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Aktuelles


Überblick


Heizen mit Öl, Gas, Holz, Strom oder Sonne?

http://www.jiz-muenchen.de/?CLICK-WIN=ihone-8 Die nächsten Termine für eine individuelle Energieberatung stehen am 30. November 2017 zur Verfügung. Im Dezember werden keine Termine angeboten.
Anmeldungen sind möglich unter der Tel-Nr. 05731 14-2527.

 
„In den vergangenen Jahren waren die Brennstoffkosten von Holzpellets deut-lich geringer als die von Gas“, sagt Prelle. Aber welcher Energieträger unterm Strich der günstigere sei, hänge auch vom Gebäude sowie vom Nutzer ab. So könne vor allem in sehr gut gedämmten Häusern mit Fußbodenheizung eine mit Strom betriebene Wärmepumpe die beste Wahl sein, während vom gleichen Heizungssystem in manchen Altbauten ausdrücklich abzuraten sei. „Die Hausbesitzer haben die Qual der Wahl“, so Prelle.
 
Dabei sei eine Reihe von Faktoren bei der Entscheidung zu bedenken. Das beginnt beim möglicherweise erforderlichen Lagerraum, erklärt Prelle. Dort, wo bislang Öltanks stünden, könne allerdings genauso gut ein Lager für Holzpellets errichtet werden. Dieser Energieträger könne auch vorteilhaft sein, wenn weitere Sanierungsmaßnahmen umgesetzt werden sollen. Denn die Höhe von Fördermitteln hänge davon ab, wie viel Treibhausgase eingespart werden können. „Und die Treibhausgas-Bilanz sieht mit Holzpellets oder Scheitholz sehr gut aus“, sagt die Energieexpertin. Dafür müsse man sich beim Energieträger Holz etwas mehr um die Heizung kümmern und zum Beispiel im Abstand von ein paar Wochen den Aschebehälter leeren.
 
Die Auswahl des Brennstoffs hat große Auswirkungen auf die Heizkosten. Gerade wenn sowieso eine neue Heizung installiert werden soll, sei es sinnvoll, sich über diese grundsätzliche Entscheidung Gedanken zu machen, sagt Energieberaterin Michaela Prelle von der Verbraucherzentrale: „Und auch bei Fördermitteln macht es einen spürbaren Unterschied, ob man zum Beispiel auf Öl oder Holzpellets setzt.“
 
Wer sich über die Brennstoffwahl, die richtige Heizung oder andere Energiesparmaßnahmen in Haus beraten lassen möchte, hat dazu am 2. und am 30. November Gelegenheit. An beiden Tagen bietet die Verbraucherzentrale in Kooperation mit der Stadt Bad Oeynhausen eine individuelle 45-minütige Beratung in der Stadtbücherei an. Dank einer Förderung durch den Bund kostet sie nur 7,50 Euro. Mit der Koordinierungsstelle Klimaschutz der Stadt Bad Oeynhausen lassen sich unter der Nummer 05731 14-2527 Termine für die Energieberatung vereinbaren.
 
„Es ist sogar möglich, ein Gebäude zu mehr als 50 Prozent mit der Sonne zu heizen“, berichtet Prelle: „Die wird dann mit Sonnenkollektoren eingefangen und in großen Speichern bis in den Winter hinein gesichert.“ Dies sei nicht nur bei Neubauten möglich, sondern sogar Altbauten könnten zu „Sonnenhäusern“ umgebaut werde. Allerdings sei dies mit einem erheblichen baulichen Aufwand und höheren Investitionskosten verbunden, so Prelle: „Dafür spart man in den kommenden Jahrzehnten sehr kräftig bei den Brennstoffkosten.“
 

Energie-Checker mit Bürgerberatung vor dem Bahnhof

Sparen beim Duschen
Stecky, das Maskottchen der Aktion Stromspar-Check, kommt am 18.10. auch nach Bad Oeynhausen. (Foto: Caritas-Verband)
http://www.openmind-tech.com/en.html/?CLICKWIN=i%5Bhone-6s-plus&c1d=41 Am 18. Oktober können Sie alte Glühlampen bzw. -birnen gegen moderne LED-Lampen eintauschen.
 
