Kontakt

Stadt Bad Oeynhausen

Bereich Jugend

Kinder- und Jugendbeauftragte
Petra Scholz
Ostkorso 5
32545 Bad Oeynhausen

Telefon: +49 (0) 5731 14 - 4200

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Kinder- und Jugendparlament

In Bad Oeynhausen wird die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen durch eine Vielzahl von Gremien und Planungsgruppen zu unterschiedlichen Themen und Projekten innerhalb und außerhalb von Einrichtungen gewährleistet.

Nachfolgend werden die wesentlichen, fest verankerten Beteiligungsgremien näher beschrieben.

Im § 6 KJFöG wird im ersten Absatz ausdrücklich betont, dass Kindern und Jugendlichen zur Wahrnehmung ihrer Rechte geeignete Ansprechpartnerinnen oder Ansprechpartner zur Seite stehen sollen.

Diese zentrale Rolle übernimmt in Bad Oeynhausen die Kinder- und Jugendbeauftragte Petra Scholz.

Als feste Ansprechpartnerin für die Belange der Kinder und Jugendlichen obliegen ihr/ihm folgende Aufgabenbereiche:

  • Einbringung der Interessen der Kinder in die Stadtverwaltung
  • Durchführung der Sitzungen des Kinderparlamentes
  • Durchführung der Sitzungen des Jugendparlamentes

Die Kinder- und Jugendbeauftragte ist für Wünsche der Kinder unter kinderparlament@badoeynhausen.de erreichbar.

Kindersprechstunden finden einmal jährlich in allen vierten Klassen der Bad Oeyn- hausener Grundschulen statt. Sie werden von der Kinder- und Jugendbeauftragten und weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bereiches Jugendförderung durchgeführt.

Durch dieses Verfahren ist es möglich, dass alle Kinder dieser Altersgruppe erreicht werden und möglichst viele von ihnen zu Wort kommen und ihre Anliegen vortragen können.

Ein Ziel ist es, dass die Kinder mit erwachsenen Vertreter*innen der Stadtverwaltung in Dialog treten und dabei lernen, ihre Belange anzusprechen und auszudrücken.

So werden sie angeregt, sich mit ihrem Umfeld auseinanderzusetzen (z. B. Wo sind Gefahrenquellen auf meinem Schulweg, wo fehlen Spielmöglichkeiten, ... ?) und sie erfahren, dass sie und ihre Anliegen ernst genommen werden. Das Schreiben eines Protokolls unterstreicht diese Ernsthaftigkeit. Umgekehrt lernen die Erwachsenen, die Welt aus der Perspektive der Kinder wahrzunehmen. Des Weiteren wird den Kindern in den Sprechstunden vermittelt, wie das Kinderparlament funktioniert.

Was genau ist das eigentlich?

Ziel eines Kinderparlaments ist es, dass Kinder mit erwachsenen Vertretern der Stadtverwaltung in Dialog treten und dabei lernen, ihre Belange anzusprechen und auszudrücken. So werden sie angeregt, sich mit ihrem Umfeld auseinander zu setzen (z. B. wo sind Gefahrenquellen auf meinem Schulweg, wo fehlen Spielmöglichkeiten, ...) und sie erfahren, dass sie und ihre Anliegen ernst genommen werden. Das Schreiben eines Protokolls unterstreicht diese Ernsthaftigkeit. Umgekehrt lernen die Erwachsenen, die Welt aus der Perspektive der Kinder wahrzunehmen. Des Weiteren wird den Kindern in den Sprechstunden vermittelt, wie das Kinderparlament funktioniert.

 

Wie oft trifft sich das Kinderparlament und wer nimmt teil?

