Bad Oeynhausen

Bürgermeister bringt die Digitalisierung der Schulen auf die Tagesordnung

Zusätzliche Sitzung des Schulausschusses am 16. Juni

Der Schulausschuss wird sich in einer zusätzlichen Sitzung am 16. Juni mit dem Thema Digitalisierung an den Schulen befassen. „Die Verwaltung hat die entsprechenden Unterlagen dazu in den vergangenen Wochen vorbereitet“, sagt Bürgermeister Achim Wilmsmeier und ergänzt: „Dieses Thema ist zu wichtig, um es bis nach den Sommerferien aufzuschieben.“ In der Sitzung soll es zunächst um die Beschaffung von Servern als wichtige Voraussetzung für digitales Arbeiten sowie um Laptops und Tabletts gehen. „Die vergangenen Wochen haben dem Thema Digitalisierung in den Schulen einen besonderen Drive gegeben. Das haben wir erkannt und wir reagieren damit mit dieser zusätzlichen Sitzung des Schulausschusses“, nennt Wilmsmeier den wichtigsten Grund für die Sitzung Mitte Juni. Bei dieser ohnehin geplanten Sitzung werde auch der Geschäftsordnungsantrag der CDU zur Digitalisierung der Schulen zur Kenntnisnahme auf die Tagesordnung kommen. „Ursprünglich lag dazu ein Fraktionsantrag vor. Nach der Hauptsatzung, die der Rat sich gegeben hat, kommt so ein Antrag zunächst zur Entscheidung über das weitere Vorgehen in den Hauptausschuss und da ist als nächster Termin der 16. September vorgesehen. Der Sitzungskalender ist allen Parteien bekannt und ich gehe davon aus, dass es die Hauptsatzung ebenso ist“, erläutert Wilmsmeier die Hintergründe der Vorgehensweise bei Fraktionsanträgen. Wie viele Schüler letztlich ein Endgerät benötigen, stehe noch nicht fest. Dazu gebe es noch keine konkreten Rückmeldungen aus den Schulen. „Deshalb wird uns die Digitalisierung der Schulen bis weit ins kommende Jahr hinein begleiten.“ Als Familienvater habe Wilmsmeier in den vergangenen Wochen aus erster Hand miterlebt, in welch kurzer Zeit sich die Ansprüche an den Schulbetrieb verändern können. Bisher sei es bei der Digitalisierung in den Schulen um die Ausstattung der Klassenräume und um digitale Endgeräte zur Nutzung in der Schule gegangen. „Die Corona-Pandemie und das dadurch bedingte ‚home-Schooling‘ haben uns gezeigt, dass das Thema eine ganz andere Dimension annimmt und dem müssen wir uns stellen.