Bad Oeynhausen
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Wechselausstellungen

Aktuelle Sonderausstellung

 

Märchenhafte Gesellschaftsspiele

Würfel-, Lotto- und Quartettspiele mit Märchenmotiven

Die Ausstellung zeigt Gesellschaftsspiele mit Märchenmotiven aus der Zeit von 1860-1940 aus so bekannten Verlagen wie J.W. Spear & Söhne Nürnberg, Gustav Weise Stuttgart oder Schmidt & Römer Leipzig. Die Spielkarten und Spielpläne wurden unter anderem von Lothar Meggendorfer, Fritz Baumgarten oder Else Wenz-Vietor illustriert. Der Spielesammler Dieter Mensenkamp, Detmold, stellte freundlicherweise Beispiele aus seiner Sammlung zur Verfügung.

Gesellschaftsspiele dienten in den wohlhabenderen Schichten dem Zeitvertreib. Für Kinder verband sich das Spielen mit dem Lernen. Die Bildung sollte spielerisch erweitert und trainiert werden. Spaß und Spiel paarten sich mit Wettkampf und Gedächtnisschulung. Entsprechend sind die Spielpläne, Lotto- und Quartettkarten mit den unterschiedlichsten Themen besetzt. Dazu gehörten auch die bekannten Märchen und Sagen. So müssen bei Quartett- und Lottospielen die zusammengehörenden Szenen erkannt werden. Bei Spielplänen unterstreichen Geschichten wie „Der Wettlauf zwischen Hase und Igel“ oder auch „Hans im Glück“ den Spielverlauf. Die Ausstellung zeigt Beispiele, wie besonders die Märchen der Brüder Grimm beim Spielen und Lernen halfen.

Dauer der Ausstellung 28. Januar - 22. April 2018

Bitte beachten Sie: Die Ausstellung ist am Samstag 10. Februar wegen eines Tagesseminars der Europäischen Märchengesellschaft nicht zugänglich. Wir bitte um Ihr Verständnis!

Märchenspiele zum Ausprobieren - vergnügliche Nachmittage für die ganze Familie:

Sa 03.02. mit Jens Wölki

Sa 24.02. mit Jens Wölki

Sa 24.03. mit Katja Hogrewe

Sa 21.04. mit Katja Hogrewe

 


Frühere Ausstellungen
 
Märchenwelten - Bilder von Brigitte Lange-Helms
 
Brigitte Lange-Helms, 1940 in Münster geboren, schloss 1956 eine kaufmännische Lehre ab. Danach studierte sie an der Fachhochschule Münster visuelle Kommunikation und Design. Bis zu ihrem Tode 2014 lebte und arbeitete sie in Telgte bei Münster als freischaffende Künstlerin. Studienreisen führten sie bis nach Indien. Ihre bevorzugten Techniken waren Monotypien, Federzeichnungen, Holz- und Linolschnitte. Ihre Themen fand sie in Religion, Umwelt und den mystischen Welten.
 
2002 zeigte das Museum Arbeiten der Künstlerin und erwarb einige Blätter für seine Sammlungen. 2016 schenkte ihr Mann, der Grafiker Herbert Lange, dem Museum nun 145 Werke aus dem Nachlass der Künstlerin mit märchen- und sagenhaften Motiven. Dazu gehören Monotypien und Radierungen ebenso wie Linolschnitte und Federzeichnungen.
 
Die Ausstellung stellt jetzt die Schenkung der Öffentlichkeit vor. Zu sehen sind Szenen aus orientalischen Märchen und der indischen Mythologie ebenso wie Baumwesen, Wassergeister, Hexen, Dämonen und andere Wesen der Anderswelt. Die Arbeiten zeigen die große Bandbreite des künstlerischen Schaffens der Künstlerin.
 
