Bad Oeynhausen

Stadt sorgt für mehr Barrierefreiheit am Nordbahnhof

Rampe soll für Rollstuhlfahrer freibleiben

Die Stadt will mit deutlichen Schritten die Rechte von Gehbehinderten und Rollstuhlfahrern an der Rampe am Nordbahnhof stärken. Ein neues Hinweisschild weist bereits auf das Verbot hin, dort Räder abzustellen. Noch deutlicher wird es aber am kommenden Donnerstag (26.04.18). Dann soll das zur Herforder Straße gelegene Geländer an der Rampe verschwinden. An dem Geländer an beiden Seiten werden immer wieder Fahrräder angelehnt. „Die ärgerliche Folge ist, dass Rollstuhlfahrer nur noch sehr schwer oder, schlimmer noch, gar nicht mehr durchkommen“, sagt Bürgermeister Achim Wilmsmeier. Bevor das Geländer abmontiert wird, werden alle Fahrräder von der Rampe entfernt. Das soll keine einmalige Aktion bleiben, erläutert der Leiter des Bereichs Sicherheit und Ordnung, Klaus Rinne. „In Zukunft werden alle Räder auf der Rampe entfernt. Wir bitten hier erneut um Rücksicht auf Menschen mit Mobilitätseinschränkungen.“ Als Ausweichmöglichkeit hat der Bereich Stadt- und Verkehrsplanung weitere Fahrradständer in unmittelbarer Nähe aufstellen lassen. Weitere Radabstellanlagen an der Herforder Straße werden derzeit geplant. „Die sehr gute Annahme der neuen Radabstellanlagen am Bahnhofsvorplatz, die gute Auslastung der Radstation und die vielen abgestellten Räder an der Herforder Straße zeigen die Bedeutung des Radverkehrs in Bad Oeynhausen. Wir möchten den Radverkehr auch weiterhin fördern“, sagt der Technische Beigeordnete Thomas Lüer. Die sichergestellten Fahrräder werden im Bahnhofsgebäude sicher verwahrt und gegen Erstattung der entstandenen Sicherstellungskosten an den Eigentümer zurückgegeben. Die Betroffenen sollten sich hierzu an den Bereich Sicherheit und Ordnung (Telefon: 05731 14-3310 oder 14-3311) wenden.