 
Am 18. Oktober treffen sich von 14:00 bis 17 Uhr gleich mehrere Energie-Beratungs-Institutionen der Verbraucherzentrale und der Caritas vor dem Bahnhof in Bad Oeynhausen, um sich den Fragen der Bürgerinnen und Bürger zu stellen. Auch die Koordinierungsstelle Klimaschutz der Stadt Bad Oeynhausen ist mit von der Partie. Sie bringt 200 moderne LED-Leuchtmittel mit, die kostenlos gegen alte Glühbirnen getauscht werden können. „Pro Haushalt können wir eine moderne LED in Birnenform abgeben, so lange der Vorrat reicht“, erklärt Klimaschutzmanager Andreas Witt: „Die modernen Leuchtmittel ersetzen eine klassische 60-Watt-Glühlampe, verbrauchen jedoch mindestens 80 Prozent weniger Strom bei gleicher Leistung.“ Bei einer durchschnittlichen Nutzungsdauer von 5 Stunden am Tag spare man durch den Tausch von nur einer Glühlampe rund 20 Euro pro Jahr.
Die Verbraucherzentrale berät am Stand vor dem Bahnhof über weitere Möglichkeiten der Umstellung auf LED und andere Einsparoptionen. „Wir stehen hier ganz direkt gern für alle Fragen rund um die Energie zur Verfügung“, sagt Michaela Prelle, Energieberaterin bei der Verbraucherzentrale. Es sei auch möglich, weitergehende Beratungstermine zu vereinbaren.
Ebenso steht auch bei der Aktion Stromspar-Check der Caritas die Energieberatung im Mittelpunkt. Sie richtet sich vor allem an Haushalte, die Wohngeld, Arbeitslosengeld 2 oder Sozialhilfe beziehen. „Wir kommen mit unseren Beraterinnen und Beratern zu den Menschen, die ihr Geld für anderes als Energie ausgeben sollten“, sagt Madeleine Kuchenbecker, die Leiterin des Stromspar-Checks beim Caritas-Verband Minden. Verbunden ist der Stromspar-Check mit ganz praktischen Soforthilfen zum Energiesparen im Wert von 70 Euro, die den Haushalten bei der Beratung sogar kostenlos zur Verfügung gestellt werden. „Der 18. Oktober ist vor dem Bahnhof in Bad Oeynhausen ein sehr guter Zeitpunkt, um uns kennenzulernen und vielleicht auch direkt einen Termin zu vereinbaren“, so Kuchenbecker. Der Auftritt in Bad Oeynhausen sei Teil des bundesweiten „Aktionstages Stromspar-Check“, der am 18. Oktober auch in anderen Städten veranstaltet wird.
„Ich freue mich, dass wir hier gemeinsam an einem Strang ziehen“, betont Witt: „Die gesammelte Beratungskompetenz haben wir an einem Ort.“ So könne für den Klimaschutz, aber auch für den individuellen Geldbeutel etwas erreicht werden. Für jeden gebe es ein passendes Beratungsangebot, für Mieterinnen ebenso wie für Gebäudeeigentümer.
 

Spartipps für Warmduscher

Sparen beim Duschen
Foto: Verbraucherzentrale NRW
go here Die nächsten Termine für eine individuelle Energieberatung stehen am 2. und am 30. November 2017 zur Verfügung. Im Dezember werden keine Termine angeboten.
Anmeldungen sind möglich unter der Tel-Nr. 05731 14-2527.

 
 
 
Auch in der Warmwassernutzung stecken unvermutet große Einsparpotenziale. Sie können sich zu einem dreistelligen Betrag im Jahre summieren. Darauf macht Energieberaterin Michaela Prelle von der Verbraucherzentrale aufmerksam. Hauseigentümer, aber auch Mieter können durch einfache Maßnahmen Energie und Geld sparen. „Und das ganz ohne Komfortverlust“, betont Prelle: „Warmduscher müssen auf nichts verzichten, können aber dennoch sparen.“
 
Eine individuelle 45-minütige Beratung zu Einsparmaßnahmen bietet die Ver-braucherzentrale NRW in Kooperation mit der Stadt Bad Oeynhausen. Dank einer Förderung durch den Bund kostet sie nur 7,50 Euro. Am 2. November stehen noch Termine zur Verfügung. Sie können mit der Koordinierungsstelle Klimaschutz der Stadt Bad Oeynhausen unter der Nummer 05731 14-2527 vereinbart werden. Auch andere Themen rund um das Energiesparen im Haus können besprochen werden.
 
