Das Unternehmen Westfalen Weser (WW) möchte die regionale Kulturszene unterstützen und vergibt daher erstmalig in 2022 einen Kulturpreis. Bei dem erstmals ausgeschriebenen WWKULTURPREIS22 können Kulturschaffende aus allen Bereichen bis zu 10.000 Euro gewinnen. Es wird mehrere Hauptpreise geben, aber keine Verlierer/innen. Damit sollen die vielen guten Ideen und kreativen Projekte gewürdigt werden, die unsere Region hervorbringt und ausmacht und die in besonderer Art und Weise die kreative Landschaft prägen und damit Aushängeschilder für eine lebendige kulturelle Vielfalt sind. Die Stadt Bad Oeynhausen unterstützt den Kulturpreis 2022 und sammelt deshalb Bewerbungen, denn das Vorschlagsrecht liegt bei der Kommune. Es wird anschließend ein Beitrag für den Wettbewerb per Ratsbeschluss nominiert. Die Ausschreibung richtet sich an Einzelpersonen sowie an Gruppen, Institutionen, Initiativen und Vereine, an Profis und Amateure. Prämiert werden aktuelle Projekte (z. B. Festivals, Kulturreihen, Ausstellungen, Einrichtung von Kulturstätten) aus den letzten zwei Jahren (2020 und 2021) aber auch kontinuierliches Engagement (z. B. Museen, Heimatpflege, kulturelle Programme). Der Preis berücksichtigt alle Kunstsparten, wie beispielsweise die bildende und die darstellende Kunst, Musik, aber auch die Kunst- und Kulturvermittlung. Bewerbungen sind bis zum 30.01.2022 möglich bei der Stadt Bad Oeynhausen, Jacqueline Lewald, Ostkorso 7, 32545 Bad Oeynhausen oder per Mail an kultur@badoeynhausen.de .
Das Unternehmen Westfalen Weser (WW) möchte die regionale Kulturszene unterstützen und vergibt daher in 2023 wieder einen Kulturpreis. Bei dem zum zweiten Mal ausgeschriebenen WWKULTURPREIS können Kulturschaffende aus allen Bereichen bis zu 10.000 Euro gewinnen. Es wird mehrere Hauptpreise geben, aber keine Verlierer/innen. Damit sollen die vielen guten Ideen und kreativen Projekte gewürdigt werden, die unsere Region hervorbringt und ausmacht und die in besonderer Art und Weise die kreative Landschaft prägen und damit Aushängeschilder für eine lebendige kulturelle Vielfalt sind. Die Stadt Bad Oeynhausen unterstützt den Kulturpreis 2023 und sammelt die Bewerbungen. Das Vorschlagsrecht liegt bei der ausführenden Kommune. Es wird anschließend ein Beitrag für den Wettbewerb per Ratsbeschluss nominiert. Die Ausschreibung richtet sich an Einzelpersonen sowie an Gruppen, Institutionen, Initiativen und Vereine, an Profis und Amateure. Prämiert werden aktuelle Projekte (z. B. Festivals, Kulturreihen, Ausstellungen, Einrichtung von Kulturstätten) aus den letzten zwei Jahren (2021 und 2022), aber auch kontinuierliches Engagement (z. B. Museen, Heimatpflege, kulturelle Programme). Der Preis berücksichtigt alle Kunstsparten, wie beispielsweise die bildende und die darstellende Kunst, Musik, aber auch die Kunst- und Kulturvermittlung. Bewerbungen sind bis zum 30.01.2023 möglich bei der Stadt Bad Oeynhausen, Bereich Kultur, z.Hd. Tino Müller, 32545 Bad Oeynhausen oder per Mail an kultur@badoeynhausen.de.
