Bauerngarten am Museumshof neu gestaltet

Gärtner-Azubis der Stadtwerke leisten wichtigen Beitrag

„Es wurde ganz schön knapp, aber wir haben alles gegeben“, sagt Gärtnermeister Tobias Vasterling und freut sich, dass der Bauerngarten pünktlich zum Gartenfest weitgehend fertiggestellt ist. Die Rabatten und Staudenbeete sind gesäumt von blühendem Lavendel und Rosmarin – überall tummeln sich Schmetterlinge und Insekten. Im Seitenstreifen, der den Bauerngarten von der Imkerei abgrenzt, sei „eine Naschallee“ entstanden, erklärt Vasterling. Hier reihen sich Spalierobstbäume und Beerensträucher aneinander und als Bodendecker dienen Walderdbeeren. Ein schattiges und daher für den Gemüseanbau ungeeignetes Beet im hinteren Bereich des Gartens werde als Totholzbereich und Nistplatz für Insekten angelegt. Ein weiteres großes Beet wird zum Apothekergarten: Drei Hochbeete werden demnächst mit verschiedensten Kräutern und Heilpflanzen bestückt. Die kunstvoll gefertigten Mauern aus hellem Sandstein dominieren schon jetzt den Eingangsbereich des Gartens.

„Ohne die tatkräftige Unterstützung des Teams Stadtbildpflege der Stadtwerke und deren Azubis wäre die Sanierung des Gartens nicht möglich gewesen“, betont Claudia Jenkes aus dem städtischen Kulturbereich und dankte allen Beteiligten. Die NRW Stiftung habe das Projekt mit 10.000 Euro bezuschusst, aber der Betrag decke lediglich einen guten Teil der Sachkosten. Die verbleibende Lücke von rund 6.000 Euro finanziert der Freundeskreis Museumshof aus Eigenmitteln. „Wir hoffen, dass der attraktiv gestaltete Garten neue Gartenfreunde anlockt, die sich am Museumshof engagieren und dort ökologisch gärtnern wollen,“ sagt Vereinsvorstand Volker Auf dem Kampe.