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Stadt Bad Oeynhausen

Bereich Jugend

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32545 Bad Oeynhausen

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Sicherheit im Internet

Prävention und Sensibilisierung

Die Bandbreite der Problematik ist sehr groß. Sie reicht von der Verbreitung pornografischer Inhalte bis hin zur Kontaktanbahnung mit Minderjährigen in Chatrooms durch Erwachsene. Aber auch Gewalt unter Jugendlichen hat hier neue Ausdrucksformen gefunden.

Förderung von Medienkompetenz

Verbote helfen nicht weiter, das ist längst klar, und so wird im Rahmen von Präventionsanstrengungen vor allem der Ruf nach der Förderung von Medienkompetenz laut. Medienkompetenz darf dabei aber nicht nur die technische Seite im Blick haben. Denn für Kinder und Jugendliche gehören diese Medien mittlerweile so selbstverständlich zu ihrem Alltag, dass die technische Bedienung in der Regel überhaupt kein Problem für sie darstellt. Doch gerade diese oftmals sehr souveräne technische Kompetenz - und die Faszination die davon ausgeht - lässt viele zu unbedarft damit umgehen und sie liefern sich vielen Gefahren aus, während andere die technischen Möglichkeiten hemmungslos für ihre Zwecke als Täter nutzen. Ursächlich für sexuelle Gewaltphänomene sind die Medien nicht, aber durch sie verändern sich die Erscheinungsformen und das Ausmaß der Verbreitung und machen so Reaktionen gesamtgesellschaftlicher Verantwortung erforderlich.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat hierzu Informationen und Tipps zur Medienerziehung für Eltern und pädagogische Fachkräfte zusammengestellt:

Familie - digital - stark - Kinderrechte im Netz

CyberScouts

Internet und Handy sind feste Bestandteile unseres Alltags. Neben den vielfältigen Möglichkeiten, die diese Medien bieten, gibt es jedoch auch immer wieder Unsicherheiten im Umgang mit dem Internet und mit dem Handy. Hier bieten die CyberScouts ein Angebot für alle Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte. Die CyberScouts sind Schülerinnen und Schüler ab der 9. Jahrgangsstufe, die durch die Kreispolizeibehörde Minden-Lübbecke zu Medienberater/innen ausgebildet wurden.
 
Hauptaufgaben der CyberScouts sind die Beratung und Aufklärungsarbeit. In der Beratung stehen die CyberScouts bei allen Fragen rund um´s Internet zur Verfügung. Themenfelder sind hier beispielsweise Datenschutz, Recht am eigenen Bild, Abofallen… . Im Aufgabenfeld Aufklärungsarbeit beteiligen sich die CyberScouts an Elternabenden zum Thema Internet- und Handynutzung, sie führen auf Anfrage eigene Unterrichtseinheiten an ihren Schulen durch und organisieren Medientage in den Klassenstufen 5 und 6. In der offenen Sprechstunde können die CyberScouts an den Schulen ErstansprechpartnerInnen bei Problemen sein, die im Zusammenhang mit dem Internet stehen. Betreut wird das Projekt CyberScouts an den Schulen durch die Schulsozialarbeit und / oder durch Lehrkräfte.
 
In der Praxis zeigt sich immer wieder, dass der Ansatz „Jugendliche beraten Jugendliche“ („peer-to-peer“) sehr effektiv ist, da Eltern und Lehrkräfte bei der Vermittlung von Informationen für den sicheren Umgang mit dem Internet meist nur bedingt in die Welt der Schülerinnen und Schüler vordringen können.
 
Das Projekt "CyberScouts" wurde von der Kriminalhauptkommissarin Birgit Thinnes für den Kreis Minden-Lübbecke entwickelt. In Bad Oeynhausen findet es als Kooperation des Kommissariat Prävention/Opferschutz der Kreispolizeibehörde, der Medienwerkstatt Minden-Lübbecke, der Schulsozialarbeit der weiterführenden Schulen und des Bereichs Jugend der Stadt Bad Oeynhausen statt.

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