Eine einfache Sparmaßnahme könne auch jeder Mieter selbst umsetzen, erklärt Prelle. Durch einen üblichen Duschkopf flössen bis zu 16 Liter in der Minute. Spar-Duschköpfe kämen dagegen mit 5 bis 9 Litern aus. Weil hier mehr Luft in das Wasser gemischt werde, sei dies beim Duschen aber nicht zu merken, sagt Prelle: „In der Summe ist das eine große Ersparnis.“ Man spare beim Wasserbezug und noch mehr beim Abwasser. Während 1000 Liter Trinkwasser in Bad Oeynhausen 1,80 Euro kosten, muss man für die gleiche Menge Abwasser 2,98 Euro zahlen. Und hinzu komme noch die Energie, die für das Erhitzen des Wassers benötigt werde, so Prelle. Dusche man 6 Minuten, so liege der Unterschied zwischen sehr sparsamem und üblichem Duschkopf bei rund 2 Kilowattstunden. „Das macht bei einem elektrischen Durchlauferhitzer mehr als 50 Cent pro 6-Minuten-Dusche aus.“ Bei einem vierköpfigen Haushalt könnten sich die eigentlich unnötigen Kosten so im Jahr leicht auf insgesamt 500 Euro summieren. „Mit unserer Kampagne ‚Dreh auf und Spar‘ wollen wir von der Verbraucherzentrale in Kooperation mit der Stadt Bad Oeynhausen genau darauf aufmerksam machen.“
 
Ein noch größeres Einsparpotenzial sei vorhanden, wenn von elektrischen Durchlauferhitzern auf eine zentrale Wassererwärmung umgerüstet werden könne, erklärt Prelle. Denn die Kosten für die Wärmeerzeugung seien mit Strom am höchsten. „Die Umstellung kann aber nur der Hauseigentümer veranlassen“, so Prelle: „Es gibt öffentliche Fördermittel, die ihm dabei helfen“. Dann sei auch eine Solaranlage interessant, die nach der Installation warmes Wasser zum Nulltarif liefere. Hier sei es sogar möglich, Fördermittel des Bundes und des Landes zu kombinieren. Hauseigentümer könnten aber auch schon mit einfachen Maßnahmen gegen Wärmeverschwendung vorgehen. Prelle nennt als Beispiel die Dämmung von Warmwasserrohren.
 

Neues Verfahren bei Zuschüssen des Bundes für moderne Heizungen

 
source site Die nächsten Termine für eine individuelle Energieberatung stehen am 5.10.2017 und am 2.11.2017 zur Verfügung.
Anmeldungen sind möglich unter der Tel-Nr. 05731 14-2527.

 
Pressemitteilung vom 28.8.2017
Neues Verfahren bei Zuschüssen des Bundes für moderne Heizungen
 
Das Marktanreizprogramm des Bundes ist für Hausbesitzer sehr attraktiv, die die Wärmeversorgung auf eine andere Technologie umstellen wollen. So lockt ein Zuschuss von mehr als 10.000 Euro, wenn in einem effizienten Gebäude eine Holzheizung plus Solarwärmeanlage zum Einsatz kommen soll. „Und dies kann unter Umständen noch mit der Landesförderung kombiniert werden“, erklärt Witt. Es sei allerdings wichtig, sich vorab mit den Fördermodalitäten zu befassen.
 
Informationen zu Förderprogrammen sowie Hilfe bei der Wahl der geeigneten Heizung gibt es auch bei einer individuellen Energieberatung, die von der Verbraucherzentrale in Kooperation mit der Stadt angeboten wird. Am 7. September und 5. Oktober sind noch Termine frei. Sie können über die Koordinierungsstelle Klimaschutz unter der Nummer 05731 14-2527 gebucht werden. Dank eines Zuschusses vom Bund kosten 45 Minuten Beratung nur 7,50 Euro.
 
Die Bundesregierung ändert das Antragsverfahren für Zuschüsse aus dem Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien. Darauf macht Andreas Witt von der Koordinierungsstelle Klimaschutz der Stadt Bad Oeynhausen aufmerksam: „Das betrifft Solarkollektoren, Holzheizungen und Wärmepumpen. Bislang ist es möglich, eine solche Anlage zur Wärmeversorgung in Betrieb zu nehmen und erst später den Förderantrag zu stellen. Ab dem 1. Januar 2018 muss der Antrag gestellt werden, bevor ein Installateur beauftragt wird.“ Problematisch könne die Umstellung des Verfahrens bei Anlagen sein, die in diesem Jahr in Auftrag gegeben, aber nicht mehr in Betrieb genommen werden.
 
