06.06.17

Bürgermeister Pinon aus Fismes besucht Nordumgehungsbaustelle

Anschließend gemeinsames Mittagessen der beiden Bürgermeister

seks free Bei seinem Besuch in Bad Oeynhausen hat sich Bürgermeister Jean-Pierre Pinon aus Bad Oeynhausens Partnerstadt Fismes über den Baufortschritt an der Nordumgehung informiert. Pinon war über Pfingsten mit einer Delegation seiner Heimatstadt zu Gast beim Partnerschaftsring der Stadt Bad Oeynhausen. Die heimische Verwaltung hatte für die Bürgermeister aus Fismes und Bad Oeynhausen für Samstagmittag eine Einweisung in das Projekt und eine kurze Führung in den Hahnenkamptunnel organisiert. Als Ansprechpartnerin stand die ehemalige Projektleiterin Sylke Tech vom Landesbetrieb Straßen.NRW bereit. Bürgermeister Achim Wilmsmeier konnte an dem Termin leider nicht teilnehmen, da er am Samstagmorgen wegen erheblichen Problemen mit seinem Knie zunächst ins Krankenhaus musste. In einem kurzen Vortrag im Baubüro des Landesbetriebes in Dehme erläuterte Sylke Tech zunächst das Gesamtprojekt und ging dabei auch auf die aktuellen Arbeiten im Löhner Kreuz ein. „Hier entsteht zurzeit im letzten Bauabschnitt der Anschluss der Nordumgehung an die bisherige A 30 bei Löhne. Wenn das fertig ist, kann auch hier in Dehme der Verkehr über die Werre und durch den Hahnenkamptunnel laufen.“ In dem Vortrag ging die Bauingenieurin auch auf die Bauweise der Pylonbrücke über die Werre zwischen Rehme und Dehme ein. Bei der Anschließenden Besichtigung der Trasse konnte Bürgermeister Pinon das Ganze dann auch in der Praxis sehen. Tech: „Von hier unten sehen sie ganz gut das Stahlskelett der Brücke, auf das dann die Betonkonstruktion aufgesetzt wurde.“ Ein weiteres Augenmerk legte die Vertreterin des Landesbetriebes auf den Lärm- und Umweltschutz. Bei beiden stellte der Gast aus Frankreich immer wieder Nachfragen. Zum Beispiel, als es um den Schutz von Fledermäusen ging. So sind zum Beispiel an vielen Stellen der Nordumgehung rechts und links Wände, die wie Lärmschutzwände aussehen, aber tatsächlich als Überflughilfen für Fledermäuse dienen. „Das ist gesetzlich so vorgeschrieben. Die Tiere orientieren sich über Ultraschall und die Wände sind dann ein Hindernis, dass sie höher überfliegen müssen. Dadurch fliegen die Tiere dann in der Regel auch über die Autos hinweg“, erläuterte Tech. Beeindruckt zeigte sich Pinon aber auch vom Lärmschutz. So sind die ersten Meter der Tunneleinfahrten mit schallschluckenden Elementen ausgekleidet. Der Effekt wurde besonders beim Gang bis zur Tunnelmitte deutlich. Dort gibt es diese Elemente nicht, wodurch Gespräche dort wesentlich mehr Hall – also Lärm – erzeugen. Nach dem rund einstündigen Termin an der Nordumgehungsbaustelle in Dehme konnten sich die beiden Bürgermeister am Ende doch noch zu einem gemeinsamen Mittagessen treffen. Dieses Treffen lag den Vertretern der beiden Partnerstädte sehr am Herzen. „Ich freue mich, dass ich Jean-Pierre Pinon nun auch persönlich kennengelernt habe. In unserem angenehmen Gespräch haben wir gemeinsam überlegt, wie wir die Partnerschaft in den kommenden Jahren ausbauen können“, sagte Bürgermeister Achim Wilmsmeier nach dem Treffen. Besonders gefreut habe ihn die Einladung nach Fismes für das kommende Jahr, um bei den Feiern zum 50-Jährighen Jubiläum der Städtepartnerschaft dabei zu sein. Die Städtepartnerschaft war 1968 zwischen Fismes und der damaligen Gemeinde Eidinghausen geschlossen worden. Erst am Wochenende nach Himmelfahrt war Wilmsmeier zu einem Besuch in der polnischen Partnerstadt Inowroclaw und hatte auch dort Gespräche über den weiteren Ausbau der Partnerschaft gesprochen. Wilmsmeier: „Die Städtepartnerschaften sind ein lebendiger Teil der Geschichte unserer Stadt. Deshalb ist es mir ein Anliegen, am Geschick der freundschaftlichen Beziehungen mitzuwirken.“ video group chat rooms

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