Dauer: 15. Oktober 2017 bis 21. Januar 2018

 
Zeichen und Wunder
 
"Zeichen" und "Wunder" finden sich in allen möglichen Lebensbereichen. Ob unser Planet selbst als Wunder gesehen wird, oder der individuelle Geburtsvorgang, ob das Wiedererstehen von zerstörten Städten oder das Einreißen von Mauern, ist eine Frage des Individuums und seines Blickwinkels, seines Wissens, seiner Erlebnisse, seiner Gefühle. Bei den Zeichen ist das ebenso. Die offene Hand, die Wundertüte, die versponnene Puppe: sie alle verheißen etwas, stehen für Hilfe, Zauberhaftes oder zukünftiges Leben. Welche Zeichen stehen für welche Wunder? Die Urformen unserer Vorstellungswelt sind schon früh angelegt, kommen immer wieder zutage, können mit den unterschiedlichsten Assoziationen verbunden werden.
 
Zwölf Künstlerinnen des Vereins für aktuelle Kunst im Kreis Minden-Lübbecke e.V. haben sich das Thema gestellt und ihre persönlichen Ansichten dazu visualisiert. Aus Stein, Terrakotta, Papier, Leinwand und andere Materialien entstanden spannende Objekte, Bilder und Collagen zu den Urfragen des Lebens von Werden und Vergehen.
 
Die Ausstellung läuft als Beitrag des Bereichs Bildende Kunst zur zweiten KulturNacht Bad Oeynhausen. Am Freitag 8. September findet deshalb von 19.30 bis 20.00 Uhr ein Künstlerinnengespräch in der Ausstellung statt.
 
Dauer: 3.9. - 8.10.2017
 
 
Verlegte Kunst
Teppichmosaike von Josef Mertin
 
Josef Mertin (1919-1995) stammte aus dem Sudetenland, machte eine kaufmännische Lehre und lernte an der Gewerbeschule die Dekorationsmalerei. Nach Kriegsende ließ er sich mit seiner Familie in Dissen, heute ein Stadtteil von Gudensberg, nieder, wo er bis zu seinem Tode lebte. Neben seinem Engagement für die Gemeinde war er immer auch künstlerisch tätig. So entstanden Aquarelle, Federzeichnungen, Ölgemälde, Schnitzereien, keramische Arbeiten und seit den 1960er Jahren Teppichmosaike.
 
Ein Teppichmosaik besteht aus sehr vielen, je nach Motiv aus tausenden Teppichbodenstücken unterschiedlicher Größe und Struktur, die ausgeschnitten, zu Motiven zusammengesetzt und meist auf Spanplatten aufgeklebt (verlegt) wurden. Mit einem gekonnten Pinselstrich wurde die Wirkung der Motive mit Ölfarbe verstärkt.
 
Insgesamt entstanden über 500 Mosaike zu Märchen, Sagen, Stadtansichten und Trachten, die in zahlreichen Ausstellungen gezeigt wurden. In der Ausstellung werden 54 Mosaike gezeigt, die Josef Mertin zu den bekannten Märchen der Brüder Grimm und zu hessischen Sagen gestaltete. Zu sehen ist auch eine großangelegte Tafel mit den Märchen- und Sagengestalten entlang der deutschen Märchenstraße sowie einige Stadtansichten aus dem Mindener wie dem niedersächsischen Bereich.

Dauer der Ausstellung: 7. Mai - 27. August
 
 
Der Zauber des Zeitlosen
in den allegorischen Zeichnungen der
Renate von Charlottenburg

 
Die figürlichen, allegorischen Zeichnungen der Künstlerin Renate von Charlottenburg resultieren aus ihrem Interesse an zeitlosen, immerwährenden Themen. Dabei beschäftigt sie sich vorzugsweise mit Märchen, Mythen und anderen Überlieferungen aus unterschiedlichen Zeiten und Kulturkreisen. Ihr Augenmerk richtet sich dabei vor allem auf die Gemeinsamkeiten dieser Überlieferungen. Sie nimmt die archetypischen Bilder als Basis für eigene Neuinterpretationen. Die zweidimensionalen Darstellung und der bewusste Verzicht auf Farbe unterstreicht den Blick auf das Zeichenhafte ihrer Arbeiten.