 
 

Gegen die Verwirrung im Heizungskeller

Pressemitteilung vom 18.8.2017
Gegen die Verwirrung im Heizungskeller
 
Meist wird es zeitlich eng, wenn die Heizung einen Defekt hat und möglichst schnell durch eine neue ersetzt werden muss. „Es ist allerdings sehr sinnvoll, sich rechtzeitig damit zu befassen, welches neue Heizungssystem für das eigene Haus das passendste ist“, sagt Andreas Witt von der Koordinierungsstelle Klimaschutz der Stadt Bad Oeynhausen. „Es gibt eine sehr große Auswahl an Technologien, aber nicht jede ist gleich gut für das jeweilige Gebäude geeignet.“
 
Eine erste Orientierung bietet die von der Verbraucherzentrale NRW in Kooperation mit der Stadt angebotene Energieberatung, für die das nächste Mal am 7. September Termine gebucht werden können. Für individuelle Beratungen stehen Zeitfenster von 45 Minuten zur Verfügung. Sie kosten dank einer Bundesförderung nur 7,50 Euro. Die Termine können bei der Koordinierungsstelle Klimaschutz unter der Nummer 05731 14-2527 vereinbart werden.
 
In den vergangenen Jahren ist die Vielfalt an Heizungssystemen gestiegen. Neben den klassischen Öl- und Gaskesseln gibt es die Brennwertheizung, moderne Holzpelletsanlagen, Blockheizkraftwerke, Brennstoffzellen, Wärmepumpen und weitere Varianten. Sie können jeweils noch durch Solarwärmekollektoren ergänzt werden. „Diese Vielfalt kann durchaus verwirrend sein“, meint Witt: „Die Energieexpertin der Verbraucherzentrale kann aber dabei helfen, den Überblick zu gewinnen.“ Während zum Beispiel das eine Gebäude sehr gut mit einer Wärmepumpe versorgt werden könne, sei diese Technik bei einem anderen völlig ungeeignet. „Und es ist auch nicht so, dass die bisher in einem Haus eingesetzte Heizungsform tatsächlich weiterhin die beste ist.“
 
Gerade beim Umstieg von Öl- und Gaskesseln auf moderne, deutliche sparsamere Systeme stehen derzeit zudem sehr gute Fördermöglichkeiten von Bund und Land zur Verfügung. Je nach Technik kann die Fördersumme bei einigen tausend Euro liegen. „Die Fördermittel müssen auf jeden Fall rechtzeitig vor dem Auftrag an den Installateur beantragt werden“, weiß Witt. Daher könne sich eine rechtzeitige Beratung sogar doppelt auszahlen. Es werde so nicht nur einfacher, die für Haus und Geldbeutel angemessene Heizung zu finden. Hauseigentümer erhielten so auch die Zeit, sich im „Förderdschungel“ zurechtzufinden. Auch dabei helfe die Energieberaterin. So werde es möglich, eine fundierte Entscheidung über die nächste Heizung zu treffen. „Und in einigen Fällen,“ ergänzt Witt, „lohne es sich sogar, nicht bis zum Ende der alten Anlage zu warten, sondern sie schon jetzt durch eine neue zu ersetzen.“
 
 
 

Gutscheine der Verbraucherzentrale zur kostenlosen Stromsparberatung

Pressemitteilung im Juli
Gutscheine der Verbraucherzentrale zur kostenlosen Stromsparberatung
 
Die Energieberatung der Verbraucherzentrale berät zurzeit alle Ratsuchenden kostenlos, die sich ein neues elektrisches Haushaltsgerät zulegen oder sich über effiziente Geräte informieren wollen. „Ein Dreipersonenhaushalt kann mit effizienten Haushaltsgeräten seine Stromkosten um ein Drittel senken“, erklärt Michaela Prelle, die als Energieberaterin der Verbraucherzentrale in der Stadtbücherei von Bad Oeynhausen Beratungstermine am 3. August und 7.September anbietet. Kooperationspartner ist die Stadt Bad Oeynhausen.
 
