Familie, Jugend, Bildung & Erziehung

Senioren


Das sogenannte dritte Lebensalter – für viele bedeutet es Jahre voller neuer Inhalte, vielfältiger Chancen und Überraschungen. Trotzdem, als alt möchten in unserer Gesellschaft die Wenigsten gelten. Benjamin Franklins Maxime: "Jeder will lang leben, aber keiner will alt sein" hat bis heute nichts an Gültigkeit verloren.   Noch zu keiner Zeit hat es so viele Menschen gegeben, die ein so hohes Lebensalter erreicht haben. Wir haben eine zunehmende Langlebigkeit, die auf der anderen Seite des Veränderungsprozesses unserer Gesellschaft durch rückläufige Geburtenzahlen gekennzeichnet ist. Auf die Konsequenzen dieses demografischen Wandels muss sich die Gesellschaft einstellen. Es ist und wird eine gewaltige Aufgabe in unserer Gesellschaft sein, die Frage der Belastung der verschiedenen Generationen auf eine konstruktive Weise zu diskutieren. source site   Wie schon gesagt: Auf die Konsequenzen des demografischen Wandels muss sich die Gesellschaft einstellen. watch   Man sieht den demografischen Wandel heute eher als etwas Negatives: go site   - Wie wird es der wachsenden Zahl von Alten in der Zukunft ergehen? source link - Werden sie den Jungen etwas wegnehmen? - Müssen die Alten Angst haben, später als Demente in "industrieller Altenpflege" abgefertigt zu werden? - Warum redet man immer von den Risiken der "Überalterung“?
- Wie steht es mit den Chancen des Alters?
 
Vielleicht können die Folgen des demographischen Wandels aber auch positiv gesehen werden:
 
- Welche Potentiale liegen in der steigenden Zahl der Alten?
- Machen die Senioren und ihre speziellen Fähigkeiten die Gesellschaft am Ende sogar reicher?
- Auf welchen Gebieten kann man Tatkraft, Wissen, Erfahrung von Älteren für sie selbst und für die Jüngeren nutzbar machen?
 
Ob der demografische Wandel positiv gewendet wird und wir von "Gewinnen des Alters" sprechen können, dafür ist Voraussetzung, das Alter und die Älteren differenzierter als bisher zu sehen: Die Senioren müssen aus dem inaktiv-konsumtiven und nur an ihrer Versorgung orientierten Altenbild entlassen werden. Und sie müssen daran mitwirken.
 
 Mitmachen und gestalten...
 
statt vom Rande aus zuschauen: So lädt der source url Seniorenbeirat die Senioren ein, sich ins städtische Leben einzubringen. Um den älteren Mitbürgern unserer Stadt eine bessere Beteiligung am kommunalen Geschehen zu ermöglichen, hat die Stadt Bad Oeynhausen im Jahr 1994 einen Seniorenbeirat ins Leben gerufen.
 
Die ehrenamtlich tätigen Mitglieder des Seniorenbeirats werden für die Dauer der Wahlzeit des Rates der Stadt gewählt. Sie müssen alle das 55. Lebensjahr vollendet haben. Damit können sie altersnah Politik und Verwaltung aus der Perspektive älterer Menschen beraten.
 
Der Seniorenbeirat kann als Partner der Politik wichtige Funktionen übernehmen:
 
- Interessen und Forderungen älterer Menschen auf kommunaler Ebene bündeln
- Interessen und Forderungen älterer Menschen an Politik und Verwaltung  und  Öffentlichkeit vermitteln
- beobachten, ob und wie sich die Einhaltung der Rechte und Würde älterer  Menschen gestaltet
- Politik und Verwaltung aus der Perspektive der Lebenswelt älterer Menschen beraten.