Dauer der Ausstellung: 5. Februar bis 30. April 2017


Grimmsche Landschaften, Stimmungen, Szenarien

Mitglieder der freien Künstlervereinigung "Die Schanze", Münster haben sich im Auftrag des Märchenmuseums Bad Oeynhausen 2016 mit den Brüdern Grimm und ihren Märchen beschäftigt. Die Ausstellung zeigt die Ergebnisse. Im Vordergrund stehen die bekannten Märchen der Brüder Grimm wie Sterntaler, Der Froschkönig, Frau Holle und andere mehr. Doch geht es in dieser Ausstellung nicht darum, einzelne Märchen zu illustrieren, sondern die ausgedrückten Stimmungen zu verbildlichen und die Aussagen der Geschichten zu hinterfragen.
Gezeigt wird außerdem ein von Ulrich Grohmann initiiertes Mail-Art-Projekt zum Thema Grimms Märchen, an dem sich 142 Künstler von allen Kontinenten beteiligten.
Ausgestellt sind Arbeiten von Rolf Busch-Matthiesen, Bettina Dellwig, Anke Gollub, Ulrich Grohmann, Jan Homeyer, Miriam, E.J. Speckmann, Bernhard Sprute, Dieter van Offern, Marion Wagner, Ilse Wecker.
Dauer der Ausstellung: 20. November 2016 - 29. Januar 2017
 

Illustrationen gegen den Strich
von Ralf Bergner

 
In den ersten Jahren des neuen Jahrtausends illustrierte Ralf Bergner die Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm. Die drei Bände von Sigrid Süßmann „Grimms Märchen neu gelesen“ erschienen 2007 - 2012 im Renneritz Verlag, Sandersdorf. Die Zeichnungen von Ralf Bergner sind zum Teil Illustrationen zu einem bestimmten Märchen, zum Teil aber auch nur Annäherungen, die dem Lesespaß dienen sollen, wie die Autorin im Vorwort des ersten Bandes vermerkt.
Ralf Bergner, 1950 in Breitenbach bei Zerbst geboren, studierte an der Hochschule für Malerei und Grafik Burg Giebichenstein und lebt heute in Berlin. Mit einem klaren Blick für Skurriles wie Menschliches schafft der Illustrator mit gekonntem Strich überraschend frische Szenen, zeitnah aktuell und doch scheinbar aus der Zeit gefallen.
Die Ausstellung zeigt eine Auswahl Ralf Bergners Märchenillustrationen, ergänzt durch andere Arbeiten des Künstlers.
Dauer der Ausstellung: 25. September - 13. November 2016
 
 
Spieglein an der Wand – Der Blick auf den Körper in Märchen und Sage
 
Den Wunsch, die Schönste sein und bleiben zu wollen, und dafür sogar über Leichen zu gehen, kennt das Märchen ebenso wie die unendliche Sehnsucht, die das Bild eines schönen Menschen entfachen kann und jemanden dazu bringt, alle Hebel in Bewegung zu setzen, um diese Person zu erreichen. Die Hässlichkeit wird im Märchen gern in schwärzesten Farben gezeichnet. Aber der Blick eines liebenden Menschen kann eine hässliche Person wunderschön werden lassen. Denn im Märchen geht es nicht um Äußerlichkeiten. Ob jemand Perlen beim Sprechen aus dem Mund fallen oder ob er Kröten spuckt, sagt etwas über sein Innerstes aus. Auch wird davon erzählt, dass extreme Körperformen durchaus ihre Vorteile haben können, sie werden nicht nur „schöngeredet“. Märchen spiegeln in archetypischen Bildern menschliches Denken, Handeln und Fühlen wider. Die Ausstellung im Rahmen des Themenjahres Körperkultur der Museumsinitiative in OWL e.V. beschäftigt sich mit der in Märchen und Sage auf vielfältige Weise dargestellten Körperlichkeit und ihrer Bedeutung.
Dauer der Ausstellung: 22. Mai – 18. September 2016
 
