Bad Oeynhausen

Stadtradeln 2021

Erneuter Aufruf zur Halbzeit

Zur Halbzeit des diesjährigen STADTRADELN ruft die Stadt Bad Oeynhausen noch einmal zur Teilnahme auf. Eine Anmeldung und das Sammeln von Kilometern auf dem Fahrrad sind auch jetzt noch möglich. Die Aktion STADTRADELN, die in diesem Jahr erstmalig gemeinsam mit dem Kreis Minden-Lübbecke organisiert wurde, läuft noch bis zum 06. Juni 2021. Nach dem Pfingstwochenende haben die aktuell 105 aktiven Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereits über 12.000 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt. Kreisweit liegt die Stadt Bad Oeynhausen allerdings noch auf den hinteren Rängen. Nun liegt es an uns allen noch einige Plätze gut zu machen und als Stadt Bad Oeynhausen in der Rangliste weiter nach oben zu klettern. Anmelden können sich alle Interessierten unter www.stadtradeln.de/bad-oeynhausen.

Die Stadt möchte das STADTRADELN zum Anlass nehmen, auf die Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) aus dem Jahr 2020 hinzuweisen, die große Veränderungen für die Radfahrsicherheit und die Rücksichtnahme des Kfz-Verkehrs gegenüber Radfahrenden gebracht hat.

Einige bestehende Vorschriften der Straßenverkehrsordnung sind:

  • Kfz-Fahrerinnen und Kfz-Fahrer müssen einen festgeschriebenen Mindestabstand von 1,5 m innerorts und 2 m außerorts beim Überholen von Radfahrenden einhalten.
  • Außerdem dürfen Kraftfahrzeuge nicht auf Schutzstreifen oder in zweiter Reihe parken.
  • Alle Kraftfahrzeuge über 3,5 Tonnen, die innerorts rechts abbiegen, dürfen auf Straßen, wo mit Rad- oder Fußgängerverkehr gerechnet werden muss, nur Schrittgeschwindigkeit fahren. Dadurch sollen schwere Unfälle beim Abbiegen vermieden und die Verkehrssicherheit insbesondere für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende erhöht werden.
  • Auf Fahrradstraßen, wie der Straße Im Leingarten oder Blücherstraße, gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Wenn ein Auto Radfahrende überholen will, muss es – auch wenn die Radfahrenden nebeneinander fahren – einen seitlichen Abstand von 1,50 Metern einhalten. Wenn das nicht möglich ist, muss die oder der Kfz-Fahrende auf eine passende Gelegenheit zum Überholen warten.

Bereits vorher galt, dass es in Tempo-30-Zonen keine Radwegebenutzungspflicht gibt und somit Radfahrende auf der Straße fahren müssen, auch wenn ein farblich abgesetzter oder ein scheinbar ausreichend breiter Gehweg vorhanden ist. Dies gilt auch bei Hauptverbindungen, wie der Detmolder Straße im Bereich der Geschäfte. Hier ist für Radfahrende das Fahren auf der Fahrbahn vorgeschrieben. Deshalb gelten neben den gesetzlichen Regelungen vor allem auch die gegenseitige Rücksichtnahme und die Vorsicht der unterschiedlichen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, sodass ein unfallfreies Miteinander im Verkehr möglich ist.