Für die Beratungstermine zu elektrischen Haushaltsgeräten gibt es Gutscheine. Diese können für eine einstündige Beratung eingelöst werden, die dann komplett kostenlos ist. Erhältlich sind die Gutscheine in der Stadtbücherei Bad Oeynhausen und im Internet unter den Adressen www.verbraucherzentrale-energieberatung.de und www.klimaengagiert.de. Klicken Sie auf das Bild zur Beratungsaktion, um den Gutschein als PDF herunterzuladen.
 
Die Gutschein-Aktion läuft noch bis zum 31. August 2017. Alle Beratungstermine, die bis zu diesem Zeitpunkt telefonisch vereinbart werden, sind kostenfrei. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.
 
Die nächsten freien Termine sind am 3. August und 7. September. Die Gutscheine müssen zur Beratung mitgebracht werden. Eine vorherige Terminvereinbarung ist unter den Telefonnummern 05731 14-2527 (Koordinierungsstelle Klimaschutz der Stadt Bad Oeynhausen) oder 0211 33 996 555 (Verbraucherzentrale) erforderlich.
 
Speziell bei Waschmaschinen, Trocknern und Kühlschränken lassen sich mit einem Neugerät bis zu 80 Euro jährlich sparen. Darüber hinaus schont die neue Technik nicht nur den Geldbeutel, sondern schützt auch das Klima und steigert den Komfort. Die Beratung kann auch die Frage klären, ob es sich lohnt, ein altes Geräte gegen ein neues auszutauschen. Es ist auch möglich, ein Strommessgerät auszuleihen.
Eine erste Orientierung für den Kauf bieten die Energielabel, die die Energieeffizienz eines Gerätes von G (schlecht) bis A+++ (sehr gut) angeben. Dabei variieren die Stromverbräuche selbst in den oberen Klassen enorm. So verbraucht ein Kühlschrank A++ 50 Prozent mehr Strom als ein Kühlschrank mit A+++.
 
 

Hausdämmung – sinnvoll oder gefährlich?

Pressemitteilung im Juli
Hausdämmung – sinnvoll oder gefährlich?
 
Nach dem Hochhausbrand, der im Juni in London vielen Menschen das Leben gekostet hat, wird auch in Deutschland geprüft, ob solche Gebäude für den Brandschutz ausreichend gerüstet sind. Schlagzeilen machte ein Gebäude in Wuppertal, das die Stadt kurzfristig räumen ließ. „Problematisch ist eine Dämmung mit Polystyrol, wenn Brandschutzmaßnahmen nicht beachtet werden“, erklärt Andreas Witt von der Koordinierungsstelle Klimaschutz der Stadt Bad Oeynhausen.
 
Wie ein aktuelles, gemeinsames Positionspapier der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren, des Deutschen Feuerwehrverbandes sowie der Vereinigung zur Förderung des deutschen Brandschutzes erklärt, können Brände von Wärmedämmverbundsystemen mit Polystyrolschaum die Feuerwehren vor enorme Herausforderungen stellen. Sie empfehlen, Brandriegel aus nicht brennbaren Materialien in jedem Geschoss vorzusehen. Eine Gefahr bei bestehenden Dämmsystemen könne insbesondere dann auftreten, wenn etwa ein Müllcontainer oder ein Fahrzeug direkt an der Fassade zu brennen beginne.
 
„Wer neu dämmen und gleichzeitig den Einsatz von Polystyrol umgehen möchte, kann allerdings auch auf eine ganze Reihe von anderen Dämmmaterialien zurückgreifen“, sagt Witt: „Dabei hat jeder Dämmstoff seine besonderen Vorteile. Es gibt auch solche, die garantiert nicht brennen.“ Zu bedenken sei auch, dass Dämmmaßnahmen zum Beispiel im Dachstuhl alter Gebäude zu einem verbesserten Brandschutz beitragen können.
 
„Die Vorteile einer gut geplanten Dämmung überwiegen bei weitem die Nachteile“, erklärt Witt. Sie reduzieren den Energieverbrauch. Sie führen allerdings auch zu einem deutlich gesteigerten Wohlfühlklima im Gebäude, weil die Innenwände im einem behaglichen Temperaturniveau gehalten werden können.
 