Aus dem Netzwerk Frühe Hilfen heraus ist die Idee für einen Kochworkshop entstanden, der sich vor allem an Familien mit einem kleinen Budget richtet. Steigende Lebenshaltungskosten stellen immer mehr Familien vor die Frage, wie aus möglichst wenigen bzw. einfachen Lebensmitteln möglichst nahrhaft und gesund gekocht werden kann. Die Arbeitsgruppe des Netzwerkes Frühe Hilfen, in welcher sich u.a. das Johanniter Mehrgenerationenhaus, die Leitung des Verbandes der ev. Kindertageseinrichtungen im Ev. Kirchenkreis Vlotho, die Kita-Fachberatung der Johanniter und die Koordination der Frühen Hilfen engagieren, hat sich zur Umsetzung des Projektes Unterstützung durch den LandfrauenService Minden-Lübbecke-Herford gesucht. Unter dem Motto „Heimvorteil – Lecker zuhause kochen“ hat der erste Termin im Johanniter Mehrgenerationenhaus stattgefunden und am Ende stand für die Teilnehmenden ein leckeres und günstiges Menü auf dem Tisch. (Das Netzwerk Frühe Hilfen, in dem sich das Johanniter Mehrgenerationenhaus, Kitas, die Kita-Fachberatung der ev. Kitas und die Koordination der Frühen Hilfen gemeinsam engagieren hatten die Idee für den Kochworkshop bereits vor Corona entwickelt, mussten die Pläne dann aber erst zurückstellen.) Im Vordergrund des Projektes steht auch der Gedanke, dass die Teilnahme für die Familien kostenlos ist. Möglich ist das durch eine großzügige Spende der Sparkasse Bad Oeynhausen – Porta Westfalica. Geplant sind zunächst insgesamt vier Kochworkshops, jeweils orientiert an den Jahreszeiten. Ergänzt werden die Kochkurse voraussichtlich im Herbst durch das Angebot eines Familienfrühstücks.
Das Ausloten von Möglichkeiten Heizenergie einzusparen ist gerade im Winter eine gute Idee. Die Frage ist nur wo und wie. Ein Weg kann das Heizen mit dem eigenen Ofen sein. Doch auch das will gekonnt sein, damit es möglichst effizient und schadstoffarm durchgeführt wird. Um das zu erlernen hilft einfach und unkompliziert ein Online-Kurs bei der Ofenakademie. Dabei wird schnell das erforderliche Wissen für den sicheren Umgang mit der eigenen Feuerstätte vermittelt, was sowohl die Luftqualität, als auch die Effizienz und die Lebensdauer des Kaminofens verlängert. Weitere Informationen dazu finden Sie hier oder per E-Mail über die Ansprechpartnerin des Kreises Minden-Lübbecke. Für alle weiteren Fragen rund um das Thema Energieeffizienz findet am 09. Januar 2025 wieder die kostenlose Energieberatung der Verbraucherzentrale in Kooperation mit der städtischen Koordinierungsstelle Klimaschutz in der Stadtbücherei statt. Zwischen 14.00 und 16.15 Uhr sind noch drei Beratungstermine frei. Die Energieexpertin der Verbraucherzentrale hilft bei Fragen rund um das Thema Energieeinsparung am Haus – von Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs bis hin zu individuellen Tipps für den Alltag. Die Beratung ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist jedoch erforderlich. Interessierte können sich unter der Telefonnummer 05731 14-2129 bei der Koordinierungsstelle Klimaschutz oder per E-Mail anmelden. Die Beratung findet zur vereinbarten Zeit in der Stadtbücherei im Lenné-Karree statt. Nutzen Sie die Gelegenheit, um mehr über die Einsparpotenziale rund ums Haus bzw. Ofen zu erfahren!
