Aladdin und die Wunderlampe
Aladdin, ein junger Mann ohne große Zukunftspläne, gerät durch eine geheimnisvolle Lampe in ein Abenteuer voller Magie. Ein mächtiger Dschinn, ein gestohlener Palast und ein listiger Zauberer stellen sein Leben auf den Kopf – und nur mit Mut und Verstand kann Aladdin alles zurückgewinnen.
Das Märchen von Aladdin und der Wunderlampe erzählt von einem jungen Mann namens Aladdin. Er lebt in einer Stadt in China und hat keine Lust, wie sein Vater Schneider zu werden. Eines Tages begegnet er einem Zauberer aus Nordafrika, der sich als sein Onkel ausgibt und ihn dazu bringt, in eine geheimnisvolle Höhle hinabzusteigen. Dort soll Aladdin eine alte Öllampe bergen; zum Schutz erhält er einen magischen Ring. Doch im Erdinnern angekommen weigert sich Aladdin, die Lampe herauszugeben. Und so verschließt der Zauberer die Höhle. Mithilfe des magischen Rings gelingt es Aladdin schließlich, sich aus dem dunklen Gefängnis zu befreien.
Immer wenn Aladdin nun an der Lampe reibt, erscheint ein mächtiger Dschinn. Er baut für den jungen Mann einen prachtvollen Palast und hilft ihm, die Tochter des Sultans zu heiraten. Doch der Zauberer kehrt zurück und stiehlt die Lampe. Er nutzt nun die Macht des Dschinns für sich – und versetzt Aladdins Palast mitsamt der Prinzessin weit weg nach Afrika.
Aladdin ist nun auf sich allein gestellt und muss seinen ganzen Verstand einsetzen, um die Lampe zurückzuholen, den Zauberer zu besiegen und seinen Palast mitsamt Frau wieder an Ort und Stelle zu bringen. Schließlich gelingt ihm all dies – und er lebt glücklich und reich bis ans Ende seiner Tage.
Die Hintergründe der Geschichte:
Heutzutage ist Aladdin in jeder Ausgabe von Tausendundeiner Nacht, der berühmten orientalischen Märchensammlung, zu finden. Doch ursprünglich war sie gar nicht Teil davon: Erst ein französischer Übersetzer fügte sie im frühen 18. Jahrhundert dem Textwerk hinzu, nachdem ihm der berühmte syrische Geschichtenerzähler Hanna Diyab das Märchen vorgetragen hatte. Dieser gilt als Erfinder des Stoffes; von ihm stammt wohl auch „Ali Baba und die 40 Räuber“.
In den meisten modernen Adaptionen von Film bis Oper spielt Aladdin und die Wunderlampe übrigens in Arabien und nicht in China. Deshalb trägt unser bronzener Aladdin, vor dem Sie hier stehen, auch keine Kleidung, die im historischen China üblich gewesen wäre, sondern solche, die dem Bild des heutigen Aladdins der Popkultur entspricht.
