Bad Oeynhausen

Eheschließungen

Anmeldung:

Der erste Schritt auf dem Weg in die Ehe ist die förmliche Anmeldung beim Standesamt. Diese Anmeldung wird von dem Standesamt entgegengenommen, in dessen Bezirk einer von Ihnen seinen angemeldeten Wohnsitz hat.
 
Wenn Sie beide nicht in Bad Oeynhausen wohnen und trotzdem gern hier heiraten möchten, kein Problem: Sie melden Ihre Eheschließung bei Ihrem Wohnsitzstandesamt an und teilen dort mit, dass Sie beim Standesamt Bad Oeynhausen heiraten möchten. Ihr Wohnsitzstandesamt wird uns Ihren Antrag zusenden. Sinnvoll ist es, vor der formellen Anmeldung an Ihrem Wohnsitzstandesamt einen Trautermin bei uns zu reservieren, um Ihren Wunschtermin auch zu ermöglichen. 
Die Anmeldung der Eheschließung hat 6 Monate Gültigkeit, sie kann daher frühestens ein halbes Jahr vor Ihrer Eheschließung entgegengenommen werden.

 

Heiraten in Bad Oeynhausen:
Im Standesamt Bad Oeynhausen sind Trauungen montags bis freitags im "45-Minuten-Takt" im Trauzimmer des Standesamtes, Ostkorso 5, in der Zeit von 9.00 Uhr bis 12.00 Uhr möglich. Nachmittagstermine an Dienstagen und Donnerstagen stehen nach Absprache zur Verfügung.
 
Außerdem können Sie an einem Samstag im Monat vormittags in Bad Oeynhausen den Bund der Ehe schließen. In den Sommermonaten finden diese Samstagstrauungen im Museumshof in Bad Oeynhausen im Siekertal statt. Während der anderen Monate werden die Trauungen an einem Samstag im Monat im Trauzimmer des Standesamtes durchgeführt. 
 
Darüber hinaus bietet das Standesamt Bad Oeynhausen an einem Freitag im Monat Trauungen im  Terrassensaal des Wasserschlosses Ovelgönne im Ortsteil Eidinghausen an. Als weitere Möglichkeit bietet sich das  Kaiserpalais Bad Oeynhausen an. Hier können Sie sich an bestimmten Freitagsterminen im prachtvollen Festsaal auf den "Brettern die die Welt bedeuten" Ihr Ja-Wort geben. 

 

Heiraten im Ausland: 
Auch im Ausland geschlossene Ehen werden grundsätzlich anerkannt, wenn die Trauung in der für das jeweilige Land üblichen und vorgeschriebenen Form von der zuständigen Stelle durchgeführt worden ist.
 
Sie sollten sich rechtzeitig informieren, welche Papiere Sie für Ihre Eheschließung benötigen. Auskünfte können Ihnen die deutschen Konsulate in den einzelnen Länder, aber auch die Botschaft des betreffenden Landes in der Bundesrepublik geben. Auskünfte hinsichtlich der Adressen der Auslandsvertretungen können Sie im Standesamt erfragen.
 
Manche Staaten fordern von Ihnen ein "Ehefähigkeitszeugnis", das Ihnen Ihr zuständiges Standesamt am Wohnort ausstellt. Zu diesen Staaten gehören z.B. Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Japan, Luxemburg, Marokko, Niederland, Österreich, Schweden, Schweiz, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn. 
   
Lassen Sie Ihre ausländische Heiratsurkunde möglichst direkt nach der erfolgten Eheschließung durch die zuständige ausländische Behörde beglaubigen ("Apostille") und durch die deutsche Vertretung im Ausland (Botschaft oder Konsulat) legalisieren, zum Beweis, dass die Urkunde echt ist. Für welche Länder eine Apostille bzw. Legalisation erforderlich ist, erfahren Sie im Standesamt.

 

Namensführung in der Ehe: 
Sie können "nach deutschem Recht" bei der Eheschließung einen gemeinsamen Ehenamen bestimmen. Dies kann der Geburtsname des Mannes oder der Geburtsname der Frau sein, sowie der zum Zeitpunkt der Eheschließung geführte Familienname. Die Ehenamensbestimmung muss aber nicht bei der Eheschließung erfolgen, sondern kann ohne Frist auch zu einem späteren Zeitpunkt vorgenommen werden.
 
Eine Ehenamensbestimmung ist unwiderruflich.
 
Derjenige Partner, dessen Name nicht Ehename wird, kann seinen Namen dem neuen Ehenamen voranstellen oder anfügen. Die Bestimmung eines Doppelnamens für beide Ehepartner lässt das deutsche Namensrecht nicht zu, es sei denn, ein Partner führt bereits einen Doppelnamen. Dann kann dieser auch zum Ehenamen bestimmt werden. Wie es sich dann mit einer Hinzufügung verhält, kann im Standesamt erfragt werden.
 
Wenn Sie keinen Ehenamen führen möchten, verbleibt es bei getrennter Namensführung, d.h. Sie beide führen den Namen weiter, den Sie bei Eingehen der Ehe getragen haben.
 
Grundsätzlich bestimmt sich der Name nach dem Recht des Staates, dem eine Person angehört. Ausländische Staatsangehörige sollten sich entsprechend über ihre Möglichkeiten bei ihrem Heimatkonsulat oder im Standesamt informieren.

In der Regel müssen Sie mit mindestens 67,-- Euro rechnen. Je nach Bedarf an weiteren Urkunden oder Sonderwünschen erhöhen sich die Kosten entsprechend.

Für eine Trauung außerhalb der üblichen Öffnungszeiten, z.B. an Samstagen, wird eine Zusatzgebühr in Höhe von 66,00 Euro erhoben.

Für eine Trauung im Terrassensaal des Wasserschlosses Ovelgönne wird zusätzlich ein Nutzungsentgelt in Höhe von 130,00 Euro und im GOP-Varieté im Kaiserpalais in Höhe von 150,00 Euro erhoben. 

Die Gebühren im Einzelnen:

wenn beide Brautleute die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen: 53,00 Euro

wenn einer oder beide Brautleute ausländischer Staatsangehörigkeit sind: 88,00 Euro

Erklärung zur Namensführung (außerhalb der Eheanmeldung): 35,00 Euro

Eheurkunde: 14,00 Euro

Bescheinigung über die Namensänderung: 10,00 Euro

Stammbuch, verschiedene Ausführungen: ab 25,00 Euro

Ehefähigkeitszeugnis: 53 Euro, wenn ausländisches Recht zu beachten ist, 88 Euro

Welche Unterlagen Sie für die Anmeldung der Eheschließung oder Lebenspartnerschaft vorlegen müssen, hängt von Ihren persönlichen Verhältnissen ab (Familienstand, Staatsangehörigkeit, Vorehen usw.). Bitte erkundigen Sie sich deshalb rechtzeitig vor der Anmeldung der Eheschließung, welche Unterlagen Sie hierfür beschaffen müssen. Für die Anmeldung vereinbaren Sie bitte telefonisch vorab einen Termin, um unnötige Wartezeiten zu vermeiden.

  • Sicherheit und Ordnung

Ihre Ansprechperson

Standesamt

Telefon: +49(0)5731 14-3330

Frau Rona Körtner

Telefon: +49(0)5731 14-3327

Herr Sebastian Beyer

Telefon: +49(0)5731 14-3329

Frau Barbara Marks

Telefon: +49(0)5731 14-3326