Stadtverwaltung Bad Oeynhausen Die Stadtverwaltung ist Teil der öffentlichen Verwaltung und übt in ihrer Eigenschaft als Behörde bzw. Verwaltungsträger das in Artikel 28 des Grundgesetzes verbriefte Recht der kommunalen Selbstverwaltung aus. Eine Verwaltung erfüllt vor Ort die Aufgaben, die nicht von einer Bundes- oder Landesverwaltung wahrgenommen werden. Sie regelt die Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft. Das Handeln der Stadtverwaltung orientiert sich im Wesentlichen an der Gemeindeordnung des Landes Nordrhein-Westfalen. An der Spitze der Stadtverwaltung steht Bürgermeister Lars Bökenkröger, der seit dem 1. November 2020 im Amt ist. Der Bürgermeister vertritt die Stadt nach außen und ist Leiter der Stadtverwaltung. Die Stadtverwaltung wird über den Verwaltungsvorstand geführt, an den die einzelnen Bereiche über die jeweiligen Beigeordneten angegliedert sind. Die Bereiche erledigen die laufenden Geschäfte der Verwaltung. Die Verteilung der Aufgaben erfolgt entsprechend der Geschäftsordnung des Rates sowie dem Verwaltungsgliederungsplan. Der Bürgermeister Lars Bökenkröger stellt sich vor Organisation Verwaltungsgliederungsplan der Stadt Bad Oeynhausen Verwaltungsvorstand Steuerung der Stadtverwaltung Was erledige ich wo? Überblick über Anlaufstellen, Dienstleistungen, Formulare und Kontakte der Stadt Bad Oeynhausen Verwaltungsstandorte der Stadt Bad Oeynhausen Wo finden Sie uns? Einrichtungen & Beteiligungen Auswahl an öffentlichen Beteiligungen Ortsrecht & Satzungen Rechtliche Grundlage für die Arbeit der Stadt Bad Oeynhausen Tage mit Beflaggung Informationen zu Feier- und Gedenktagen Weiterlesen Wahlen Politik Stadtgeschichte Veranstaltungen Stadtteile Stadtplan
Am Mittwoch, den 28. September 2022 bleiben alle Dienststellen der Stadtverwaltung Bad Oeynhausen geschlossen. Der Grund ist eine Personalversammlung. Am darauffolgenden Donnerstag gelten wieder die normalen Öffnungszeiten.
Morgen am Mittwoch (11. Juni 2025) bleiben alle Dienststellen der Stadtverwaltung Bad Oeynhausen geschlossen. Der Grund ist eine Personalversammlung. Am Donnerstag gelten wieder die normalen Öffnungszeiten.
Das Online-Portal ist ein Angebote-Finder, wo unterschiedliche Anbieter ihre Angebote, Kurse sowie Kontaktdaten für Familien mit Kindern zentral gebündelt für den Kreis Minden-Lübbecke darstellen.
Am kommenden Mittwoch (14. Februar 2024) bleiben alle Dienststellen der Stadtverwaltung Bad Oeynhausen geschlossen. Der Grund ist eine Personalversammlung. Am darauffolgenden Donnerstag gelten wieder die normalen Öffnungszeiten.
Dehmer Keramik – Vom Klinkerstein zur Teekanne In allen Dehmer Haushalten fand sich das sogenannte „braune Steinzeug“. Hart und kochfest musste das Geschirr sein, denn es war für den täglichen Gebrauch bestimmt. Und warum „Braun“? Weil für die Keramik das gleiche Rohmaterial wie für die Dehmer Klinkersteine verwendet wurde. Mit der Fertigung von Feinkeramik für den Hausgebrauch entwickelte das „Dehmer Klinkerwerk“ nach dem 2. Weltkrieg einen ganz neuen Produktionszweig. Über die Weser in die Welt Das „Dehmer Klinkerwerk“ und die „Heisterholz Keramik“ gehen auf die Gründung einer Dampf- und Ringofenziegelei im Jahr 1899 zurück. Der Dehmer Klinker genoss einen sehr guten Ruf. Ausschlaggebend dafür war der im Wiehengebirge abgebaute qualitativ hochwertige Ton. Hergestellt werden Klinkersteine für Pflaster- und Wasserbauten mit hoher Druckfestigkeit für Schleusen, Tunnel, Schornsteine, Industriebauten. Vor dem 2. Weltkrieg gehen 85 Prozent der Produktion nach auswärts. Die Steine werden über eine Werkschmalspurbahn und eine Kaianlage an der Weser ins Ruhrgebiet, nach Berlin sowie zum Weitertransport in die Ostseehäfen bis nach Königsberg und Oberschlesien verschifft. Unmittelbar nach Kriegsende arbeitet das Unternehmen zunächst für die Militärregierung. Wenige Jahre später wird fast ausschließlich für den