 
Hermann Wöhler – Zauberhafte Märchenwelten
Hermann Wöhler (1897-1961) schuf über 200 Märchenbilder. Sie gehören zum Spätwerk seines künstlerischen Schaffens. Es handelt sich um feingliedrige Temperamalereien mit einer intensiven, durchdachten Farbigkeit. Der Künstler beschäftigte sich mit den bekannteren Märchen von Hans Christian Andersen, Ludwig Bechstein und den Brüdern Grimm, übernahm aber nicht die üblichen Illustrationsmuster, sondern schuf sich ganz eigene Märchenwelten. Besonders beeindruckend sind die Räume, in denen die Märchenszenen dargestellt sind, seien es nun blühende Pflanzenwelten, grünendes Dickicht im Wald, dunkle Straßenschluchten oder Unterwasserwelten.
Hermann Wöhler war von 1934 bis zu seinem Tode Professor für Kunsterziehung an der Pädagogischen Hochschule in Hannover. Studiert hatte er in Dresden, Berlin und Hannover.
Dauer der Ausstellung: 31. Januar - 22. Mai 2016
 
 
Fabelbilder von Brigitte Kranich
Die Künstlerin Brigitte Kranich (*1933) schenkte dem Märchenmuseum jezt einen vollständigen Satz ihrer in den Jahren 1981 bis 2000 entstandenen 60 Bildern zu Fabeln von Äsop. Dafür bedankt sich das Museum mit dieser Ausstellung.
Brigitte Kranich wählte die Fabeln von Äsop für sich aus, weil sie die Klarheit in ihre Struktur liebt und sie ihrer Bildauffassung sehr entgegen kommen. Die Künstlerin entwicklete für sich die Technik des Linoldrucks mit Ölfarben. Die Technik entdeckte sie , angeregt durch eine Ausstellung mit entsprechenden Drucken von Picasso 1962. Ihre Öldrucke weisen eine ganz eigene Oberflächenstruktur und Farbigkeit auf. Ihre Bilder erhalten durch die Ölfarbe eine sonst kaum zu erreichende Farbintensität und Leuchtkraft.
Dauer der Ausstellung: 20. September 2015 – 24. Januar 2016
 
 
Mythen, Märchen und Phantasmen
Narr und Königin – Skulpturen von Astrid Mulch
Dahinter Dornröschen – Malerei von Bernhard Sprute

Was haben Till Eulenspiegel, die kleine Meerjungfrau und die Figur der Daphne gemeinsam? Sie alle erzählen Geschichten, sie durchleiden (zwischen-) menschliche Konflikte, sie zerbrechen oder wachsen an den Dingen, die ihnen widerfahren, an den Herausforderungen, denen sie sich stellen müssen. Bernhard Sprute zeigt Malereien wie „Dahinter Dornröschen“, "Die zwölf Geier" oder auch „Der Vogel mit dem goldenen Zweig“, die assoziativ mit Märchen beziehungsweise Märchenmotiven spielen.
Dauer der Ausstellung: 23. August - 13. September 2015


Märchenwelten bis 1930
Das Museum zeigt Märchenwandbilder und Beispiele aus Bildermappen aus der Zeit bis 1930, die in hohen Auflagen erschienen, damit weite Verbreitung erfuhren und sich prägend für ganze Generationen auswirkten. Manche dieser Bilder fanden bis nach dem 2. Weltkrieg ihre Verwendung.
Ergänzt wird die Ausstellung aus hauseigenen Sammlungsbeständen durch unterschiedliche Objekte mit Märchenmotiven aus dem späten 19. Jahrhndert bis ins frühe 20. Jahrhundert wie ein Puppenservice aus Steingut, Märchenfiguren aus Porzellan, Sammelbilderalben und anderes mehr.
Dauer: bis 16. August 2015


