht machen – und selber erst Linsen und dann Erbsen durchsortieren, entsprechend ihrer Qualität. Völlig unerwartet helfen ihr dabei einige Tauben. Sie sortieren „die schlechten ins Kröpfchen, die guten ins Töpfchen.“ Mit Hilfe eines wundersamen Baumes vom Grab ihrer Mutter erhält Aschenputtel schließlich prächtige Kleider und goldene Schuhe – die sie aber stets nach Mitternacht wieder zurückgeben muss (in anderen Versionen der Geschichte ist es eine Fee und kein Baum). So geht sie, wunderschön herausgeputzt, heimlich zum Ball. Dort verliebt sich der Prinz in sie, doch Aschenputtel muss gehen, ehe es zwölf schlägt. Beim nächsten Balltag verliert sie einen Schuh, der nur ihr passt – und mit dem der Prinz sie schließlich identifizieren kann. Sie wird seine Braut – und den Schwestern picken die Tauben zur Strafe die Augen aus. Aschenputtel Audiodatei abspielen Märchenfiguren Übersichtskarte öffnen Die Vögel besuchen Aschenputtel (Buchillustration von Wilhelm Schäfer, 1871, Buchsammlung Märchenmuseum) Tauben sortieren Linsen (Karl Bloßfeld, um 1930, Bildersammlung Märchenmuseum) Die Hintergründe der Geschichte: Die Geschichte von Aschenputtel hat Wurzeln bis in die griechische Antike. Mit einem ähnlichen Thema findet sie sich in verschiedenen historischen und modernen Kulturen. Immer wieder geht es dabei um eine Schönheit, die zu Unrecht schikaniert wird. Die bekannteste Fassung stammt vom französischen Märchensammler Charles Perrault, der Elemente wie den Schuh und die Fee einführte. Die Brüder Grimm übernahmen sein Märchen 1812 und ersetzten die Fee durch den magischen Baum am Grab der Mutter. Ihre Version ist härter: Die Stiefschwestern verstümmeln dabei sogar ihre Füße, um den Schuh anzupassen, und werden später bestraft; bei Perrault dagegen bekommen die beiden am Ende zumindest jede einen vornehmen Ehemann ab. Mehr über heimliche Heldinnen und Helden lernt Ihr übrigens in unserem Märchenmuseum am Kurpark. Weiterlesen Deutsches Märchen- und Wesersagenmuseum Märchen aus aller Welt entdecken Deutsches Märchen- und Wesersagenmuseum Am Kurpark 3 32545 Bad Oeynhausen Stadtplan Telefon: +49 (0) 5731 14 - 3410 E-Mail: museum@badoeynhausen.de Öffnungszeiten Mittwoch - Sonntag 11:00 – 13:00 Uhr & 14:00 – 18:00 Uhr (und nach Vereinbarung) Links Impressum Datenschutz / Informationspflichten Cookieeinstellungen Erklärung zur Barrierefreiheit Bildnachweis Hinweisgebersystem Feedback
Für die Dauer der Vollsperrung an der Detmolder Straße und für die späteren Arbeiten am Bahnübergang der Südbahn wird die Durchfahrt an der Schützenbrücke früher geöffnet. Statt erst um 8 Uhr ist die Durchfahrt ab sofort bereits ab 5 Uhr möglich. Die Polleranlage, die derzeit wegen eines technischen Defekts außer Betrieb ist, wird entsprechend programmiert. Die Stadt kommt damit vor allem dem Wunsch der Beschäftigten im Krankenhaus und im Herzzentrum nach. Für sie sind die Baustellen gerade zum Dienstantritt zur Frühschicht eine besondere Belastung, die erhebliche Umwege mit sich bringen. Die Sperrung des Durchgangsverkehrs an der Schützenbrücke ist eine Vorgabe aus dem Kurortegesetz NRW. Das westliche Kurviertel mit den Kliniken und dem angrenzenden Kurpark soll so vor allem in den Nachstunden vom Durchgangsverkehr befreit werden. Zuständig für Ausnahmen ist die Bezirksregierung in Detmold. Auf Anfrage der Stadt hat sie für die Dauer der Baustellen an der Detmolder Straße einer früheren Öffnung der Poller zugestimmt. Sollte zwischen den Baustellen der Stadtwerke und der Bahn tatsächlich eine längere Pause von mehreren Wochen eintreten, wird für diese Zeit wieder die ursprünglich von der Bezirksregierung vorgegebene Sperrzeit von 20 bis 8 Uhr gelten.
Die beiden Fliegerbomben, die im Rahmen von Bauarbeiten im Bereich Prinzenwinkel/Silcherstraße gefunden worden waren, konnten noch am späten Mittwochabend entschärft werden. Der Evakuierungsradius von 300 Metern um die Fundstelle wude um 22:39 Uhr aufgehoben. Rund 400 Menschen mussten ihre Wohnungen und Unterkünfte verlassen. Für diejenigen, die nicht bei Verwandten unterkommen konnten, war ein Sammelpunkt im Rehmer Bürgerhaus eingerichtet. Etwa 50 Erwachsene und 16 Kinder waren während der Entschärfung dort untergebracht. Der Werrepark hat bereits um 18 Uhr geschlossen. Betroffen waren auch das Enterntainmentcenter mit dem Kino und dem Casino. Insgesamt waren rund 300 Einsatzkräfte von THW, Johanniter Unfallhilfe, DRK, Feuerwehr, Polizei, Notfallseelsorge, Verwaltung, Stadtwerke und dem Kreis Minden-Lübbecke im Einsatz. Der Evakuierungsbereich war um 21:37 Uhr geräumt, so dass die Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Bezirksregierung Arnsberg um 21:50 Uhr mit ihrer Arbeit beginnen konnten. Herzlichen Dank allen eingesetzten Kräften und auch an die Bürgerinnen und Bürger für die schnelle und reibungslose Evakuierung!
Tourismuskonzept Bad Oeynhausen gehört mit über 900.000 Übernachtungen in rund 3.400 Betten, einer steigenden Anzahl von Gästen (Ankünften), einer sehr hohen Tourismusintensität (Übernachtungen pro 1.000 Einwohner), bedeutenden Kliniken wie dem Herz- und Diabeteszentrum NRW, attraktiven kulturellen Angeboten und Einrichtungen und einer besonderen kurörtlichen Tradition – die Stadt entstand rund um den Mitte des 19. Jahrhunderts angelegten Kurpark – zu den wichtigsten Kur- und Tourismusorten in NRW und ist das bedeutendste Heilbad und gesundheitstouristische Zentrum in Ostwestfalen-Lippe und im Teutoburger Wald. Kur, Gesundheit und Tourismus sind bedeutsam für die Ortsgeschichte, die örtliche Identität und die örtliche Wirtschaftskraft einschließlich des Arbeitsmarktes. Als Grundlage für die systematische und gezielte Weiterentwicklung des Tourismus am Standort Bad Oeynhausen wurde im Rahmen eines Runden Tisches ein Tourismuskonzept erstellt. Dieses Konzept wurde nach mehreren Informationsveranstaltungen mit Bürgerinnen und Bürgern weiterentwickelt und am 18. Dezember 2018 vom Rat der Stadt Bad Oeynhausen beschlossen. Ausführliches Konzept Tourismuskonzept Bad Oeynhausen