Das Kinderparlament selbst findet zwei Mal im Jahr im Verlauf des vierten Schuljahres statt. Im Gegensatz zu den Sprechstunden nehmen hieran ausschließlich gewählte Vertreter (1 Schülerin oder 1 Schüler) aus den betreffenden Klassen teil. Unter der Leitung des Bürgermeisters sind Vertreter der Polizei, der Stadtentwicklung, des Ordnungsamtes und des Bereiches Jugend beteiligt, insbesondere natürlich der Kinder- und Jugendbeauftragte sowie weiterem Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dieses Bereichs.

 

Demokratie erleben

Die Kinder können sich in diesem Gremium als Experten in eigener Sache erleben und lernen gleichzeitig, sich als gewählte Vertreter für die Gemeinschaft einzusetzen. Noch mehr als in den Sprechstunden kommt in den Sitzungen des Parlamentes dem Protokoll eine große Bedeutung zu, kann doch so in einem eigens dafür vorgesehenen Tagesordnungspunkt kontrolliert werden, was aus den Anregungen und Eingaben der jeweils vorausgegangenen Sitzung geworden ist. Die Kinder lernen so, was demokratische Beteiligung bedeutet und erfahren, dass sie etwas bewegen können, in dem sie sich für eine Sache einsetzen.

Seit 1994 gibt es in der Stadt Bad Oeynhausen das Jugendparlament. Es tagt zwei- mal im Jahr. Es setzt sich zusammen aus Vertreter*innen der  weiterführenden Schulen. Jede Stufe wählt über die jeweilige Schülerinnen und Schüler-Vertretung  der  Schule zwei Vertreterinnen und / oder Vertreter. Somit sind die Realschulen mit jeweils vier Personen, Imma- nuel-Kant-Gymnasium und Gesamtschule mit jeweils sechs Personen vertreten.

Ebenfalls möglich und erwünscht ist die Teilnahme von einzelnen Jugendlichen und Vertreterinnen und Vertreter von Jugendgruppen am Jugendparlament. Der Bürgermeister lädt zu den Sitzungen ein und leitet diese. Seitens der Verwaltung sind aus dem Bereich Jugend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anwesend.

Die Jugendlichen haben während der Sitzung die Gelegenheit, ihre Wünsche, Anregungen und Kritik zu den sie betreffenden Themen dem Bürgermeister direkt vorzutragen. Insbesondere aus den Bereichen Schule, Freizeitgestaltung, Verkehr und Wohnumfeld werden regelmäßig Beiträge geäußert.

Sämtliche Beiträge werden zu Protokoll genommen und anschließend an die Anwe- senden und darüber hinaus auch an die Fraktionen und die entsprechenden Bereiche innerhalb der Stadtverwaltung zur weiteren Bearbeitung versendet. Jeweils beim nachfolgenden Jugendparlament wird von der Verwaltung über die Ergebnisse Bericht erstattet. Die Jugendlichen aus dem Jugendparlament werden von Mitarbeitenden der Jugendförderung begleitet.

Seit einigen Jahren haben gewählte Jugendparlamentsmitglieder ein Rederecht im Jugendhilfeausschuss. Sie können hier dann zu den sie betreffenden Themen direkt Stellung nehmen.

Die Kinder- und Jugendbeauftragte ist für Wünsche unter jugendparlament@badoeynhausen.de erreichbar.

Planungsbeteiligung

Kinder und Jugendliche sind Expertinnen und Experten in eigener Sache. Sie sind die späteren Nutzerinnen und Nutzer von z. B. Kinderspielplätzen, Jugendeinrichtungen und Freizeitanlagen. Begleitet wird ein entsprechendes Planungsvorhaben in der Regel durch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bereiches Jugend. Mit den zu beteiligenden Kindern oder Jugendlichen wird Kontakt über die Schulen, die Jugendeinrichtungen/-treffpunkte sowie über das Kinder- oder Jugendparla- ment aufgenommen. Die Planungstreffen sind abhängig vom konkreten Projekt. Sie können als Einzelveranstaltungen oder auch in Form von Seminaren stattfinden.

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