Wiederaufbau von vor allem Industrieanlagen, Gas- und Wasserwerken produziert ... und die Firma schafft sich ein zweites Standbein. Bauzeichnung Heisterholz aus dem Jahr 1911 Mit der Drehscheibe in die Zukunft „Im Jahre 1946 wurde die Idee verfasst, eine kleine Töpferei im Gebäude der Werksanlagen des Dehmer Klinkerwerkes Ernst Rauch einzurichten. Es waren dazu nicht mehr vorhanden als der Träger der Idee - Herr Dr. Ing. Alfred Ungewiss - kurz zuvor aus der Internierung in England zurückgekommen, und ein alter Trockenschuppen des Klinkerwerkes, der abgerissen und für die Werkstatt wiederaufgebaut wurde“, so heißt es im Rückblick über das Nachkriegsprojekt von Dr. Alfred Ungewiss, dem Sohn des damaligen Geschäftsführers Karl Ungewiss. Vor dem Krieg hatte Alfred Ungewiss in einem Berliner Keramikwerk gearbeitet. Was er mitbrachte war das Knowhow, was er vorfand, war ein Tonloch mit Lehm, aus dem bisher ausschließlich Klinkersteine hergestellt worden waren. Seine Vision: schlichte Zierkeramik und Gebrauchsgeschirr, das bezahlbar für Arbeiter, Flüchtlinge, Evakuierte und Ausgebombte und dabei nicht nur praktisch, sondern auch die Lebensqualität steigern sollte. Mit der Töpferei kann nicht sofort begonnen werden. Bis die dafür notwendigen Gerätschaften in den Zeiten allgemeinen Mangels herangeschafft sind, vergeht ein Jahr. Übergangsweise meldet Alfred Ungewiss ein Gewerbe als Chemische Fabrik an und beginnt mit der Produktion von Kosmetikpuder. 1947 gründet er unter dem Dach des „Dehmer Klinkerwerks“ die „Keramische Werkstätte Dr. Ing. Alfred Ungewiss“ als eigene Firma. Heisterholz-Inhaber Ernst Rauch tritt dieser als Gesellschafter bei. In den folgenden Jahren wird die Kombination von handwerklicher Kunst – einem der ältesten Handwerke überhaupt – und modernen industriellen Fabrikationsmethoden perfektioniert. Ein Leben für die Keramik: Jan Bontjes van Beek Eine neue Ära in künstlerischer Hinsicht beginnt als die Dehmer Keramikwerkstatt in den Jahren 1950 bis 1953 mit Jan Bontjes van Beek einen Keramiker von Weltruf für sich gewinnen kann. Bontjes van Beek wird als Sohn holländischer Eltern im dänischen Vejle geboren. Mit Keramik kommt er erstmalig in der Künstlerkolonie Fischerhude bei Bremen in Berührung, wo er nach dem Erlernen des Handwerks später auch seine erste eigene Werkstatt errichtet. In den 30er Jahren siedelt er nach Berlin über, nimmt an beachteten Ausstellungen teil, die ihm internationale Anerkennung einbringen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wird er als Dozent an die Hochschule für angewandte Kunst in Berlin-Weißensee berufen, deren Leitung er nach drei Jahren niederlegt. Der Wunsch freien künstlerischen Schaffens führt Bontjes van Beek nach Dehme in das Keramische Werk Dr. Alfred Ungewiss. Hier entstehen nicht nur Entwürfe für industrielle Serienerzeugnisse in Steinzeug, sondern aus seiner Hand auch wieder neue individuelle Arbeiten. Auch Entwürfe für Rosenthal-Porzellan fallen in jene Zeit. Die Verbindung zwischen Jan Bontjes van Beek und Alfred Ungewiss bleibt bestehen. Noch viele Jahre – Bontjes van Beek ist längst wieder Hochschulprofessor – verbringt er seine Semesterferien im Keramischen Werk in Dehme. Für das später kurz „Heisterholz Keramik“ genannte Werk sind in den Folgejahren weitere bekannte Keramikkünstler tätig. 1984 wird der Betrieb eingestellt. Quellen Lück, Edmund: 100 Jahre Heisterholz, 1873-1973, Minden, 1973 Stadtarchiv Bad Oeynhausen / B Oeyn Fir 33. Dr. A. Ungewiss 50 Jahre, in: Keramische Zeitschrift, 11. Jg., Nr. 7 (1959), Auszug im Stadtarchiv Bad Oeynhausen / Bildslg. C/2/1/14/2. Momburg, Rolf: Ziegeleien überall. Die Entwicklung des Ziegeleiwesens im Minden-Lübbecker Land, hg. v. Mindener Geschichtsverein, Minden 2000, S. 135-138. Jan Bontjes van Beek. 1899-1969. Keramiker, Ausstellung zum 100. Geburtstag, hg. v. Hans-Peter Jakobson/Volker Ellwanger, Jena 1999.