Der deutsche Märchenwald
Fotografien von Norbert Enker
Der Fotograf Norbert Enker ist durch ganz Deutschland gereist und hat sich auf die Spurensuche nach den seit 1900  bis in die 1960er Jahren sehr beliebten Märchenwäldern gemacht. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von 52 Aufnahmen aus der großen Vielzahl von Fotografien, die dabei entstanden. Der Fotograf will dabei nicht den Verfall einer ehemals beliebten Einrichtung  in den Vordergrund stellen, sondern vielmehr bei den Betrachtenden positive Erinnerungen an eigene Besuche in Märchenparks wachrufen. Ergänzt wird die Schau durch Leihgaben aus dem 2001 geschlossenen Märchenpark in Melle und durch eine Filmsequenz mit Eindrücken aus unterschiedlichen Märchenwäldern.
Kinder finden eine kleine Rallye durch die Ausstellung vor.
Dauer der Ausstellung: 18. Mai - 5. Oktober 2014
 
 
Wie Märchen Schule machten
Grimms Märchen auf Schulwandbildern

Die Ausstellung zeigte ein heute kaum noch bekanntes Kapitel deutscher Schulgeschichte: Schulwandbilder mit Märchenmotiven aus der Zeit von 1904 bis in die 1970er Jahre. aus der Sammlung von Lutz und Martina Dathe, Bad Orb, ergänzt um einige Objekte aus der Sammlung des Märchenmuseums.
Die großen, farbkräftigen Bildtafeln demonstrieren eindrucksvoll, wie das Märchen in pädagogische Konzepte zur Bildung und Erziehung von Kindern eingebunden wurde, dokumentieren aber auch ihre Wehrlosigkeit gegenüber ideologischen Vereinnahmungen aller Art. Die Schulwandbilder sind mit hoher künstlerischer und handwerklicher Meisterschaft gestaltet worden. Etliche der Bilderserien fanden eine weit über die Schulen hinausreichende Verbreitung, weil sie, als Postkarten nachgedruckt, so populär wurden, dass sie das Märchenbild einer ganzen Generation prägten. Bis in die 1970er Jahre hinein wurden Schulwandbilder produziert. Dann aber sah man Märchen als pädagogisch überfrachtet an und andere Medien traten im Unterricht an ihre Stelle.
Dauer der Ausstellung: 16. Februar - 4. Mai 2014
 
 
Bilderschätze
Das Museum präsentiert Bilder und Bilderserien von zeitgenössischen Künst-lern des 20. Jahrhunderts aus eigenen Beständen. Es handelt sich dabei um Originalillustrationen, Unikatbücher und Handpressendrucke. Zu sehen sind Arbeiten von Eva Aulmann, Falko Behrendt, Barbara Beisinghoff, Gertrud Boernieck, Andreas Dress, Günter Grass, Ernst-Ulrich Jacobi, Brigitte Kranich, Burgi Kühnemann, Brigitte Lange-Helms, Karl Raetsch, Werner Schinko, Claus Weidensdorfer, Jens Witt, Hans Witte, Hermann Wöhler und anderen mehr.
16. Oktober 2013 - 9. Februar 2014
 
 
Kommt mit ins Märchenland!
Märchenspiele
Die Werkstattausstellung aus hauseigenen Beständen zeigt Lern-, Würfel- und Kartenspiele ebenso wie Bastelbögen, Malbücher, Kinderbriefpapier mit Märchenmotiven und vieles andere mehr, überwiegend aus den 1920er bis 1960er Jahren. Ergänzt wird die Ausstellung durch Stationen, an denen einzelne Spiele selber ausprobiert werden können.
Dauer: Mai bis September 2013
  
