Bad Oeynhausen
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Geschichte des Museumshofes

Von den Anfängen bis heute

Der Museumshof gehört zusammen mit dem Märchenmuseum zu den Städtischen Museen, die seit 1982 gemeinsam unter hauptamtlicher Leitung stehen. Beide Häuser sind aus ehrenamtlichen Initiativen hervorgegangen.
 
1969 wurde das Haupthaus des jetzigen Museumshofes als Heimatmuseum eröffnet. Vorausgegangen waren zehn Jahre der Planung und Konzeptionierung durch eine ehrenamtliche Gruppe von Heimatinteressierten.
Da auf keine vorhandene Sammlung zurückgegriffen werden konnte, standen die ersten Museumsjahre im Zeichen des Sammelns. Mit Hilfe vieler Schenkungen aus der Bevölkerung kam schnell eine umfangreiche Objektsammlung zusammen, mit der das Haupthaus eingerichtet werden konnte.
Gleich bei Eröffnung des Heimatmuseums zog auch die dem Bund der Vertriebenen, Ortsgruppe Bad Oeynhausen, zugeordnete, sogenannte „Ostdeutsche Heimatstube“ in das Obergeschoss des Gebäudes mit ein.
1972 wurde der Museumsgarten hinter dem Haus angelegt und 1973 der Stadt das Heuerlingshaus geschenkt. Mit dieser Schenkung kam der Wunsch auf, das Heimatmuseum zu einer kompletten Hofanlage auszubauen. Mit der Eröffnung des Speichers 1993 war der Aufbau der Hofanlage abgeschlossen. Der Name Heimatmuseum wurde geändert in Museumshof der Stadt Bad Oeynhausen.
In den 1990er Jahren wurden das Veranstaltungsangebot für Kurgäste wie Einheimische ausgebaut und museumspädagogische Programme für Kindergartengruppen und Schulklassen entwickelt. Auch bietet das Museum seitdem Kindergeburtstagsprogramme für Kinder ab 5 Jahren an. Zuvor hatte es nur wenige Veranstaltungen gegeben. Als letztes kamen 1999 die beiden Kunsthandwerkermärkte hinzu, die die Öffnungssaison von April bis Oktober begrenzen.
Seit Eröffnung der Mühle 1985 kümmert sich die sogenannte Mühlengruppe um die Hofwassermühle. Seit 2012 unterstützt der Freundeskreis Museumshof e.V. die Arbeit des Museums.