Bad Oeynhausen

Soforthilfe für freischaffende Künstlerinnen und Künstler

Freischaffende, professionelle Künstlerinnen und Künstler, die durch die Absage von Engagements in finanzielle Engpässe geraten können eine existenzsichernde Einmalzahlung in Höhe von bis zu 2.000 Euro erhalten. Die Soforthilfe kann mittels eines einfachen Formulars (siehe Downloadbereich) bei den zuständigen Bezirksregierungen beantragt werden. Die Mittel müssen später nicht zurückgezahlt werden.

Das Antragsformular für die Soforthilfe sowie weiterführende Informationen und häufig gestellte Fragen rund um die Beantragung finden Sie hier. Antragsfrist ist der 31. Mai 2020.

Bitte beachten: Anträge auf Soforthilfe sind direkt bei den zuständigen Bezirksregierungen zu stellen. Die Kontaktdaten entnehmen Sie bitte dem Antragsformular. Die Einreichung von Anträgen beim Ministerium verzögert die Bearbeitung.

Neben der Soforthilfe schaffen Anpassungen in den regulären Förderverfahren Sicherheit für die Kultureinrichtungen und –akteure. Grundsätzlich gilt dabei: Die bereits bewilligten bzw. derzeit noch in Prüfung befindlichen Förderungen (Stichtag: 15. März 2020) im Gesamtvolumen von mehr als 120 Millionen Euro werden in jedem Falle ausgezahlt – auch dann, wenn die Veranstaltungen und Projekte aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt oder verschoben werden müssen.

Zusätzliche Ausnahmeregelungen sollen Veranstalter und Einrichtungen finanziell wie zeitlich entlasten: So können etwa Ausfallkosten, die durch Absagen entstehen, als zuwendungsfähige Ausgaben im Rahmen der Förderungen anerkannt werden sowie die üblicherweise bei der Verwendung von Fördermittel geltenden zwei-Monats-Fristen gelockert werden.

Hier finden Sie die Soforthilfen für Kultur in NRW im Überblick (Stand 20.03.2020).