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Hecken als wichtiger Naturraum

Hecken in Bad Oeynhausen sind ein- bis mehrreihige Gehölzpflanzungen, im Idealfalle heimische Gehölze – aus Sträuchern bzw. einer Kombination aus Bäumen und Sträuchern, die einer mehr oder weniger regelmäßigen Pflege unterliegen.

Hecken werden im Idealfall noch von mehrjährigen Gras- und Krautsäumen begleitet. An Waldrändern, um Obstwiesen herum oder auch als Festsetzungen in Bebauungsplänen werden in Bad Oeynhausen regelmäßig Hecken gesetzt und zu gegebener Zeit dann auch wieder auf den Stock zurückgeschnitten. Das Zurückschneiden der Hecken ist notwendig, damit eine nachhaltige Entwicklung einsetzen kann und immer wieder frisches Unterholz nachwächst. Wichtig ist auch, das Licht an den Boden kommt, damit sich dort neue Pflanzen - insbesondere krautige Pflanzen – entwickeln können. Eine Hecke, die nie auf den Stock gesetzt wird, bricht häufig auseinander und fault durch. Im schlimmsten Falle stirbt eine solche Heckenpflanze ab. Es gibt viele unterschiedliche Formen von Hecken und auch was die Pflege angeht, sind unterschiedliche Maßnahmen denkbar. Auch können die Funktionen von Hecken sehr unterschiedlich sein.

Von der angelegten freistehenden Feldhecke mit heimischen Sträuchern, über den Waldmantel als Hecke, hin zu Frühblüherhecken an und um Obstwiesen herum. Vom einfachen Sichtschutz bis hin zur schnellwachsenden immergrünen Schutzhecke fremdländischer Herkunft, sind viele Heckenformen denkbar und finden sich auch in der Praxis wieder.

Ähnlich sieht es mit der Pflege aus. Vom Formschnitt bis hin zum Rückschnitt, von der Benjeshecke bis hin zur nicht vollständig abgetrennten umgeknickten Strauchhecke bestehen auch hier wieder viele Möglichkeiten. Alle Hecken haben gemeinsam, dass sie wichtige Funktionen in der Landschaft für Flora und Fauna übernehmen. Im Sommer als Nistplatz und Schutz z.B. für Vögel, als Standort und Rückzugsort z.B. für viele Insekten und Ameisenarten und im Winter als Schutz und Futterquelle für viele Tierarten. Deshalb sollten Hecken immer nur Abschnittsweise in der ruhigen Winterzeit geschnitten werden und vorher genau geprüft werden, ob sich noch Nester oder Tiere in der Nähe befinden.

Zeitraum für Heckenschnitt

Hecken dürfen im Zeitraum vom 1. März bis zum 30. September nicht geschnitten werden. Dies ist auch nach dem Landesnaturschutzgesetz verboten. Vom 1. Oktober bis zum 28/29. Februar darf geschnitten werden. Formrückschnitte im Garten, z.B. bei der Rotbuche sind auch während des Sommers  erlaubt unter Einhaltung der Vorsichtsmaßnahmen. Die Hecke schützt vor Erosion durch Wind und Wasser, sichert Hänge und Gefällelagen und haucht der Landschaft mehr Leben und Struktur ein.

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