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Inowroclaw


Inowrocław, die alte Hauptstadt von Kujawien (Landschaft zwischen Weichsel und Netze), liegt an der Strecke Posen - Thorn, bis zur Weichsel sind es noch 30 km. phone sex sites   xnxx adult forum Die Stadt wuchs nach dem 2. Weltkrieg sehr schnell und zählt heute fast 80.000 Einwohner. Sie ist auf einem 6000 Meter tiefen, mit einer Gipskappe überzogenen Salzstock errichtet, der im Jahre 1823 von Karl Freiherr von Oeynhausen, dem Namensgeber unserer Stadt, durch Tiefbohrungen erforscht wurde (erst 7 Jahre später begann von Oeynhausen hinter dem heutigen Badehaus II seine erste Bohrung in unserer Stadt). Dieser Salzstock hat die Entwicklung der Stadt Inowrocław wesentlich beeinflusst: best webcam girls   uk 40 top Zum einen liefert er den Rohstoff Steinsalz für eine große chemische Industrie, die 1879 von dem deutschen Unternehmer Robert Syrmondt gegründet, später von dem belgischen Solvay-Konzern übernommen und nach 1945 als Staatsbetrieb weitergeführt wurde. Mit 2500 Beschäftigten sind die "Soda-Werke" neben einer bekannten Glashütte die größten industriellen Arbeitgeber der Stadt. Zum anderen verdankt Inowrocław dem Salz seine überregionale Bedeutung als Heilbad.  
Der Rechtsanwalt Dr. Zygmunt Wilkoński gründete 1875 eine deutsch-polnische Aktiengesellschaft, die ab 1876 mit der Anlage des Kurparks und der Errichtung von Badehäusern den Grundstein für die Entwicklung zum "Solbad Inowrocław" legte, das heute mit 2000 Klinikbetten zu den größten Kurorten Polens gehört. Die Sole ist in ihrer Zusammensetzung mit der in Karlsbad vergleichbar und findet Anwendung u. a. bei Rheuma, Erkrankung der Atemwege sowie in der Rehabilitation. Erwähnt sei hier auch, dass sich in Inowrocław das einzige Sanatorium in Polen für Geriatrie befindet.
 
Erwähnenswert ist schließlich, dass unsere Partnerstadt stolz auf Persönlichkeiten ist, die weit über die Grenzen Polens hinaus bekannt wurden und die in Inowrocław geboren bzw. zur Schule gegangen sind: der Dichter Jan Kasprowicz (1860-1926), international bekannt wegen seiner Übersetzungen deutscher Klassiker in die polnische Sprache, der namhafte Schriftsteller der literarischen Bewegung "Jungpolen" Stanislaw Przybyszewski (1868-1927), der Arzt und Wissenschaftler, "Vater der Histologie" Hendryk Fryderyk Hoyer (1834-1907) sowie der derzeitige Primas der polnischen katholischen Kirche, Erzbischof Jósef Kardinal Glemp (*1928).