"Für nur 3 - 4 % der gesamten CO
2-Emissionen in Bad Oeynhausen ist die Stadtverwaltung selbst verantwortlich", erläuterte Andreas Hübner von der GERTEC Ingenieurgesellschaft im Ausschuss für Stadtentwicklung am 8. Oktober 2009. Das bedeutet, mit der in den letzten 10 Jahren bereits erreichten Halbierung der Emissionen von Stadtverwaltung und Stadtwerken konnte die Gesamtbilanz von Bad Oeynhausen nur geringfügig verbessert werden. Bürgermeister Klaus Mueller-Zahlmann: "Wenn wir unsere Ziele ernst nehmen, müssen wir den Klimaschutz als Gemeinschaftsaufgabe begreifen und möglichst viele Akteure in der Stadt mitnehmen, einbinden und für das Thema begeistern".
Deshalb erarbeitete die Stadt mit Unterstützung der GERTEC Ingenieurgesellschaft, Essen, ein
Klimaschutzkonzept, das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert wurde. Auf Grundlage einer aktuellen CO
2-Bilanz wurden Potentiale abgeschätzt, Strategien entwickelt und ein realistisch umsetzbares Handlungsprogramm aufgestellt. Durch Gespräche und Interviews sind dabei viele Akteure – auch außerhalb der Stadtverwaltung - mit ihren Ideen und ihrem Engagement in den Prozess eingebunden worden.
Unter dem gemeinsamen Dach
Bad Oeynhausen klimaengagiert! können alle Akteure - innerhalb und außerhalb der Verwaltung - für die Sache und letztendlich auch für sich werben.
Sehen - Mitmachen - Nachmachen lautet das Motto. Das entwickelte Logo setzt auf Wiedererkennungs- und Schneeballeffekte. Bürgermeister Klaus Mueller-Zahlmann: "Wir möchten ein Klima für den Klimaschutz schaffen. Für alle Beteiligten und Bad Oeynhausen ist dies ein weiterer Imagegewinn".