 
Das Märchen von der Unke
Arbeiten der Kunstgruppe um Christine Venjakob
Die Ausstellung zeigt 2011 entstandene Arbeiten zu dem Märchen von der Unke aus der Sammlung der Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm, insbesondere Unikatbücher, in denen unterschiedliche Aspekte des Märchens herausgestellt werden.
Dauer: 16. Januar - 17. April 2013
 
 
Brigitte Kranich - Märchenbilder
Die Ausstellung zeigt einen Querschnitt durch die in 40 Jahren entstandenen Märchenbilder. Brigitte Kranichs Märchenbilder sind keine Märchenillustrationen im eigentlichen Sinne, sondern eher als Bildermärchen zu bezeichnen. Die Künstlerin verdichtet innerhalb eines Bildes den Kern einer Geschichte zu einem in sich geschlossenen Kosmos. Auf diese Weise werden in faszinierender Weise die Zusammenhänge der Erzählung deutlich sichtbar. Hauptsächlich hat sich die Künstlerin mit Märchen der Brüder Grimm beschäftigt, ab und an aber auch Märchen von Hans Christian Andersen bzw. Volksmärchen anderer Länder bearbeitet. Es handelt sich dabei um mit Ölfarben gedruckte Linolschnitte, die eine ganz eigene Oberflächenstruktur und Farbigkeit aufweisen. Dauer: 9. September 2012 - 13. Januar 2013
 
 
Der Wald im Märchen
Die Ausstellung beschäftigte sich mit dem Wald im Märchen, unseren Vorstellungen vom Märchenwald wie davon, welche Rolle die Märchensammlung "Die Kinder- und Hausmärchen" der Brüder Grimm dabei gespielt hat.
Dauer: 1. April - 2. September 2012
  
 
Wer macht mit...? Alte Kinderspiele aus Westfalen
Die vom LWL-Museumsamt für Westfalen konzipierte Ausstellung beschäftigte sich mit den vielen zum Teil sehr alten Spielen, die unter Einsatz weniger Materialien hauptsächlich auf der Straße gespielt wurden.
Dauer: 26. Januar - 25. März 2012


Verzauberte Gemüsemärchen
Die Ausstellung zeigt Fotos von Arbeiten der Vietnamesin Huyen Tran Chau, die zauberhafte Märchenszenerien aus Obst und Gemüse gestaltet. Sie verbindet die filigrane Schnitzkunst Asiens mit der poetischen Märchentradition Europas. Die Gemüseschnitzkunst ist in Asien weit verbreitet und eine hoch angesehene Kunst.
Dauer: 16. Oktober 2011 bis 15. Januar 2012
 
  
Stroh zu Gold
Spindel, Schiffchen, Märchenhelden

Die vom LWL-Textilmuseum in Bocholt unter Einbeziehung zahlreicher Leihgaben des Märchenmuseums Bad Oeynhausen zusammengetragene Ausstellung beschäftigte sich mit den textilen Künsten und mit Textilien im Märchen.
Dauer der Ausstellung: 10. Juli – 2. Oktober 2011
 
 
Beispiele für kulturgeschichtliche Ausstellungen:
 
1999 - Der Traum vom Schatz  
 
2003 - Der fliegende Koffer und andere fantastische Fortbewegungsmittel  
 
2004 - Tischlein deck dich - Von Hunger und Überfluss im Märchen
 
2004 - Märchenhaft speisen - Märchenmotive auf Porzellan
 
2008 - Und ging in die weite Welt ... - Vom Weg im Märchen
 
2009 - Von Drachen und Drachentötern
 

Beispiele für Ausstellungen in Kooperation mit anderen Institutionen bzw. Sammler/innen:
 
1994 - Märchenillustrationen im Vergleich - Sammlung Maria von Tettau
 
2000 - Dornröschen - Illustrationen aus der Kinderbuchsammlung Nicole Altenhein
 
2002 - Rotkäppchen läuft vom Wege ab... vor, bei und nach Grimm - Beispiele aus der Sammlung Aiga Klotz
 