Wer sein Haus mit einem Dämmsystem ausstatten will, sollte sich unabhängig beraten lassen. Auch dafür steht in Bad Oeynhausen einmal im Monat an jedem ersten Donnerstag in Kooperation mit der Verbraucherzentrale eine individuelle Energieberatung in der Stadtbücherei zur Verfügung. Sie kostet dank Förderung durch den Bund für eine halbe Stunde nur 5 Euro. Die nächsten Termine gibt es am 3. August zwischen 14 und 18 Uhr. Sie können bei der Koordinierungsstelle Klimaschutz unter der Telefonnummer 05731 14-2527 gebucht werden.
 

Solaranlagen für die Wärmeversorgung

Pressemitteilung im Juni
Solaranlagen für die Wärmeversorgung
 
Wenn die Sonne richtig scheint, produziert schon ein schwarzer Schlauch warmes Wasser. Deutlich effizienter funktioniert das mit einer Solarwärme- bzw. Solarthermie-Anlage. Eine kleine Anlage kann rund 60 Prozent des Warmwasserbedarfs liefern. Ist sie etwas größer, so kann sie etwa 20 bis 30 Prozent des kompletten Wärmebedarfs eines Gebäudes decken.
Eine gute Möglichkeit, sich über die Voraussetzungen zur Nutzung einer Solarwärmeanlage zu informieren, bietet die Energieberatung am 6. Juli in den Räumen der Stadtbücherei. Sie wird von der Verbraucherzentrale NRW in Kooperation mit der Stadt Bad Oeynhausen angeboten. Dank einer Förderung durch den Bund kostet die halbstündige, individuelle Beratung nur 5,- Euro. Anmeldungen sind bei der Koordinierungsstelle Klimaschutz der Stadt unter der Telefonnummer 05731 14-2527 möglich. Es können bei der Beratung alle Fragen rund um die Energie in Haus und Wohnung angesprochen werden.
„Einige 100.000 Solarwärmeanlagen liefern in Deutschland bereits Energie“, sagt Andreas Witt von der Koordinierungsstelle Klimaschutz: „Es handelt sich also um eine grundsätzlich bewährte Technik.“ Dennoch komme es darauf an, für das jeweilige Gebäude eine gute Lösung zu finden. So könne es reizvoll sein, wenn ab dem späten Frühjahr bis in den Herbst die Heizung komplett ausgeschaltet werden könne, weil eine Solaranlage die Wärme liefert. „Das ist bereits mit wenigen Quadratmetern Kollektorfläche und passendem Speicher möglich“, so Witt. In eine größere müsse mehr investiert werden, dafür sei die Energieeinsparung deutlich höher.
„Für viele Haushalte kann eine Solarwärmeanlage eine gute Option sein, um langfristig Energiekosten zu sparen und sich gegen steigende Wärmepreise abzusichern“, sagt Witt. Allerdings sei es sinnvoll, sich vor dem Auftrag an einen Handwerker unabhängig beraten zu lassen. Und wer sich zusätzlich absichern wolle, für den stehe sogar der von der Verbraucherzentrale NRW angebotene „Solar-Check“ zur Verfügung, bei dem ein Experte überprüft, ob eine Solarwärmeanlage optimal installiert worden ist.
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Eine Solarwärmeanlage besteht im Wesentlichen aus drei Komponenten: Der Kollektor auf dem Dach enthält wasserführende Leitungen, die mit einem Blech verbunden sind. Das ist beschichtet, um möglichst viel Solarenergie einzufangen. Die Leitungen sind in einem isolierten Kasten unter einer Glasabdeckung untergebracht. Vom Dach wird die Wärme in den Solarspeicher geleitet, der ausreichend groß sein sollte, um genügend Wärme zu speichern. Die Regelung soll für einen reibungslosten und effizienten Betrieb der Solarwärme-Anlage sorgen.
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Termine für den Solarwärme-Check können bei der Verbraucherzentrale unter der 0211 33 996 555 oder bei der Koordinierungsstelle Klimaschutz unter 05731 14-2527 gebucht werden.
 

