03.03.17

Stadt Bad Oeynhausen unterstützt mit Partnern Unternehmen beim Energiesparen

Erste Beratungen als Einstieg ins Energiesparen

Die Stadt Bad Oeynhausen wird in den nächsten Monaten initiale Energieberatungen in kleinen und mittleren Unternehmen zu 100 Prozent fördern. „Das Ganze ist eine gemeinsame Initiative der Koordinierungsstelle Klimaschutz und der Wirtschaftsförderung der Stadt Bad Oeynhausen“, sagte Bürgermeister Achim Wilmsmeier bei der Vorstellung der Kampagne. Gefördert wird die Aktion von der Stadtsparkasse Bad Oeynhausen. Weitere Kooperationspartner sind der WirtschaftsClub, der Business Club, die Initiative  Bad Oeynhausen und die Südstadtmeile. „Die Kampagne stärkt das Netzwerk zwischen Verwaltung und Wirtschaft“, ist sich der Bürgermeister sicher. Nach mehreren anderen gemeinsamen Aktionen stehe dieses Mal das Thema Energieeffizienz als Schnittstelle zwischen Wirtschaftsinteressen und dem Umwelt- und Klimaschutz im Mittelpunkt.
Auch bei der Stadtsparkasse Bad Oeynhausen freut man sich über die Fortsetzung bei der Zusammenarbeit zum Thema Energieberatung. „Nachdem in den vergangenen Jahren mit der Beratungsaktion „Effizienz klingelt²“ die energetischen Sanierungsmöglichkeiten vieler Privathäuser ermittelt wurden, ist das neue Beratungsangebot für Unternehmen nun die logische Fortsetzung“, erläutert Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Nolting das finanzielle Engagement der Stadtsparkasse.
„Es gibt ein Förderprogramm des Bundes, dass die Kosten einer detaillierten Energieberatung zu 80 Prozent unterstützt“, sagt Verena Baumeister von der Wirtschaftsförderung der Stadt, die Unternehmen bei der Nutzung von Förderprogrammen berät. Das Energieberatungsprogamm werde bislang aber nur selten genutzt. „Mit unserem Angebot setzen wir bei den möglichen Hürden an“, erläutert Andreas Witt von der Koordinierungsstelle Klimaschutz: „Denn einige Unternehmen können nur schlecht einschätzen, ob sich das Bundesprogramm für sie lohnt. Trotz des hohen Zuschusses müssen die Unternehmen etwas eigenes Geld und Zeit investieren.“ Hier setze die Initiative der Stadt einer für die Unternehmen kostenfreien Initialberatung an. So könne jedes Unternehmen leicht für sich klären, ob sich die Nutzung des Bundesprogramms rentiert. Und es werden erste Hinweise auf Einsparpotenziale geliefert. Die Berater des kommunalen Angebotes sind auch für das Bundesprogramm qualifiziert.
Unternehmen, die sich für eine Energieberatung interessieren und die Förderung in Anspruch nehmen wollen, können sich bei der Wirtschaftsförderung an Verena Baumeister (Tel. 14-1053) oder bei der Koordinierungsstelle Klimaschutz an Andreas Witt (Tel. 14-2527) wenden. Fragen per Mail können an energieberatung@badoeynhausen gerichtet werden.