Soziales

Soziale Leistungen nach SGB II und XII (Hartz IV)


Hartz IV steht für das Sozialgesetzbuch II (SGB II), das ab 1.1.2005 die ehemalige Arbeitslosenhilfe und die Sozialhilfe für Erwerbsfähige zur Grundsicherung für Arbeitsuchende zusammenfasst. Für Menschen, die das 65. Lebensjahr vollendet haben und für erwerbsunfähige Personen wurde die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsunfähigkeit (Sozialgesetzbuch XII) eingeführt.
 
Zu den Leistungen dieser Gesetze gehören wirtschaftliche Leistungen für die Sicherung des Lebensunterhalts (Arbeitslosengeld II für Arbeitsuchende und Sozialgeld für nicht erwerbsfähige Angehörige sowie die Leistungen nach dem SGB XII); im Bereich des SGB II außerdem Leistungen zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt und weitere Unterstützungsangebote zur Arbeitsmarktintegration.
 
Leistungsberechtigte nach dem SGB II sind alle arbeitsuchenden Menschen zwischen 15 und unter 65 Jahren, die erwerbsfähig und hilfebedürftig sind. Die Grundsicherung für Arbeitsuchende unterstützt außerdem die hilfebedürftigen Angehörigen (das sind die Ehe- oder Lebenspartnerin bzw. der Ehe- oder Lebenspartner sowie die Kinder), die im gleichen Haushalt wohnen.
 
Wer auf die Leistungen angewiesen ist, muss einen Antrag stellen. Die Antragstellung ist jederzeit während der Öffnungszeiten möglich; die erforderlichen Erst- und Folgeberatungen erfolgen jedoch nur nach Terminvereinbarung.