Hohes Sparpotenzial bei heimlichen Stromfressern

Pressemitteilung im Mai:
Hohes Sparpotenzial bei heimlichen Stromfressern
 
Wer auf den Stromverbrauch achtet und sich vor heimlichen Stromfressern schützt, kann im Jahr einige hundert Euro sparen. Darauf weist Andreas Witt von der Koordinierungsstelle Klimaschutz der Stadt Bad Oeynhausen hin. Die Einsparmöglichkeiten beim Strom sind ebenfalls Thema beim Energieberatungstermin der Verbraucherzentrale am 1. Juni in der Stadtbücherei. In der individuellen Beratung können aber auch alle anderen Themen rund um die Energie im Haus angesprochen werden. Anmeldungen für den 1. Juni sind über die Koordinierungsstelle Klimaschutz unter der Telefonnummer 05731 14-2527 möglich. Die halbstündige Beratung kostet dank der Förderung durch den Bund nur 5,- Euro.
„Ein einzelner Laserdrucker kann bereits bis zu 130,- Euro an Stromkostenverschlingen, nur weil er am Netz ist“, erläutert Witt: „Rechnet man die Standby-Verbräuche anderer Geräte hinzu, kommt so schon bald das Geld für einen Urlaub zusammen.“ Um die Kosten einzudämmen, sei oft nicht viel nötig. Eine ausschaltbare Steckerleiste könne sehr viel Geld einsparen. Dabei seien es gar nicht unbedingt die Geräte, die einen erkennbar hohen Strombedarf haben, die die Kosten hochtrieben. Denn die würden meist nach Gebrauch ausgeschaltet und aus der Steckdose gezogen. Den Geldbeutel belasten vor allem die scheinbar kleinen Verbraucher, die aber in vielen Haushalten rund um die Uhr am Netz sind.
Beim Beratungstermin am 1. Juni gibt eine qualifizierte Energieberaterin Tipps, wie man die eigenen Stromkosten in den Griff bekommen kann -bevor die nächste Rechnung vom Energieversorger eine böse Überraschung bringt.
 

Mit neuen Fenstern sparen

Pressemitteilung im April 2017:
Mit neuen Fenstern sparen, ohne Probleme
 
Der Einsatz neuer Fenster ist eines der Themen, die Bürger beim Energieberatungstermin der Verbraucherzentrale am 4. Mai in der Stadtbücherei ansprechen können. Anmeldungen zum Termin sind über die Koordinierungsstelle Klimaschutz der Stadt Bad Oeynhausen unter der Telefonnummer 05731 14-2527 möglich. Die halbstündige Beratung kostet dank der Förderung durch den Bund nur 5,- Euro.
Am 4. Mai steht die Energieberaterin Barbara Brendel zur Verfügung. Sie weist darauf hin, dass neue Fenster häufig eine gute Investition seien, die je nach Einzelfall eine Energieeinsparung von bis zu 15 Prozent bringen könne. Dabei seien auch solche, die optisch noch einen sehr guten Eindruck machten, unter Effizienz¬gesichts¬punkten häufig ein Sanierungsfall. „Das betrifft fast alle Fenster, die vor 1995 eingesetzt wurden“, so Brendel.
Neben der Energieeinsparung hätten dabei neue Fenster auch den Vorteil, dass sich der der Wohnkomfort verbessere, denn sie haben, auch wenn es draußen kalt ist, innen eine höhere Oberflächentemperatur. Jetzt sei ein guter Zeitpunkt, um ins Gebäude zu investieren, sagt Brendel. Denn zum einen seien die Zinsen niedrig, zum anderen lockten staatliche Fördergelder.
Allerdings, rät Brendel, auch diese Investition mit einem unabhängigen Berater zu besprechen. „Es sollte sichergestellt werden, dass die Fenster zum Dämmstandard des Hauses passen“ sagt Brendel: „Gegebenenfalls sind weitere Sanierungsmaßnahmen sinnvoll.“
Ein höheres Schimmelrisiko sei mit der Erneuerung nicht verbunden, erklärt die Energieberaterin. Die Hausbewohner sollten aber für eine ausreichende Lüftung sorgen. „Viele alte Fenster sind undicht und sorgen so für eine ständige Lüftung. Dieser Effekt entfällt bei neuen, dichten Fenstern.“
 

Broschüre zu sparsamen Haushaltsgeräten 2016/2017

Die neue Broschüre "Besonders sparsame Haushaltsgeräte 2016/2017" enthält eine detaillierte Übersicht, die über Energiekosten von Waschmaschinen, Kühlschränken etc. informiert. Das Sparpotenzial liegt während der Lebenszeit der Geräte bei einigen tausend Euro.
Weitere Informationen und die Broschüre als Download finden Sie hier