31.05.17

Witterung macht sparsamen Umgang mit Trinkwasser unumgänglich

Trockener WInter und teilweise große Hitze schon im Frühjahr

Die Stadtwerke Bad Oeynhausen AöR hat einen jährlichen Trinkwasserabsatz von rd. 2,9 Millionen Kubikmeter. Dieser wird zum einen durch den Zukauf von Wasser beim Wasserbeschaffungsverband Am Wiehen gedeckt (etwa 2/3), zum anderen wird der Bedarf zu rund 1/3 durch Eigenförderung gedeckt.
Aufgrund des niederschlagsarmen Winters konnten sich die Grundwasserleiter nicht wie gewohnt ausbilden. Aus diesem Grund weist auch die Weser einen vergleichsweise niedrigen Pegelstand auf, so dass im Wasserwerk Rehme nicht wie gewohnt Trinkwasser erzeugt werden kann.
Hinzu kommen die derzeit überdurchschnittlich hohen Temperaturen und fehlende Niederschläge, die einen zusätzlichen Wasserbedarf nach sich ziehen.
Der Wasserbeschaffungsverband Am Wiehen kann diesen Mehrbedarf durch Eigenförderung nicht decken; zudem ist der Zukauf von Wasser von anderen Wasserversorgungsunternehmen rechtlich nur begrenzt möglich.
Entsprechend sind die Verbraucher aufgerufen, kurzfristig ihren Wasserbedarf auf ein notwendiges Maß zu begrenzen. Insbesondere die Verwendung von Frischwasser/Trinkwasser zur Bewässerung von Gärten und Befüllung von Poolanlagen sollte unterbleiben, um Trinkwasser für wichtigere Anlässe zur Verfügung zu haben.
Ein kurzfristiger Versorgungsengpass kann nach Auskunft des Wasserbeschaffungsverbandes für die Zukunft nicht ausgeschlossen werden, solange sich die klimatischen Rahmenbedingungen nicht ändern. Der Wasserbeschaffungsverband und die Stadtwerke Bad Oeynhausen AöR werden alles unternehmen, um einen solchen Versorgungsengpass zu vermeiden, jedoch ist die Hilfe der Bevölkerung in diesem Fall zwingend notwendig.