2002 - Märchen und Sagen Schwarz-Weiß - Scherenschnitte aus heutiger Zeit,   mit dem Stadtmuseum Holzminden)
 
2007 - Frau Holle: Märchen, Sage, Mythos mit dem Brüder Grimm-Museum Kassel
 

Beispiele für Einzelausstellungen mit zeitgenössischen Künstlern und Künstlerinnen:
 
1991 - Olga Kondakowa - Die Welt der Kinderträume
 
1995 - Gerhard Lahr - Märchen zu Hauff
 
1996 - Warja Lavater - Piktogramme
 
1998 - Burgi Kühnemann - ... und so leben sie noch heute! Märchen-Unikatbücher und Installationen
 
1998 - Friedrich Förder - Zwischen Himmel und Erde - Farbholzschnitte
 
1999 - Die Märchenwelt des Hans Held - Darbohne, Mecki und andere Werbefiguren
 
2000 - Barbara Beisinghoff - Wie der Lichtstrahl ihn berührte, war er verwandelt
 
2001 - Gertrud Boernieck - Märchenhafte Buchobjekte
 
2001 - Andreas Dress und Claus Weidensdorfer - Ein deutscher Hausschatz. Hick-Hack zu zwei rechten Händen
 
2002 - Brigitte Lange-Helms - Wundersame Welten
 
2005 - Falko Behrendt - Märchenbilder - Bildermärchen
 
2005 - Günter Grass - Hans Christian Andersens Märchen
 
2006 - Elisabeth Kaiser-Arentz - Bildermärchen
 
2010 - Burgi Kühnemann - Grimmige Nachrichten
 

Beispiele für Ausstellungsaufträge an Künstlergruppen und andere:
 
1993 - 63 auf einen Streich - Märchenhaftes, Sagenhaftes und Fabelhaftes aus der Kunstakademie Münster, Klasse Timm Ulrichs
 
1994 - Märchen und phantastische Geschichten - Arbeiten einer Illustrationsklasse der FH Trier
 
1996 - Märchenhafte Malerei - Studenten der FH Lippe stellen aus
 
2007 - Mit Nadel und Faden - Märchenquilts der Mühlenquilter Bad Oeynhausen
 
2008 - Wonderland - East London Printmakers zu Gast im Märchenmuseum
 
2009 - Zeig mir deine HELDEN mit dem Verein für aktuelle Kunst im Kreis Minden-Lübbecke e.V.
 

Beispiele für von anderen Institutionen übernommenen Ausstellungen:
 
1985/86 - Das Märchenschloss in den Sammlungen der Brüder Grimm vom Kultursekretariat NRW Gütersloh
 
1989 -  „Und wenn sie nicht gestorben sind ..." Historische und gegenwärtige Aspekte der Volkserzählung in Tirol
 
1995 - Mecki - Die Sonderschau für alle vom Altonaer Museum, Norddeutsches Landesmuseum Hamburg
 
1996/97 - Der Maler August Ewerbeck und die Märchenbücher der Hoffmann's Stärkefabriken Bad Salzuflen vom Kultursekretariat NRW Gütersloh
 
1999 - MärchenReise mit Hans Christian Andersen von Internationale Jugendbibliothek München
 
2000 - Die deutschen Sagen der Brüder Grimm vom Brüder Grimm Museum Kassel
 
2001 - Magie-Märchen-Mutation. Tier-Mensch-Wesen ... vom LWL Museumsamt für Westfalen
 
2002 - Berühmte Gemälde aus Entenhausener Privatbesitz vom Künstlerdorf Schöppingen
 
2008 - Die Märchenwelt der Brüder Grimm - Illustrationen aus zwei
Jahrhunderten vom Brüder Grimm-Museum Kassel